Aktuelles vom Verband
Aktuelle Pressemitteilung
Bonn/Berlin 29. Juli 2026. Der gemeinnützige Verband Wohneigentum wertet die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) angekündigte Übergangsregelung für die Förderung kleiner Solaranlagen als einen Schritt in die richtige Richtung. Der aktuelle Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) lässt aus Sicht des Verbands jedoch weiterhin erheblichen Nachbesserungsbedarf erkennen.

Kappung bei negativen Strompreisen soll dauerhaft werden
Kritik übt der Verband Wohneigentum insbesondere an der im Entwurf vorgesehenen Kappung der Einspeisung bei negativen Strompreisen (§ 9 Abs. 2b EEG-E). Statt der zunächst diskutierten befristeten 60-Prozent-Regelung sieht der aktuelle Entwurf nun eine dauerhafte 50-Prozent-Kappung vor. Unklar sei zudem weiterhin, ab welcher Anlagengröße - 25 oder erst 100 Kilowatt - die Regelung greifen soll. Der Verband fordert, die Kappung zumindest bis zum flächendeckenden Einbau intelligenter Messsysteme zu befristen und den Ausbau der Speicherförderung deutlich voranzutreiben.
Präsident Wegner verweist zudem auf eine verbandseigene Umfrage, wonach bereits heute rund die Hälfte der befragten Mitglieder von Problemen bei der Auszahlung ihrer Vergütung berichtet. Angesichts einer Smart-Meter-Durchdringung von derzeit nur 5,5 Prozent fehlten außerdem grundlegende Verbraucherschutzstandards für die geplante Direktvermarktungspflicht.
Einspeisevergütung muss bleiben
"Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass die Einspeisevergütung erhalten bleibt", betont Wegner. "Sollte die Bundesregierung daran festhalten, sie durch eine Übergangsfrist zu ersetzen, muss Frist so bemessen sein, dass sich private Investitionen in Solarenergie weiterhin rechnen." Zudem kritisiert der Verband Wohneigentum, dass die Frist zur Stellungnahme im Konsultationsverfahren viel zu kurz bemessen war, um die Auswirkungen auf private Eigentümerinnen und Eigentümer angemessen zu bewerten.
Verband Wohneigentum_Stellungnahme EEG_Novelle-3.pdf (1.3 MB, PDF-Datei)
Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird seit dem Jahr 2000 der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland gefördert. Bis 2030 soll der Anteil von Ökostrom am Bruttostromverbrauch auf 80 Prozent steigen. Der Verband Wohneigentum wird sich mit den beschriebenen Forderungen weiterhin in das laufende Gesetzgebungsverfahren einbringen.
Pressekontakt:
Anna Florenske| Pressesprecherin Verband Wohneigentum e.V.
0228 60468-20 | presse@wohneigentum-bund.de
Aktueller Service Haus & Wohnen
Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 lädt der Verband Wohneigentum zur nächsten kostenfreien Online-Woche fürs Wohneigentum ein. Die Expertinnen und Experten informieren an fünf Abenden über aktuelle Themen rund ums Eigenheim - von Erbschaft und Einbruchschutz über Klimaanpassung bis zur strategischen Nutzung der Immobilie im Alter. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und bieten im Anschluss Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme, die Plätze sind begrenzt.
Im Mittelpunkt stehen unter die Themen Erbschaft und Schenkung, Einbruchschutz, Schutz vor Extremwetter sowie die strategische Nutzung der eigenen Immobilie im Alter. Auch die Frage, wie sich das Eigenheim nachhaltiger und zukunftsfester gestalten lässt, wird beleuchtet.
Termine & Themen
Erbschaft und Schenkungen: Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste Generation?
Montag, 28. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Den meisten Menschen fällt es schwer, sich mit der Frage zu befassen, was nach dem Tod mit ihrem Nachlass geschehen soll. Fundierte Informationen und professioneller Rat zu dem Thema wie dem eigenen Nachlass werden daher immer wichtiger. Sorgen Sie rechtzeitig vor und helfen damit Ihren Angehörigen bei der Nachlassabwicklung. In diesem Webinar erläutert Rechtsanwalt Holger Schiller, Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Erbrecht, was mit dem Nachlass passiert, wenn Sie keine letztwillige Verfügung von Todes wegen errichtet haben bzw. wie Sie von der gesetzlichen Erbfolge durch eine letztwillige Verfügung von Todes wegen (Stichwort: Testament) abweichen können, um somit Ihren Willen umsetzen zu können.
Referent: Holger Schiller, Rechtsanwalt und Notar
Jetzt kostenfrei anmelden
Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?
Dienstag, 29. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen bedrohen zunehmend Haus und Garten. In unserer kostenlosen Online-Veranstaltung erfahren Sie, welche baulichen Maßnahmen und Gartengestaltungen wirklich schützen - von Rückstauklappe bis zu Entsiegelung und Regenwassernutzung. Außerdem informieren wir, welche Fördermöglichkeiten es dafür gibt sowie worauf Sie bei der Kombination mehrerer Förderprogramme achten müssen.
Referentin: Gudrun Pfahl, Verbraucherzentrale Rhein-Pfalz
Jetzt kostenfrei anmelden
Sicher wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei
Mittwoch, 30. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Wie machen Sie Einbrechern das Leben möglichst schwer? Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt wirksame Maßnahmen, mit denen sich Häuser und Wohnungen besser schützen lassen. Sie erfahren, wie Sie Schwachstellen erkennen und Ihr Zuhause mit einfachen und wirkungsvollen Mitteln sicherer machen.
Referent: Reinhard Hupke, K-Einbruch - Netzwerk der Polizei
Jetzt kostenfrei anmelden
Immobilie und Rente: Wohneigentum als Altersvorsorge strategisch nutzen
Donnerstag, 1. Oktober: 18:00 - 19:30 Uhr
Das Eigenheim ist oft der größte Vermögenswert im Alter. Der Vortrag zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie Wohneigentum zur finanziellen Absicherung genutzt werden kann, welche Modelle es gibt und worauf Eigentümerinnen und Eigentümer bei ihrer Entscheidung achten sollten.
Referent: Michael Dröge, Jurist und Bundesrechtsberater Verband Wohneigentum
Jetzt kostenfrei anmelden
Nachhaltiges Bauen: wie geht das?
Donnerstag, 8. Oktiber: 18:00 - 19:30 Uhr
Holz, Lehm, Hanf oder Stroh statt Beton und Stahl: Nachhaltige Baustoffe liegen im Trend - doch was können sie wirklich leisten? In unserer kostenlosen Online-Veranstaltung erfahren Sie, welche alternativen Baustoffe sich für Neubau und Sanierung eignen, wie es um Dämmwerte, Brandschutz und Langlebigkeit steht und wo die Grenzen liegen. Außerdem informieren wir, welche Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen bestehen und was Sie bei Planung und Umsetzung beachten sollten. Jetzt anmelden und nachhaltig bauen!
Referent: Markus Kelzenberg, Geschäftsführer DGNB GmbH und Leiter der Zertifizierungsstelle
Jetzt kostenfrei anmelden