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Wie alles begannund was sich unter dem Begriff „Siedler“ versteckt.

Die Kreisgruppe Celle hat ihre ersten Wurzeln vor 75 Jahren geschlagen. Sie gehört zu den Selbsthilfebewegungen, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund der wirtschaftlichen Notlage zusammengeschlossen haben.

Um die Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg zu lindern, wurden Verordnungen über Erbbaurecht, Siedlungsgesetze und das Heimstättengesetz erlassen und die Grundlage für die „vorstädtische Kleinsiedlung“ geschaffen. Die Anwärter auf diese Kleinsiedlerstellen mussten bestimmte Auflagen erfüllen. Vor allen Dingen war das Land zur Selbstversorgung gedacht: Anbau von Obst und Gemüse und Kleintierhaltung waren Pflicht. Hierbei benötigten die betroffenen „Siedler“ Unterstützung beim Hausbau in Gruppenselbsthilfe und fachliche Beratung bei der Bewirtschaftung der Gärten.

Siedler waren meist Handwerker unterschiedlicher Fachrichtungen, um sich gegenseitig zu ergänzen. Standardisierte Baupläne und Bauanträge, Mengenrabatte beim Kauf der Materialien mit Einkaufsscheinen und viele Stunden Freizeit hielten die Kosten niedrig. Teure Gerätschaften, wie Vertikutierer, Mähwerkzeuge oder Gerüste wurden häufig gemeinsam angeschafft. Die Solidarität schweißte die Menschen zusammen.

Die Kreisgruppe Celle war von Beginn an damit betraut, sich für ihre Siedlergemeinschaften und deren Mitglieder einzusetzen. Schon vor und nach dem Krieg war sie Bindeglied zwischen Mitgliedern und der Niedersächsischen Heimstätte und dafür verantwortlich, dass nach dem Gesetz der Niedersächsischen Heimstättenverordnung gebaut wurde. Sie hat sich dafür eingesetzt, dass Kinderspielplätze gebaut wurden oder wenn es um Erschließungsbeiträge, Erbschaftsangelegenheiten oder Einheitswertbescheide ging. Neujahrsempfänge wurden durchgeführt sowie auch die Teilnahme an landesweiten Wettbewerben unter dem Thema „Die beste Kleinsiedlung“. Durch den Einsatz der Kreisgruppe Celle entstanden neue Wohngebiete.

Einmal im Monat hatten die Mitglieder der Kreisgruppe Celle in der Gaststätte „Zur Börse“ in Celle die Möglichkeit einer kostenlosen Rechtsberatung. Dies wurde durch eine ständige Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt vor Ort verbessert.

Gegen die gebührenpflichtige Papiertonne wurde seitens der Kreisgruppe Celle Klage geführt. Die Papiertonne ist ab 2004 wieder gebührenfrei.

Der Verband Wohneigentum (VWE)ist mit ca. 50.000 Mitgliedern allein in Niedersachsen – bzw. 370.000 bundesweit – der größte Interessenverband von Eigenheimbesitzern in Deutschland, parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Er setzt sich ein für die Förderung und den Erhalt des selbstgenutzten Wohneigentums. Dazu gehört unter anderem der Schutz vor überhöhten kommunalen Abgaben, aber auch die Stärkung des sozialen Gefüges in der Nachbarschaft und Unterstützung der Familie.

Wesentliches Merkmal des VWE zu ähnlichen Verbänden ist der ausgeprägte Gemeinschaftssinn unter den Mitgliedern. Nicht Besitz und Eigentum, sondern das gemeinsame Miteinander stehen im Vordergrund.

In Niedersachsen laden derzeit 528 Gemeinschaften, davon allein in der Kreisgruppe Celle 26 Gemeinschaften mit derzeit insgesamt 4100 Mitglieder zu Ausflügen, Festen, Hobbykreisen oder Aktionen für Kinder und Jugendliche ein.



Daran haben die bisherigen Vorsitzenden nicht unerhebliche Beiträge geleistet.


(SNW)

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