Beratung der RAG-Konferenz 2, 3 und 6 am 16.04.2016

Protokoll zur Regionalgruppenkonferenz Westsachsen-Vogtland-Chemnitz-Erzgebirge

TOP 1:
Sfd. J. Steinhäußer begrüßte die anwesenden Teilnehmer aus den ÖG und Vereinen und wünschte einen guten Verlauf. Gleichzeitig stellte er die Sfde. K. Kobelt und Chr. Thinius vom Landesverbandsvorstand vor. Auch zu dieser RAG Konferenz musste leider festgestellt werden, dass sich eine Anzahl von SV und ÖG nicht zur Teilnahme/Nichtteilnahme geäußert haben. Die Fehlenden wurden telefonisch nochmals akquiriert mit dem Ergebnis, dass noch zwei Sfde. ihre Teilnahme zusagten. Von 24 SV/ÖG waren 9 anwesend mit insgesamt 12 Personen. Die TO wurde nochmals vorgetragen und bestätigt.
Die anwesenden Vereine stellten sich kurz vor berichteten in wenigen Worten über Schwerpunkte in ihrer Arbeit. Bei allen stand das Thema Mitgliederwerbung an erster Stelle. Positiv kam die Aussage, dass nun schon zum 2. Mal eine Regionalgruppenkonferenz stattfindet. Alle wünschten sich, dass eine praktikable Unterlage zur Werbung von neuen und jungen Mitgliedern vom Landesvorstand herausgegeben wird.

TOP 2:
Sfd. Klaus Kobelt berichtete ausführlich über die Versicherung der Vereine und
Vorstandsschaften. Auch das Vereinseigentum ist abgesichert, wenn dies unter der
Schirmherrschaft des SV/ÖG auftritt. Er verwies abermals auf die speziellen Verträge, welche der VWS für seine Vereine und Mitglieder abschließen konnte. Ein positives Beispiel für unsere Mitglieder ist, dass eine Gebäudeversicherung 10 Prozent unter den üblichen Anbietern liegt. Wichtig zur Vermeidung von Untersicherung sind die Wertermittlungsbögen, diese können beim Sfd. K. Kobelt abgerufen werden. Ein anderes Thema war, dass alle SV/ÖG aufgefordert sind Zuarbeit für die Vereinschronik des VWS an die Geschäftsstelle zu geben. Sfrdn. E. Buchholz hat bereits umfassende Arbeit für die Chronik geleistet und zahlreiche Artikel zusammengestellt. Eine Info zur "Metro", es sollen Vereine neue Vereine werben, die Kunde bei der Metro werden sollen. Nähere Informationen sind dazu im geschützten Bereich http://www.verband-wohneigentum.de/sachsen/on61001 im Internet für die Vorsitzenden zu lesen. Es sind nicht nur neue Vereine für die Metro zu werben, sondern auch Vereine, welche sich noch nicht dem VWS angeschlossen haben. Durch Sfd. J. Steinhäußer wurde dazu eine Aufstellung erarbeitet, welche diese Vereine aufzeigt. Durch den Vorstand des LV werden entsprechende Vorbereitungen für eine Aktion in dieser Richtung vorbereitet.
Weiter wurde berichtet, dass der Leipziger Siedlerverein "Thomas Müntzer Siedlung" mit ca. 240 Mitgliedern im vergangenen Jahr den Landesverband verlassen hat, ein negatives Ereignis für den VWS. Positiv ist, dass sich davon schon wieder 130 Sfde. im VWS als Mitglied angemeldet haben. Es ist in Vorbereitung einen neuen Verein mit diesen Sfdn. zu gründen.
In der Diskussion kam auch zum Ausdruck das Thema Grundbuch zur Sprache. In der Dresdener und Chemnitzer Region gibt es spezielle Vertragspartner, welche über Sfde. Chr. Thinius und J. Steinhäußer abgefragt werden können. Sfd. K. Kobelt forderte alle Anwesenden Sfde. auf, dass für die Newsletter Informationen an die Geschäftsstelle über das Vereinsleben oder zu Fragen gegeben werden sollten.

TOP 3:
Sfd. Christian Thinius begann seine Ausführungen mit Informationen vom Landesverband, so u.a., dass die ausgesprochene Haushaltssperre im Jahr 2015 für den Verband in Sachsen aufgehoben ist. Das deutet daraufhin, dass eine solide Haushaltslage vorhanden ist. Im Bundesverband wird über eine Beitragserhöhung für die Landesverbände diskutiert. Erwähnt wurde, dass eine digitale Ausgabe der FuG erscheinen soll, dies fand bei den Anwesenden keine positive Resonanz. Kritisiert wurde von mehreren Sfdn., dass zunehmend immer mehr Werbung in die Zeitschrift eingelegt wird, das ist so nicht gewünscht. Auch der Anteil der Werbung in der FuG wird immer mehr und geht auf Kosten von Fachinformationen.
Informiert wurde auch auf Anfrage darüber, dass die Sfdn. Sauer nicht mehr dem Landesverband angehört, da auch ihr Mitgliedsverein den Verband verlassen hat.
Ein zu klärendes Problem mit der BayWa ist noch zu lösen, da zurzeit nur der Baustoffmarkt die vereinbarten Rabatte auch gewährt. Weitere Gespräche sind angesagt, um auch die anderen Geschäftsfelder der BayWa in den Rabatt mit einzuschließen. Das Unternehmen RHG (auch ehem. BHG) ist in diesen Rabatt nicht mit intergiert.
Vorgesehen ist, dass Schulungen in den Vereinen und im Verband mit Dipl.-Ing. Kuntsch durchgeführt werden können, dazu gibt über die Geschäftsstelle nähere Informationen. Nachbarschaftsrecht war auch ein Thema, dazu können die SV/ÖG bei der Sächsischen Staatsregierung ein Broschüre kostenlos unter https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/10596 bestellen und beziehen.
Die Pillnitzer Gartenakademie, wo der VWS auch Mitglied ist, bietet dort gibt es Thementage an, welche von Vereinen und einzelnen Personen besucht werden können, nähere Informationen sind über Sfd. Chr. Thinius zu erfragen.
Die von Sa-Anhalt zurückgekehrte Leipziger Marienthal-Gudrun-Siedlung nimmt für unseren Landesverband am Bundeswettbewerb 2016 teil.
Der Familientag des Landesverbandes findet am Markkleeberger See am 17. September 2016 im Rahmen eines Hafen- und Fischerfestes statt. Bitte informieren Sie schon jetzt alle Vereinsmitglieder, vielleicht ist dann das Interesse zur Teilnahme größer als 2016 in Wehrsdorf.
Sehr positiv zu bewerten ist die Aktion von den Leipziger Siedlervereinen in Sachen "Gelber Sack". Dazu gab es in der LVZ einen sehr interessanten Artikel, wir wünschen den Initiatoren viel Erfolg bei der Durchsetzung ihres Vorhabens.
Im Landesverband gibt es zwei neue Vorstandsmitglieder, Sfd. Dr. Hartung und Sfd. Gruner. Beide kommen aus der Marienthal-Gudrun-Siedlung in Leipzig.
Ein weitere Schwerpunkt des Vorstandes ist, dass noch viele Arbeitsgebiete nicht besetzt sind, so u.a. der Frauenverantwortlichen, Regionalgruppenbetreuer und für Mitgliederwerbung. Alle Anwesenden wurden aufgefordert dazu Gespräche in ihren SV/ÖG zu führen.

TOP 4:
Joachim Steinhäußer gab zu Anfang einen Überblick über die Zuordnung der RAG in heutigen Beratungsbereich, dazu siehe die Anlage. Weiterhin gab er einige Umsatzzahlen von unseren Mitgliedern bei OBI für das Jahr 2015 bekannt, so wurde ein Umsatz von über 1,4 Mio Euro getätigt und jeder kann sich selber ausrechnen, wie viel im Durchschnitt jedes Mitglied an finanziellen Mitteln eingespart hat. Der Jahresbeitrag kommt auf alle Fälle wieder rein. Der Umsatz beim Leitermann ist zurzeit noch nicht ganz auf dem Niveau, liegt aber daran, dass erst im IV. Quartal die Karten zur Verfügung standen. Einige Vereine wurden durch Sfd. Steinhäußer mit Karten vom SV "Siedlung Kesselshain e.V." ausgerüstet, da der Leitermann zurzeit keine neuen Vereine aufnimmt.
In den kommenden Jahren ist bei vielen Sfdn. eine Heizungsumstellung zwingend notwendig. Hier wurde gebeten, dass durch den Landesverband Hilfestellung bei der Förderung usw. gegeben werden sollte, Fachleute sind hier gefragt, welche sich mit den Gesetzen auskennen. Die OBI Nutzung im Raum Zwickau funktioniert reibungslos, sollten Probleme auftreten, so ist Sfd. J. Steinhäußer anzusprechen. Es wurde nochmals darum gebeten, dass Besitzer von TOP OBI Hauptkarten die 18 stellige Kartennummer und die Pin bitte an Sfd. Steinhäußer zu übermitteln sei, da er die Gesamtumsätze des Landesverbandes zusammentragen kann. Verträge mit der Beziehung von Fernwärme wurden angesprochen, hier sollte, so Sfd. J. Steinhäußer, Kontakt mit Sfd. U. Bräuer aufgenommen werden. Sein SV setzt sich schon viele Jahre mit dieser Problematik und den Stadtwerken Borna auseinander. Leider sind die Vorteile mit dem Leipziger Globusbaumarkt nicht weiter fortgesetzt worden, trotz intensiver Gespräche mit dem Marktleiter. Positiv ist, dass der VWS 4 Wochen vor einer allgemeinen Rabattaktion Kenntnis davon bekommt. So besteht die Möglichkeit einer rechtzeitigen Vorab-information an alle Sfde.
Weiterhin informiert Sfd. J. Steinhäußer über mögliche Praktiken bei Satzungs-änderungen und Beitragsordnungen. Sollte eine Satzung geändert werden müssen, so seine Erfahrung, ist bei der Zusendung an das Amtsregistergericht von einer neuen Satzung auszugehen. Andererseits wird Wort für Wort zwischen alt und neu verglichen, dies erspart viel organisatorischen Aufwand und hin und her zwischen SV und AG. Sehr vorteilhaft ist die Trennung zwischen Satzung und Beitragsordnung, da nur die Satzung durch das AG geprüft und genehmigt wird. So können Ergänzungen oder Änderungen in der Beitragsordnung einfach nur durch eine Beschlussfassung in der Mitglieder-versammlung getätigt werden.
Sfd. J. Steinhäußer bedankte sich bei Sfdn. Köblitz für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und für die Bewirtung. Alle Teilnehmer waren sich einig, diese Gespräche in Zukunft weiter zuführen. Vielleicht kommt der eine oder andere Verein das nächste Mal mit hinzu.

J. Steinhäußer