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Bonn/Berlin, 25. Februar 2026 - Die Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz liegen auf dem Tisch. Der Verband Wohneigentum begrüßt mehr Flexibilität für Eigentümer und die zugesicherte Förderung bis 2029. Er warnt aber auch vor möglichen Kostenfallen für Eigentümer.

Eine Hand dreht am Thermostat eines Heizkörpers
Die Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz liegen auf dem Tisch und müssen jetzt in Gesetzesform gegossen werden. Bis Anfang April soll das Kabinett einen Gesetzentwurf verabschiedet haben.   © iStock/Vlad Yushinov

Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas erklärt: "Wir begrüßen, dass die Vorschläge aus dem Eckpunktepapier den Eigentümern und Eigentümerinnen Flexibilität und Entscheidungsfreiheit zurückgeben. Insbesondere Besitzer älterer Bestandsgebäude mit großem energetischen Sanierungsbedarf, die sich größere Investitionen nicht leisten können, werden entlastet."

Förderung: Stabile Planungsgrundlage

Mit der bis 2029 festgeschriebenen Förderung für klimafreundliches Heizen schaffe die Politik zudem die notwendige Planungssicherheit für Eigentümer, begrüßt der bundesweit größte Verband für selbstgenutztes Wohneigentum die aktuellen Pläne. Weiterhin positiv: Die Pflicht für Energieversorger, den Anteil erneuerbarer Gase und Öle schrittweise zu erhöhen. Örenbas: "Die Verantwortung für die Transformation liegt damit nicht mehr allein bei einzelnen Eigentümer*innen." Hier fordert der Verband die Politik aber auch auf, Machbarkeit und Bezahlbarkeit im Blick zu haben, aktuell zweifeln Branchenvertreter an der Verfügbarkeit ausreichender Mengen Grüngas.

Mögliche Kostenfalle für Eigentümer*innen

Örenbas warnt zudem vor möglichen Kostenfallen für Eigentümer durch die vorgesehenen Erleichterungen: "Eine neue Heizungsanlage ist eine Investition für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Wer heute noch auf fossile Systeme setzt, ohne die Kostenentwicklung der kommenden Dekade einzupreisen, riskiert eine finanzielle Fehlentscheidung. Erneuerbare Energien und Wärmepumpen dienen nicht nur dem Klimaschutz, sie sind auch in den meisten Fällen für das Eigenheim die zukunftssichere wirtschaftlicher Wahl."

Auch mit Blick auf das Erreichen der Klimaziele plädiert der Verband daher für eine flächendeckend gute Beratung zu Nachteilen und Kosten fossiler Brennstoffe. Verena Örenbas: "Die Novelle muss Verlässlichkeit schaffen und effiziente, wirtschaftliche Lösungen stärken. Entscheidend ist, dass sich über den Lebenszyklus die klimafreundlichsten und bezahlbarsten Systeme durchsetzen."


Presse-Kontakt
Katrin Ahmerkamp | Pressesprecherin Verband Wohneigentum e.V.
0228 60468-20 | presse@verband-wohneigentum.de



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