Gartenberatung
Gartenberatung ist eine der zentralen Leistungen des Verbands Wohneigentum. Unsere Gartenberater und Gartenberaterinnen möchten Sie dabei unterstützen, vertraut mit dem eigenen Garten zu werden. Und klar: Wir gärtnern naturnah.

Unsere Gartenberatung ist für Sie da: Ob als Mitglied vor Ort bei einer Gartenbegehung oder einem Vortrag im Vereinsheim, oder offen für alle bei einem unserer Online-Vorträge und im Internet unter www.gartenberatung.de.
Die grüne Website des Verbands Wohneigentum trägt das Wissen unserer professionellen Gartenberatung zusammen. Fachgerecht und frei von kommerziellen Interessen bietet sie gärtnerische Praxistipps und Hintergrundinformationen - von A wie Anzucht bis Z wie Zwiebeln & Knollen.
Erstberatung und Newsletter
Sollte eine Frage offenbleiben, können Sie sich über das Kontaktformular der Website gern bei uns melden. Dieses kostenlose Angebot gilt für alle Besucherinnen und Besucher: Unabhängige Informationen von den Garten-Profis des Verbands Wohneigentum.
Tipp: Abonnieren Sie gern unseren kostenlosen Garten-Newsletter. Die Tipps zum naturnahen Gärtnern sind werbefrei und kommen 1 x im Monat.
Unsere Leitlinie ist das Naturnahe Gärtnern.
Wer natürliche Zusammenhänge versteht, lebt das naturnahe Gärtnern. Wer fachgerecht gärtnert, schont Ressourcen, mindert Klimafolgen und fördert die Artenvielfalt.
Wie stehst du zum Pflanzenschutz im Hausgarten? Welche Pflanzen, Schädlinge oder Krankheiten bereiten dir am meisten Probleme? Und welche Maßnahmen zum Pflanzenschutz setzt du in deinem Garten ein? Jetzt an der Online-Befragung teilnehmen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten.
Pflanzenschutz im Hausgarten: Ein Klick zur Befragung.
Die Befragung läuft noch bis zum 31. März 2026.

Warum teilnehmen?
Die Gartenberatung im Verband Wohneigentum erarbeitet derzeit eine Position zum nachhaltigen Pflanzenschutz im Hausgarten. Deine Erfahrungen und Einschätzungen sind uns dabei wichtig. Mit der Teilnahme hilfst du uns, praxisnahe Empfehlungen und zukunftsfähige Lösungen für private Gärten zu entwickeln.
Worum geht es in der Befragung?
Die Einstellung von Hobbygärtnern und Hobbygärtnerinnen zum Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten
Welche Schaderreger und Pflanzen bereiten dir Probleme?
Welche synthetischen, biologischen oder mechanischen Maßnahmen setzt du ein?
Wie wichtig ist dir dabei umweltschonendes Gärtnern?
Wünscht du dir in diesem Themenbereich Beratung?
Vielen Dank fürs Mitmachen!
Die Einspeisevergütung für Solarstrom kommt nicht in jedem Fall zuverlässig an. Der Verband Wohneigentum hat auf Rückmeldungen aus den Mitgliederreihen reagiert und eine Online-Kurzumfrage dazu durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung hat Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas im direkten Gespräch der Bundesnetzagentur vorgestellt.

Wer mit der eigenen Photovoltaikanlage einen Beitrag zur Energiewende leistet, erwartet eine reibungslose Abwicklung. Die Realität sieht oft anders aus: Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung fließt nicht immer zuverlässig. Um die Tragweite dieser Missstände zu erfassen, führte der Verband von Mitte August 2025 bis Anfang Februar 2026 eine Online-Kurzumfrage durch. Die Ergebnisse hat Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas der Bundesnetzagentur (BNetzA) in Bonn vorgelegt.
Umfrage zur Einspeisevergütung
An der Erhebung beteiligten sich 434 Haushalte. Das Fazit: Fast die Hälfte der Befragten kämpft mit erheblichen Verzögerungen. Doch nicht nur die Auszahlung stockt. Die Umfrage legte weitere von den Teilnehmenden beschriebene Knackpunkte offen:
Probleme bei Zählerwechseln, Betreiberwechseln oder Anlagenerweiterungen
schwer nachzuvollziehende Abschlagszahlungen und Abrechnungen
schlechte Erreichbarkeit der zuständigen Netzbetreiber bei Rückfragen
Viele Netzbetreiber vom Photovoltaik-Boom überfordert
In einem konstruktiven Austausch mit der Bundesnetzagentur Mitte März wurde über die Ursachen gesprochen. Die Regulierungsbehörde erklärte, dass der Solarboom der letzten Jahre viele Netzbetreiber schlicht überfordert habe. Probleme bei IT-Umstellungen oder auch nicht funktionierende Messsysteme hätten für Rückstaus gesorgt. Dabei gebe es natürlich Unterschiede, einige Netzbetreiber hätten die Probleme deutlich schneller gelöst als andere.
Anlagenbetreiber müssen Daten vollständig übermitteln
Gleichzeitig nahm die Behörde jedoch auch die Anlagenbetreiber in die Pflicht. Referatsleiter Peter Stratmann betonte, dass eine Auszahlung nur erfolgen könne, wenn alle Daten vollständig übermittelt sind (Zählerständen sowie technische und administrative Anlagendaten) und die Anlage im Marktstammdatenregister registriert sei. Er appellierte an die "Disziplin und Eigenverantwortung" der Verbraucher*innen.
Fälle schrittweise aufarbeiten
Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas bewertet den Austausch mit der Bundesnetzagentur als positiv. Die Behörde nehme die bestehende Problematik ernst. Man erwarte jetzt die schrittweise Aufarbeitung der Fälle und habe sich gegenseitige Unterstützung zugesichert.
Örenbas macht aber auch auf ein in dem Gespräch deutlich gewordenes Defizit aufmerksam: die Aufklärung über administrative Prozesse. "Es fehlt bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern offenbar an Klarheit darüber, welche Daten und Anmeldungen konkret erforderlich sind", bilanziert die Bundesgeschäftsführerin. Hier sieht sie auch die Netzbetreiber in der Pflicht, für Transparenz und eindeutige Informationen zu sorgen. Ah
Modell vor dem Aus?
Die Einspeisevergütung ist ein zentrales Instrument der Energiewende: Betreiber von Solar- oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen bekommen Geld dafür, dass sie Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Diese Vergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt und garantiert einen festen Preis pro Kilowattstunde, der abhängt vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme, Anlagengröße und der Entscheidung für das Modell Voll- oder Teileinspeisung. Doch die politischen Vorzeichen ändern sich: Nach Plänen der Bundesregierung soll die feste Vergütung für neue kleine Solaranlagen ab 2027 weitgehend abgeschafft werden. Stattdessen sollen Betreiber ihren Strom selbst vermarkten oder die Einspeisung begrenzen. Das kritisiert der Verband Wohneigentum mit Nachdruck und warnt vor einem Rückschritt bei der privaten Energiewende.
Katrin Ahmerkamp
Familienheim und Garten GmbH
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