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Historie

Tradition verpflichtet!

In Sachsen steht die Wiege des Deutschen Siedlerverbandes!

  • Am 18.9.1918 trafen sich in der Dresdener "Bärenschenke". Vertreter der Genossenschaften der "Sächsischen Kriegersiedlung" zu einer bahnbrechenden Versammlung. Sie schlossen sich zur "Freien Arbeitsgemeinschaft für Kriegersiedlungen e.V.“ Sitz Dresden zusammen.

  • Zum Heimstättengesetz kam es allerdings erst nach langjähriger Diskussion 1920. Am 19. April 1920 wurde es nahezu einstimmig von der Nationalversammlung verabschiedet.

  • Als Heimstätter waren natürlich Kriegsteilnehmer, insbesondere Kriegsbeschädigte, sowie Witwen der im Kriege Gefallenen und kinderreiche Familien vorzugsweise zu berücksichtigen.

  • Schätzungsweise wurden in der Weimarer Republik 20000 Heimstätten errichtet.

  • In Sachsen wurde das Ziel des Reichssiedlungsgesetzes vom 11.8.1919 in größerem Umfang erfüllt wurden.

  • am 27.1.1923 trafen sich im Alten Stadtverordnetensaal in Dresden über 500 Siedlervertreter zum ersten Siedlertag und Gründung des ASSV.Der Zweck des Verbandes war:

    • Die Durchführung des Artikels 155 der Reichsverfassung.

    • Die Wahrung der Interessen der Siedler.

    • Die Förderung aller Siedlerbestrebungen gemeinnütziger Art.

  • Im Besonderen die Ansiedlung seiner Mitglieder auf Grund des Reichsheimstättengesetzes; dabei sollten Kriegsteilnehmer, insbesondere Kriegsgeschädigte und Kriegerhinterbliebene und kinderreiche Familien vorzugsweise berücksichtigt werden

  • Der Verband war religiös und politisch neutral.

  • Der Gründungsversammlung folgte am nächsten Tag ein ÖFFENTLICHER LANDES- SIEDLERTAG . Sämtliche Sächsische Ministerien außer einem waren mit Vertretern dabei, außerdem alle Kreishauptmannschaften sowie viele Gemeinden und die Landtagsfraktionen. Mit folgendem Schlusssatz wurden die Teilnehmer in ihre Vereine entlassen:Die Versammlung war eine machtvolle Kundgebung für den Siedlungsgedanken. Sie wird ihre Wirkung nach allen Seiten nicht verfehlen.

  • Im Februar 1924 fand in Auswertung des Landessiedlertages eine Werbe-und Aufklärungswoche statt. In ganz Sachsen nahmen tausende Mitglieder und andere Bürger an Vorträgen und Schulungen teil, die den Siedlergedanken verbreiteten.

  • Dr. Damaschke war der Vorkämpfer für die Bodenreform und die Heimstättensiedlungen. Er hatte wesentlichen Anteil an der diesbezüglichen Gesetzgebung, bes. am schon genannten Artikel 155 der Reichsverfassung, am Reichsheimstättengesetz vom 10.05.1920, am Reichssiedlungsgesetz vom 11.8.1919, an der Beamten-Siedlungsverordnung vom 11.2. 1924. Er erfreute sich bei den Siedlern großer Beliebtheit. Dies ist u.a. an den zahlreichen Ehrungen anlässlich seines 60. Geburtstages am 24.11.1925 zu erkennen.

Über 250 Siedlungen, Plätze und Straßen trugen seine Namen, er wurde mit 3 Ehrendoktorwürden bedacht.

  • " Wir Siedler in Sachsen zeigen der sächsischen Regierung, dass das Volk die Siedlung will und wir hinter Adolf Damaschke stehen. Ihm verdanken wir den Artikel 155 der Reichsverfassung zum Recht auf Heimstätte. Der Artikel ist in Gefahr. Siedler, "schützt eure Rechte". Adolf Damaschke gab den Teilnehmern mit auf den Weg:"Wenn es mir gelänge, in allen Herzen eine tiefe, eine leidenschaftliche Begehrlichkeit nach einer eigenen Heimstätte zu wecken, so würde ich mich für einen großen Wohltäter unseres Volkes auf sittlichem Gebiet halten. So ist das mit der Volkserziehung. Menschen, die nicht das Begehren nach einer Heimstätte haben, haben andere Begehren: Kneipe und Kino.

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