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Zusätzliche Informationen

Neuer Info-Service

Eigene Homepage unseres Versicherungspartners RheinLandVersicherungen nur für Mitglieder: www.unserepartner-ihrevorteile.de/

Verband Wohneigentum Mitte-Süd ("Südschiene") in Facebook

Die "Südschiene" ist unter Verband Wohneigentum Mitte-Süd als informeller Zusammenschluss jetzt auch in Facebook vertreten. Zur "Südschiene" gehören die Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern , Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit dem Facebook-Auftritt wird der Verband Wohneigentum einer breiten Öffentlichkeit bekannter gemacht. Ein weiteres Ziel ist die Mitglieder-bindung durch Publizierung von aktuellen Verbands- und Verbraucherinformationen rund um das Wohneigentum. In absehbarer Zeit ist geplant, die Informationen zusätzlich über eine App für Smartphonenutzer bereit-zustellen. Schauen Sie mal rein:
www.facebook.com/Verbraucherschutzorganisation

2016 neuer Besucherrekord

Weiden. Waren es 2014 noch knapp 91.000 Menschen, die diese Homepage unseres Landesverbandes besucht hatten und 2015 ca. 120.000, so können wir - nicht ohne Stolz - berichten, dass 2016 mit über 154.000 Besuchern einer neuer Rekord erreicht wurde.

Was ist zu beachten bei

Feuer, Rauch und Blitzschlag.pdf (302.4 KB, PDF-Datei)

Eine Information des Bauherrenschutzbundes

Sanieren im Bestand

Wer sich über Möglichkeiten energetischer Sanierung von Bestandsimmobilien sowie Finanzierung und mögliche Förderungen informieren und den Mitgliedern Tipps geben möchte, wird fündig auf:
www.die-hauswende.de
Die Website wird von der dena (Deutsch Energie-Agentur GmbH) zur Verfügung gestellt, die von den Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und vom Bundesministerium Wirtschaft und Energie gefördert wird.

Für alle, die gern garteln

Ehrenzeichen 2009.pdf (66.6 KB, PDF-Datei)

Anträge sollen bis spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Verleihungstermin zur Genehmigung vorliegen.

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Letzte Ergänzung am 05.September 2017

Jugendzeltlager 2017...
... das war wieder
einmal Spitze!

Neustadt b.Coburg (sz). "Schwer beeindruckt vom Umfang, der Organisation und nicht zuletzt von der spürbaren Fröhlichkeit aller Teilnehmer," zeigte sich Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhahn, als er am Freitag, den 04. August das Zeltlager der BayerischenSiedlerjugend auf dem Gelände der Turngemeinschaft besuchte.
Herbert Röder und sein Stellvertreter Philipp Mauderer hatten an diesem Nachmittag Ehrengäste zu einem bunten Abend in Zeltlager eingeladen, um sich bei all denen zu bedanken, die einmal mehr bei der Durchführung des Kinder- und Jugendzeltlagers unterstützt hatten.
So galt sein besonderer Dank der Turngemeinschaft Neustadt b.C. für die Bereitstellung des Sportgeländes und dem benachbarten Unternehmen ?prysmian? für die Unterstützung bei Strom und Wasser.
Beeindruckt waren die Gäste auch vom Zahlenmaterial, dass Herbert Röder kurz Revue passieren ließ, allein die Mengen am Frühstücksmilch und Semmeln, mit denen die insgesamt ca. 200 Personen, davon ca. 50 Betreuer, täglich versorgt werden hätten müssen.
Natürlich hatten auch die Repräsentanten der Versicherungspartner ihren Anteil am Gelingen des Zeltlagers und seitens des Landesverbandes überreichte Vizepräsident Christian Benoist eine Scheck.
Benoist war es auch, der - als Ehrenmitglied mit viel Erfahrung ausgestattet - in seinem kurzen Grußwort
die Anfänge des Kinder-und Jugendzeltlagers in Erinnerung rief.
Klein habe man vor vielen Jahren angefangen, heute sei es ein Verbandsereignis großen Ausmaßes, das viel ehrenamtliches Engagement erfordere.
Dafür sei allen, auch im Namen Kinder und Eltern, sehr zu danken.
Die Zelte wurden am Sonntag, den 06. August, wieder abgebrochen, die Heimreisen angetreten.

Siehe dazu auch die Fotos auf der Homepage der BayerischenSiedlerjugend

Familienwandertag 2017

Schönbrunn a.L.(sz). Es passte alles an diesem Samstag, den 22. Juli, in der Nationalparkgemeinde: ideales Wetter, herrliche Natur, gut vorbereitete Organisatoren und gutgelaunte Ehrengäste. So konnte es ein wunder schöner Tag für die angereisten Wanderfreunde werden.
Als Schirmherr war Staatsminister Helmut Brunner persönlich anwesend. Die größte Wandergruppe stellte an diesem Tag die Siedlergemeinschaft Neustadt an der Waldnaab, das größte Lob gebührte den Organisatoren um Fritz Denk und Bürgermeister Eduard Schmid. Einen Bild-Bericht dazu lesen Sie auch in der September-Ausgabe von Familienheim und Garten.

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    Mit Ruhe und Gelassenheit harren die beiden der Dinge, oder besser gesagt, der Wanderer, die da kommen: Organisator Fritz Denk (li.) und 1.Bürgermeister Eduard Schmid.Foto: © St.Zrenner

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    Ohne Registrierung geht nichts. Der Familienwandertag 2017 in Schönbrunn am Lusen war bestens organisiert.Foto: © St.Zrenner

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    Die ersten Wanderfreunde treffen am Start ein.Foto: © St.Zrenner

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    Die charmanten Damen der Nationalparkverwaltung informierten die Gäste aus nah und fern. Dazu standen Wanderführer bereit.Foto: © St.Zrenner

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    Familien-Wandertag im wahrsten Sinne des Wortes. Drei Generationen freuen sich auf einen schönen Tag.Foto: © St.Zrenner

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    Auf Schusters Rappen.Foto: © St.Zrenner

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    Info-Tafel an der StreckeFoto: © St.Zrenner

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    Auch durch Waldgebiet führten die Routen.Foto: © St.Zrenner

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    Foto: © St.Zrenner

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    Kurzer Orientierungshalt: Wo geht's weiter?Foto: © St.Zrenner

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    Panoramaplattform Saulorn: Bürgermeister mit Wanderführer.Foto: © St.Zrenner

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    Rast im Schatten der Gaststätte.Foto: © St.Zrenner

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    Ja,ja die "Pfreimder" : sie ließen es sich gut gehen - natürlich nach vollbrachter Wanderung!Foto: © St.Zrenner

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    Großer Bahnhof mit Musik für die Ehrengäste: Im Hintergrund spielten "Die Schönbrunner" für Staatsminister Brunner und stv. Landrätin Cerny auf.Foto: © St.Zrenner

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    Im Festzelt neben der Gastwirtschaft fanden die Prämierungen statt.Foto: © St.Zrenner

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    Staatsminister Brunner überbrachte nicht nur die Grüße der Bayerischen Staatsregierung. Er dankte den Verantwortlichen vor Ort und dem Landesverband Bayern e.V. für deren unermüdliche Arbeit zum Wohle der Wohneigentumsbesitzer und Freizeitgärtner.Foto: © St.Zrenner

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    Pressesprecher Stefan Zrenner überreichte als Präsent des Verbandes an den Minister ein Insektenhotel.Foto: © Ch.Kraus

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    Auch die für den Landeswandertag 2017 Verantwortlichen erhielten aus der Hand des Ministers ein Präsent.Foto: © St.Zrenner

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    " Auf ein Wort, Herr Minister!" Der Vorsitzende der SG Neustadt an der Waldnaab, Arthur Weber, ließ es sich nicht nehmen den Schirmherren darüber zu informieren, dass der Landeswandertag 2018 in Neustadt geplant sei.Foto: © St.Zrenner

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    Gruppenbild am Ende eines schönen Wandertages: Die Neustädter waren die größte Gruppe.Foto: © St.Zrenner

Medienberichte über die 70-Jahr-Feier:

70 Jahr Feier in Regensburg

Mit Freunden, Wegbegleitern und Mitstreitern beging am Samstag, den 24. Juni, der Landesverband Bayern e.V. im Traditionslokal "Spitalkeller" in Regensburg sein 70jähriges Gründungsjubiläum.
Zwei Sonderseiten zu diesem Ereignis werden Sie in der August-Ausgabe unserer Verbandszeitschrift Familienheim und Garten finden.sz

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    Staatssekretär Franz-Josef Pschierer, Ehrengast und Festredner anlässlich des 70jährigen Gründungsjubiläums des Landesverbandes Bayern. Das Foto zeigt ihn zusammen mit Gastgeber Siegmund Schauer (re.) und dem Präsidenten des Bundesverbandes, Manfred Jost (li.).Foto: © St.Zrenner

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    Viele Gäste aus den Bezirksverbänden hatten sich zur Feier eingefunden.Foto: © St.Zrenner

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    Auch der Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern e.V. , Wolfgang Kuhn (re.), gehörte zu den GratulantenFoto: © St.Zrenner

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    Landrätin Tanja Schweiger fand lobende Worte für die Arbeit des Verbandes.Foto: © H.Kunz

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    Grüße der Stadt Regensburg, dort wo 1947 der Landesverband Bayern als Bayerischer Siedlerbund gegründet worden war, überbrachte Stadtrat Dr. Thomas Burger.Foto: © H.Kunz

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    Sie sorgten für die nötige Stimmung, die jede Geburtstagsfeier zum Gelingen braucht: aus Neustadt extra nach Regenburg angereist. die "Neisteder Zoiglmusi".Foto: © H.Kunz

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    In begrenzter Auflage gab es für die Ehrengäste einen Jubiläumssekt als Erinnerung an diesen Tag.Foto: © St.Zrenner

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    Der Dank des Bundesverbandes ereilte im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten Manfred Sorg (2.v.li.), Richard Wanka (3.v.li.) und Gerhard Stark (4.v.li.). Sie waren wegen einer Umstrukturierung des Bundesverbandes als bayerische Vertreter aus dem Bundesvorstand ausgeschieden. Präsident M. Jost (1.v.li.) danke für das Engagement mit einem Präsent. Pressesprecher Stefan Zrenner (1.v.re.) moderierte die Festveranstaltung.Foto: © H.Kunz

Aktuell: Jetzt auch eine App im Kampf gegen die Straßenausbaubeitragssatzung!

Die "Südschiene" hat nun auch eine App zum Thema Straßenausbaubeiträge" erstellt.
Diese kann hier kostenlos heruntergeladen werden:

http://vwe-strabs.chayns.net/app
Unter dem Navigationspunkt "Aktuell" in der App fließen automatisch Beiträge aus der Facebook-Gruppe ein. Weitere Navigationspunkte wurden eingefügt und werden Zug um Zug ergänzt.
WICHTIG: Es ist kein Facebook-Konto erforderlich - also können auch "Facebook-Gegner" die Beiträge sehen.

Die App ist auch als Webseite verfügbar, so dass die Beiträge und Informationen auch auf dem PC sichtbar sind : vwe-strabs.chayns.net

Gratulation zum 70!

19.April 1947: Ein Meilenstein in der Geschichte der Siedlerbewegung

Von Stefan Zrenner

Regensburg/München/Weiden. Der 19. April 1947 - wahrlich ein denkwürdiger Tag in der Historie des heutigen Verbandes Wohneigentum - Landesverband Bayern e.V. - denn an diesem Tag, es war ein Samstag, kamen die Repräsentanten der Bezirksverbände nach Regensburg in die heute nicht mehr existente Gaststätte
"Schloß Tirol", um einen gemeinsamen bayerischen Verband zu gründen: den Bayerischen Siedlerbund.
Bereits ein Jahr vorher hatten die alliierten Streitkräfte wieder die Erlaubnis erteilt, Bezirksverbände zu gründen, denn auch sie hatten sehr schnell nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erkannt, dass eine organisierte Hilfe zur Selbsthilfe, sowohl beim Wiederaufbau oder Neubau der Häuer, als auch bei der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln im eigenen Garten, nicht nur hilfreich, sondern sehr notwendig war.
Die Siedler wussten anzupacken, so auch in Oberbayern, wo der damalige städtische Obergärtner von München, Anton Schmidt, an der Spitze des Bezirksverbandes Oberbayern stand.
Er war es dann auch, den die Versammlung in Regensburg zum ersten Vorsitzenden des Bayerischen Siedlerbundes wählten.
Ihm folgten bis zum heutigen Tage Fritz Eckert und Paul Simmerding aus dem Bezirksverband Schwaben, Otto Benner aus der Oberpfalz und Siegmund Schauer aus Oberfranken.
Beim Blick zurück auf die Geschichte unseres Verbandes darf allerdings auch der Vollständigkeit halber auch nicht das Jahr 1954 vergessen werden. In diesem Jahr spielte Gründungsvorsitzender Anton Schmidt eine, aus der Sicht des heutigen Verbandes Wohneigentum Landesverband Bayern e.V. nicht unbedingt erfreuliche Rolle.
Aus Gründen, die in Ermangelung von Zeitzeugen oder aufschlussreichen Dokumenten, nicht mehr korrekt nachvollziehbar sind, trennte er sich zusammen mit anderen Siedlern vom Bayerischen Siedlerbund und gründete einen neuen Verband - den damaligen Bayerischen Siedler- und Eigenheimerbund (heute: Eigenheimerverband Bayern e.V.)
Auch der Bayerische Siedlerbund selbst stand in den kommenden Jahren vor bewegten Zeiten, insbesondere, weil es in seinen Untergliederungen immer wieder Veränderungen gab. So werden sich wohl nur noch die
"alten Hasen" unter unseren Mitgliedern daran erinnern, dass es einmal einen Bezirksverband Oberfranken/Oberpfalz gab, aus dem dann später die Bezirksverbände Oberfranken und Oberpfalz/Niederbayern wurden, bis man schließlich die endgültige Angleichung an alle Regierungsbezirke erreicht hatte.
Diese Ereignisse auf Bezirksebene dürfen bei diesem kleinen geschichtlichen Rückblick auf die Entwicklung des Landesverbandes nicht fehlen, denn bis heute sind die Entwicklung und die Arbeit des Landesverbandes untrennbar mit den Bezirksverbänden verbunden.
Wahrscheinlich könnte man ein ganzes Buch über die Ereignisse in 70 Jahren Verbandsgeschichte schreiben, denn schließlich sind es immer die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, die letztendlich die Geschichte prägen.
Gestern wie heute und auch morgen werden sich Tausende von Ehrenamtlichen und eine kleine Zahl von hauptamtlichen Kräften Bayern weit weiterhin dafür einsetzen, für ca. 90.000 Mitglieder und deren Familien, ein Vereinsleben zu gestalten, dass den Ansprüchen von Familienheimbesitzern und Gartenfreunden entspricht.
Der Landesverband Bayern e.V. schafft hierfür die Rahmenbedingungen, ist Schnittstelle zum Bundesverband - spielt dort wegen seiner Mitgliederstärke und immer wieder bewiesenen Kompetenz mit die "Erste Geige" und vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Politik und Gesellschaft.
Nicht unerwähnt dürfen noch zwei markante Jahreszahlen bleiben:
So das Jahr 1997, als unter dem Landesvorsitzenden Otto Benner die Geschäftsstelle des Landesverbandes und der gesamte Landesverband von der Münchner Lauterbachstraße in die Bahnhofstraße nach Weiden verlegt wurde.
Und das Jahr 2007, als auch der Bayerische Siedlerbund seinen "Sonderweg" aufgab und sich wie alle anderen Landesverbände in Deutschland auch, in Verband Wohneigentum mit dem Zusatz Landesverband Bayern, umbenannte.
Übrigens eine nicht unumstrittene Entscheidung, die bis heute viele Befürworter , aber auch noch manche Gegner hat.
Namen sind nun mal ein nicht unbedeutender Mosaikstein in der Gesamtbetrachtung eines Verbandes!
Natürlich steht es auch dem Landesverband Bayern e.V. zu , seinen "70.Geburtstag" zu feiern.
Er tut dies wie gewohnt angemessen, aber nicht übertrieben, mit einer Feierstunde am 24. Juni 2017 an seinem "Geburtsort" Regensburg und er hat sich dazu eine überschaubare Anzahl von Gästen und Ehrengästen eingeladen.

Berater sollen künftig Siedlergemeinschaften unterstützen

Alle sind sich einig: Wirkungsvolle Neumitgliedergewinnung funktioniert nur an der Basis

Teilnehmer und Referenten

Präsident Manfred Jost (1.v.li.) danke dem Präsidenten des bayerischen Landesverbandes, Siegmund Schauer (7.v.li.), für dessen Iitiative zu diesem Workshop. © St.Zrenner

Würzburg/Weiden(sz). Bereits beim Landesverbandstag 2015 waren sich die Delegierten in Bayern einig:
Die Gewinnung von Neumitgliedern funktioniert in der Praxis nur an der Basis, also in und durch die Siedlergemeinschaften, denn sich wiederholende Langzeitwerbung in den öffentlichen Medien ist letztendlich unbezahlbar. Doch der Landesverband Bayern e.V. will seine Siedlergemeinschaften bei dieser Aufgabe nicht alleine lassen. Aus diesem Grund hatte Präsident Siegmund Schauer angeregt, in den Bezirksverbänden sogenannte "Werbeberater" auszubilden, die den Gemeinschaften vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Verwirklicht wurde diese Ausbildung in einem ersten Workshop, der am Wochenende (31.März/01.April 2017) im Hotel "Amberger" in Würzburg stattfand.
Neben den drei Basisreferaten zu den Themen: Allgemeine Möglichkeiten der Neumitgliedergewinnung (Referent Siegmund Schauer), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als Mosaikstein der Neumitgliedergewinnung (Referent Stefan Zrenner) und Soziale Medien als Möglichkeit der Bekanntheitssteigerung (Referent Michael Schreiber)wurde der gemeinsamen Ideensammlung der Teilnehmer ein breiter Raum geschaffen. Außerdem wurden die Grundlagen für eine Handakte der Berater und für die Inhalte einer Werbemappe gelegt.
Nachdem die Frage: "Wie begegnen wir dem - hauptsächlich demographisch bedingten - Mitgliederschwund?"
ja nicht alleine eine bayerische Frage bzw. ein bayerisches Problem ist, hatten sich die Verantwortlichen der Landesverbände der so genannten "Südschiene" und sogar der Hamburger Repräsentant der "Nordschiene" dem Workshop angeschlossen.
Auch der noch nicht so lange im Amt befindliche Präsident des Bundesverbandes, Manfred Jost (Saarland)
wollte sich die Veranstaltung zusammen mit seiner stellv. Bundesgeschäftsführerin Edeltraud Reitzer, nicht entgehen lassen und war deshalb nach Würzburg gekommen.

Vorsichtiger Optimismus

Weiden/Nürnberg. In seinem Kampf für die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung ist der Verband Wohneigentum -Landesverband Bayern e.V. nun einen Schritt weiter. Das Gutachten, mit dessen Erstellung Professor Dr. Ludwig Gramlich(TU Chemnitz) im vergangenen Jahr vom Verband beauftragt worden war, liegt nun vor.
Prof. Dr. Gramlich stellte sein 180 Seiten umfassendes Werk dieser Tage zunächst einem engen Kreis der Verbandsführung in Nürnberg vor. Die Anwesenden waren sich in einer ersten Beurteilung einig, dass das Gutachten zahlreiche Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Straßenausbaubeitragssatzung liefert. Nun wird es im Detail in den zuständigen Verbandsgremien besprochen um zu entscheiden, wie es weitergeht, wobei der Gang vor Gericht, so Präsident Siegmund Schauer (Bamberg) weiterhin nicht ausgeschlossen sei.
Hintergrund: Seit mehreren Jahren setzt sich der Verband Wohneigentum Landesverband Bayern e.V. für die Abschaffung der Straßenausbaubeitragsregelung im bayerischen Kommunalabgabengesetz ein, weil er sie für ungleich,ungerecht und unsozial hält.

Prof.Dr. Gramlich(re.) im Gespräch mit Präsidenten Schauer

Das Gutachten ist nun fertig und wurde in Nürnberg übergeben. © St. Zrenner

Die Höhe der Abgaben, oftmals sogar im fünfstelligen Euro-Bereich, könne manchen Haus- und Grundbesitzer an den Rand des finanziellen Ruins bringen. Dies widerspreche dem Credo der Politik, dass das selbstgenutzte Wohneigentum eine der letzten sicheren Bastionen der Alterssicherung sei.
Besonders enttäuscht war der Verband, dass der Bayerische Landtag in seiner Gesetzesänderung im Frühjahr 2016 in keinster Weise die ca. 60.000 Unterschriften einer online-Petition des Verbandes berücksichtig hatte, in der die Unterzeichner die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeitragsatzung aus besagten Gründen gefordert hatten.

Die Landesverbände der "Südschiene" haben sich entschlossen, im gemeinsamen Bemühen um die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung eine eigene Homepage zu diesem Thema einzurichten.
In dieser veröffentlichen die beteiligten Verbände ihre Aktivitäten im Kampf gegen die STRABS.

Wir sind stolz auf Euch!

Plößberg gewinnt Silber für Bayern

Siedlergemeinschaft belegt den zweiten Platz beim Bundeswettbewerb in Berlin

Strahlende Teilnehmer

Bayerns Präsident Siegmund Schauer (re.) und Vizepräsident Christian Benoist (li.) freuten sich, dass die SG Plößberg einen 2.Platz errang. Die Preisübergabe erfolgte durch Staats-sekretär Florian Pronold (2.v.re.) © Foto: Privat

Berlin/Plößberg/Weiden.(sz) Mit einem zweiten Platz - quasi einer Silbermedaille - kamen die 1.Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Plößberg, Elli Müller und ihre Begleiter am ersten Oktober-Wochenende von Berlin nach Hause. Sie hatten den Landesverband Bayern würdig beim Bundeswettbewerb "Wohneigentum - heute für morgen" vertreten.
Faktoren wie Ökologie, Nachhaltigkeit und soziales Engagement waren im Sommer von der kritischen Jury in Plößberg unter die Lupe genommen worden und die Mitglieder vor Ort hatten offenbar einen mehr als guten Eindruck hinterlassen.
In einer ersten Reaktion zeigte sich Vorsitzende Elli Müller sehr erfreut über diesen zweiten Platz.
Müller: "Wir sind natürlich stolz. Unsere Arbeit hat sich gelohnt. Für uns war das ein angenehmer Abend in Berlin in einem schönen Ambiente, bei einer ungezwungenen Atmosphäre."

Zu den ersten Gratulanten gehörte Florian Pronold, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Er überreichte am Freitag Abend, 30. September, die Preise in der Bundeshauptstadt. Neben dem Präsidenten des Landesverbandes Bayern e.V., Siegmund Schauer, freuten sich natürlich auch die oberpfälzer Delegierten die im Rahmen der Bundesversammlung angereist waren, über die gute Platzierung einer oberpfälzer Siedlergemeinschaft

15 Eigenheim-Gemeinschaften - aus städtischen Quartieren und dem ländlichen Raum - hatten deutschlandweit den Juroren alltagstaugliche Modelle nachhaltigen und sozialen Wohnens präsentiert. Ziel des bundesweiten Wettbewerbs "Wohneigentum - heute für morgen" ist es, Hausbesitzern praxisnahe Beispiele für das Wohnen der Zukunft anzubieten und Anregungen für das gemeinschaftliche Leben in der Stadt und auf dem Land zu geben, damit beides attraktiv für Bewohner aller Altersgruppen bleibt.

Obefränkischer Siedlertag

Impressionen einer gelungenen Veranstaltung. Eine Sonderseite dazu wird auch in der Oktober-Ausgabe von Familienheim und Garten veröffentlicht.

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    Die "Tuba-Perspektive"Foto: © St.Zrenner

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    Bezirksvorsitzender Herbert Röder eröffnete auf der Seebühne den "Oberfränkischen Siedlertag".Foto: © St.Zrenner

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    Präsident Siegmund SchauerFoto: © St.Zrenner

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    Foto: © St.Zrenner

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    EhrengästeFoto: © St.Zrenner

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    Auch die " etwas anderen" Ehrengäste sorgten kurzzeitig für Heiterkeit.Foto: © St.Zrenner

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    Engagierte Frauengruppen haben in Oberfranken Tradition. Auch beim "Oberfränkischen Siedlertag" auf der Landesgartenschau präsentierten sie sich mit Eigenem aus Heim und Hobby.Foto: © St.Zrenner

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    Gut besucht war die Veranstaltung von den Mitgliedern aus ganz Bayern.Foto: © St.Zrenner

Die Siedlerwoche auf der LGS in Bayreuth eröffnet

Bayreuth (sz). Der Freizeitgartenbau stand auch bei dieser Landesgartenschau im Mittelpunkt der „Siedlerwoche“ in Bayreuth. Dem Präsidenten, Siegmund Schauer, war es am Samstag, dem 30.07. vorbehalten, im Beisein zahlreicher Ehrengäste und Verbandsmitglieder aus nah und fern, diese traditionsreiche Woche zu eröffnen, bevor er das weitere Geschehen an den Arbeitskreis „Gartenfachberater“ übergab. Sein besonderer Dank galt hierbei Landesgartenfachberaterin Dorle Engels, die einmal mehr mit unermüdlichem Engagement ein informatives Wochenprogramm „auf die Beine“ um nicht zu sagen in „die Pflanztröge“ gestellt hatte. Motto: „Himmelsstürmer“.
Friedhelm Haun, Gartenpoet aus Kulmbach, bereicherte mit seinen
Gedichten die ansprechende Eröffnungsfeier. Zu den Ehrengästen gehörten:
Bayreuth Bürgermeister Thomas Ebersberger, Dagmar Voss, Geschäftsführerin der Bay. Landesgartenschauen, Karl Zwermann, Präsident der Dr. Gartenbaugesellschaft, Dr. Andreas Becker, Leiter der Bay. Gartenakademie, ÖSV-Vizepräsidentin Christa Käfer, die VWE-Landesvorsitzenden Günther Göhring, Norbert Unruh, Rudi Bauschke und Harald Klatschinsky, EVB-Vizepräsidentin Sybille Banner, SFV-Vorsitzender Heinrich Rose, unsere Bezirksvorsitzenden Richard Wanka, Herbert Röder und Gerhard Stark und nicht zuletzt die Repräsentanten der ERGO, Robert Weissel sowie der RheinlandVers., Frank Mühlbach.
Bericht auch in der September-Ausgabe von FuG.

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    Die Besucher in Bayreuth, die die Landesgartenschau durch den Haupteingang-Süd betreten, werden schon von weitem durch eine riesigen Ballon in den Verbandsfarben auf den Standort der "Siedlerwoche" aufmerksam gemacht.Foto: © St.Zrenner

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    Der Präsident bei seiner Eröffnung hinter einem mehr als originellen Rednerpult.Foto: © St.Zrenner

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    Blick auf die EhrengästeFoto: © St.Zrenner

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    Gartenpoet und Buchautor Friedhelm Haun aus Kulmbach bereicherte die Eröffnungsfeier mit GedichtenFoto: © St.Zrenner

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    Dr. Andreas Becker, Leiter der Bay.Gartenakademie, sprach ein Grußwort.Foto: © St.Zrenner

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    Blick von oben in die Gästerunde.Foto: © St.Zrenner

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    Grußwort des Bayreuther Bürgermeisters Thomas Eberesberger.Foto: © St.Zrenner

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    Auch für Kinderunterhaltung war bestens gesorgt.Foto: © St.Zrenner

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    Dorle Engels - unermüdlicher Motor bei der Siedlerwoche. Ihr galt großes Lob, nicht nur vom Verbandspräsidenten.Ein besonderer Coup gelang ihr mit den roten Pflanzkisten, die nicht nur mit Minzen und agastachen bepflanzt sind, sondern auch mit den Verbandsinsignien - und das. währende der gesamten Landesgartenschau! Ein toller Werbeeffekt.Foto: © St.Zrenner

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    Immer einen "kühlen Kopf" braucht man als Präsident. Da kommt so eine originelle Kopfbedeckung nicht nur für heiße Tag ganz recht, sondern stellt auch einen Blickfang dar.Foto: © St.Zrenner

Zwischenbilanz.pdf (246.8 KB, PDF-Datei)

Pressebericht der LGS zur "Halbzeit" in Bayreuth.

Rechtsgutachten zur Straßenausbaubeitragssatzung

Aktueller O-TV-Beitrag Juli 2016

O-TV Beitrag

Vor laufender Kamera

Das Medieninteresse am weiteren Vorgehen des Verbandes gegen die Straßenausbaubeitragssatzung ist ungebrochen. Am Freitag, 20.Mai, wurde Präsident Siegmund Schauer von OTV Mitarbeiterin Anastasia Tararina zum geplanten Rechtsgutachten interviewt. © St.Zrenner

Weiden. Der Landesverband Bayern des Verbandes Wohneigentum will sich mit der Änderung des Kommunalabgabengesetztes durch den Bay. Landtag mit Blick auf die Straßenausbaubeitragssatzung nicht zufrieden geben. Der Landesverbandsausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung in Weiden, ein Rechtsgutachten in Auftrag zu geben.

Der Gutachter

Prof.Dr.Ludwig Gramlich von der TU Chemnitz wird das Gutachten für den Verband erstellen. © St.Zrenner

Ziel des Gutachtens soll sein zu prüfen, ob die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen in ihrer aktuellen Form überhaupt rechtens ist.
Kommt der Gutachter zu einem anderen Ergebnis, wird der Verband den Gang vor die Gerichte nicht scheuen.
Wie mehrfach berichtet, hatte der Verband Wohneigentum von November 2014 bis Mai 2015 im Internet eine Petition gestartet, an deren Ende knapp 60.000 Unterzeichner die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung gefordert hatten. Dazu kamen zahlreiche persönliche Gespräche der Verbandsführung mit den Verantwortlichen im bay. Innenministerium sowie mit Landtagsabgeordneten aller Parteien. Um so enttäuschter zeigte sich der Präsident des Landesverbandes Bayern, Siegmund Schauer (Bamberg), dass der Landtag bei seiner Entscheidung, das KAG an entsprechender Stelle zu ändern, offensichtlich in keinster Weise auf den Bürgerwillen und die Verbandsforderungen eingegangen ist und zudem die jetzige Änderung sogar noch als Erfolg für den Hausbesitzer betrachtet.
Dazu Präsident Schauer: " Eine Straßenausbaubeitragssatzung ist ungerecht und unsozial. Die jetzigen Änderungen sind nur alter Wein in neuen Schläuchen. Die Möglichkeit , wiederkehrende Beiträge durch die Kommune zu erheben, ändern letztendlich nichts daran, dass von einzelnen Anliegern trotzdem Summen verlangt werden können die Existenz bedrohend sind. Es ist mir unverständlich, warum unsere Kommunal- und Landespolitiker nicht einsehen wollen, dass man, um nur ein Beispiel zu nennen, einer 70jährigen Witwe nicht 10.000 Euro als Anliegeranteil für eine Straßenerneuerung abverlangen kann!? Keine Bank gibt ihr noch Kredit, so dass entweder das Ersparte dann völlig weg ist oder sie muss gar das Haus verkaufen. In solchen Fällen wird die, auch von der Politik hochgelobte und angepriesene Möglichkeit
des eigenen Häuschens als sichere Altersvorsorge, ad absurdum geführt."

siehe weiterhin auch:openpetition

Blickfang vom Anfang bis zum Ende

Rote Pflanzkisten des Verbandes bei der Landesgartenschau in Bayreuth

Rot in Reih und Glied

© St.Zrenner

Bayreuth/Weiden. Hier ist der Gartenfachberaterin des Verbandes Wohneigentum - Landesverband Bayern e.V. Dipl.Ing.Dorle Engels in Absprache mit der LGS-Organisationsleitung ein werbewirksamer Coup gelungen: Unabhängig von der zeitbegrenzten traditionellen "Siedlerwoche" im August, werden die Zig-Tausend Besucher der Landesgartenschau in Bayreuth, unmittelbar nachdem sie das LGS Gelände durch das Haupttor-Süd betreten haben, mit einer ganzen Reihe auffällig rot gestrichener Pflanzkisten - die Hochbeeten ähneln - konfrontiert.
Darin eingepflanzt sind unterschiedliche Minze-Sorten und Agastachen, versehen mit den entsprechenden Erklärungen und natürlich dem Verbands-Logo.
Diese Pflanzkisten bleiben während der gesamten Dauer der Landegartenschau in der Wilhelminen Aue stehen und machen eindrucksvoll Werbung für den Verband.
Wir sind dabei!
Neben der Eröffnung am 30.07. sollten sich die Mitglieder und Siedlergemeinschaften insbesondere auch Samstag, den 06. August, vormerken. An diesem Tag veranstaltet der Bezirksverband seinen "Oberfränkischen Siedlertag".
Hinweis: Siedlergemeinschaften, die am 06.08. zu diesem speziellen Siedler-Tag mit einem Bus oder als Bahn-Reisegruppe (min. 30 Personen) kommen und sich vor Beginn um 10 Uhr an der Seebühne beim Landesverband melden(der Reiseleiter), erhalten nach Einreichung der Bus-bzw.Bahnkosten einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro.

Landtagsabgeordnete Anette Karl zu Gast beim Verband

Verbandbansführung heißt MdL Karl willkommen

Präsident Schauer (li.) und Vizepräsident Benoist präsentierten in harmonischer Runde der Landtagsabgeordneten Anette Karl nicht nur die neue Geschäftsstelle. Sie fanden auch deutliche Worte zum Thema "Straßenausbaubeitragssatzung". © Foto:St.Zrenner

Weiden (thd). Anlass des Besuches von Landtagsabgeordneter Annette Karl beim Verband Wohneigentum in Weiden waren die Änderungen zur Straßenausbausatzung.
Präsident Siegmund Schauer und der oberpfälzer Bezirksvorsitzende
Christian Benoist stellten Karl zunächst die neue Geschäftsstelle im Gewerbegebiet westl. Neustädter Straße in Weiden vor. Dieses ist mit Photovoltaik, Erdwärme und entsprechender Dämmung Energieautark und kann damit als Musterbau für
die Verbandsmitglieder gesehen werden.
Annette Karl ging sodann auf das aktuelle Gesetz ein, welches den Kommunen die Möglichkeit zur Erhebung von wiederkehrenden
Straßenausbaubeiträgen ermöglicht. Neu ist, dass Beiträge über einen längeren Zeitraum und auch für ein Bezugsgebiet erhoben werden können, so dass nicht nur die Anlieger einer Straße mit einmaligen Beiträgen belastet werden. Allerdings sei die Umsetzung dann eine Aufgabe der Kommune, da dieser Bereich in die kommunale Selbstverwaltung fällt und daher der Landtag nur eine gesetzlichen Rahmen vorgeben kann, so Karl.
Enttäuscht zeigten sich Schauer und Benoist insbesondere darüber, dass eine von knapp
60.000 Unterstützern getragene Petition an den Landtag zur vollständigen Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen abgelehnt worden ist. Die große Anzahl an Unterstützern zeigt, dass dies ein Thema bei den Eigenheimbesitzern mit hoher Brisanz ist. Schließlich hat man bei dem Bau des eigenen Haus schon einmal für den Anschluss und den Ausbau der Straße eine Abgabe an die Kommune gezahlt.
Gerade bei älteren Mitbürgern
kommen dann fällige Beiträge einer Enteignung durch die Kommune gleich, wie Schauer ausführte, da Renter keinen Kredit mehr erhielten und mögliche Erben mit eigenem Eigentum dies auch nicht zusätzlich leisten können.
Aus Sicht des Verbandes Wohneigentum und weiterer Verbände sind
Straßensanierungen immer aus dem allgemeinen Steuermitteln zu leisten. Besonders ungerecht sei, so Bezirksvorsitzender Benoist, dass noch nicht einmal alle Kommunen einen solchen Ausbaubeitrag erheben. Es ist nicht einzusehen, dass Bürger einer armen Kommune zahlen müssten, während dies in Kommunen mit hohen Steuereinnahmen nicht der Fall sei. Aus seiner Sicht wird dadurch die Abwanderung aus dem ländlichen Raum noch
verstärkt, da zu den zusätzlichen Anstrengungen mit Fahrten zu Arzt, Einkauf und Schulen noch ein unkalkulierbares Risiko an Ausgaben kommt.
Meist genau dann, wenn man sein Eigenheim schuldenfrei hat.

Für Karl kann das Ziel nur sein, dass die freien Finanzmittel für die Kommunen erhöht wird. Mit nur 12,75 Prozent Kommunalanteil am allgemeinen Steuerverbund stellt der Freistaat Bayern den Kommunen in ganz Deutschland am wenigsten Mittel zur Verfügung. Die SPD fordert schon seit langem eine Anhebung auf 15 Prozent, kann sich aber gegen die Regierungsmehrheit im Landtag nicht durchsetzen. Wichtig wäre es auch, dass die Kommunen ein ordentliches Straßenmanagement betreiben, so dass
regelmäßig kleinere Maßnahmen durchgeführt werden und auf diesem Weg umlagepflichtige Sanierungen vermieden werden. Um die Kommunen zu stärken wäre es auch wichtig genau zu definieren, welche Mindeststandards z.B. ein Mittel- oder Oberzentrum zu erfüllen hat.
Dafür muss dann aber auch die Kommune die entsprechenden Gelder zur Verfügung gestellt bekommen. Dies ist auch ein strittiger Punkt in der Enquete-Kommission ländlicher Raum, da die Regierungsfraktion genau diese Finanzmittel nicht gewähren möchte.
Angesprochen wurden auch die Gleichstromtrasse, die Förderung des
ländlichen Raumes und der Demografische Wandel.
Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer darin, dass der Themenaustausch intensiviert werden soll.

Interview vor laufender Kamera

Präsident Schauer und Vizepräsident Benoist (Hintergrund) im Gespräch mit Thomas Bärthlein von OTV © St.Zrenner

Verbandsführung ist zu tiefst enttäuscht
"Abschaffung bleibt das Ziel"

Weiden(sz). Nach Bekanntwerden der Inhalte der geplanten Änderungen im Kommunalabgabengesetz mit Wirkung zum 01. April 2016 zeigten sich der Präsident des Landesverbandes Bayern, Siegmund Schauer und sein Vizepräsident Christian Benoist in einem Pressegespräch mit dem Sender Oberpfalz TV sowie der Regionalzeitung Der Neue Tag zu tiefst enttäuscht. Die Fraktionen des Bayerischen Landtages, so Schauer am Mittwoch, den 02. März in der Landesgeschäftsstelle in Weiden, hätten offensichtlich die Forderung des Verbandes nach vollständiger Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung völlig ignoriert. Dies gelte insbesondere auch für die ca. 60.000 Bürger, die in der online-Petition, die Forderung unterstützt hätten. Schauer und Benoist kündigten an, dass für den Verband Wohneigentum der Kampf für die Sache aber noch nicht beendet sei. Wenngleich man von dem ursprünglichen Gedanken, ein Volksbegehren anzustreben, nun aus rechtlichen Gründen etwas abgekommen sei, so werde man doch mit Unterstützung eines versierten TU- Professors eine Verfassungsklage nicht mehr ausschließen.
Details zur weiteren Strategie wollten die beiden Verbandsvertreter allerdings noch nicht preisgeben, zumal sich in den nächsten Wochen die entsprechenden Verbandsgremien wieder mit dem Thema befassen werden.

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