Tipps für Hausbesitzer und Bauherren

Vollkostenvergleich verschiedener Heizsysteme (23.02.2025)
C.A.R.M.E.N. e.V., das Centrale Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk (gegründet und gefördert vom Freistaat Bayern) hält fundierte Informationen zum Thema Energiewende im Heizbereich bereit. Unter anderem einen Vollkostenvergleich für Heizungen mit verschiedenen Energieträgern unter Berücksichtigung der neuen Förderung: https://www.carmen-ev.de/...envergleich/. C.A.R.M.E.N. bietet auch Individualberatungen an.
Technisch fundierter Ratgeber zum Thema "Effiziente Energienutzung im Haus"
Hier finden Sie über 20 Artikel, die als Ratgeber geeignet sind, z.B. wenn Entscheidungen anstehen - vor allem im Bereich der Haustechnik (z.B. Heizung und Haushalt). Besonders der Aspekt der Energieeffizienz wird überall sehr gründlich beleuchtet, aber auch andere Aspekte kommen nicht zu kurz.
Die Artikel dieser Ratgeberseiten sind fachlich sehr fundiert geschrieben von einem Experten, der von Industrie-Interessen völlig unabhängig ist. Sie sind trotzdem verständlich und sehr praxisnah.
www.energie-lexikon.info/ratgeber.html
Weitere Links zum Thema Heizkosten:
Preisvergleich Öl-Gas-Pellets (gleicher Energieinhalt): https://depi.de/pelletpre...haftlichkeit
Infos zur energetischen Gebäudesanierung und Heizung: https://www.zukunftaltbau.de/eigentuemer
Heizen mit grünem Wasserstoff: Irrweg oder Chance?: https://www.wissen.de/hei...-oder-chance

Sie planen eine Photovoltaik-Anlage?
In einer aktuellen Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen wurde untersucht, wie Photovoltaikanlagen für "Prosumer" sinnvoll dimensioniert werden sollten.
Es konnte gezeigt werden, dass sich die spezifischen Investitionskosten von Photovoltaik (PV)-Anlagen mit zunehmender Leistungsgröße deutlich reduzieren. Auf Basis einer statistischen Auswertung zeigte sich, dass ein Ansatz von festen und variablen Betriebskostenanteilen empfehlenswert ist.
Im Ergebnis zeigt die Studie anhand von drei exemplarischen Haushalten, welche PV-Anlagenleistung für die Prosumer am wirtschaftlichsten ist. Es wird auch untersucht, in welchen Fällen ein Batteriespeicher rentabel sein könnte.
Eine technisch sehr detaillierte Studie - in den Zusammenfassungen jedoch auch für Laien verwertbar! https://pvspeicher.htw-be...nsionierung/
Wenn Ihr Planer diese Studie nicht kennen sollte, drücken Sie sie ihm in die Hand und vereinbaren Sie deren Anwendung.
Hier geht's zur Hauptseite der HTW mit vielen weitergehenden Informationen z.B: Tests von Wall-Boxen, Solarspeichern: https://solar.htw-berlin.de/studien/
Einkaufsgemeinschaft für Holzpellets: "Pellets-Gemeinde"
http://www.pellets-gemein...e/23509.html
Die Pellets-Gemeinde ist die erste Verbraucherorganisation (gleichzeitig Einkaufsgemeinschaft) der Holzpellets-Heizbranche. Sie wurde 2002 im Landkreis Nürnberger Land gegründet und erstreckt sich inzwischen über das Gebiet zwischen Regensburg im Süden und Schweinfurt im Norden, sowie Feuchtwangen im Westen und Schwandorf im Osten..
Die Einkaufsgemeinschaft hat den Zweck, durch Bündelung von Beschaffungsmengen ökologische und ökonomische Aspekte sowie den Verbraucherschutz beim Pellets-Einkauf zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschaffung der Pellets in loser Form (Lieferung im Silowagen) in der heizfreien Zeit. Pellets-Lieferanten sind in diesem Zeitraum bemüht, durch günstige Preisgestaltung ihre Kapazitäten gleichmäßig auszulasten.
Vorrangig wird mit Lieferanten kooperiert, die hochwertigen Brennstoff zu verbraucherfreundlichen Konditionen anbieten. Es ist ausdrücklich nicht Ziel der Pellets-Gemeinde, nach zeitlich befristeten Billigangeboten zu suchen, sondern dauerhaft stabile Preise bei zuverlässigen, regionalen Lieferanten zu verhandeln. Auch wenn dies nur mit Zugeständnissen möglich ist, so streben wir an, für die heizfreie Zeit eine Preisbindung von mehreren Monaten zu erreichen, damit jedes Mitglied ohne Zeitdruck seine Pelletsbestellung veranlassen kann.
Bei der Pellets-Gemeinde erhalten Sie Angebote zu günstigen Beschaffungsmöglichkeiten von (nach DINplus) zertifizierten Holzpellets und zur prinzipiellen Auslegung von Holzpelletsheizungen, bzw. Hilfe zur Selbsthilfe, wie Sie den Weg zur eigenen Pelletsheizung reibungslos bewältigen.
Einige VFG-Mitglieder nehmen bereits teil und beziehen Ihre Pellets über die "Gemeinde" und sind hoch zufrieden.

Stromfresser im Heizungskeller?
Wussten Sie, dass die Heizungspumpen im Haus einen erheblichen Anteil am Stromverbrauch haben?
Je nach Modell, Alter und Einstellung verbraucht eine ungeregelte Pumpe 500 - 600 kWh Strom pro Jahr. Eine neue, geregelte Heizungsumwälzpumpe hat dagegen nur noch eine Leistungsaufnahme von 5 bis 30 W - je nach tatsächlich benötigter Fördermenge wird die Leistung automatisch geregelt. Aufs Jahr gesehen ergeben sich Stromverbräuche zwischen 50 und 100 kWh.
Energieberatungs-Sprechstunden auch bei uns in der VG Uttenreuth
Wie kann ich Heizkosten sparen? Sollte die Kellerdecke gedämmt werden? Muss die Heizungsanlage erneuert werden? Wie kann ich den Stromverbrauch senken? Energieberater spielen unterschiedliche Einspar- und Sanierungsmöglichkeiten für Ihr individuelles Gebäude durch und zeigen auf, welche Maßnahmen die höchsten Einsparungen bei den geringsten Kosten bieten. Anmeldung erforderlich!
Weitere Informationen gibt es beim https://www.erlangen-hoec...ie/angebote/
Eine interessante Web-Site:
www.check-bauherren.de/
"Gutes Bauen: Der Check für Bauherren" richtet sich vor allem an private Bauherren kleiner und mittlerer Bauvorhaben. Er beschreibt aber die grundsätzlichen Kriterien auch für größere Bauvorhaben.
"Gutes Bauen: Der Check für Bauherren" ist eine Praxishilfe der Offensive Gutes Bauen, einer nationalen Initiative wichtiger Organisationen der Bauwirtschaft - wie Sozialpartner, Fachverbände, Präventionsdienstleister, Verbraucherschutzverbände der Bauherren, Ministerien.
Ziel der Offensive Gutes Bauen ist es, die Wirtschaftlichkeit und Qualität von Bauprozessen zu unterstützen und zu fördern.
Der "Check für Bauherren" hilft Ihnen als Bauherr, in 5 Schritten ein erfolgreiches und wirtschaftliches Bauprojekt zu planen und durchzuführen. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für Aus- und Umbauten sowie Renovierungsmaßnahmen.
Steuer: Kosten für Kanal-Dichtheitsprüfung absetzbar

weiterlesen
Weitere Ratschläge unseres Bundesverbandes zum Energiesparen
Die jetzt wiederaufgelegte Förderung EH-55-Plus unterstützt Neubau und Ersterwerb von klimafreundlichen Gebäuden. Welche Bedingungen gelten, für welche Bauherren das interessant ist und warum man schnell sein sollte Ein Überblick.
Das Wichtigste in Kürze
Start: 16. Dezember 2025
der Antrag wird bei der staatlichen Förderbank kfw über die finanzierende Bank gestellt.
Förderkredite von bis zu 100.000 Euro je Wohnung sind möglich.
Gefördert werden baureife Vorhaben. Die Baugenehmigung muss beim Stellen des Antrags bereits vorliegen.
Wenn der Topf leer ist, endet die Förderung.

Was wird gefördert?
Die Förderstufe Effizienzhaus 55 Plus ist als befristete Unterstützung konzipiert, um den Bau oder Ersterwerb energieeffizienter Gebäude zu unterstützen. Mit Fördergeldern von insgesamt 800 Millionen Euro soll gezielt der sogenannte Bauüberhang mobilisiert werden. Damit sind Wohnungsbauprojekte gemeint, die bereits geplant und genehmigt sind, bislang jedoch nicht umgesetzt wurden.
In welcher Form und Höhe wird gefördert?
Die Förderung erfolgt als zinsgünstiger Kredit.
Möglich ist eine Förderung von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit.
Die Kreditlaufzeit beträgt maximal 35 Jahre.
Die Zinsbindungsfrist liegt bei maximal 10 Jahren.
Seit dem 16.12.2025/Förderstart können die Zinskonditionen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau kfw abgerufen werden.
Der Kreditbetrag muss innerhalb von 12 Monaten abgerufen werden.
Welche Voraussetzungen gelten?
Wohngebäude müssen den KfW-Effizienzhausstandard EH 55 zu erfüllen. Das bedeutet konkret: Der Energiebedarf darf höchstens 55 Prozent dessen betragen, was für einen vergleichbaren Referenz-Neubau nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zulässig ist. Maßgeblich sind dabei die gesetzlichen Vorgaben zum Primärenergiebedarf sowie zum Transmissionswärmeverlust, die in § 20 GEG und in Anlage 1 zu § 15 Absatz 1 GEG definiert sind.
Die Wärmeerzeugung muss zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien erfolgen (beispielsweise Wärmepumpe, Fernwärme, Solarwärme, Biomasse). Fossile Energieträger wie Öl und Gas sind ausgeschlossen.
Wenn der Antrag gestellt wird, muss bereits eine gültige Baugenehmigung vorliegen.
Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden. Ein Kaufvertrag darf noch nicht unterschrieben sein.
Bei einem Bauvorhaben, das nicht genehmigungspflichtig ist, muss die zuständige Behörde informiert und das Vorhaben muss so weit entwickelt sein, dass mit der Ausführung des Vorhabens begonnen werden kann, wenn der Antrag auf Förderung gestellt wird.
Wichtig zu wissen: Die Förderung ist befristet, sie endet, wenn der Fördertopf leer ist. Das Gesamtbudget beträgt 800 Millionen Euro. Einen Rechtsanspruch auf die Förderung gibt es nicht. Also: schnell sein!
Warum wird die Förderung neu aufgelegt?
In Deutschland sind nach Angaben des Bundesbauministeriums rund 760.000 Wohneinheiten im sogenannten Bauüberhang. Das bedeutet, dass Planungen und Baugenehmigungen vorliegen, die aber nicht umgesetzt wurden. Das ist oft der Fall, weil sich Bauvorhaben durch die gestiegenen Auflagen und Finanzierungkosten nicht mehr wirtschaftlich realisieren ließen. Auf diesen Bauüberhang zielt die neue EH-55-Plus-Förderung. Baureife Projekte sollen umgesetzt werden.
Was ist der Hintergrund?
Die ursprüngliche Förderung für Neubauten nach dem KfW-Effizienzhausstandard 55 endete zum 24. Januar 2022. Das Bundesbauministerium begründete seinerzeit das Aus der Förderung damit, dass der EH-55-Standard im Neubau inzwischen Standard sei und eine weitere Unterstützung daher klimapolitisch nicht zielführend. Nachdem im November 2021 das Förderende angekündigt worden war, brach ein wahrer Antrag-Sturm los. Allein die Anträge aus dem Januar 2022 schöpften den für das gesamte Jahr vorgesehenen Förderrahmen von fünf Milliarden Euro vollständig aus. Mit der jetzt neu aufgelegten Förderung EH 55 Plus knüpft der Bund an das frühere Programm an. Allerdings haben sich die Bedingungen verändert und das Programm hat mit 800 Millionen Euro ein deutlich geringeres Budget.
Katrin Ahmerkamp