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Geschichtliches zur Siedlung Carlswerk

Daten zur Entstehung der Carlswerk Siedlung

  • 1891 Entsteht die Bergische-Löwen-Brauerei als Zweitwerk von Mülheim am Flachsroster Weg, wo sich heute der Supermarkt Rewe befindet. Sie bleibt dort bis zum Jahre 1956 und braut das Höhenhaus Pils.

    "Willst du morgens frisch heraus,
    trinke abends Höhenhaus"

    Heute gibt es nur noch die Brauerei an der Berg.-Gladbacher Straße, die Bergische Löwenbrauerei.

  • 1900 Die Häuser an der Berliner Straße werden gebaut. Nur östlich der Berliner Straße. Zum einen für die Arbeiter der Brauerei und zum anderen für die Mägde und Knechte der Gutshöfe Neurath und Schönrath. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand Höhenhaus hauptsächlich aus der Berliner Straße und dem Weidenbruch. In Höhenhaus gab es nur Landwirtschaft und Kiesgruben.

  • 1906 In diesem Jahr begannen die Verhandlungen zwischen Köln und Mülheim zwecks Eingemeindung. Die Verhandlungen erfolgten auf Wunsch der Stadt Mülheim.

  • 1913 Bis zu diesem Jahr fuhr 3x täglich eine Postkutsche auf der Berliner Straße. Danach fuhr die Mülheimer Kleinbahn bis zur Stadtgrenze (Autobahn), ab 1914 bis Dünnwald (Mauspfad), und ab 1928 bis Schlebusch. 1933 wurde die Kleinbahn durch die KVB Linie S ersetzt.

  • 1913 Am 01. April 1914 wurde die Stadt Mülheim und die Bürgermeisterei Merheim nach Köln eingemeindet. Zu Merheim gehörten die Siedlungen Flittard, Stammheim, Dünnwald, Höhenhaus, Dellbrück, Holweide, Brück, Höhenberg, Ostheim und Rath.
    Ein Jahr zuvor wurde die GAG gegründet

    Durch die Eingemeindung entstanden in Höhenhaus doppelte Straßennamen und wurden deshalb geändert.
    Der Weidenbruch hieß damals Steinweg, ebenfalls der Thuleweg bis zur Sigwinstraße.
    Die Sigwinstraße hieß früher Schützenstraße, die Honschaftsstraße Hohe Straße und der Wupperweg Rosenmaarweg.

  • 1917 Die Firma Dynamit Nobel baut für ihre Produktion in Schlebusch auf dem Emberg ein Wasserwerk.
    Konrad Adenauer wird Oberbürgermeister bis er 1933 von den Nazis abgesetzt wird.

  • 1919 Höhenhaus hat 600 Einwohner

  • 1920/22 Das Carlswerk baut Werkswohnungen am Emberg.

  • 1928 Beantragten einige Männer den Bau von Häusern in Eigenleistung mit Zuschüssen der Stadt Köln. Daraus wurde aber nichts, bis die GAG ein Projekt ins Leben rief, das sich Randbesiedlung nannte.
    Dieses Projekt war in erster Linie für Arbeitslose gedacht. Es blieb der Gedanke der Eigenleistung und es wurden Arbeitsgruppen gebildet, die aus Maurern, Schreinern, Zimmerleuten und Helfern bestehen mussten.

  • 1929 Einweihung der Mülheimer Hängebrücke.

  • 1930/31 Es wurde die Siedlung Neurath erbaut. Um die Wirkung zu testen, wurden Hausmodelle aus Holz und Pappe in Originalgröße angefertigt.

  • 1932 Entstanden so die ersten Siedlungen in Köln Vogelsang, Volkhoven, Poll und Höhenhaus.
    In Höhenhaus entstanden die ersten Häuser „Im Birkenacker“ und „Am Kiefernwald“.
    Danach wurden die Häuser im Kinzigweg, Neckarweg und Wupperplatz 1935 fertiggestellt.

    Die Flusssiedlung wurde auch „Alte Kämpfer Siedlung“ genannt. Das waren Parteimitglieder, die bereits vor 1933 aktiv waren.

  • 1934 Der Ortsteil wurde offiziell als Höhenhaus benannt. Vorher gehörte ein Teil zu Dünnwald, Holweide (Höhenfeld) und ein kleiner Teil zu Mülheim.

  • 1935 4 Mitarbeiter des Carlswerks entwickelten Wünsche und Vorstellungen über ein gleiches Projekt.
    Der Baubeginn war dann im März 1937 (Lippeweg) und der letzte Bauabschnitt (Illerweg) im August 1941 abgeschlossen.
    Die 4 Initiatoren waren die Herren Burkhardt, Knötgen, Mehren und Schacher.
    Der Name Carlswerk Siedlung, oder „Jilliums Siedlung“ entstand durch die Bereitstellung eines großzügigen Darlehens der Firma Carlswerk.

    Der Kaufpreis lag damals für ein Reihenhaus bei 7.182,- RM.
    Für ein Einzelhaus zwischen 10.000 und 11.000,- RM.
    Davon entfielen 5.960,- RM auf das Gebäude und das Grundstück von etwas mehr als 600 m2 kostete 1.222,- RM. Das waren 2,- RM / m2.

    Für die Carlswerk Häuser gab die Firma ein Darlehen in Höhe von 1.080,- RM. An Eigenleistung waren 600,-RM aufzubringen.
    Eine Hypothek von 3.600,- RM gab es vom Gerling-Konzern in Form einer Lebensversicherung mit 4,5Dazu eine Restfinanzierung der Stadt Köln von 300,- RM.
    Die monatlichen Raten betrugen 28,35 RM.
    Im Kaufpreis enthalten waren 4 Hochstämme, 4 Halbstämme,
    20 Beerensträucher, 5 Hühner und 2 Kaninchen.

    Die GAG behielt lange Zeit das Vorkaufsrecht. Die Löschung erfolgte 1979 bei Zahlung von 100,- DM.

    In der Folge baute der Pfarrrektor Maybaum Eigenheime an der Honschaftsstraße, Heimfriedweg und Torringer Weg.

    Nach 1937 entstanden noch die Siedlung zwischen Ahrweg und Eifgenweg.

  • 1941 Die Einwohnerzahl beträgt 9066.

  • 1943 Entstand die neue Heimat auch „Finnensiedlung“ genannt. Hier sollte den ausgebombten der Stadt wieder eine Wohnmöglichkeit geschaffen werden. Die Häuser wurden zum Teil mit KZ-Häftlingen erstellt.

  • 1951 Die katholische Kirche zur heiligen Familie wird am Lippeweg gebaut.

  • 1980 Die Bahnunterführung des Weidenbruchs wird gebaut.

  • 1991 Die Einwohnerzahl beträgt 15196, davon 1256 Ausländer.

  • Die Daten stammen aus den folgenden Büchern:

    • "Chronik der Stadt Köln"

    • "Das rechtsrheinische Köln"

    • "Höhenhaus zwischen damals und gestern"

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