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Leben und Wohnen in Eisenberg-Steinborn

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Gartenberatung

aktualisiert am

15.09.2019

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Der 1967 gegründete gemeinnützige Verein vertritt aktuell 269 Mitgliedsfamilien.

Er setzt sich für die Förderung und Erhaltung des Familienheims und die Schaffung eines familiengerechten und gesunden Lebensraumes ein.

Bis Juni 2012: Siedlervereinigung Wohnstadt Eisenberg-Steinborn e.V. 

Eine wichtige Aufgabe sieht der Verein in diesem Zusammenhang in der Förderung der Dorfgemeinschaft. Zu diesem Zweck werden jährlich drei größere traditionelle Veranstaltungen organisiert:
 

  • Die Maifeier,

Maikranz

© Schmitz

bei der in Steinborns Zentrum die Festsaison eröffnet und mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr der Maikranz aufgehängt wird.

  • Das Angerfest,

in den letzten beiden Jahren mit einem Platzkonzert des Bergmannsblasorchesters Hettenleidelheim (BBO), einem Drumsägenwettbewerb für Paare und einer Reihe von Spielen für Kinder und Jugendliche.

  • Ein kleiner, aber feiner Nikolausmarkt

mit einer dichten und familiären Atmosphäre. Der Posaunenchor der prot. Kirchengemeinde sorgt dabei für festliche Stimmung und der Nikolaus höchstpersönlich lässt es sich nicht nehmen, hier zu erscheinen und die anwesenden Kinder zu beschenken.
 

Angerfest und Nikolausmarkt werden zusammen mit anderen Steinborner
Vereinen und Einrichtungen durchgeführt:
 

  • den Kerweborsch Steinborn

  • der Kindertagesstätte Steinborn

  • dem Förderverein der KITA Steinborn e.V.

  • der Protestantischen Kirchengemeinde Steinborn

  • den Pfadfindern vom Stamm Franz von Sickingen (BdP)

  • der Volleyball-Abteilung der TSG Eisenberg e.V.

  • den Singfreunden Steinborn 1971 e.V.

 

Drumsäge

© Schmitz

Dabei wurde im letzten Jahr insbesondere die Zusammenarbeit mit KITA und Förderverein intensiviert: Kindergartenkinder sangen bei der Maifeier (als Lohn gab es Stabausbrezeln), schmückten den Weihnachtsbaum mit bunten Paketen und trafen den (LWS-)Nikolaus im Wald.

Exklusiv für seine Mitgliedsfamilien bietet der LWS darüber hinaus noch eine Reihe von Leistungen:
 

  • Er organisiert Veranstaltungen wie Tagesfahrten (z.B. zu Gartenschauen),

       Weinproben, Seniorennachmittage, Vorträge und Baumschnittkurse.

  • Senioren erhalten Präsente zum 75. Geburtstag sowie an allen folgenden

       runden und halbrunden Geburtstagen.

  • Er organisiert im Frühjahr eine Bestellung von Düngemitteln, Torf, Blumenerde, Rindenmulch usw. zu Sonderkonditionen mit Auslieferung frei Garten.

  • Geräteverleih: Mitglieder können gegen geringe Gebühren eine Reihe von

       praktischen Geräten wie Biergarnituren oder Vertikutierer ausleihen.
 

1988-2012 Meilensteine der Vereinsgeschichte 

Teilnahme an mehreren Landes- und Bundeswettbewerben 

1988 "Die beste Kleinsiedlung Rheinland-Pfalz"
          Lobende Anerkennung
1989 Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"*
          3. Platz
1990 "Die beste Kleinsiedlung Rheinland-Pfalz"
          Landessieger
1990 "Die besten Kleinsiedlungen 1990" Bundesweiter Wettbewerb
          3. Platz von insgesamt 31 Siedlergemeinschaften
 

"Nicht nur die Pflege öffentlichen Grüns sowie die Gestaltung und Pflege der privaten Gärten wurde bewertet. Vom ökologischen Gesichtspunkt aus fiel die Vielzahl heimischer Gehölze positiv auf. Ein weiterer Pluspunkt für die Wohnstadt: Die vielfältigen Aktivitäten der Siedlervereinigung und ein reges Vereinsleben in Verbindung mit den Singfreunden, den Pfadfindern, dem ökumenischen Frauenkreis mit Kirche und Kindergarten.?
(Rundschreiben des Ortsvorstehers vom 23.08.1990)
 

1993 "Die beste Kleinsiedlung Rheinland-Pfalz"
          4. Platz und lobende Anerkennung
1997 "Die beste Kleinsiedlung Rheinland-Pfalz"
          Dankesurkunde
2000 "Die beste Eigenheimsiedlung 2000 von Rheinland-Pfalz"
          Lobende Anerkennung
 
Am 26. Juni 1992 konnte die Siedlervereinigung Eisenberg-Steinborn e.V. ihr 25jähriges Jubiläum feiern. Hierzu wurde eine Festschrift herausgegeben; die Feierlichkeiten wurden durch das Blechblasquintett des SWF-Rundfunkorchesters "Das Rennquintett" umrahmt.
 
In seinem Grußwort für die Jubiläumsausgabe der SVS-Zeitschrift "Übern Gartenzaun" stellte der damalige Ortsvorsteher Paul Schmitz fest: "Ohne die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten der SVS wäre Steinborn ein gutes Stück ärmer..."
Die Siedlervereinigung Steinborn habe sich zudem "als selbstbewußter, fairer und verläßlicher Partner der Kommunalpolitik erwiesen." Weiter heißt es:
 
"In den 25 Jahren ihres Bestehens hat sich die Siedlervereinigung natürlich auch verändert. Der übersichtliche, familiäre Rahmen der ersten 'Siedler und Eigenheimer' in der Uhlandstraße und Lessingstraße, zum großen Teil in der Gruppenselbsthilfe am Bau miteinander bekannt geworden, existiert nicht mehr. In einem Stadtteil von rund 1.600 Einwohnern, in einem Verein mit über 300 Mitgliedsfamilien greift zwangsläufig Anonymität um sich, steigt die Anspruchshaltung und sinkt die Bereitschaft zum Anpacken und Mithelfen - ein bei Vorstandssitzungen großer Vereine oft gehörtes Klagelied." 

Am 06.12.1996 wurde von der SVS der Grundstein für eine Vereinsgaststätte mit Kegelbahnen und Gemeinschaftsräumen in der Ortsmitte von Steinborn gelegt. Sie sollte als Begegnungsstätte für alle Steinbornerinnen und Steinborner dienen. Der Innenausbau der Gaststätte wurde größtenteils durch die Vereinsmitglieder durchgeführt, die rund 4.500 Arbeitsstunden leisteten.
 

Zusammen mit diesem Projekt errichtete ein Bauträger 18 Wohneinheiten für seniorengerechtes Wohnen. Die Fertigstellung erfolgte am 07.02.1999. Der Vorstand der SVS hatte sich im Vorfeld intensiv um staatliche Fördergelder für diese Wohneinheiten bemüht, die dem Bauträger schließlich auch genehmigt wurden.
 

Am 7. Januar 1999 konnte die Gaststätte "In den Mühlhecken" eröffnet werden.
Die Rheinpfalz berichtete am 09.02.1999:
 

"Das Ergebnis nach 25 Jahren Wunschdenken ist nun sichtbar", freute sich Jörn Vahlenbreder, Vorsitzender der Siedlervereinigung Steinborn (SVS) und Ortsvorsteher, über den gelungenen Bau mit integrierter Kegelbahn, in den rund 800.000 Mark investiert wurden.
Möglich sei dieses Ergebnis nur durch den Beitrag aller politischen Institutionen und den Einsatz der SVS Mitglieder gewesen. Vahlenbreder wünschte sich, daß die investierte Mühe nicht umsonst war und die Gaststätte im Steinborner Ortskern eine wirkliche Begegnungsstätte werden und den in Kürze beginnenden Zentrumsausbau vervollständigen
möge.
Bereits seit Mitte der 70er Jahre, so Vahlenbreder, habe man sich immer wieder mit dem Gedanken beschäftigt, solch einen Treffpunkt zu schaffen. Allerdings seien die Pläne immer wieder an den hohen Baukosten und dem fehlenden Geld gescheitert. Erst nach langwierigen Verhandlungen des damaligen Bürgermeisters Dietrich Holthöfer mit der Wohnungsbaugesellschaft DfH konnten den Siedlern zustehende Gelder für dieses Projekt freigesetzt werden. Schließlich sei nach Überlegungen der Entschluß gereift, neben einer Gaststätte als Begegnungszentrum eine Seniorenwohnanlage zu bauen, die vom Land gefördert wurde."
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"Nach mehreren Pächterwechseln und Pachtausfällen geriet die Siedlervereinigung Steinborn mit ihrer Gaststätte in finanzielle Schieflage, woraufhin sie den
Dauernutzungsvertrag vor gut drei Jahren an die Stadt zurückgab. Diese musste
nun für die verbleibende Kreditsumme von damals knapp 180.000 Euro geradestehen. Im Februar 2010 verließ der letzte Pächter die "Mühlhecken", weil er seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte.? (Die Rheinpfalz 01.01.2012)
 
Vorsitzende der SVS 1967 - heute

1967-1969

Heinz Eisenberger

1969-1987

Otto Rommel

1987-2011

Jörn Vahlenbreder

2011-2018

Horst Kaiser

2018-jetzt

Ivonne Hofstadt

 

Bosse

Horst Kaiser, Jörn Vahlenbreder © Schmitz

Der Vorsitzende kann sich auf seine beiden Stellvertreter und einen Gesamtvorstand von 15 LWS-Ansprechpartnern stützen, zu denen auch die "alten" Vorstandsmitglieder gehören. Für seine Verdienste um Steinborn als langjähriger Ortsvorsteher und Vorsitzender der SVS erhielt Jörn Vahlenbreder im Rahmen des Neujahrsempfangs 2011 der Stadt Eisenberg die Ehrennadel der Stadt.

(Jörn Vahlenbreder, BM Adolf Kauth) 

Der engere Vorstand im Jubiläumsjahr 2013: 

Horst Kaiser

1. Vorsitzender

Paul Schmitz

2. Vorsitzender und Schriftführer

Axel Wolf

3. Vorsitzender

Otto Rommel

Kassenverwalter

 
Wie die meisten Vereine kämpfte auch der LWS mit dem Problem der Überalterung und der fehlenden Helferinnen und Helfer bei der Durchführung von Festen und anderen Veranstaltungen. Deshalb wurde Ende 2011 eine Arbeitsgruppe des Gesamtvorstandes eingerichtet. Diese hatte den Auftrag
 

  • eine Bestandsaufnahme der Vereinsarbeit zu machen,

  • Ziele des Vereins für die Zukunft zu formulieren sowie

  • Maßnahmen vorzuschlagen, die den Verein zukunftsfähig und attraktiv für

       neue Mitglieder machen sollen.
 
Bei der Jahreshauptversammlung im März 2012 wurde das neue Konzept vorgestellt, diskutiert und beschlossen. Im weiteren Verlauf des Jahres wurde der Name des Vereins geändert und das gesamte Erscheinungsbild modernisiert.
 
Bewährte Aktivitäten wurden beibehalten; schließlich hat der Verein in den älteren Teilen Steinborns naturgemäß auch viele ältere Mitgliedsfamilien. Mit einem offenen Handarbeitskreis in den Wintermonaten 2012/2013 und einem Familienausflug im Frühjahr 2013 werden neue Veranstaltungen getestet.
 
Mit weiteren neuen Angeboten konnte der LWS im Laufe des Jahres 2012 junge Familien anzusprechen: So wurde die Zusammenarbeit mit der KITA Steinborn intensiviert, ein Kinderflohmarkt und ein offenes Fußballturnier für Kinder und Jugendliche organisiert.
 
Für die Erwachsenen bieten die LWSMitglieder Wolfgang und Gabi Gauer im
Sommer Boulespielen an.
 
Zusammen mit einer groß angelegten Werbeaktion konnte so die Mitgliederzahl
im Laufe des Jahres 2012 von 231 auf 269 Familien gesteigert werden.
 
Zusammenfassend lässt sich feststellen: Der Verein leistet einen wichtigen Beitrag, dass es sich in Eisenberg-Steinborn besser leben und wohnen lässt.
 
Beitrag für die Chronik Eisenberg 2013, leicht verändert und durch Fotos ergänzt.
 
Jörn Vahlenbreder und Paul Schmitz

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