Die üblen Tricks der "Dach-Haie"

Aktuell liest man in den Medien häufig, dass hierzulande sogenannte "Dach-Haie" unterwegs sind. Deren Masche ist seriösen Dachdeckern schon lange ein Dorn im Auge. Auch der Verband erhielt in den letzten Wochen vermehrt Anrufe und E-Mails von Mitgliedern, dass sie Besuch von unseriösen Dach-Handwerkern bekamen.

Die Masche

Viele können sich noch an die Sendung "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" erinnern, in der Eduard Zimmermann vor Trickbetrügern warnte. Dach-Haie sind ebenfalls in diese Kategorie einzuordnen. Ein typisches Beispiel: An der Tür des Rentnerehepaares klingeln zwei junge Männer, die anbieten, für 200 Euro vor dem nahenden Winter schnell noch das Dach zu reinigen. Bei einem Nachbarn haben sie es angeblich gerade ebenfalls gemacht. Sind die beiden erst einmal auf dem Dach, dauert es meist nicht lange, bis sie sich mit einer Liste angeblicher Mängel melden, die man am besten sofort beseitigen solle. Viele sind in solch einer Situation verunsichert und willigen ein - natürlich zu ihrem eigenen Nachteil. Wird man als Eigentümer mit solch einer Mängelliste konfrontiert, ist es immer ratsam, sich unbedingt ein weiteres Angebot von einem örtlichen Dachdecker einzuholen.


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Die zehn miesesten Tricks

Das in Düsseldorf erscheinende Fachmagazin "Handwerksblatt" listete bereits im Jahre 2008 die miesen Tricks rund ums Dach auf. Leider hat diese 10 Punkte umfassende Hitliste nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, sodass wir sie nachfolgend leicht gekürzt wiedergeben.

Wir empfehlen, keinen Auftrag spontan an der Haustüre zu unterschreiben und sich nicht durch angeblich neue Technologien oder vermeintlich günstige Preise täuschen zu lassen. Auf der sicheren Seite ist man immer, wenn vor einer Auftragserteilung ein Vergleichsangebot vom regionalen Dachdecker Ihres Vertrauens eingeholt wird.