Schornsteinfeger-Monopol fällt weg

Bisher hatten die Kaminkehrer feste Bezirke, wo sie ohne Konkurrenz waren. Der Hausbesitzer musste zahlen, wenn der Mann in Schwarz kam. Und das unabhängig davon, ob man mit der Leistung des Schornsteinfegers zufrieden war. Das ändert sich nun. Das Schornsteinfeger-Monopol von 1935 geht zu Ende.


Ab 2013 können sich Hausbesitzer für verschiedene Tätigkeiten des Kaminkehrers andere Betriebe aussuchen. Doch aufgepasst: Wer sich jetzt längerfristig an seinen Schornsteinfeger bindet, hat von der neuen Wahlfreiheit nichts.

Ab dem kommenden Jahr wird die Arbeit des Schornsteinfegers in zwei Bereiche geteilt.



Jeder Hausbesitzer braucht einen Feuerstättenbescheid


Bis Ende dieses Jahres erhalten alle Hausbesitzer vom jetzigen Bezirksschornsteinfegermeister einen Feuerstättenbescheid. Hier ist aufgeführt, welche Feuerstätten es im Haus gibt und was wann zu tun ist. Mit diesem Bescheid können die Kunden sich einen alternativen Schornsteinfeger suchen.

Wichtig:


Anders als bisher können Hausbesitzer nicht mehr warten, bis der Schornsteinfeger kommt. Vielmehr müssen sich die Hausbesitzer künftig selbst um die Kaminkehrung kümmern. Und sie müssen die ordnungsgemäße Erledigung der Arbeiten nachweisen. Die Bescheinigung erhalten sie vom Dienstleister. Spätestens 14 Tage nach der im Feuerstättenbescheid genannten Frist müssen die Hausbesitzer dem Bezirksschornsteinfeger den Nachweis zusenden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.schornsteinfeger.de.