Allgemeines aus dem Bezirksverband

Aus dem Archiv:
Faschingsball des Bezirksverbands Niederbayern
im Gasthaus Eckerl in Böhmzwiesel

Bericht aus der PNP vom 16.02.2021

Zeitungsbericht PNP
© PNP


70 Jahre: Verband Wohneigentum feierte in Regensburg

Der Verband Wohneigentum (LV Bayern) hat am Wochenende in Regensburg sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Regensburg wurde dabei nicht ohne Grund als Ort der Veranstaltung ausgewählt, schließlich wurde der Landesverband Bayern in der Stadt gegründet. Unter den Gästen war auch Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz-Josef-Pschierer.

Dieser brachte es in seiner Festrede auf den Punkt: Damit die Wertschätzung eines eigenen Häuschens auch in Zukunft noch Bedeutung hat, muss die neue Bundesregierung ihre Anstrengungen in der Wohnungsbaupolitik deutlich erhöhen. Damit so, der Schwabe Pschierer im besten Altbayerisch, Dahoam weiterhin auch Dahoam bleiben kann.

Eingeladen hatte der Landesverband Bayern e.V. am Samstag, den 24. Juni 2017, in die Traditionsgaststätte "Spitalkeller", um in der Stadt seiner Gründung, Regensburg, den 70. "Geburtstag" zu feiern. Präsident Siegmund Schauer und seine beiden anwesenden Vizepräsidenten Christian Benoist sowie Gerhard Stark freuten sich, dass soviele Ehrengäste und Repräsentanten aus allen sieben Bezirksverbänden den Weg in die Donaustadt gefunden hatten.
Eingangs begrüßt wurden die Gäste musikalisch durch das Trio "Neisteder Zoiglmusi" und durch Pressesprecher Stefan Zrenner.
Dieser war es auch, der die Anfangszeit des Landesverbandes kurz Revue passieren ließ, nicht ohne auch die bisherigen Landesvorsitzenden Anton Schmidt (Gründungsvater), Fritz Eckert, Paul Simmerding und Otto Benner zu erwähnen.

Seitens der Grußwortredner fanden sowohl Landrätin Tanja Schweiger als auch der Repräsentant aus dem Regensburger Rathaus, Dr. Thomas Burger, nur lobende Worte für den "Jubelverband". Dessen Arbeit sei für Bauwillige und Hausbesitzer, aber auch für den Freizeitgartenbau in den Kommunen und Landkreisen unerlässlich. Beide Politiker ermunterten die anwesenden Ehrenamtlichen auf diesem Weg weiter zu gehen.
Der Präsident des Bundesverbandes, Manfred Jobst, hob natürlich den Stellenwert des bayerischen Verbandes im Gefüge des Gesamtverbandes hervor. Er nützte aber auch die Gelegenheit der anwesenden Landes- und Kommunalpolitiker, den Finger in manch offene wohnungs- und energiepolitische Wunde zu legen.

Staatssekretär Pschierer, der auch die Grüße von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann übermittelte, wies neben seinen grundsätzlichen Ausführungen zur Thematik der Eigenheimsicherung ganz bewusst auf ein "Alleinstellungsmerkmal" der Verbandes hin, das sich seit seiner Gründung als Bayersicher Siedlerbund erhalten habe: die Pflege guter Nachbarschaft, das hilfreiche Miteinander in den Siedlergemeinschaften. Dies sei vor vielen Jahren auch ein Grund dafür gewesen, warum er lange Zeit ehrenamtlich den Vorsitz im Bezirksverband Schwaben übernommen hatte.
"Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitglieder bestimmen die Maximen unseres Handelns. Diesem Anspruch werden wir heute - im Rahmen unserer finanziellen und rechtlichen Möglichkeiten - gerecht und wollen dies auch künftig tun." Mit diesen Worten brachte Präsident Siegmund Schauer in seinem Schlußwort die Verbandsarbeit in Gegenwart und Zukunft auf den Punkt. Er verwies aber auch darauf, dass sich die im Leitbild angesprochenen Bedürfnisse selbstredend auch für Hausbesitzer und Gartenfreunde im Laufe dieser 70 Jahre gewandelt hätten.
Aus der Selbsthilfeorganisation mit pragmatischer Selbstversorgung aus dem eigenen Garten der Nachkriegsjahre sei eine Verbraucherschutzorganisation geworden.

Pressemitteilung/MF

Beitrag TVA-Fernsehen Ostbayern

An der Feier in Regensburg nahmen auch unsere Geschäftsführerin, Frau Tanja Seitz mit Ehemann, die stellvertr. Bezirksvorsitzenden Johann Breitenfellner und Josef Wilhelm, Elfriede Stadler mit Ehemann, Heinz Wohlgemuth und Erhard Zenkel teil -s. Fotos unt

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Berater sollen künftig Siedlergemeinschaften unterstützen

Alle sind sich einig: Wirkungsvolle Neumitgliedergewinnung funktioniert nur an der Basis
Teilnehmer und Referenten

Präsident Manfred Jost (1.v.li.) danke dem Präsidenten des bayerischen Landesverbandes, Siegmund Schauer (7.v.li.), für dessen Iitiative zu diesem Workshop. © St.Zrenner

Würzburg/Weiden(sz). Bereits beim Landesverbandstag 2015 waren sich die Delegierten in Bayern einig:
Die Gewinnung von Neumitgliedern funktioniert in der Praxis nur an der Basis, also in und durch die Siedlergemeinschaften, denn sich wiederholende Langzeitwerbung in den öffentlichen Medien ist letztendlich unbezahlbar. Doch der Landesverband Bayern e.V. will seine Siedlergemeinschaften bei dieser Aufgabe nicht alleine lassen. Aus diesem Grund hatte Präsident Siegmund Schauer angeregt, in den Bezirksverbänden sogenannte "Werbeberater" auszubilden, die den Gemeinschaften vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Verwirklicht wurde diese Ausbildung in einem ersten Workshop, der am Wochenende (31.März/01.April 2017) im Hotel "Amberger" in Würzburg stattfand.
Neben den drei Basisreferaten zu den Themen: Allgemeine Möglichkeiten der Neumitgliedergewinnung (Referent Siegmund Schauer), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als Mosaikstein der Neumitgliedergewinnung (Referent Stefan Zrenner) und Soziale Medien als Möglichkeit der Bekanntheitssteigerung (Referent Michael Schreiber)wurde der gemeinsamen Ideensammlung der Teilnehmer ein breiter Raum geschaffen. Außerdem wurden die Grundlagen für eine Handakte der Berater und für die Inhalte einer Werbemappe gelegt.
Nachdem die Frage: "Wie begegnen wir dem - hauptsächlich demographisch bedingten - Mitgliederschwund?"
ja nicht alleine eine bayerische Frage bzw. ein bayerisches Problem ist, hatten sich die Verantwortlichen der Landesverbände der so genannten "Südschiene" und sogar der Hamburger Repräsentant der "Nordschiene" dem Workshop angeschlossen.
Auch der noch nicht so lange im Amt befindliche Präsident des Bundesverbandes, Manfred Jost (Saarland)
wollte sich die Veranstaltung zusammen mit seiner stellv. Bundesgeschäftsführerin Edeltraud Reitzer, nicht entgehen lassen und war deshalb nach Würzburg gekommen.


Treffen Verband Wohneigentum und Eigenheimerverband zu aktuellen Themen über Haus- und Grundbesitz

Am 20.10.2016 trafen sich Vertreter des Verbandes Wohneigentum mit Vertretern des Eigenheimerverbandes, um aktuelle Themen zu Haus- und Grundbesitz zu beraten. Einen besonderen Stellenwert nahm die Diskussion zur Reform der Grundsteuer ein. Die Länder Hessen und Niedersachsen haben am 12.09.2016 zwei Gesetzentwürfe zur Grundsteuerreform in den Bundesrat eingebracht. Danach sollen bei der neuen Grundsteuerbasis der Grund und Boden mit den aktuellen Verkehrswerten und die Gebäude mit den Kostenwerten angesetzt werden. Die Mehrheit der Länder begrüßt diese Entwürfe, die Länder Bayern und Hamburg lehnen dagegen den Vorschlag als Grundlage für eine Grundsteuerreform ab. Nach den "Hesse-Modell" soll die Grundsteuer aus einer Kombination aus dem Wert des Grundstücks (Bodenwert) und dem Wert des darauf stehenden Gebäudes errechnet werden, wobei sich der Gebäudewert aus der Art des Hauses und seiner Ausstattung (Keller, Zahl der Etagen, Dachgeschoßausbau), aus den Kosten für die Errichtung des Gebäudes und aus seinem Alter ergibt. Dafür haben die Gesetzesmacher eine lange Liste unterschiedlichster Bau- und Nutzungsformen erstellt. Bis dieses Modell greifen kann, würden jedoch mindestens 10 Jahre vergehen. So lange würde es dauern, bis alle 35 Millionen Grundstücke erfasst und neu bewertet sowie die Steuerbescheide erlassen sind. Das Bayerisch Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat lehnt die Entwürfe als Grundlage für eine Grundsteuerreform ab. Nach Ansicht Bayerns sollte sich künftig die Grundsteuer an klaren physikalischen Größen (Äquivalenzprinzip): Flächengröße und Nutzung des Grundstücks als Basis für die
Grundsteuer orientieren. Übereinstimmend soll die Grundsteuerreform jedoch zu keiner Grundsteuererhöhung führen. Die künftigen Werte sollen mit einer gesetzlich festgelegten Steuermesszahl multipliziert werden, auf die dann der Hebesatz der einzelnen Gemeinde angewendet wird. Im Einzelfall würde es aber sicherlich Gewinner und Verlierer geben.
Zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit von Straßenausbaubeiträgen haben Verband Wohneigentum und Eigenheimerverband ein Rechtsgutachten bei Universitätsprofessor Dr. Ludwig Gramlich in Auftrag gegeben. Von dem Ergebnis wird es abhängen, ob der Verband Rechtsmittel wie Normenkontrolle oder Verfassungsbeschwerde einlegt. Schließlich befasste sich der Arbeitskreis noch mit der finanziellen Förderung der Stromspeicherung, die vom Verband als unabdingbar für das Gelingen der Energiewende angesehen wird.

Zur Neuregelung der Erbschaftsteuer konnte zufrieden angemerkt werden, dass die Steuerbefreiung für selbstgenutzte Eigenheime erhalten bleibt.}


Interessantes aus dem Landesverband:

  • Am 13. Januar 2016 tagte das Präsidium des Landesverbandes in Weiden. Diskutiert wurde, mittelfristig die Landesgeschäftsstelle nach München zu verlagern, um näher an den maßgeblichen Gesprächspartnern wie Ministerien, wichtige Verbände usw. zu sein.

  • Auch das weitere Vorgehen zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wurde beraten. Vor der Initiierung eines Volksbegehrens soll zunächst die Rechtmäßigkeit der derzeitigen gesetzlichen Regelung durch Erhebung einer Klage geklärt werden.

  • Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe trug ein Zwischenergebnis zur Erstellung eines Werbekonzepts für den Verband vor.

  • Für die digitale Ausgabe Familienheim und Garten wurde gemeinsam mit den Bezirken ein Finanzierungskonzept erstellt.

  • Nachdem die Landesgartenschau 2016 in Bayreuth stattfindet, wird am 6. August wieder ein Siedlertag organisiert. Siedlergemeinschaften die an diesem Tag mit einem Reisebus (ab 30 Sitzplätzen) die Landesgartenschau besuchen, erhalten einen Zuschuss von 100 Euro. Für die Jugendorganisation des Landesverbandes werden für 2016 wieder 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.


Verbandseigenes Redaktionssystem

Der Verband Wohneigentum ist die größte Organisation für Wohnungseigentümer, Bauwillige und Gartenfreunde. Ihm ist es wichtig, nicht nur nach außen hin als "Einheit" aufzutreten, sondern auch im Internet. Aus diesem Grund, stellt uns der Verband sein verbandseigenes Redaktionssystem, für die Homepage, zur Verfügung.

Jede Siedlergemeinschaft, die eine "selbstgestrickte" Homepage hat und an diesem Redaktionssystem teilnehmen möchte, kann sich an den Werbebeauftragten des Bezirksverbandes Johann Breitenfellner, Tel. 08586/2443
oder an den Pressebeauftragten des Landesverbandes Bayern
Stefan Zrenner, Telefon 0961/4828824, E-mail: presse-bsb@verband-wohneigentum.de wenden.

Ansicht d. Homepage: www.verband-wohneigentum.de/bv-niederbayern

Für Anmeldungen und Fragen steht die Bezirksgeschäftsstelle jeder Zeit zur Verfügung,