Wissenswertes aus dem Bezirks- und Landesverband

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Aus dem Archiv:
Faschingsball des Bezirksverbands Niederbayern
im Gasthaus Eckerl in Böhmzwiesel

Bericht aus der PNP vom 16.02.2021

Zeitungsbericht PNP
© PNP

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Mitglieder erhalten personifizierte Ausweise

Bezirksausschuss des Verbandes Wohneigentum hielt Jahresschlusssitzung - Haushaltsplan für 2020 vorgestellt

Bericht aus der PNP vom 27.12.2019 von Florian Duschl

Jahresschlussitzung 2019
Röhrnbachs Bürgermeister Josef Gutsmiedl (li.) spricht ein Grußwort. Die Sitzung wurde vom Bezirksvorsitzenden Bernd Zechmann (2.v-l-) geleitet. Im Bild auch Geschäftsführerin Tanja Seitz (3.v.l.) und Schatzmeisterin Rosemnarie Wagner (re.).   © fd
Freyung. Zur traditionellen Jahresschlusssitzung traf sich der Bezirksausschuss Niederbayern des Verbandes Wohneigentum, vormals Siedlerbund, mit Sitz in Freyung, im Röhrnbacher Gasthof Eibl. Auf der Tagesordnung standen ein umfangreicher Bericht des Bezirksvorsitzenden Bernd Zechmann und die Vorstellung des Haushaltsplans für das Jahr 2020.
In seinem Jahresrückblick ging der Bezirksvorsitzende zunächst auf die "große" Verbandspolitik ein und führte aus: "Eine Schlacht ist schon halb gewonnen". Gemeint ist die Neuregelung der Grundsteuer, bei der sich Bayern von der Bundesregelung abkoppelt und nur mehr Grundstücks- und Geschossfläche zur Berechnung heranzieht, dagegen den Verkehrswert außer Acht lässt.
Doch schon stehe der nächste Streitpunkt an: die Einführung des geplanten Gebäudeenergiegesetzes. Zum Referentenentwurf habe der Verband bereits Stellung bezogen, informierte Bernd Zechmann. Es gehe darum, die Haus- und Grundbesitzer mit den neuen Vorgaben nicht zu überfordern. Noch abzuwarten gelte es beim vorgesehenen Klimapakt.
Die lange Liste von wahrgenommenen Terminen durch den Bezirksvorsitzenden im Zeitraum Februar bis August 2019 enthielt unter anderem zehn Besuche bei diversen Jahreshauptversammlungen von Ortsverbänden, außerdem mehrere Besprechungen mit Ortsverbands-Vertretern und die Teilnahme am Landesverbandstag in Hallstadt/Bamberg. Hinzu kamen runde Geburtstage von Ortsvorsitzenden.
Dank sprach Zechmann für die gewährten Verwaltungsbeihilfen und Zuschüsse aus: Firma Bachl (500 Euro), Landkreis Freyung-Grafenau (300 Euro) und Landesverband (192 Euro für Neumitglieder).
Sorge bereitet dem Verband nach wie vor die (negative) Mitgliederentwicklung. Wie Zechmann darstellte, liegt die aktuelle Zahl der Mitglieder im Bezirksverband bei 3840. Vor vier Jahren waren es noch 3959. Der Vorsitzende bat deshalb um aufmerksame Werbung bei Bauherren, die gerade ein Eigenheim errichten.
Ab dem kommenden Jahr wird, so Zechmann, der Bundesverband seinen Anteil aus dem Mitgliedsbeitrag von 1,65 auf 1,75 Euro erhöhen. Der Bezirksverband wird diese Anhebung aber aus Rücklagen auffangen, sodass die einzelnen Mitglieder nicht zusätzlich belastet werden.
Derzeit werden, wie Geschäftsführerin Tanja Seitz ausführte, die neuen, personifizierten Mitgliedsausweise erstellt. Neumitglieder erhalten die Ausweise zugeschickt, ansonsten gehen die Ausweise im Paket an die einzelnen Ortsverbände.
Schatzmeisterin Rosemarie Wagner stellte den Haushalt 2019 (78175 Euro) und den Entwurf für 2020 (81100 Euro) vor. Per Abstimmung wurde beides von den Anwesenden gebilligt.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" regte der stellvertretende Bezirksvorsitzende Hans Breitenfellner an, künftig innerhalb des geschäftsführenden Bezirksvorstandes mehrmals jährlich zu beraten, welche Informationen aus Bundes- und Landesverband man an die Ortsvorstände weitergeben solle.
Breitenfellner erkundigte sich außerdem, ob Ehrenmitglieder in den Ortsverbänden, die ja vom Beitrag freigestellt sind, aber noch Hausbesitzer sind, auch beim übergeordneten Verband beitragsfrei geführt werden. Hier musste die Geschäftsführerin allerdings klarstellen, dass in diesem Fall der Verein den Beitrag übernehmen müsse.
Eingangs der Sitzung hatte der Röhrnbacher Bürgermeister Josef Gutsmiedl in seinem Grußwort einige Details aus der Marktgemeinde geschildert. Nachdem er bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren wird, wollte er sich am Ende seiner langen Amtszeit beim Siedlerbund-Ortsverband Röhrnbach mit seinem langjährigen Vorsitzenden Josef Wilhelm wie auch beim Bezirksverband für die hilfreiche Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedanken.
Abschließend dankte Bezirksvorsitzender Zechmann den Ausschussmitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit während des zu Ende gehenden Jahres und sprach für das kommende Jahr die besten Wünsche aus. -fd

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Verband Wohneigentum will neue Mitgliedsausweise ausgeben

Vorbereitungen laufen bereits - Familienwandertag im September

Bezirksausschusssitzung am 05. Juni 2019

Bericht aus der PNP vom 03.07.2019 von Florian Duschl

Bericht PNP
Der neue Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Hutthurm Christian Kroiß (rechts) im Gespräch mit dem niederbayerischen Bezirksvorsitzenden Bernd Zechmann (links) und Bezirksgeschäftsführerin Tanja Seitz (Mitte).   © fd

Freyung. Bei einer Ausschusssitzung des Bezirksverbandes Wohneigentum (vormals Siedlerbund) standen Themen wie neue Mitgliedsausweise, Aussprache über die Jahresbilanz 2018 und Überlegungen zur künftigen Art der Zustellung der Verbandszeitschrift "Familienheim und Garten" auf der Tagesordnung.
Aufgeworfen wurde auch die Frage: "Sollen wir uns an der Landesgartenschau 2022 in Freyung beteiligen. Dazu Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann: "Das muss noch geklärt werden, aber an uns soll es nicht liegen."
Die Vorstandschaft des Bezirksverbandes mit Sitz in Freyung tagt regelmäßig im Gasthof "Zur Post", wo sich auch jetzt wieder die Ausschussmitglieder zu einer zweistündigen Beratung trafen.
Zunächst gab Bernd Zechmann einen Überblick über die seit November 2018 wahrgenommenen Termine. Dazu zählte der Besuch zahlreicher Jahreshauptversammlungen von Siedlergemeinschaften (SG) sowie Teilnahmen an einer Eigentümerversammlung (der Bezirksverband Wohneigentum ist Besitzer eines Büros in der Freyunger Bahnhofstraße), an einer Konferenz bei Landrat Sebastian Gruber, an einer Versammlung von SG-Ortsvorsitzenden und am Landesverbandstag in Hallstadt/Bamberg. Auch Geburtstagsgratulationen bei SG-Vorsitzenden wurden wahrgenommen.
Schatzmeisterin Rosmarie Wagner legte in gewohnter Ausführlichkeit das Bilanzergebnis für 2018 vor. Es liegt auf dem Niveau des Planansatzes und umfasst 80 200 Euro.
Zu bedauern sei der kontinuierliche Mitgliederrückgang, so der Bezirksvorsitzende. So habe der Bezirk von 2016 bis 2018 42 Mitglieder verloren. Seit Dezember 2018 gingen noch einmal 104 Verbandsangehörige verloren, was allerdings wesentlich einer Bereinigung der Zahlen bei der SG Waldkirchen geschuldet sei.
Bernd Zechmann informierte auch über die Neuwahl beim Präsidium des bayerischen Landesverbandes. Dort wurde Siegmund Schauer, der nicht mehr kandidierte, von Rudolf Limmer abgelöst. Zechmann selbst habe sich - allerdings ohne Erfolg - um den Posten eines stellvertretenden Landesvorsitzenden beworben.
Bei der Sitzung hatte Christian Kroiß, der neue Vorsitzende der SG Hutthurm, Gelegenheit sich vorzustellen. Er schilderte auch die Anfangsschwierigkeiten, die nach dem Neuanfang zu bewältigen seien.
Bezirksgeschäftsführerin Tanja Seitz berichtete über die Einführung des neuen Mitgliederverwaltungs-Programmes "DAVO", das möglichst alle Siedlergemeinschaften ebenfalls übernehmen sollten. Mit dem Programm werden künftig alle angeschlossenen SGs erfasst und ihnen eine Vereinsnummer zugeteilt. Innerhalb der einzelnen Vereine erhält dann auch jedes Mitglied eine eigene Nummer. Die jährlichen Kosten für die Vereine liegen bei 30 Euro.
Das Ausdrucken der Ausweise mit den neuen Mitgliedsnummern will die Bezirksgeschäftsstelle selbst übernehmen. Allerdings ist dazu die Anschaffung eines Kartendruckgerätes erforderlich. Ein bereits vorliegendes Kostenangebot beläuft sich auf 2600 Euro, zuzüglich rund tausend Euro für 5000 Karten. Die Ausschussmitglieder stimmten der Anschaffung zu.
Bezüglich Mitgliedskündigungen äußerte Tanja Seitz den Wunsch, dass die betroffenen SGs so zeitnah wie möglich die Geschäftsstelle informieren, da sonst für den Bezirksverband unnötige Kosten anfallen.
Bereits wiederholt diskutiert wurde die Form der Zustellung für die monatlich erscheinende Verbandszeitschrift "Familienheim und Garten". Während in manchen Ortsvereinen noch genügend Austräger zur Verfügung stehen, erproben andere Vorstandschaften neue Möglichkeiten: Zentraldeponierung der Zeitschriften zum Abholen durch die einzelnen Mitglieder, Zustellung in größeren Zeitabständen oder aber durch die Post. In letzterem Fall müsste allerdings das jährliche Porto von derzeit 6,12 Euro in Rechnung gestellt werden. Das wäre auch für einzelne Mitglieder möglich. Der Bezirksvorsitzende signalisierte aber, dass er jeder SG die Entscheidung über die künftige Form der Zustellung überlassen wolle.
Die Ausschussmitglieder wurden auch darüber informiert, dass die SG Germannsdorf den bereits seit längerem geplanten Familienwandertag am 15. September auf alle Fälle durchführen werde, auch wenn der Landesverband die Veranstaltung eigentlich wegen zu geringer Beteiligung in den letzten Jahren wieder absagen wollte.
Der Freyunger SG-Vorstand Axel Scherzer schlug zwei Themen vor, die bei Jahreshauptversammlungen eingeplant werden könnten: "Seniorengerechtes Umbauen von Wohnhäusern" und "Nutzung von Gemeinschaftsgeräten". Zudem regte Scherzer die Überlegung an, wer für die Nachfolge von Adolf Friedsam als Obst- und Gartenfachberater des Verbandes in Frage kommen könnte.


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70 Jahre: Verband Wohneigentum feierte in Regensburg

Der Verband Wohneigentum (LV Bayern) hat am Wochenende in Regensburg sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Regensburg wurde dabei nicht ohne Grund als Ort der Veranstaltung ausgewählt, schließlich wurde der Landesverband Bayern in der Stadt gegründet. Unter den Gästen war auch Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz-Josef-Pschierer.

Dieser brachte es in seiner Festrede auf den Punkt: Damit die Wertschätzung eines eigenen Häuschens auch in Zukunft noch Bedeutung hat, muss die neue Bundesregierung ihre Anstrengungen in der Wohnungsbaupolitik deutlich erhöhen. Damit so, der Schwabe Pschierer im besten Altbayerisch, Dahoam weiterhin auch Dahoam bleiben kann.

Eingeladen hatte der Landesverband Bayern e.V. am Samstag, den 24. Juni 2017, in die Traditionsgaststätte "Spitalkeller", um in der Stadt seiner Gründung, Regensburg, den 70. "Geburtstag" zu feiern. Präsident Siegmund Schauer und seine beiden anwesenden Vizepräsidenten Christian Benoist sowie Gerhard Stark freuten sich, dass soviele Ehrengäste und Repräsentanten aus allen sieben Bezirksverbänden den Weg in die Donaustadt gefunden hatten.
Eingangs begrüßt wurden die Gäste musikalisch durch das Trio "Neisteder Zoiglmusi" und durch Pressesprecher Stefan Zrenner.
Dieser war es auch, der die Anfangszeit des Landesverbandes kurz Revue passieren ließ, nicht ohne auch die bisherigen Landesvorsitzenden Anton Schmidt (Gründungsvater), Fritz Eckert, Paul Simmerding und Otto Benner zu erwähnen.

Seitens der Grußwortredner fanden sowohl Landrätin Tanja Schweiger als auch der Repräsentant aus dem Regensburger Rathaus, Dr. Thomas Burger, nur lobende Worte für den "Jubelverband". Dessen Arbeit sei für Bauwillige und Hausbesitzer, aber auch für den Freizeitgartenbau in den Kommunen und Landkreisen unerlässlich. Beide Politiker ermunterten die anwesenden Ehrenamtlichen auf diesem Weg weiter zu gehen.
Der Präsident des Bundesverbandes, Manfred Jobst, hob natürlich den Stellenwert des bayerischen Verbandes im Gefüge des Gesamtverbandes hervor. Er nützte aber auch die Gelegenheit der anwesenden Landes- und Kommunalpolitiker, den Finger in manch offene wohnungs- und energiepolitische Wunde zu legen.

Staatssekretär Pschierer, der auch die Grüße von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann übermittelte, wies neben seinen grundsätzlichen Ausführungen zur Thematik der Eigenheimsicherung ganz bewusst auf ein "Alleinstellungsmerkmal" der Verbandes hin, das sich seit seiner Gründung als Bayersicher Siedlerbund erhalten habe: die Pflege guter Nachbarschaft, das hilfreiche Miteinander in den Siedlergemeinschaften. Dies sei vor vielen Jahren auch ein Grund dafür gewesen, warum er lange Zeit ehrenamtlich den Vorsitz im Bezirksverband Schwaben übernommen hatte.
"Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitglieder bestimmen die Maximen unseres Handelns. Diesem Anspruch werden wir heute - im Rahmen unserer finanziellen und rechtlichen Möglichkeiten - gerecht und wollen dies auch künftig tun." Mit diesen Worten brachte Präsident Siegmund Schauer in seinem Schlußwort die Verbandsarbeit in Gegenwart und Zukunft auf den Punkt. Er verwies aber auch darauf, dass sich die im Leitbild angesprochenen Bedürfnisse selbstredend auch für Hausbesitzer und Gartenfreunde im Laufe dieser 70 Jahre gewandelt hätten.
Aus der Selbsthilfeorganisation mit pragmatischer Selbstversorgung aus dem eigenen Garten der Nachkriegsjahre sei eine Verbraucherschutzorganisation geworden.

Pressemitteilung/MF

Beitrag TVA-Fernsehen Ostbayern

An der Feier in Regensburg nahmen auch unsere Geschäftsführerin, Frau Tanja Seitz mit Ehemann, die stellvertr. Bezirksvorsitzenden Johann Breitenfellner und Josef Wilhelm, Elfriede Stadler mit Ehemann, Heinz Wohlgemuth und Erhard Zenkel teil -s. Fotos unt

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SG Germannsdorf richtet heuer die Bezirksverbandswanderung aus

Neuer Gartenfachberater gesucht - Moderater Mitgliederrückgang - Jahresschlusssitzung des Verbandes Wohneigentum

Bericht aus der PNP vom 02.01.2019 vo Florian Duschl

Jahresschlusssitzung 2018
Am Vorstandstisch bei der Jahresschlusssitzung des Bezirksverbands Wohneigentum: (v.l.) Röhrnbachs 2. Bürgermeister Josef Scholler, Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann, Geschäftsführerin Tanja Seitz, Schatzmeisterin Rosmarie Wagner und Beisitzerin Elfriede Stadler.   © fd

Röhrnbach. Die Vorstandschaft des niederbayerischen Bezirksverbandes Wohneigentum (früher: "Siedlerbund") mit Sitz in Freyung trifft sich traditionell zum Jahresende zu einer Schlusssitzung im Gasthaus Eibl in Röhrnbach. Dabei blickt Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann in einem ausführlichen Bericht auf das ablaufende Jahr zurück. Außerdem wird der Haushaltsplan für das kommende Jahr vorgelegt.
Als Vertreter der gastgebenden Marktgemeinde Röhrnbach begrüßte zweiter Bürgermeister Josef Scholler in seinem Grußwort die Anwesenden und hob die erfolgreiche Arbeit des Verbandes Wohneigentum hervor. Als Beispiel nannte er die Abschaffung der Straßenausbaubeitragsatzung ("Strabs"). Mit dem örtlichen, langjährigen Siedlerbund-Vorsitzenden Josef Wilhelm, der auch stellvertretender Bezirksvorsitzender ist, arbeite die Gemeinde seit vielen Jahren sehr gut zusammen. Gerade in Röhrnbach gebe es sehr viel Nachfrage nach Wohnraum bzw. Baugrundstücken. So sei das neue Baugebiet Sonnleithen II mit sechzehn Parzellen bereits ausverkauft.
Eingangs seiner Ausführungen ging Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann zunächst auf die erfolgte Änderung des Kommunalabgabengesetzes ein. Dieses werde den Verband weiterhin beschäftigen, auch wenn man zunächst mit der Abschaffung der "Strabs" einen ersten Erfolg erzielt habe: "Wir streben an, dass die Frist zur Abrechnung für alte Straßen, die bisher noch nicht endgültig fertiggestellt waren, schon zum 1. Januar 2018 enden soll und nicht erst zum 31.Dezember 2019."
Die Mitgliederentwicklung im Bezirksverband nannte Zechmann stabil, allerdings leicht rückläufig. Innerhalb der letzten vier Jahre habe man 75 Mitglieder verloren und steht derzeit bei 3909. Die beste Werbung sei immer noch die Mundpropaganda, betonte Zechmann.
Er selbst als Bezirksvorsitzender hat im Lauf des Jahres zahlreiche Termine wahrgenommen: Eine Reihe von örtlichen Jahreshauptversammlungen, Gespräche in den Ortsverbänden, Besuche bei runden Geburtstagen von Vorständen, Neujahrsempfang der Stadt Waldkirchen und manches mehr.
Dankesworte richtete Zechmann an die Firma Bachl, den Landkreis Freyung-Grafenau und den Landesverband Wohneigentum, die den Bezirksverband mit Zuschüssen und Verwaltungshilfen unterstützen.
"Gewaltige Resonanz", so Zechmann, erziele die Homepage des Bezirksverbandes: 31933 Zugriffe in 2017 und 23482 bisher in 2018. Auch den sozialen Medien müsse man künftig noch mehr Bedeutung beimessen.
Im Vorfeld der Landtagswahl habe man sich mit "Wahlprüfsteinen" wie Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Erwerb und Förderung von Haus- und Grundbesitz und gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land an die Parteien gewandt. Gerade bei der Grundsteuer drehe sich die Diskussion derzeit um die Frage, ob sie in Zukunft werte- oder flächenbezogen sein soll.
Ein weiteres Thema ist derzeit die Radon-Belastung. Während es für Altbauten momentan noch keine Forderung gibt, wird der standardisierte Feuchteschutz bei Neubauten für ausreichend angesehen. Voraussichtlich ab 2021 müssen Neubauten in Niedrigstenergie-Bauweise erstellt werden.
Schatzmeisterin Rosmarie Wagner legte die ausführlich dargestellte Jahresbilanz des Bezirksverbandes für 2017, den Haushalt 2018 und den Haushaltsplan für 2019 vor. Alle drei Pläne liegen in der gleichen Größenordnung.
Im Weiteren warb der Bezirksvorsitzende für die Teilnahme von Siedlergemeinschaften an den beiden Bundeswettbewerben "Wohneigentümer - heute für morgen aktiv" (Beschreibung des Zusammenlebens in der Eigenheim-Siedlung, gemeinsame Aktionen, Gelingen des Generationswechsels u.a.) und "Einsam? Zweisam? Gemeinsam!" (Darstellung von Initiativen gegen Einsamkeit im Alter).
Etliche der Anwesenden meldeten sich als Delegierte zum Landesverbandstag am 11. Mai 2019 in Bamberg.
Nach dem Rücktritt von Adolf Friedsam als Gartenfachberater des Bezirksverbandes ist man auf der Suche nach einem Nachfolger. Interessenten können sich jederzeit bei der Geschäftsstelle melden.
Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Johann Breitenfellner als "Ausflugsexperte" des Verbandes plant für nächstes Jahr zwei Veranstaltungen: Eine Sommernachtsfahrt auf der Donau mit dem Kristallschiff und die Ausrichtung der Bezirksverbandswanderung, die im September rund um Germannsdorf im Unteren Bayerischen Wald stattfinden wird.
Außerdem regte Breitenfellner Informationstagungen für Siedlerbund-Vorstände mit Schulungen und Besprechung von Neuerungen im Verband an. Der neue Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Freyung und Rechtsanwalt Axel Scherzer bot einen Vortrag über Erbrecht an.
Beisitzerin Elfriede Stadler fand Zustimmung für ihren Vorschlag, im Lauf des Jahres mehr als die beiden bisher üblichen Zusammenkünfte der Bezirksvorstandschaft einzuplanen. So könne man sich noch besser über das Geschehen im Bezirksverband informieren und Erfahrungen austauschen.

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Verband Wohneigentum reicht Klage ein

Jahresschlusssitzung - Kernthema: Populatrklage gegen Straßenausbaubeitragssatzung

Bericht aus der PNP vom 16.12.2017 von Florian Duschl

Jahresschlusssitzung
Bei der Jahresschlusssitzung des Bezirksverbandes Wohneigentum in Röhrnbach referierten 2. Bürgermeister Josef Scholler (v.l.), Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann, Geschäftsführerin Tanja Seitz und Kassenwartin Rosmarie Wagner; rechts im Bild Ausschussmitglied Elfriede Stadler   © fd

Röhrnbach. Der Bezirksverband Wohneigentum hatte sich zur traditionellen Jahresabschlusssitzung im Gasthaus Eibl getroffen. Dort sagte Bernd Zechmann, das Ziel des Verbandes sei es "das Wohneigentum zu fördern und die Hausbesitzer nach Möglichkeit von Kosten freizustellen oder diese zumindest zu reduzieren“.
In einem Grußwort dankte der zweite Bürgermeister der Markgemeinde Röhrnbach, Josef Scholler, dem Verband für seine Unterstützung, unter anderem bei der Planung von Baugebieten. So habe man mit „Sonnleithen II“ sechzehn Bauparzellen schaffen können, von denen zehn bereits verkauft seien. Weitere aktuelle Themen in der Gemeindepolitik seien das Leerstandsmanagement und Projekte wie die Schaffung von mehr Barrierefreiheit. Scholler hob auch das große ehrenamtliche Engagement des Röhrnbacher Siedlerbund-Vorstandes Josef Wilhelm hervor, der den rührigen Verein bereits seit 48 Jahren führe.
In seinem Jahresrückblick konnte Bernd Zechmann eine große Anzahl von durchgeführten und besuchten Veranstaltungen anführen, darunter die Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen des Verbandes und den „sehr gut organisierten“ Familienwandertag in Schönbrunn am Lusen, an dem rund 140 Personen aus ganz Bayern teilgenommen haben. Für das Jahr 2019 steht, so Zechmann, bereits die Siedlergemeinschaft Germannsdorf als Ausrichter des übernächsten Familienwandertages fest.
Teilgenommen hat der Bezirksvorsitzende unter anderem an mehreren Jahreshauptversammlungen von Ortsverbänden, am Neujahrsempfang der Stadt Waldkirchen, an einer Informationsveranstaltung zum Krankenhausbau in Freyung und an einer Eigentümerversammlung in Freyung.
Erfreulicherweise, so Zechmann weiter, bekomme der Bezirksverband alljährlich von mehreren Stellen eine Verwaltungsbeihilfe, so von der Firma Bachl, vom Landkreis Freyung-Grafenau und vom Landesverband (für Neumitglieder).
Weniger erfreulich ist dagegen seit einigen Jahren die Mitgliederentwicklung im Bezirksverband. So reduzierte sich die Zahl der Verbandsangehörigen innerhalb der letzten drei Jahre schrittweise um insgesamt hundert auf nunmehr 3944. Der Bezirksvorsitzende rief deshalb zu verstärkter Mitgliederwerbung auf und erinnerte an die Werbeprämie von zwanzig Euro für jedes neue Mitglied.
Immer mehr erweist sich die Internetpräsentation als probates Mittel, interessierten Bürgern Einblick in die Verbandsarbeit zu geben. So habe man in diesem Jahr bereits 31 933 Zugriffe gezählt, wie der stellvertretende Bezirksvorsitzende Hans Breitenfellner weiß. Das seien rund 4000 mehr als im Vorjahr.
Wesentliches Thema bei Sitzungen des Verbandspräsidiums und des Arbeitskreises „Kommunalpolitik“ war nach Darstellung des Bezirksvorsitzenden weiterhin die Straßenausbaubeitragssatzung, die vom Verband seit Jahren vehement bekämpft wird. Nun habe man eine Popularklage gegen die Satzung eingereicht, weil sich maßgebliche Politiker immer noch gegen eine Abschaffung stellen. Durch ein Gutachten zur Verfassungskonformität habe man feststellen können, dass die Satzung durchaus angreifbar sei.
Mittlerweile habe auch der Präsident des Bayerischen Gemeindetages, Dr. Uwe Brandl, seine ursprüngliche Meinung geändert und setze sich nun für die Abschaffung der Satzung ein. Auch die Freien Wähler hätten die Abschaffung in ihrem Parteiprogramm. „Die Fronten bröckeln“, freut sich Zechmann.
Eine finanzielle Ungereimtheit sieht der Verband Wohneigentum auch in der Grunderwerbssteuer, wenn sie zu einer Doppelbelastung für Bauwillige werde. So müssten Erwerber von Eigentumswohnungen nicht nur beim Grunderwerb die anfallende Steuer entrichten, sondern sogar noch ein zweites Mal beim Kauf der Wohnung.
Als weitere Themen, die man von Verbandsseite aufmerksam im Auge behalten müsse, nannte Bernd Zechmann das Gebäudeenergiegesetz mit der Forderung nach der Einhaltung eines Niedrigstenergiestandards bei Neubauten, die Strahlenschutzverordnung zur Radonbelastung, die Vereinheitlichung der Nutzentgelte und die verbesserte Förderung von Stromspeichern. Hier werde eine Kooperation mit verschiedenen Stromversorgern mit dem Ziel, das Leitungsnetz zu entlasten, angestrebt.
Die Schatzmeisterin des Bezirksverbandes, Rosmarie Wagner, legte den Kassenbericht für 2017 und den Haushaltsplan für das Geschäftsjahr 2018 vor. Dazu stellte der Bezirksvorsitzende fest, dass man in beiden Jahren erfreulicherweise die Haushalte in Ausgaben und Einnahmen ausgleichen konnte.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ erklärte der langjährige Schriftführer des Bezirksverbandes, Erhard Zenkel, dass er im kommenden Jahr sein Amt niederlegen möchte. Josef Wilhelm wollte wissen, ob es die Gefahrgutzulage, die beim Heizölkauf zu entrichten ist, nur in Bayern gibt. Hans Breitenfellner, der bereits sehr gut mit dem neuen Mitgliederprogramm DAVO umgehen kann, bot allen Siedlergemeinschaften seine Mithilfe bei der Installation an. Das Programm bedeute nämlich für die Vereine eine enorme Arbeitserleichterung. -fd
Foto:
Bei der Jahresschlusssitzung des Bezirksverbandes Wohneigentum in Röhrnbach referierten 2. Bürgermeister Josef Scholler (von links), Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann, Geschäftsführerin Tanja Seitz und Kassenwartin Rosmarie Wagner. Rechts im Bild




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Öffentlichkeitsarbeit als A und O der Mitgliederwerbung

Bezirksausschusssitzung am 31. Mai 2017

Bericht aus der PNP vom 06. Juli 2017

Verband Wohneigentum will zurückgehenden Zahlen entgegenwirken - "Vorteile der Mitgliedschaft herausstellen!"

Freyung. Breiten Raum in der Bezirksausschusssitzung des Verbandes Wohneigentum - vormals Siedlerbund - nahm ein Referat des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Hans Breitenfellner mit anschließender Aussprache über Möglichkeiten für die Ortsverbände ein, neue Mitglieder zu werben.
Wie Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann im Gasthof "Zur Post" darlegte, ist im Zeitraum vom 2014 bis Mai 2017 die Zahl der Verbandsangehörigen von 4044 auf 3908 zurückgegangen. Das bedeute einen Jahresschnitt von fünfzig Mitgliedern weniger.
Bernd Zechmann rechnete vor: "Wenn alle unsere Siedlergemeinschaften pro Jahr nur zwei Mitglieder verlieren, sind das für den Bezirksverband schon vierzig Mitglieder weniger." Als Gegensteuerung sei unter anderem bereits eingeführt worden, dass beim Ausscheiden eines Mitglieds und der anschließenden Übernahme der Mitgliedschaft eine Werbeprämie in Höhe von zwanzig Euro bezahlt wird. Dies gilt auch für Familienangehörige.
Einen ausführlichen Bericht über einen von ihm besuchten Workshop in Würzburg zum Thema "Wie kommt man zu neuen Mitgliedern?" gab mittels Power-Point-Präsentation der stellvertretende Bezirksvorsitzende Breitenfellner, dem eingangs Bernd Zechmann nachträglich zum 65. Geburtstag gratuliert hatte.
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Den Siedlergedanken nicht verdrängen

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Ausschussitzung 2017
Hans Breitenfellner (rechts) stellt Möglichkeiten zur Anwerbung neuer Mitglieder für den Verband Wohneigentum vor. Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann (links) und Geschäftsführerin Tanja Seitz hörten zu.   © J. Breitenfellner
"Seit der Umbenennung des "Siedlerbundes" in "Verband Wohneigentum" sind wir im Umbruch von einem Selbsthilfeverband in einen Verbraucherschutzverband", stellte der Referent heraus. Trotzdem solle der Verbraucherschutzgedanke den Siedlergedanken nicht verdrängen. "Die erfolgreichste Werbung ist das persönliche Gespräch mit den Aufnehmenden", hob Breitenfellner weiter hervor. Der Landesverband wolle sogenannte Werbebeauftragte ausbilden, die Interessenten fachkundige Auskunft zu den Leistungen des Verbandes, aber auch zu dessen Hierarchie geben können. Allein wenn man alle Vergünstigungen beim Eintritt in eine SG berücksichtige, komme man schon auf ungefähr 387 Euro, rechnete Breitenfellner vor. Auch die Arbeit innerhalb einer Siedlergemeinschaft sei besonders wichtig, z.B. Veranstaltungen wie Familientagesausflüge, Nikolaus- und Weihnachtsfeiern.
Als Beispiele für mögliche Werbeaktionen führte der Referent an: Anfertigen von informativen Flyern, Auslobung einer Werbeprämie, Einzelwerbung durch Mitglieder, Nachbar wirbt Nachbar, Werbeaktion in einzelnen Straßenzügen oder Ortschaften, Darstellen von Leistungen der Siedlergemeinschaft, Werben bei Siedlerfesten und Nachbarschaftsfeiern sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Dabei soll, so der Rat des erfahrenen Vorsitzenden der SG Germannsdorf, vor allem der Kontakt mit der örtlichen Presse hergestellt werden. Dadurch werde es viel leichter, Artikel über die SG in der Zeitung zu veröffentlichen.
Hans Breitenfellner verwies in seinem Vortrag auch auf die neuen Medien wie Facebook und WhatsApp, die man ebenfalls nach Möglichkeit für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen sollte. Auch die SG-eigene Homepage mit Veranstaltungsberichten und Terminhinweisen gehöre dazu.
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"Handakte" soll die Arbeit erleichtern"

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Als weiteren wichtigen Inhalt des von ihm besuchten Workshops nannte Breitenfellner die Vorstellung einer "Handakte", mit der die Arbeit eines SG-Vorstandes wesentlich erleichtert werde. Denn in ihr seien zahlreiche Telefonnummern und Adressen von Verbandsvertretern zusammengefasst, dazu Hinweise zu Versicherungen und Beiträgen. Eine auf den Bezirksverband Niederbayern zugeschnittene Handakte werde in den nächsten Monaten in der Geschäftsstelle erarbeitet, kündigte der Referent an. Ebenso verwies Breitenfellner auf die neue Werbemappe des Bezirksverbandes, die den einzelnen SGs kostenlos zur Verfügung gestellt werde.
Werbung machte Breitenfellner für das neue Mitgliederverwaltungsprogramm DAVO, das den einzelnen SGs die Arbeit sehr erleichtern werde.
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SG Spiegelau vor der Auflösung gerettet

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Im Anschluss an das Referat stellte der Vorsitzende der SG Grafenau/Haus im Wald, Sepp Kaspar, den Werbe-Flyer seiner SG vor. Dieser liegt sowohl in der Grafenauer Stadtverwaltung wie auch in diversen Geschäften aus.
Zu Beginn der Sitzung hatte sich der neue 1. Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Spiegelau, Martin Stark, vorgestellt.

Ausschusssitzung
© J. Breitenfellner
Der 65-jährige pensionierte Polizist aus Riedlhütte rettete, so der Bezirksvorsitzende, die SG Spiegelau vor der Auflösung, nachdem die bisherige Vorsitzende Maria Straßer ihr Amt niedergelegt hat.


Vorgestellt wurde Tanja Seitz als Nachfolgerin der langjährigen Geschäftsführerin Sofie Höppler. Weil Seitz auch die Buchhaltung des Bezirksverbandes übernehmen muss, die bisher von Rosmarie Wagner geführt wurde, gestand ihr der Bezirksausschuss nach einiger Diskussion zwei Wochenstunden mehr zu. Zur Erleichterung der Büroarbeit wurde zudem die Anschaffung eines Multifunktionsgerätes beschlossen, mit dem gescannt, gefaxt, gedruckt, kopiert und gemailt werden kann.
Zuvor hatte Rosmarie Wagner ein letztes Mal eine Jahresbilanz vorgelegt, die für das Jahr 2016 ausgeglichen war. Auch der Plan für 2017 sieht einen Haushalt auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren vor.
Elfriede Stadler von der SG Hinterschmiding brachte ihren Unmut über die GEMA-Gebühren zum Ausdruck: "Wenn man bei einer Feier auch nur einen Kassettenrekorder aufstellt, ist sofort die GEMA da!"

Wie Bezirksvorsitzender Zechmann ankündigte, wird im kommenden Jahr der Beitrag an den Bundesverband pro Mitglied um 20 Cent und 2019 noch einmal um zehn Cent erhöht. Diese beiden Erhöhungen im Gesamtumfang von 1600 Euro wolle aber der Bezirksverband aus seinen Rücklagen auffangen, um nicht die einzelnen Mitglieder damit zu belasten.

Der Vorsitzende der SG Passau-Maierhof, Heinz Wohlgemut, wünscht in der Verbandszeitschrift "Familienheim und Garten" mehr Berichte über den Bezirksverband Niederbayern zu lesen.
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Der Trend geht in Richtung Tagesausflug

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Eine grundlegende Änderung bei den Jahresausflügen des Bezirksverbandes ist erforderlich, da die Mitglieder offensichtlich keine Mehrtagesausflüge mehr wünschen. So musste für heuer die geplante Zwei-Tages-Fahrt nach Großarl abgesagt werden. Der derzeitige Trend gehe eindeutig in Richtung Tagesausflug, war die einhellige Meinung im Ausschuss. Dem will man künftig Rechnung tragen und nur mehr Tagesfahrten mit dem Bus bzw. mit dem Schiff anbieten.

Das Thema "Straßenausbaubeitragssatzung" beschäftigt den Verband Wohneigentum nach wie vor. Wie der Bezirksvorsitzende informierte, wird derzeit ein Gutachten zur Verfassungsmäßigkeit der Satzung erstellt und im Herbst eine Popularklage eingereicht.
Die Änderung der Grundsteuer wird nach Meinung des Bezirksvorsitzenden in diesem Jahr nicht mehr erfolgen. Sie sei bereits im Jahr 2016 in Berlin im Bundesrat behandelt worden. Die Bundesländer konnten sich aber nicht zu einer einheitlichen Regelung entschließen. Auf Grund dessen ist das Thema an den Bundestag überwiesen worden.

Am 24. Juni wird in Regensburg das 70-jährige Gründungsjubiläum des Landesverbandes gefeiert. Für den Bezirksverband Niederbayern sind zehn Mitglieder dazu eingeladen. Die Fahrtkosten übernimmt der Bezirksverband.

Am 22. Juli findet der Bezirkswandertag in Schönbrunn am Lusen statt. Dafür bat der Vorsitzende in den einzelnen SG noch vermehrt Werbung zu machen. Für Nichtwanderer wird das Angebot bestehen, mit Elektrofahrzeugen zu markanten Punkten gefahren zu werden. -fd


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Kampf gegen Satzungen und Bürokratie

Jahresabschlusssitzung des Bezirksverbandes Wohneigentum 2016

Bericht aus der PNP vom 17.01.2017


Von Florian Duschl
Röhrnbach.Traditionell trifft sich die Vorstandschaft des niederbayerischen Bezirksverbandes Wohneigentum im Gasthaus Eibl zu einer Jahresabschluss- sitzung. Dabei berichtet Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann ausführlich über die Arbeit im zurückliegenden Jahr. Heuer war zudem ein Wechsel in der Geschäfts- führung vorzunehmen: Sofie Höppler geht in den Ruhestand, als Nachfolgerin wurde Tanja Seitz vorgestellt.
Bernd Zechmann bekräftigte, dass der Verband Wohneigentum seinen Kampf um die Abschaffung der Straßenausbaubeitrags-
satzung nicht aufgeben will. Deshalb sei ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben worden, das die Verfassungsmäßigkeit der von der Regierung beschlossenen Gesetzesregelung feststellen soll.
Ein weiteres heißes Eisen ist neben der Erbschaftssteuer- die Grundsteuerreform. Der Bundesrat hat die Beratung an den Bundestag überwiesen. Es gehe darum, ob die Steuer nach dem Verkehrswert oder der Grundstücksgröße und Geschossfläche eines Gebäudes berechnet wird. Zechmann erläuterte: "Wir bevorzugen Grundstücksgröße und Geschossfläche. Sonst müssen wir uns vor dem Verwaltungsaufwand fürchten".
Auch bezüglich der Strompreise wolle der Verband eine Initiative ergreifen. Dabei gehe es vor allem um die Netzentgelte, deren Anhebung geplant ist. Der Verband Wohneigentum fordere, dass die Entgelte überall gleich sind.
Von Seiten der Bezirksverbandsführung wurden im Lauf des Jahres 17 Jahreshauptversammlungen von Ortsverbänden besucht. Beim Ortsverband Passau-Maierhof wurde Vorstand Heinz Wohlgemut (der auch der Bezirksvorstandschaft angehört) für seine 45-jährige Tätigkeit als Ortsvorstand mit dem Großen Verandsehrenzeichen geehrt.
Für Verwaltungsbeihilfen und Zuschüsse an den Bezirksverband bedankte sich Bernd Zechmann beim Landesverband, beim Landkreis Freyung-Grafenau und bei der Röhrnbacher Firma Bachl.

Für den Familienwandertag 2017 des Bezirksverbandes ist der Ortsverband Schönbrunn als Ausrichter vorgesehen, 2019 wird Germannsdorf folgen.

Erfreut zeigte sich der Bezirksvorsitzende über die "erstaunlich vielen" Zugriffe auf die Homepage, die von Hans Breitenfellner gepflegt wird: 27396 bis dato. Die Mitgliederentwicklung sei allerdings leicht negativ. Es gelte also, mit Werbeaktionen nicht nachzulassen. Dabei sollten vor allem die attraktiven Vorteile einer Mitgliedschaft herausgestellt werden: Bauherren-, Rechtsschutz- und grundstücksbezogene Haftpflichtversicherung, außerdem das Eingebundensein in eine Siedlergemeinschaft, häufig mit Geräteverleih.

Maria Straßer, bisher im Verband für die Jugendarbeit zuständig, erklärte ihren Rücktritt. Als Begründung für den Schritt führte sie an, dass ihre Arbeit zu wenig gewürdigt werde. Einerseits werde sie angehalten, mehr für die Jugend zu machen, andererseits bekomme sie keinerlei Einladungen vom Landesverband.

Den Haushaltsplan für 2017 trug der Vorsitzende vor. Sein Fazit: "Es sieht sehr positiv aus, sogar ein Überschuss wird erwartet."

Der Verband möchte den Mitgliedsbeitrag und auch den Preis für die Monatszeitschrift "Familienheim und Garten" erhöhen. Wegen des guten Kassenstandes brauche man diese Erhöhungen aber nicht an die Ortsverbände weiterzugeben.

Beiratsmitglied Hans Breitenfellner stellte das neue EDV-Programm zur Mitgliederverwaltung "DAVO" vor. Seine bisherige Erfahrung: "Das Programm ist gut und vereinfacht die Verwaltung."

Der traditionelle Jahresausflug des Bezirksverbandes führte heuer ins österreichische Gmunden am Traunsee. Die 54 Teilnehmer waren mit dem Programm des Tagesausflugs sehr zufrieden. Für 2017 kündigte Hans Breitenfellner eine Fahrt nach Großarl im Salzburger Land an.


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Sofie Höppler verabschiedet

Bericht aus der PNP vom 17.01.2017
Von Florian Duschl

Bericht aus der PNP
Der Bezirksvorsitzende des Verbands Wohneigentum Bernd Zechmann (rechts) und der Röhrnbacher Bürgermeister Josef Gutsmiedl (links) verabschieden die langjährige Bezirksgeschäftsführerin Sofie Höppler (Mitte) und die bisherige Schatzmeisterin des Bezirks Rosmarie Wagner (2.v.l.). Begrüßt wurde die neue Geschäftsführerin Tanja Seitz (2.v.r.).   © fd


Der Vorsitzende des Bezirksverbandes Wohneigentum, Bernd Zechmann, nannte es einen bewegenden, wenngleich mit Wehmut verbundenen Augenblick, die langjährige Bezirksgeschäftsführerin des "Siedlerbundes", Sophie Höppler, in den Ruhestand zu entlassen.
Daran werde man sich erst gewöhnen müssen. Für Sofie Höppler aber sei jetzt mehr Zeit für den Ehemann und für bisher zurückgestellte Vorhaben und Wünsche.
"Die langjährige Tätigkeit in der Bezirksgeschäftsstelle war geprägt von der Zusammenarbeit mit vielen Siedlergemeinschaften und einzelnen Mitgliedern mit ihren unterschiedlichen Anforderungen und Anliegen. Daneben gab es auch viele Kontakte mit dem Landesverband", so Zechmann.
Seit dem 1. Mai 1981 war Sofie Höppler in der Bezirksgeschäftsstelle tätig, zunächst im Rahmen einer geförderten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, seit Januar 1990 als fest angestellte Geschäftsführerin.
"Frau Höppler war das Gesicht des Bezirksverbandes" hob Zechmann hervor und richtete an seine nun scheidende Mitarbeiterin ein herzliches "Vergelt’s Gott": "Für 35 Jahre Einsatz für den Verband, für die Vereine, für die Mitglieder, für die Menschen unserer Heimat."
Bei der Überreichung eines Geschenkes wünschte der Bezirksvorsitzende für die Zukunft im Ruhestand Gesundheit und alles Gute.
Sofie Höppler bedankte sich sichtlich gerührt für die lobenden Worte.
Als Nachfolgerin auf dem Posten der Bezirksgeschäftsführerin stellte sich die 44-jährige Tanja Seitz aus Oberseilberg vor.
Ebenfalls verabschiedet wurde die langjährige Schatzmeisterin Rosmarie Wagner. fd

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Berater sollen künftig Siedlergemeinschaften unterstützen

Alle sind sich einig: Wirkungsvolle Neumitgliedergewinnung funktioniert nur an der Basis
Teilnehmer und Referenten

Präsident Manfred Jost (1.v.li.) danke dem Präsidenten des bayerischen Landesverbandes, Siegmund Schauer (7.v.li.), für dessen Iitiative zu diesem Workshop. © St.Zrenner

Würzburg/Weiden(sz). Bereits beim Landesverbandstag 2015 waren sich die Delegierten in Bayern einig:
Die Gewinnung von Neumitgliedern funktioniert in der Praxis nur an der Basis, also in und durch die Siedlergemeinschaften, denn sich wiederholende Langzeitwerbung in den öffentlichen Medien ist letztendlich unbezahlbar. Doch der Landesverband Bayern e.V. will seine Siedlergemeinschaften bei dieser Aufgabe nicht alleine lassen. Aus diesem Grund hatte Präsident Siegmund Schauer angeregt, in den Bezirksverbänden sogenannte "Werbeberater" auszubilden, die den Gemeinschaften vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Verwirklicht wurde diese Ausbildung in einem ersten Workshop, der am Wochenende (31.März/01.April 2017) im Hotel "Amberger" in Würzburg stattfand.
Neben den drei Basisreferaten zu den Themen: Allgemeine Möglichkeiten der Neumitgliedergewinnung (Referent Siegmund Schauer), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als Mosaikstein der Neumitgliedergewinnung (Referent Stefan Zrenner) und Soziale Medien als Möglichkeit der Bekanntheitssteigerung (Referent Michael Schreiber)wurde der gemeinsamen Ideensammlung der Teilnehmer ein breiter Raum geschaffen. Außerdem wurden die Grundlagen für eine Handakte der Berater und für die Inhalte einer Werbemappe gelegt.
Nachdem die Frage: "Wie begegnen wir dem - hauptsächlich demographisch bedingten - Mitgliederschwund?"
ja nicht alleine eine bayerische Frage bzw. ein bayerisches Problem ist, hatten sich die Verantwortlichen der Landesverbände der so genannten "Südschiene" und sogar der Hamburger Repräsentant der "Nordschiene" dem Workshop angeschlossen.
Auch der noch nicht so lange im Amt befindliche Präsident des Bundesverbandes, Manfred Jost (Saarland)
wollte sich die Veranstaltung zusammen mit seiner stellv. Bundesgeschäftsführerin Edeltraud Reitzer, nicht entgehen lassen und war deshalb nach Würzburg gekommen.


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Treffen Verband Wohneigentum und Eigenheimerverband zu aktuellen Themen über Haus- und Grundbesitz

Am 20.10.2016 trafen sich Vertreter des Verbandes Wohneigentum mit Vertretern des Eigenheimerverbandes, um aktuelle Themen zu Haus- und Grundbesitz zu beraten. Einen besonderen Stellenwert nahm die Diskussion zur Reform der Grundsteuer ein. Die Länder Hessen und Niedersachsen haben am 12.09.2016 zwei Gesetzentwürfe zur Grundsteuerreform in den Bundesrat eingebracht. Danach sollen bei der neuen Grundsteuerbasis der Grund und Boden mit den aktuellen Verkehrswerten und die Gebäude mit den Kostenwerten angesetzt werden. Die Mehrheit der Länder begrüßt diese Entwürfe, die Länder Bayern und Hamburg lehnen dagegen den Vorschlag als Grundlage für eine Grundsteuerreform ab. Nach den "Hesse-Modell" soll die Grundsteuer aus einer Kombination aus dem Wert des Grundstücks (Bodenwert) und dem Wert des darauf stehenden Gebäudes errechnet werden, wobei sich der Gebäudewert aus der Art des Hauses und seiner Ausstattung (Keller, Zahl der Etagen, Dachgeschoßausbau), aus den Kosten für die Errichtung des Gebäudes und aus seinem Alter ergibt. Dafür haben die Gesetzesmacher eine lange Liste unterschiedlichster Bau- und Nutzungsformen erstellt. Bis dieses Modell greifen kann, würden jedoch mindestens 10 Jahre vergehen. So lange würde es dauern, bis alle 35 Millionen Grundstücke erfasst und neu bewertet sowie die Steuerbescheide erlassen sind. Das Bayerisch Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat lehnt die Entwürfe als Grundlage für eine Grundsteuerreform ab. Nach Ansicht Bayerns sollte sich künftig die Grundsteuer an klaren physikalischen Größen (Äquivalenzprinzip): Flächengröße und Nutzung des Grundstücks als Basis für die
Grundsteuer orientieren. Übereinstimmend soll die Grundsteuerreform jedoch zu keiner Grundsteuererhöhung führen. Die künftigen Werte sollen mit einer gesetzlich festgelegten Steuermesszahl multipliziert werden, auf die dann der Hebesatz der einzelnen Gemeinde angewendet wird. Im Einzelfall würde es aber sicherlich Gewinner und Verlierer geben.
Zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit von Straßenausbaubeiträgen haben Verband Wohneigentum und Eigenheimerverband ein Rechtsgutachten bei Universitätsprofessor Dr. Ludwig Gramlich in Auftrag gegeben. Von dem Ergebnis wird es abhängen, ob der Verband Rechtsmittel wie Normenkontrolle oder Verfassungsbeschwerde einlegt. Schließlich befasste sich der Arbeitskreis noch mit der finanziellen Förderung der Stromspeicherung, die vom Verband als unabdingbar für das Gelingen der Energiewende angesehen wird.

Zur Neuregelung der Erbschaftsteuer konnte zufrieden angemerkt werden, dass die Steuerbefreiung für selbstgenutzte Eigenheime erhalten bleibt.}

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Interessantes aus dem Landesverband:

  • Am 13. Januar 2016 tagte das Präsidium des Landesverbandes in Weiden. Diskutiert wurde, mittelfristig die Landesgeschäftsstelle nach München zu verlagern, um näher an den maßgeblichen Gesprächspartnern wie Ministerien, wichtige Verbände usw. zu sein.

  • Auch das weitere Vorgehen zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wurde beraten. Vor der Initiierung eines Volksbegehrens soll zunächst die Rechtmäßigkeit der derzeitigen gesetzlichen Regelung durch Erhebung einer Klage geklärt werden.

  • Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe trug ein Zwischenergebnis zur Erstellung eines Werbekonzepts für den Verband vor.

  • Für die digitale Ausgabe Familienheim und Garten wurde gemeinsam mit den Bezirken ein Finanzierungskonzept erstellt.

  • Nachdem die Landesgartenschau 2016 in Bayreuth stattfindet, wird am 6. August wieder ein Siedlertag organisiert. Siedlergemeinschaften die an diesem Tag mit einem Reisebus (ab 30 Sitzplätzen) die Landesgartenschau besuchen, erhalten einen Zuschuss von 100 Euro. Für die Jugendorganisation des Landesverbandes werden für 2016 wieder 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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Verbandseigenes Redaktionssystem

Der Verband Wohneigentum ist die größte Organisation für Wohnungseigentümer, Bauwillige und Gartenfreunde. Ihm ist es wichtig, nicht nur nach außen hin als "Einheit" aufzutreten, sondern auch im Internet. Aus diesem Grund, stellt uns der Verband sein verbandseigenes Redaktionssystem, für die Homepage, zur Verfügung.

Jede Siedlergemeinschaft, die eine "selbstgestrickte" Homepage hat und an diesem Redaktionssystem teilnehmen möchte, kann sich an den Werbebeauftragten des Bezirksverbandes Johann Breitenfellner, Tel. 08586/2443
oder an den Pressebeauftragten des Landesverbandes Bayern
Stefan Zrenner, Telefon 0961/4828824, E-mail: presse-bsb@verband-wohneigentum.de wenden.

Ansicht d. Homepage: www.verband-wohneigentum.de/bv-niederbayern

Der Bezirksverband bietet weiterhin die Verlinkung der SG auf seiner Homepage an.


Für Anmeldungen und Fragen steht die Bezirksgeschäftsstelle jeder Zeit zur Verfügung,

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Mitgliederwerbung ganz oben auf der Agenda

Jahresschlusssitzung des Verbandes Wohneigentum - Tagesausflug des Bezirksverbandes geplant
PNP v. Do. 10. Dezember 2015 (Aus der Bezirksausschusssitzung vom 27.11.2015)

Jahresschlussitzung 2015
Das Spitzengremium des Bezirksverbands Wohneigentum mit (ab 4.v.l.) Ehrenvorsitzenden Erwin Meisinger, dem neuen Ausschussmitglied Josef Federhofer, Röhrnbachs Bürgermeister Josef Gutsmiedl, Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann, Bezirksgeschäftsführerin Sofie Höppler und Schatzmeisterin Rosmarie Wagner.   © fd
Von Florian Duschl
Röhrnbach. Dem Mitgliederschwund der letzten Jahre entgegenzuwirken, erklärte der Bezirksvorsitzende des Verbandes Wohneigentum/Siedlerbund, Bernd Zechmann, als eines der wichtigsten Ziele für die nächsten Jahre. Bei der Jahresschlusssitzung im Gasthaus Eibl wurde auch Rückschau auf das zu Ende gehende Jahr gehalten.
Als neues Mitglied im Bezirksausschuss hieß der Bezirksvorsitzende den neu gewählten Vorstand der Siedlergemeinschaft (SG) Hauzenberg, den früheren Hauzenberger Bürgermeister Josef Federhofer, willkommen. "Die Mitglieder- entwicklung ist nach wie vor negativ", beklagte Bernd Zechmann. Seit 2012 gebe es einen schmerzhaften Schwund.
So gingen im Jahr 2012 91 Mitglieder verloren, 2013 waren es 54, 2014 verließen 83 Mitglieder den Verband und heuer sind es bis dato 61.

"Bemühen wir uns, neue Mitglieder zu gewinnen", rief Zechmann die anwesenden Bezirksausschussmitglieder auf. Die Vorteile wären immens: Kostenlose Bauherrenhaftpflichtversicherung und Rechtsberatung, grundstücksbezogener Rechtsschutz und Haftpflichtversicherung (alles im Mitgliedsbeitrag von jährlich 26 Euro enthalten). Zudem zahlt der Bezirksverband weiterhin 20 Euro als Belohnung für die Werbung eines neuen Mitglieds.
Vom Bezirksvorsitzenden wurde im Lauf des Jahres eine Reihe von wichtigen Terminen wahrgenommen: Landesverbandstag in München, 50 Jahre SG Germannsdorf mit Verleihung der Großen Goldenen Verdienstnadel an Johann Breitenfellner, Eigentümerversammlung in Freyung, Jahreshauptversammlung der SG Hauzenberg, 50 Jahre SG Hinterschmiding, 50 Jahre SG Böhmzwiesel. Dem Landkreis Freyung-Grafenau dankte Zechmann für die erneut gewährte Verwaltungskostenbeihilfe.
Der Landesverband Bayern führt auch in den nächsten Jahren wieder Familienwandertage durch. Für 2016 und 2017 werden noch Bewerber aus den Reihen der Siedlerbund-Ortsverbände gesucht. Erstaunlich hoch seien, so Zechmann weiter, die Zugriffe auf die Homepage des Bezirksverbandes, die von Hans Breitenfellner gestaltet und betreut wird. So waren es 2015 bis zum Sitzungstag 18 167 . Es sei also wichtig, in diesem Medium präsent zu sein.

Zum Thema Straßenausbaubeitragssatzung merkte der Bezirksvorsitzende an: "Wir bemühen uns, dass sie auch bei uns wegfällt." Der Verwaltungsaufwand sei sehr hoch, so dass das Beitragsaufkommen fast nicht rentabel sei. Die geforderten Beiträge seien außerdem konfliktbehaftet und teilweise auch ungerecht.

Schatzmeisterin Rosemarie Wagner stellte den Jahresabschluss 2014 wie auch den Haushaltsansatz für 2016 vor. Dazu merkte der Bezirksvorsitzende an, dass der Haushalt ausgeglichen werden könne und somit auch keine Beitragserhöhung nötig sei.
Die Arbeitstagung 2016 wird wie schon in den vergangenen Jahren üblich im Waldkirchner Bürgerhaus stattfinden. Als voraussichtlicher Termin wurde der 9. April notiert. Gewünschte Themen für ein Referat bei dieser Tagung können an die Bezirksgeschäftsstelle gemeldet werden. Aus der Versammlung kamen bereits spontane Vorschläge: Rentiert sich die PV-Anlage noch? Welche Dämmstoffe sind bei der Haus-Isolierung zu empfehlen? Wie sieht es mit Erben und Vererben und der Pflegeversicherung aus?

Hans Breitenfellner, Spezialist für Bezirksverbandsausflüge, musste berichten, dass die geplante Mehrtagesfahrt nach Wildschönau wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande gekommen ist. Breitenfellner plädierte deshalb dafür, es einmal mit einem Tagesausflug zu versuchen. Sein Vorschlag: Knödelessen am Grünberg bei Gmunden am Traunsee und Schifffahrt. Für 2017 ist bereits der Ort Galtür mit Silvretta-Stausee ins Auge gefasst.

Obstbaum- und Gartenfachberater Adolf Friedsam hat wieder einen seiner beliebten Obstbaumschnittkurse durchgeführt. Den vergleichsweise milden Winter und das nasskalte Wetter genau zur Blütezeit macht Friedsam für das diesjährige Desaster beim Baumobst verantwortlich: Keine Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen! Dagegen habe es bei Beeren eine Rekordernte gegeben

Desaster beim
Baumobst

Der Röhrnbacher Bürgermeister Josef Gutsmiedl hatte eingangs der Sitzung in seinem Grußwort die Flüchtlingsproblematik geschildert, mit der auch seine Kommune seit einiger Zeit befasst sei. Zwei Mal mussten schon in der Mehrzweckhalle Flüchtlinge untergebracht werden. "Eine schwierige, belastende Situation für uns. Die Bevölkerung ist aber recht aufgeschlossen, und es ist keine Ende in Sicht." Doch die Flüchtlinge seien mit der Unterbringung und dem Verständnis der Bürger sehr zufrieden: "Röhrnbach good people", heiße es immer wieder.
Ein weiteres Thema der letzten Zeit war der Ausbau des B 12-Knotens bei Außernbrünst samt Bau des Bayerwald-Rasthofes. Ebenso habe es gerade in jüngster Zeit viel bauliche Entwicklung auf dem Eigenheimsektor gegeben: Für die sechzehn Parzellen im neuen Baugebiet meldeten sich 40 Bewerber.

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Siedlerbund plant Volksbegehren

Bezirksausschusssitzung am 21. Juni 2013
Bericht PNP vom 09.08 2013

Bericht PNP
© PNP