Online Wochen

Vom 28. September bis 1. und am 8. Oktober 2026 lädt der Verband Wohneigentum zur nächsten kostenfreien Online-Woche des Wohneigentums ein. Die Expertinnen und Experten informieren an fünf Abenden über aktuelle Themen rund ums Eigenheim - von Erbschaft und Einbruchschutz über Klimaanpassung bis zur strategischen Nutzung der Immobilie im Alter. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und bieten im Anschluss Gelegenheit für Fragen.

Symbolbild der Online-Woche mit kleinem Haus und Text
Im Mittelpunkt stehen unter die Themen Erbschaft und Schenkung, Einbruchschutz, Schutz vor Extremwetter sowie die strategische Nutzung der eigenen Immobilie im Alter. Auch die Frage, wie sich das Eigenheim nachhaltiger und zukunftsfester gestalten lässt, wird beleuchtet.   © Verband Wohneigentum/canva

Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme, die Plätze sind begrenzt.

Im Mittelpunkt stehen unter die Themen Erbschaft und Schenkung, Einbruchschutz, Schutz vor Extremwetter sowie die strategische Nutzung der eigenen Immobilie im Alter. Auch die Frage, wie sich das Eigenheim nachhaltiger und zukunftsfester gestalten lässt, wird beleuchtet.

Termine & Themen

Erbschaft und Schenkungen: Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste Generation?
Montag, 28. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Den meisten Menschen fällt es schwer, sich mit der Frage zu befassen, was nach dem Tod mit ihrem Nachlass geschehen soll. Fundierte Informationen und professioneller Rat zu dem Thema wie dem eigenen Nachlass werden daher immer wichtiger. Sorgen Sie rechtzeitig vor und helfen damit Ihren Angehörigen bei der Nachlassabwicklung. In diesem Webinar erläutert Rechtsanwalt Holger Schiller, Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Erbrecht, was mit dem Nachlass passiert, wenn Sie keine letztwillige Verfügung von Todes wegen errichtet haben bzw. wie Sie von der gesetzlichen Erbfolge durch eine letztwillige Verfügung von Todes wegen (Stichwort: Testament) abweichen können, um somit Ihren Willen umsetzen zu können.

Referent: Holger Schiller, Rechtsanwalt und Notar
Jetzt kostenfrei anmelden


Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?
Dienstag, 29. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen bedrohen zunehmend Haus und Garten. In unserer kostenlosen Online-Veranstaltung erfahren Sie, welche baulichen Maßnahmen und Gartengestaltungen wirklich schützen - von Rückstauklappe bis zu Entsiegelung und Regenwassernutzung. Außerdem informieren wir, welche Fördermöglichkeiten es dafür gibt sowie worauf Sie bei der Kombination mehrerer Förderprogramme achten müssen.

Referentin: Gudrun Pfahl, Verbraucherzentrale Rhein-Pfalz
Jetzt kostenfrei anmelden


Sicher wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei
Mittwoch, 30. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Wie machen Sie Einbrechern das Leben möglichst schwer? Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt wirksame Maßnahmen, mit denen sich Häuser und Wohnungen besser schützen lassen. Sie erfahren, wie Sie Schwachstellen erkennen und Ihr Zuhause mit einfachen und wirkungsvollen Mitteln sicherer machen.

Referent: Reinhard Hupke, K-Einbruch - Netzwerk der Polizei
Jetzt kostenfrei anmelden


Immobilie und Rente: Wohneigentum als Altersvorsorge strategisch nutzen
Donnerstag, 1. Oktober: 18:00 - 19:30 Uhr
Das Eigenheim ist oft der größte Vermögenswert im Alter. Der Vortrag zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie Wohneigentum zur finanziellen Absicherung genutzt werden kann, welche Modelle es gibt und worauf Eigentümerinnen und Eigentümer bei ihrer Entscheidung achten sollten.

Referent: Michael Dröge, Jurist und Bundesrechtsberater Verband Wohneigentum
Jetzt kostenfrei anmelden


Nachhaltiges Bauen: wie geht das?
Donnerstag, 8. Oktiber: 18:00 - 19:30 Uhr
Holz, Lehm, Hanf oder Stroh statt Beton und Stahl: Nachhaltige Baustoffe liegen im Trend - doch was können sie wirklich leisten? In unserer kostenlosen Online-Veranstaltung erfahren Sie, welche alternativen Baustoffe sich für Neubau und Sanierung eignen, wie es um Dämmwerte, Brandschutz und Langlebigkeit steht und wo die Grenzen liegen. Außerdem informieren wir, welche Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen bestehen und was Sie bei Planung und Umsetzung beachten sollten. Jetzt anmelden und nachhaltig bauen!

Referent: Markus Kelzenberg, Geschäftsführer DGNB GmbH und Leiter der Zertifizierungsstelle
Jetzt kostenfrei anmelden


Vom 28. September bis 1. und am 8. Oktober 2026 lädt der Verband Wohneigentum zur nächsten kostenfreien Online-Woche des Wohneigentums ein. Die Expertinnen und Experten informieren an fünf Abenden über aktuelle Themen rund ums Eigenheim - von Erbschaft und Einbruchschutz über Klimaanpassung bis zur strategischen Nutzung der Immobilie im Alter. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und bieten im Anschluss Gelegenheit für Fragen.

Symbolbild der Online-Woche mit kleinem Haus und Text
Im Mittelpunkt stehen unter die Themen Erbschaft und Schenkung, Einbruchschutz, Schutz vor Extremwetter sowie die strategische Nutzung der eigenen Immobilie im Alter. Auch die Frage, wie sich das Eigenheim nachhaltiger und zukunftsfester gestalten lässt, wird beleuchtet.   © Verband Wohneigentum/canva

Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme, die Plätze sind begrenzt.

Im Mittelpunkt stehen unter die Themen Erbschaft und Schenkung, Einbruchschutz, Schutz vor Extremwetter sowie die strategische Nutzung der eigenen Immobilie im Alter. Auch die Frage, wie sich das Eigenheim nachhaltiger und zukunftsfester gestalten lässt, wird beleuchtet.

Termine & Themen

Erbschaft und Schenkungen: Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste Generation?
Montag, 28. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Den meisten Menschen fällt es schwer, sich mit der Frage zu befassen, was nach dem Tod mit ihrem Nachlass geschehen soll. Fundierte Informationen und professioneller Rat zu dem Thema wie dem eigenen Nachlass werden daher immer wichtiger. Sorgen Sie rechtzeitig vor und helfen damit Ihren Angehörigen bei der Nachlassabwicklung. In diesem Webinar erläutert Rechtsanwalt Holger Schiller, Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Erbrecht, was mit dem Nachlass passiert, wenn Sie keine letztwillige Verfügung von Todes wegen errichtet haben bzw. wie Sie von der gesetzlichen Erbfolge durch eine letztwillige Verfügung von Todes wegen (Stichwort: Testament) abweichen können, um somit Ihren Willen umsetzen zu können.

Referent: Holger Schiller, Rechtsanwalt und Notar
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Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?
Dienstag, 29. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen bedrohen zunehmend Haus und Garten. In unserer kostenlosen Online-Veranstaltung erfahren Sie, welche baulichen Maßnahmen und Gartengestaltungen wirklich schützen - von Rückstauklappe bis zu Entsiegelung und Regenwassernutzung. Außerdem informieren wir, welche Fördermöglichkeiten es dafür gibt sowie worauf Sie bei der Kombination mehrerer Förderprogramme achten müssen.

Referentin: Gudrun Pfahl, Verbraucherzentrale Rhein-Pfalz
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Sicher wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei
Mittwoch, 30. September: 18:00 - 19:30 Uhr
Wie machen Sie Einbrechern das Leben möglichst schwer? Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt wirksame Maßnahmen, mit denen sich Häuser und Wohnungen besser schützen lassen. Sie erfahren, wie Sie Schwachstellen erkennen und Ihr Zuhause mit einfachen und wirkungsvollen Mitteln sicherer machen.

Referent: Reinhard Hupke, K-Einbruch - Netzwerk der Polizei
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Immobilie und Rente: Wohneigentum als Altersvorsorge strategisch nutzen
Donnerstag, 1. Oktober: 18:00 - 19:30 Uhr
Das Eigenheim ist oft der größte Vermögenswert im Alter. Der Vortrag zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie Wohneigentum zur finanziellen Absicherung genutzt werden kann, welche Modelle es gibt und worauf Eigentümerinnen und Eigentümer bei ihrer Entscheidung achten sollten.

Referent: Michael Dröge, Jurist und Bundesrechtsberater Verband Wohneigentum
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Nachhaltiges Bauen: wie geht das?
Donnerstag, 8. Oktiber: 18:00 - 19:30 Uhr
Holz, Lehm, Hanf oder Stroh statt Beton und Stahl: Nachhaltige Baustoffe liegen im Trend - doch was können sie wirklich leisten? In unserer kostenlosen Online-Veranstaltung erfahren Sie, welche alternativen Baustoffe sich für Neubau und Sanierung eignen, wie es um Dämmwerte, Brandschutz und Langlebigkeit steht und wo die Grenzen liegen. Außerdem informieren wir, welche Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen bestehen und was Sie bei Planung und Umsetzung beachten sollten. Jetzt anmelden und nachhaltig bauen!

Referent: Markus Kelzenberg, Geschäftsführer DGNB GmbH und Leiter der Zertifizierungsstelle
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Immer mehr Eigentümer und Eigentümerinnen steigen von Gas auf klimafreundliche Heizsysteme um - insbesondere auf Wärmepumpen, häufig ergänzt durch Photovoltaik und Stromspeicher. Diese Investitionen sind langfristig wirtschaftlich, ökologisch sinnvoll und politisch gewollt. Doch: Dabei entstehen in vielen Fällen zusätzliche Kosten rund um den Gasanschluss - etwa für Stilllegung, Trennung oder laufende Gebühren. Wie sind Ihre Erfahrungen dazu? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

Hand an Gashahn
Was passiert mit dem bisherigen Gasanschluss nach der Umstellung?   © iStock

Ihre Erfahrung zählt. Nehmen Sie sich wenige Minuten Zeit und unterstützen Sie unser Engagement für eine faire, transparente und verbrauchergerechte Wärmewende. Hier geht es zur Umfrage.

Was viele nicht wissen: Mit dem Ende der Gasnutzung endet nicht automatisch jede Verpflichtung gegenüber dem Gasnetzbetreiber. In zahlreichen Regionen werden Eigentümer*innen mit zusätzlichen Kosten konfrontiert - für die Stilllegung, die dauerhafte Trennung, den Rückbau oder sogar für laufende Gebühren, obwohl kein Gas mehr bezogen wird.

Stilllegung, Trennung, Rückbau - viele Begriffe, wenig Klarheit

Bundesweit zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Netzbetreiber verwenden unterschiedliche Begriffe und Modelle, die für Verbraucher*innen oft schwer zu unterscheiden sind:

  • Vorübergehende Stilllegung: Der Anschluss bleibt technisch bestehen, wird aber außer Betrieb genommen. Teilweise werden hierfür laufende monatliche oder jährliche Entgelte verlangt.

  • Dauerhafte Trennung: Der Anschluss wird vom Netz getrennt, verbleibt aber häufig im Boden oder am Gebäude. Dafür werden oft einmalige Pauschalen erhoben.

  • Rückbau: Die Leitung wird vollständig entfernt - ebenfalls häufig kostenpflichtig.

Für Betroffene ist oft unklar, was technisch tatsächlich passiert, welche Variante notwendig ist und auf welcher rechtlichen Grundlage Kosten erhoben werden.

Kostenpraxis: große Unterschiede, wenig Transparenz

Berichten der Verbraucherzentralen zufolge varriert die Kostenpraxis bundesweit stark. Während manche Netzbetreiber Anschlüsse kostenfrei stilllegen oder zurückbauen, verlangen andere mehrere hundert bis über tausend Euro. Hinzu kommen in einzelnen Fällen laufende Vorhalteentgelte von rund zehn Euro pro Monat - ohne Gasbezug und ohne erkennbare Gegenleistung.

Diese Unterschiede werfen Fragen nach Transparenz und Fairness auf. Pauschale Beträge sind keineswegs branchenweit üblich, sondern Ausdruck regional sehr unterschiedlicher Auslegungen und Geschäftsmodelle.

Aktuelle Rechtsprechung: wichtiges Signal aus Oldenburg

Zusätzliche Bedeutung hat ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg (Az. 6 UKl 2/25). Das Gericht entschied, dass Gasnetzbetreiber nach der Niederdruckanschlussverordnung nicht berechtigt seien, Verbraucher*innen pauschal die Kosten für die Stilllegung eines Gasanschlusses aufzuerlegen. Gegen das Urteil läuft derzeit die Revision beim Bundesgerichtshof; es ist noch nicht rechtskräftig.

Auch wenn die endgültige Klärung noch aussteht und der Bundesgerichtshof noch eine Entscheidung treffen muss, stärkt das Urteil die Position der Verbraucher*innen. Es zeigt, dass Kostenforderungen keineswegs selbstverständlich sind und rechtlich überprüft werden können.

Die Perspektive der Gasnetzbetreiber

Aus Sicht der Gasnetzbetreiber stellt der Rückgang der Gasnutzung eine erhebliche wirtschaftliche Herausforderung dar. Gasverteilnetze sind langfristig angelegte Infrastrukturen mit hohen Fixkosten. Betrieb, Wartung und Sicherheit verursachen Kosten, unabhängig davon, ob einzelne Haushalte noch Gas beziehen.

Netzbetreiber argumentieren, dass sinkende Nutzerzahlen die Kosten auf immer weniger Kund*innen verteilen und zusätzliche Entgeltmodelle notwendig machen könnten. Zudem verweisen sie auf regulatorische Unsicherheiten und mögliche zukünftige Nutzungen der Netze, etwa für Wasserstoff oder klimaneutrale Gase.

Diese Perspektive verdeutlicht: Der Konflikt ist strukturell. Gleichzeitig kann er nicht zulasten einzelner Haushalte gelöst werden, die im Sinne der Klimaziele auf Gas verzichten.

Senioren Hand an Heizung
Was die Umstellung für Wohneigentümer*innen bedeutet   © iStock

Wer seinen Gasanschluss nicht mehr benötigt, sollte genau hinschauen:

  • Lassen Sie sich schriftlich erklären, welche Maßnahme konkret vorgesehen ist.

  • Verlangen Sie eine nachvollziehbare Kostenaufstellung und die benannte Rechtsgrundlage.

  • Akzeptieren Sie pauschale oder unklare Forderungen nicht vorschnell.

  • Verweisen Sie bei Stilllegungskosten auf das Urteil des OLG Oldenburg.

Verbraucherzentralen bieten hierzu Beratung und Musterbriefe an.

Warum wir nachfragen - und Ihre Mithilfe brauchen

Der Verband Wohneigentum sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Der politisch gewollte Ausstieg aus dem Gas darf nicht durch intransparente Zusatzkosten konterkariert werden. Es braucht klare, bundesweit einheitliche Regeln, wie mit nicht mehr genutzten Gasanschlüssen umzugehen ist und wie Kosten fair verteilt werden.

Um belastbare Daten aus Sicht der Menschen mit Haus & Wohnung zu erhalten, führen wir derzeit eine kurze Umfrage durch. Sie hilft uns, Erfahrungen zu bündeln, Fehlentwicklungen sichtbar zu machen und diese fundiert in die öffentliche und politische Debatte einzubringen.

Ihre Erfahrung zählt. Nehmen Sie sich wenige Minuten Zeit und unterstützen Sie eine faire, transparente und verbrauchergerechte Wärmewende. Hier geht es zur Umfrage.

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