Online Wochen

Förderprogramme sollen Menschen mit Wohneigentum das Leben leichter machen. In der Realität sieht das oft anders aus: Komplexe Anforderungen bringen Antragsteller oft ins Schwitzen. Deshalb fragen wir nach: Sagen Sie uns Ihre Meinung zum aktuellen Fördersystem. Hilft oder hemmt es?
Jetzt mitmachen:
Hier geht´s zur Umfrage
Förderprogramme erleichtern grundsätzlich den Erwerb von Wohneigentum, unterstützen Investitionen in die Barriere-Reduzierung oder stoßen klimafreundliche Sanierungen an. In der Praxis hakt es aber häufig.
"Der Antrag war so kompliziert, dass wir es lieber gleich gelassen haben."
"Das Programm wurde kurzfristig gestoppt."
"Wir waren nicht ganz sicher, welche Stelle überhaupt zuständig ist."
Das sind Rückmeldungen, die wir aus unseren Beratungen kennen.
Alles in allem: Ein gut gemeintes System, das in der Praxis oft an seiner Komplexität scheitert. Und das hat negative Konsequenzen für Eigentümer oder an Eigentum Interessierte. Das wollen wir ändern, und dazu brauchen wir Sie.
Breite Online-Befragung zum Thema Förderung
Im Rahmen unseres Jahresthemas 2026 "Förderung" starten wir eine Online-Mitgliederbefragung unter dem Titel "Unterstützung oder Frust? Staatliche Förderung für Eigentümer". Dabei legen wir den Fokus auf einen Punkt, den anderen Studien zum Thema Förderung wenig berücksichtigt haben: die Praktikabilität.
Wieviel Zeit kostet es, einen Antrag zu stellen?
Wieviel Vertrauen geht verloren, wenn ein Programm kurzfristig gestoppt wird, das in die eigene Kalkulation schon eingerechnet war?
Wie handhaben Menschen die Anträge, die online weniger geübt sind?
Sind die Vorzeitigkeitsregeln bekannt? Woran liegt es, dass manche Programme kaum abgerufen werden? Wie wird die Übersichtlichkeit der Förderlandschaft bewertet?
Bisherige Studien zum Thema Förderung messen vor allem, welche Programme bekannt sind und wie viele Eigentümer grundsätzlich sanieren wollen. Was wir wissen möchten, geht darüber hinaus: Wir möchten verstehen, wie Ihre persönlichen Erfahrungen mit den Förderprogrammen sind, wo sind Sie auf Hürden gestoßen und wo haben Sie Hilfestellung bekommen?
Umfragen unterstützen evidenzbasierte Politikgestaltung
Für eine evidenzbasierte Politikgestaltung ist ein klares Verständnis dafür erforderlich, wie zur Verfügung stehende Instrumente genutzt und wahrgenommen werden. Ihre Sichtweise ist daher entscheidend, um politische Positionen zu formulieren, die den tatsächlichen Bedürfnissen und Erwartungen entsprechen. Die Ergebnisse der Befragung veröffentlichen wir im Herbst 2026 und nehmen Sie mit in unsere Arbeit in Berlin.
Zur Online-Umfrage: Was wir wissen möchten
Die Umfrage ist in mehrere Themenblöcke gegliedert. In diesen Blöcken fragen wir Sie unter anderem nach Ihren Erfahrungen mit konkreten Förderprogrammen - ob Sie einen Antrag gestellt haben, wo es geklappt hat und wo nicht. Wir fragen aber auch nach Dingen, die selten offen angesprochen werden. Einige Beispiele:
Wie viel Zeit haben Sie für einen Förderantrag aufgewendet - und lohnte sich das im Verhältnis zur erhaltenen Summe?
Haben Sie wegen einer Vorzeitigkeitsregel, die kaum jemand kennt, eine Förderung verloren?
Hat ein Programmabbruch Ihnen konkret geschadet - finanziell, planerisch, oder im Verhältnis zu Ihrem Handwerker?
Vertrauen Sie staatlichen Förderprogrammen noch - oder sehen Sie das System skeptisch?
Was müsste sich konkret ändern, damit Förderung für Sie wirklich funktioniert?
Haben Fördervoraussetzungen Ihre Investitionskosten erhöht?
Denken Sie, dass die Förderungen der richtige Hebel sind, um Eigentümerinnen und Eigentümer zu motivieren, in ihr Eigentum zu investieren?
Die Umfrage richtet sich an alle, die in den vergangenen Jahren eine Immobilieninvestition erwogen haben - egal, ob sie letztlich umgesetzt wurde oder nicht.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten.
Alle Angaben werden anonym ausgewertet. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert.
Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht und allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Ihre Antworten liefern uns belastbare Daten für unsere politische Arbeit.
Teilen Sie die Umfrage gerne mit anderen.
Peter Wegner, Präsident Verband Wohneigentum:
"Kaum ein Thema treibt Wohneigentümer so um wie die Verlässlichkeit staatlicher Förderprogramme. Der plötzliche KfW-Förderstopp 2022, die monatelange Debatte um das Gebäudeenergiegesetz, die im Koalitionsvertrag angekündigten und noch nicht umgesetzten Neuregelungen, der Fördertopf des Zuschusses für barrierereduzierenden Umbau, der immer wieder so schnell leer ist - Eigentümer oder Bauwillige, die investieren möchten, wissen oft nicht, was sie fest einplanen können. Was das kostet. Nicht nur in Euro, sondern in verschobenen Sanierungen, aufgegebenen Plänen, verlorenem Vertrauen.
Genau dazu wollen wir mit unserer Umfrage mit belastbaren Daten erheben. Machen Sie mit - je größer die Datenbasis, die wir bekommen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis."
Jetzt mitmachen - nutzen Sie den nachfolgenden Link:
Hier geht´s zur Umfrage
Oder QR-Code mit dem Smartphone scannen.
Die Umfrage ist aktiv bis zum 31. Juli 2026

Förderprogramme sollen Menschen mit Wohneigentum das Leben leichter machen. In der Realität sieht das oft anders aus: Komplexe Anforderungen bringen Antragsteller oft ins Schwitzen. Deshalb fragen wir nach: Sagen Sie uns Ihre Meinung zum aktuellen Fördersystem. Hilft oder hemmt es?
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Förderprogramme erleichtern grundsätzlich den Erwerb von Wohneigentum, unterstützen Investitionen in die Barriere-Reduzierung oder stoßen klimafreundliche Sanierungen an. In der Praxis hakt es aber häufig.
"Der Antrag war so kompliziert, dass wir es lieber gleich gelassen haben."
"Das Programm wurde kurzfristig gestoppt."
"Wir waren nicht ganz sicher, welche Stelle überhaupt zuständig ist."
Das sind Rückmeldungen, die wir aus unseren Beratungen kennen.
Alles in allem: Ein gut gemeintes System, das in der Praxis oft an seiner Komplexität scheitert. Und das hat negative Konsequenzen für Eigentümer oder an Eigentum Interessierte. Das wollen wir ändern, und dazu brauchen wir Sie.
Breite Online-Befragung zum Thema Förderung
Im Rahmen unseres Jahresthemas 2026 "Förderung" starten wir eine Online-Mitgliederbefragung unter dem Titel "Unterstützung oder Frust? Staatliche Förderung für Eigentümer". Dabei legen wir den Fokus auf einen Punkt, den anderen Studien zum Thema Förderung wenig berücksichtigt haben: die Praktikabilität.
Wieviel Zeit kostet es, einen Antrag zu stellen?
Wieviel Vertrauen geht verloren, wenn ein Programm kurzfristig gestoppt wird, das in die eigene Kalkulation schon eingerechnet war?
Wie handhaben Menschen die Anträge, die online weniger geübt sind?
Sind die Vorzeitigkeitsregeln bekannt? Woran liegt es, dass manche Programme kaum abgerufen werden? Wie wird die Übersichtlichkeit der Förderlandschaft bewertet?
Bisherige Studien zum Thema Förderung messen vor allem, welche Programme bekannt sind und wie viele Eigentümer grundsätzlich sanieren wollen. Was wir wissen möchten, geht darüber hinaus: Wir möchten verstehen, wie Ihre persönlichen Erfahrungen mit den Förderprogrammen sind, wo sind Sie auf Hürden gestoßen und wo haben Sie Hilfestellung bekommen?
Umfragen unterstützen evidenzbasierte Politikgestaltung
Für eine evidenzbasierte Politikgestaltung ist ein klares Verständnis dafür erforderlich, wie zur Verfügung stehende Instrumente genutzt und wahrgenommen werden. Ihre Sichtweise ist daher entscheidend, um politische Positionen zu formulieren, die den tatsächlichen Bedürfnissen und Erwartungen entsprechen. Die Ergebnisse der Befragung veröffentlichen wir im Herbst 2026 und nehmen Sie mit in unsere Arbeit in Berlin.
Zur Online-Umfrage: Was wir wissen möchten
Die Umfrage ist in mehrere Themenblöcke gegliedert. In diesen Blöcken fragen wir Sie unter anderem nach Ihren Erfahrungen mit konkreten Förderprogrammen - ob Sie einen Antrag gestellt haben, wo es geklappt hat und wo nicht. Wir fragen aber auch nach Dingen, die selten offen angesprochen werden. Einige Beispiele:
Wie viel Zeit haben Sie für einen Förderantrag aufgewendet - und lohnte sich das im Verhältnis zur erhaltenen Summe?
Haben Sie wegen einer Vorzeitigkeitsregel, die kaum jemand kennt, eine Förderung verloren?
Hat ein Programmabbruch Ihnen konkret geschadet - finanziell, planerisch, oder im Verhältnis zu Ihrem Handwerker?
Vertrauen Sie staatlichen Förderprogrammen noch - oder sehen Sie das System skeptisch?
Was müsste sich konkret ändern, damit Förderung für Sie wirklich funktioniert?
Haben Fördervoraussetzungen Ihre Investitionskosten erhöht?
Denken Sie, dass die Förderungen der richtige Hebel sind, um Eigentümerinnen und Eigentümer zu motivieren, in ihr Eigentum zu investieren?
Die Umfrage richtet sich an alle, die in den vergangenen Jahren eine Immobilieninvestition erwogen haben - egal, ob sie letztlich umgesetzt wurde oder nicht.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten.
Alle Angaben werden anonym ausgewertet. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert.
Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht und allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Ihre Antworten liefern uns belastbare Daten für unsere politische Arbeit.
Teilen Sie die Umfrage gerne mit anderen.
Peter Wegner, Präsident Verband Wohneigentum:
"Kaum ein Thema treibt Wohneigentümer so um wie die Verlässlichkeit staatlicher Förderprogramme. Der plötzliche KfW-Förderstopp 2022, die monatelange Debatte um das Gebäudeenergiegesetz, die im Koalitionsvertrag angekündigten und noch nicht umgesetzten Neuregelungen, der Fördertopf des Zuschusses für barrierereduzierenden Umbau, der immer wieder so schnell leer ist - Eigentümer oder Bauwillige, die investieren möchten, wissen oft nicht, was sie fest einplanen können. Was das kostet. Nicht nur in Euro, sondern in verschobenen Sanierungen, aufgegebenen Plänen, verlorenem Vertrauen.
Genau dazu wollen wir mit unserer Umfrage mit belastbaren Daten erheben. Machen Sie mit - je größer die Datenbasis, die wir bekommen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis."
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Die Umfrage ist aktiv bis zum 31. Juli 2026
Immer mehr Eigentümer und Eigentümerinnen steigen von Gas auf klimafreundliche Heizsysteme um - insbesondere auf Wärmepumpen, häufig ergänzt durch Photovoltaik und Stromspeicher. Diese Investitionen sind langfristig wirtschaftlich, ökologisch sinnvoll und politisch gewollt. Doch: Dabei entstehen in vielen Fällen zusätzliche Kosten rund um den Gasanschluss - etwa für Stilllegung, Trennung oder laufende Gebühren. Wie sind Ihre Erfahrungen dazu? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Minuten.

Ihre Erfahrung zählt. Nehmen Sie sich wenige Minuten Zeit und unterstützen Sie unser Engagement für eine faire, transparente und verbrauchergerechte Wärmewende. Hier geht es zur Umfrage.
Was viele nicht wissen: Mit dem Ende der Gasnutzung endet nicht automatisch jede Verpflichtung gegenüber dem Gasnetzbetreiber. In zahlreichen Regionen werden Eigentümer*innen mit zusätzlichen Kosten konfrontiert - für die Stilllegung, die dauerhafte Trennung, den Rückbau oder sogar für laufende Gebühren, obwohl kein Gas mehr bezogen wird.
Stilllegung, Trennung, Rückbau - viele Begriffe, wenig Klarheit
Bundesweit zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Netzbetreiber verwenden unterschiedliche Begriffe und Modelle, die für Verbraucher*innen oft schwer zu unterscheiden sind:
Vorübergehende Stilllegung: Der Anschluss bleibt technisch bestehen, wird aber außer Betrieb genommen. Teilweise werden hierfür laufende monatliche oder jährliche Entgelte verlangt.
Dauerhafte Trennung: Der Anschluss wird vom Netz getrennt, verbleibt aber häufig im Boden oder am Gebäude. Dafür werden oft einmalige Pauschalen erhoben.
Rückbau: Die Leitung wird vollständig entfernt - ebenfalls häufig kostenpflichtig.
Für Betroffene ist oft unklar, was technisch tatsächlich passiert, welche Variante notwendig ist und auf welcher rechtlichen Grundlage Kosten erhoben werden.
Kostenpraxis: große Unterschiede, wenig Transparenz
Berichten der Verbraucherzentralen zufolge varriert die Kostenpraxis bundesweit stark. Während manche Netzbetreiber Anschlüsse kostenfrei stilllegen oder zurückbauen, verlangen andere mehrere hundert bis über tausend Euro. Hinzu kommen in einzelnen Fällen laufende Vorhalteentgelte von rund zehn Euro pro Monat - ohne Gasbezug und ohne erkennbare Gegenleistung.
Diese Unterschiede werfen Fragen nach Transparenz und Fairness auf. Pauschale Beträge sind keineswegs branchenweit üblich, sondern Ausdruck regional sehr unterschiedlicher Auslegungen und Geschäftsmodelle.
Aktuelle Rechtsprechung: wichtiges Signal aus Oldenburg
Zusätzliche Bedeutung hat ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg (Az. 6 UKl 2/25). Das Gericht entschied, dass Gasnetzbetreiber nach der Niederdruckanschlussverordnung nicht berechtigt seien, Verbraucher*innen pauschal die Kosten für die Stilllegung eines Gasanschlusses aufzuerlegen. Gegen das Urteil läuft derzeit die Revision beim Bundesgerichtshof; es ist noch nicht rechtskräftig.
Auch wenn die endgültige Klärung noch aussteht und der Bundesgerichtshof noch eine Entscheidung treffen muss, stärkt das Urteil die Position der Verbraucher*innen. Es zeigt, dass Kostenforderungen keineswegs selbstverständlich sind und rechtlich überprüft werden können.
Die Perspektive der Gasnetzbetreiber
Aus Sicht der Gasnetzbetreiber stellt der Rückgang der Gasnutzung eine erhebliche wirtschaftliche Herausforderung dar. Gasverteilnetze sind langfristig angelegte Infrastrukturen mit hohen Fixkosten. Betrieb, Wartung und Sicherheit verursachen Kosten, unabhängig davon, ob einzelne Haushalte noch Gas beziehen.
Netzbetreiber argumentieren, dass sinkende Nutzerzahlen die Kosten auf immer weniger Kund*innen verteilen und zusätzliche Entgeltmodelle notwendig machen könnten. Zudem verweisen sie auf regulatorische Unsicherheiten und mögliche zukünftige Nutzungen der Netze, etwa für Wasserstoff oder klimaneutrale Gase.
Diese Perspektive verdeutlicht: Der Konflikt ist strukturell. Gleichzeitig kann er nicht zulasten einzelner Haushalte gelöst werden, die im Sinne der Klimaziele auf Gas verzichten.
Wer seinen Gasanschluss nicht mehr benötigt, sollte genau hinschauen:
Lassen Sie sich schriftlich erklären, welche Maßnahme konkret vorgesehen ist.
Verlangen Sie eine nachvollziehbare Kostenaufstellung und die benannte Rechtsgrundlage.
Akzeptieren Sie pauschale oder unklare Forderungen nicht vorschnell.
Verweisen Sie bei Stilllegungskosten auf das Urteil des OLG Oldenburg.
Verbraucherzentralen bieten hierzu Beratung und Musterbriefe an.
Warum wir nachfragen - und Ihre Mithilfe brauchen
Der Verband Wohneigentum sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Der politisch gewollte Ausstieg aus dem Gas darf nicht durch intransparente Zusatzkosten konterkariert werden. Es braucht klare, bundesweit einheitliche Regeln, wie mit nicht mehr genutzten Gasanschlüssen umzugehen ist und wie Kosten fair verteilt werden.
Um belastbare Daten aus Sicht der Menschen mit Haus & Wohnung zu erhalten, führen wir derzeit eine kurze Umfrage durch. Sie hilft uns, Erfahrungen zu bündeln, Fehlentwicklungen sichtbar zu machen und diese fundiert in die öffentliche und politische Debatte einzubringen.