Probleme mit der Einspeisevergütung Auswertung unserer Kurz-Umfrage
Gibt es Probleme mit der Auszahlung der Einspeisevergütung? Nach entsprechenden Medienberichten und Rückmeldungen aus unserer Mitgliedschaft hat der Verband Wohneigentum 2025 eine kurze Online-Umfrage durchgeführt, um die Rückmeldungen systematisch bewerten zu können. Insgesamt beteiligten sich 434 selbstnutzende Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer an der Befragung.
Verband Wohneigentum_Ergebnisbericht_Einspeisevergütung.pdf (14.2 MB, PDF-Datei)

teils erhebliche Verzögerungen zwischen Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage und erster Auszahlung der Einspeisevergütung,
fehlende Transparenz über Bearbeitungsstände und Abläufe,
finanzielle Belastungen, wenn eingeplante Einnahmen aus der Einspeisung zunächst ausbleiben.
Für viele private Haushalte ist die Einspeisevergütung Teil ihrer Finanzierungskalkulation. Wenn Zahlungen über Monate hinweg nicht erfolgen oder unklar bleibt, wie der Bearbeitungsstand ist, führt das zu Verunsicherung und im Einzelfall auch zu wirtschaftlichem Druck.
Parallel hat die Bundesnetzagentur ein Aufsichtsverfahren gegen Westnetz wegen möglicher Verstöße gegen Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eingeleitet. Damit wird deutlich, dass Fragen der fristgerechten Auszahlung von EEG-Vergütungen auch regulatorisch bereits aufgegriffen werden.
Der Verband Wohneigentum weist auf die Bedeutung verlässlicher und nachvollziehbarer Abläufe für die Akzeptanz der Energiewende im privaten Bereich hin. Wer in eine Photovoltaikanlage investiert, braucht Planungssicherheit. Das gilt nicht nur für die Technik, sondern auch bei der administrativen Umsetzung.
Geraldine Fahle