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Südtirol 2011

Reisebericht 2011x.pdf (72.1 KB, PDF-Datei)


1.Tag Anreise über Innsbruck mit Zimmerbezug in Schabs/Pustertal
Froh und gut gelaunt erfolgte die Abreise mit sage und schreibe 48 Personen an Bord.
Unser Chauffeur Josef, der schon viele Jahre den „Bus der Siedler“ fährt, war natürlich auch wieder dabei.
Mit von der Partie war selbstverständlich wieder unser Reiseleiter „Bruno“, der seit 22 Jahren die herrlichen Siedlerreisen organisiert!
Das Wetter zeigte sich dabei von der schönsten Seite: sonnig.
Die Aussage von unserem Josef zum himmlischen Wetter:
Er hat mit Petrus einen Pakt geschlossen. Das schöne Wetter wird solange halten, bis wir zu Hause sind. Bei nicht Eintreffen ist unser Bruno schuld.
Mit so einer Prognose im Rücken begann die Anreise nach Südtirol.
Zu erwähnen ist dabei natürlich unsere erste Rast mit unserem zur Tradition gewordenem Picknick. Bei dem wir uns die mit Wurst belegten Brötchen vom Metzger-Dick und guten Wein getreu dem Motto: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ auf einem abgestellten Sattelzuganhänger schmecken ließen.
In Innsbruck war der nächste Aufenthalt mit Besuch der Altstadt und dem Wahrzeichen von Inns-bruck dem Goldenen Dach.
Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel Föhrenhof in Schabs an.
Die Stimmung war gut.
Die bangen Fragen an mich beim Eintreffen im Hotel waren, wird die bis dato gute Stimmung auch so bleiben in Bezug auf die Unterkunft d.h. sind die Zimmer sauber und schön oder mit Mängel be-haftet, wie wird das Hotelessen schmecken oder wie wird der Hotelservice sein.
Doch jegliche anfängliche Skepsis bezüglich unserer Unterkunft war schnell verfolgen, denn sowohl das Hotelzimmer als auch das Hotelessen und der zuvorkommende Hotelservice waren sehr gut.






2.Tag Dolomitenrundfahrt
Wetter: leicht bewölkt und sonnig, der Petrus-Pakt hat gehalten!
Begleitet hat uns auf dieser Fahrt der externe Reiseleiter Paul, ein pensionierter Schullehrer.
Auf der Fahrt hat er uns freundlich und äußerst informativ über die Städte, Dörfer, Berge, Kirchen, die Flora und Fauna unterrichtet.
Das hob die Stimmung und entlastete unseren ansonsten uns immer unterhaltenden Busfahrer Josef, der sich nun voll und ganz auf den Verkehr konzentrieren konnte und uns heil durch die Dolomiten chauffierte.
Besonders beindruckt hat mich auf der Fahrt der Pso.Falzarepo(2105m), der Pso. Pordoi (2239 m) mit seinen vielen engen Kurven sowie die Ablegung der Bergfahrer-Prüfung von Josef d.h. das Durchfah-ren einer sehr engen Kurve ohne mit dem Bus zurückstoßen zu müssen. Das war eine Meisterleistung und unser Josef hat diese schwere Bergfahrer- Prüfung mit Bravour und viel Beifall von uns bestan-den.
Auf dem Pso.Pordoi wurde ein „Marschhalt“ eingelegt.
Auf dem Pass befindet sich auch eine Gedenkstätte, die an den 1. Weltkrieg erinnert. Weiterhin gibt es ein Denkmal für die italienische Radfahrlegende Fausto Coppi.
Beim Aufenthalt in St.Ullrich nach Einnahme des Mittagsessens, vielmehr beim Abstieg zum Bus er-lebte ich einen Schreck: Eine ältere Dame hatte einen Schwächeanfall und fiel vor mir auf den Boden. Ich reagierte geistesgegenwärtig und half ihr sofort. Zum Glück verlief alles glimpflich und lediglich die Brille, ärgerlich genug, zerbrach. Am Tag darauf kam Sie mit einem sprichwörtlich blauen Auge davon und die Brille konnte repariert werden.
Bei gutem Abendessen und einem „Schoppen“ Rotwein klang dieser ereignisreiche Tag im Hotel aus.

3.Tag Meran/Gärten Trautmannsdorf
Wetter: sonnig, die Allianz Josef und Petrus hat bis jetzt gehalten.
Die Stimmung war dank des Wetters und dem guten Zusammenhalt in der Gruppe sehr ausgelassen.
Auf der Tagesliste stand ein Besuch der schönen und auch sehr langen Promenade von Meran, die ich mir mit einem gut schmeckenden Eis versüßte. Nächster Halt waren die botanischen Gärten von Meran von Schloss Trautmannsdorf.
Bei Betrachtung und Einblicken der Natur-und Kulturlandschaften mit seinen exotischen und medi-terranen Landschaften kam der Fotoapparat bei mir fast nicht zum Stillstand.
Etwas müde und abgespannt, aber sehr beeindruckt von der wunderschönen Landschaft kam ich im Hotel an und ließ den Abend bei gutem Essen ausklingen.
4.Tag Bozen –Kalterer See

Wetter: Wiedererwartend war es ein von der Sonne geprägter heißer Tag, Josef hat bis jetzt nicht zu viel versprochen.
Die Stimmung war gut, aber bei mir hatten sich schon ein paar Verschleißerscheinungen bemerkbar gemacht. Die wahrscheinliche Ursache dafür war, dass frühe Aufstehen und die vielen Fußmärsche. Als Rentner drückt eben die Kondition.
In diesem Zustand trat ich den 4. Ausflugstag an.
Ein Parkplatz in Zentrumsnähe von Bozen war schnell gefunden. Ruck zuck waren wir am Dom und am Waltherplatz mit dem Denkmal des Dichters Walther-von-der-Vogelweide.
Nachdem wir etwas umhergeschlendert waren, erreichten wir die Laubengasse, das ist die bekann-teste und wichtigste Geschäftsstraße von Bozen. Manche aus unserer Gruppe besuchten auch das legendäre Ötzi-Museum.
Auf dem Obstmarkt versorgten wir uns mit diversen Obstsorten und stärkten uns anhand des köstlich schmeckenden Obstes.
Weiter ging die Fahrt zum Kalterer See, dem wohl wärmsten Alpensee.
Als nächster Punkt auf dem Programm stand ein Besuch eines Weinmuseum. Dabei begrüßte uns sogar ein Saltner, sprich Weingartenhüter, der in imposanter Montur aufgestellt war.
Der Programmhöhepunkt und mein persönliches Tageshighlight war aber die Weinprobe mit dem sogenannten “ Schlotzen“ von diversen Weinen.
Etwas abgeschlafft und müde kam ich im Hotel an. Aber dank einer heißen Dusche, weckt bekannt-lich müde Geister wieder auf, stand ein herrliches Abendessen an.
Entspannend wie immer war der Schoppen Rotwein und die vielen schönen allabendlichen Gesprä-che.










5.Tag Sterzing/Brixen
Wetter: sonnig , der Petrus-Pakt wirkte noch.
Die Stimmung war wie immer gut, doch bei manchen war schon ein wenig Heimweh angesagt.
Bei der Abfahrt war unser guter altbewährter Reiseführer Paul wieder mit an Bord.
In Sterzing/Eisacktal angekommen besuchten wir die Pfarrkirche Maria Moos.
Der geräumige Innenraum ist weiß getüncht und mit prunkvollen Fresken geschmückt.
Meine Aufmerksamkeit erregten auch die Kirchenbänke, die kunstvoll mit den Wappen ihrer Inhaber geschnitzt waren.
Das Ortsbild wird vom Zwölferturm, der das Wahrzeichen von Sterzing ist, dominiert. Bei einem Rundgang versorgten wir uns mit einheimischen Südtiroler Spezialitäten.
Vor der Weiterfahrt nach Brixen ließen wir uns bei Brot und warmen Würsten von Josef auf dem Parkplatz die schöne Stimmung am Fluss der Eisack auf uns wirken.
Erwähnt sei hier eine kleine Anekdote. Bei den Besichtigungen in Brixen haben wir den Papst leider verpasst, denn der hatte hier schon oftmals seinen Urlaub verbracht.
Zurück im Hotel gab es eine Überraschung: Gala-Dinner mit Sektempfang. Mit einer wunderschönen Menükarte, schönen kunstvoll gefalteten Stoffservietten und sehr freundlichen Bedienungen geklei-det in Südtiroler Tracht wurden uns die schmackhaften Speisen serviert. Der krönende Abschluss war die Eiskremtorte, die wie in den Traumschifffolgen gespickt mit brennenden Wunderkerzen serviert wurde. Dieser Höhepunkt wurde mit tosendem Beifall für das Personal honoriert.
Für diese Überraschung, die es in dieser Form seit Bestehen der Ausflüge noch nicht gegeben hatte, legte die gesamte Gruppe zusammen und ein Präsent wurde dem Hotelpersonal überreicht.








6.Tag: Abfahrt nach Hause mit einem Besuch im Koster Ettal
Wetter : wie immer schön sonnig. Die Stimmung war gut, aber die Freude nach Zuhause zu kommen überwiegte, denn das Heimweh plagte mich mittlerweile ganz schön.
Beim Besuch des Klosters Ettal hatte ich mir als Mitbringsel einen prämierten Mandelkäse gekauft.
Bei Anfahrt auf Sinsheim hat Petrus den Gutwetterpakt mit Blitz und Donner und Regenschauer auf-gelöst. Wir wissen ja dank Josef, dass Bruno der Schuldige war. :-)
Mein Resumee über die Südtirolfahrt fällt folgendermaßen aus:
Einfach wunderschön. Ich war zwar abgespannt, etwas müde, aber rundum zufrieden. Ich freue mich jetzt schon auf die Reiseplanung „der Siedler“ fürs nächste Jahr und beende meinen Reisebericht mit dem Siedlermotto: lange hallt es noch der Siedlerausflug lebe hoch!
Es grüßt als Teilnehmer
Karl

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