Rückblick 2026

Nach 31 Jahren: Kassier Fritz Ambros verabschiedet
Florian Stockinger neuer Kassier bei der Siedlergemeinschaft - Ehrungen für langjährige Mitglieder

Verabschiedung Fritz
© Schaub Hans

Hinterschmiding. Nach 31 Jahren wurde Fritz Ambros als Kassier von der Siedlergemeinschaft verabschiedet und zahlreiche Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaften geehrt. Florian Stockinger ist neuer Kassier der SG. Energieberater Heinrich Schuster referierte zum Thema "Stromverbrauch mit PV effizient gestalten - Fördermittel aktuell".

Der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Hinterschmiding-Herzogsreut Hubert Hazod begrüßte zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Krückl in Hinterschmiding die anwesenden Mitglieder. Sein besonderer Gruß galt dem Bezirksvorsitzenden Johann Breitenfellner, Energieberater Heinrich Schuster sowie Bürgermeister Fritz Raab.  
"Konnten uns immer auf dich verlassen"
Nach dem Gedenken an die seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder gab Hubert Hazod bekannt, dass die örtliche Siedlergemeinschaft aktuell 314 Mitglieder habe. Er blickte auf den Jahresausflug zur Landesgartenschau nach Furth im Wald zurück, den man mit dem Gartenbauverein durchgeführt habe. Außerdem auf die Sängerbewirtung bei der Chor- und Orchesterwoche, die man auch heuer wieder durchführen werde.
Bei den verliehenen Geräten habe man ein störungsfreies Jahr gehabt. Sollten bei diesen Störungen auftreten, solle sofort der Gerätewart Richard Seibold oder er verständigt werden. Außerdem bat er die Mitglieder um Mithilfe bei der Arbeit in der Vorstandschaft.
Hazod gab bekannt, dass der bisherige Kassier Fritz Ambros, der seit 34 Jahren Mitglied der Siedlergemeinschaft ist, nach 31 Jahren das Amt des Kassiers aufgibt. Er dankte Ambros für die vorbildliche Kassenführung in dieser langen Zeit: "Wenn was zu organisieren war, warst du immer vorne mit dabei und wir konnten uns auf dich immer verlassen. Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft."
Spendenübergabe
© Schaub Hans

Die Siedlergemeinschaft spendet alle Jahre für einen "guten Zweck". Die diesjährige Spende über 200 Euro überreichte Hazod an die Leiterinnen des Tierheimes Wollaberg Brigitte Kronawitter und Julia Fischer.

In seinem Grußwort wies Bürgermeister Fritz Raab darauf hin, dass in den letzten zwölf Jahren viel passiert sei. Man habe fünf Baugebiete entwickelt. In Hinterschmiding gebe es keinen freien Bauplatz. Der Breitbandausbau sei vorangetrieben worden und in das Kanal- und Wassernetz habe man viel investiert. Der Bau der neuen Kläranlage sei kein leichter Akt gewesen. Die Entsäuerungsanlage am Reiterberg werde in wenigen Wochen in Angriff genommen. Weiter werde man die restlichen vier Quellsammelschächte einbauen und in Hinterschmiding und Heldengut zwei neue Wasserhochbehälter bauen.
Raab ging auch auf die schwierige Wasserversorgung ein. "Wir sind wasserarm", aber es sei schwierig zusätzliche Quellen zu erschließen. Bezüglich des Kindergartenanbaus und der -sanierung sei bereits ein neuer Notartermin vereinbart worden und danach soll noch eine Gemeinderatsitzung stattfinden. Raab hob hervor, dass die Gemeinde viel für die Bürger gemacht habe und er dankte der Vorstandschaft der Siedlergemeinschaft für das gute Miteinander in den letzten zwölf Jahren.

Energieberater Heinrich Schuster referierte zum Thema "Stromverbrauch mit PV effizient gestalten - Fördermittel aktuell". Er ging unter anderem darauf ein, wie groß der Bedarf an Energie sei und wo er am größten sei, wie die Bevölkerung mit diesem Thema umgehe, wie sich die Heizöl-, Strom- und Pelletspreise in den letzten Jahren entwickelt haben, wo die größten Stromfresser im Haushalt seien, was man in der Küche dagegen tun könne und was mit Wäsche waschen und Baden sei.

Er erläuterte auch, welche Stromersparnis mit einer Photovoltaik-Anlage möglich und wie sinnvoll Balkonkraftwerke seien. Anhand eines Rechenbeispieles einer 5-kWp-Anlage zeigte er die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage mit Speicher auf. Wichtig sei auch zu wissen, wo die Wärme im Haus verloren geht. Weitere Themen von Schusters Vortrag waren die Wärmedämmung, der Einbau einer Warmwassersolaranlage und von Wärmepumpen.

"Wird für Vorstandschaften immer schwieriger"
Der kommissarische Bezirksvorsitzende des Verbands Wohneigentum Johann Breitenfellner dankte der örtlichen Siedlergemeinschaft für deren ehrenamtliches Engagement. "Das Ehrenamt ist wichtig für die Gesellschaft, es wird aber für die Vorstandschaften immer schwieriger." Es gebe beim Bezirksverband rückläufige Mitgliederzahlen, daher soll vermehrt Mitgliederwerbung betrieben werden. Dabei sollen die Vorteile einer Mitgliedschaft hervorgehoben werden (z.B. Versicherungen, unabhängige Rechtsberatung, Fachvorträge, Verbandszeitschrift, Ausleihen von Gerätschaften). Die Baulandschaffung in den Gemeinden sei wichtig. Die Politik werde aufgefordert, bei ihren Entscheidungen die Machbarkeit und Finanzierbarkeit des Hausbauens zu beachten.
Kassier Fritz Ambros trug den Kassenbericht für die Zeit seit der letzten Jahreshauptversammlung vor. Für die Kassenprüfer bescheinigte Manfred Stempfhuber eine einwandfreie Kassenführung, so dass die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig erfolgte. Ambros wies darauf hin, dass er das Amt des Kassiers nach nun 31 Jahren aufgebe. Er dankte der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. Als sein Nachfolger wurde Florian Stockinger gewählt.

Nachdem Fritz Raab der Jahreshauptversammlung zum letzten Mal als Bürgermeister beiwohnte, dankte ihm Hazod für seine Unterstützung und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft. "Ohne dein Schaffen würde die Gemeinde heute nicht so gut dastehen."

Die Geehrten
Vo.Li. Bezierksvorsitzender Johann Breitenfellen Gabriele Lenz Jakob Hörhammer Engshuber Maria Blöchl Hans Bürgermeister Fritz Raab Und Hazod Hubert. Sitzend li Haselberger Helmut und Seidl Alois re.   © Schaub Hans
EHRUNGEN
 Für langjährige Mitgliedschaften wurden 15 Mitglieder mit Dankurkunden ausgezeichnet. Dazu gehörten die Anwesenden Hans Blöchl (30 Jahre), Maria Engshuber (20 Jahre), Helmut Haselberger (50 Jahre), Jakob Hörhammer (30 Jahre), Gabriele Lenz (30 Jahre), Hans Lenz (40 Jahre) und Alois Seidl (50 Jahre). Im Anschluss an die Versammlung gab es für die Mitglieder noch ein gemeinsames Essen.

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