Chronik der Gemeinschaft 1976 - 1994

Die Siedlung
© Siedlergemeinschaft Am Sommerberg / Am Winterberg

1976
Nachdem die ersten Häuser verkauft und der Wunsch nach einer Interessenvertretung laut wurde, trafen sich interessierte Käufer im August 1979 im Hue-Garten. Inzwischen hatte das Ehepaar Meyer den Präsidenten des Deutschen Siedlerbundes, Albert Demtröder, kennen gelernt. Er schlug der Versammlung vor, diesem Verband beizutreten. Spontan erklärten sich die Anwesenden dazu bereit.

1979
Im September wurden die ersten Beiträge an den Deutschen Siedlerbund gezahlt.

Dies war die Geburtsstunde der Siedlergemeinschaft Am Sommerberg / Am Winterberg
Alter Mitgliedsausweis
Alter Mitgliedsausweis   © Siedlergemeinschaft Am Sommerberg Am Winterberg

Die Siedlergemeinschaft umfasst im Kern die Straßen:

Am Sommerberg, Am Winterberg, Huestraße und Steinkühlerweg. Aber auch weit über diesen Einzugsbereich hinaus, z.B. in Schüren, in der Gartenstadt und auf dem Höchsten, finden sich unsere Mitgliedsfamilien. Es wurde ein aus 3 Mitgliedern bestehender Vorstand gewählt. Im Dezember wurde die erste Weihnachtsfeier mit inzwischen 38 Mitgliedern im Hue- Garten veranstaltet. Jedes Mitglied erhielt eine Flasche Wein.

An Aktivitäten fand nun von 1980 -1990 je eine Jahresversammlung und eine Weihnachtsfeier statt. In dieser Zeit stieg die Mitgliederzahl auf 63 Personen, zuzüglich Partnern und Kindern. Viele Kinder, Enkel und Urenkel hatten mittlerweile die Häuser gekauft.

1987
Der Vorstand berief auf Vorschlag des Vorsitzenden Fietje Meyer den damaligen Beisitzer Detlev Lachmann in das Vorstandsgremium, damit die Vereinsarbeit intensiviert werden sollte.

1991
Nach einer angemessenen Vorbereitungszeit übergab der Vorsitzende in der Jahresversammlung nach Neuwahlen die Geschäfte an einen stark verjüngten Vorstand, um eine sinnvolle, zeitgemäße und effektive Arbeit zu gewährleisten.

Dies war der Beginn eines Generationswechsels in der ehrenamtlichen Arbeit für die Siedlergemeinschaft. Mit viel Elan und Arbeitsbereitschaft plante dieser Vorstand das erste Siedlerfest auf der Grünanlage.
Auf dem 1. Straßenfest erhielten, auf Vorschlag des neuen geschäftsführenden Vorstandes, E. Staackmann, F. Meyer und F. Becker durch A. Demtröder die Verdienstmedaille des DSB. Private Hauszelte dienten den Gästen und uns als Wetter bzw. Sonnenschutz.
Auf dem 1. Straßenfest erhielten, auf Vorschlag des neuen geschäftsführenden Vorstandes, E. Staackmann, F. Meyer und F. Becker durch A. Demtröder die Verdienstmedaille des DSB.
Private Hauszelte dienten den Gästen und uns als Wetter bzw. Sonnenschutz.   © Siedlergemeinschaft Am Sommerberg Am Winterberg
Der Erfolg stellte sich ein, denn die Mitgliederzahl stieg auf 103 Personen. Gestärkt durch diese Aktivitäten wurde weiter gewirkt und geplant.

Eine Weihnachtsfeier im Zelt sollte es sein!
Die Weihnachtsfeier im beheizten Zelt zählte über 200 Personen. Der Nikolaus kam mit Pferd und Wagen in das Zelt hinein gefahren. Viele schwärmen heute noch von der tollen Atmosphäre.
Die Weihnachtsfeier im beheizten Zelt zählte über 200 Personen. Der Nikolaus kam mit Pferd und Wagen in das Zelt hinein gefahren. Viele schwärmen heute noch von der tollen Atmosphäre.   © Siedlergemeinschaft Am Sommerberg Am Winterberg
Ein Toilettenwagen musste her. Beide Projekte wurden mit Elan vorangetrieben.

Der Toilettenwagen leistete uns seit Anfang 1992 treue Dienste und wurde viele Male an andere Gemeinschaften verliehen.

Auf dem 1. Straßenfest erhielten, auf Vorschlag des neuen geschäftsführenden Vorstandes, E. Staackmann, F. Meyer und F. Becker durch A. Demtröder die Verdienstmedaille des DSB.
Private Hauszelte dienten den Gästen und uns als Wetter bzw. Sonnenschutz.

Die Weihnachtsfeier im beheizten Zelt zählte über 200 Personen. Der Nikolaus kam mit Pferd und Wagen in das Zelt hinein gefahren. Viele schwärmen heute noch von der tollen Atmosphäre.

1992
Das Siedlerfest und die Weihnachtsfeier im Zelt brachten uns sehr viele Sympathien, denn Ende des Jahres gehörten schon 129 Mitglieder der Siedlergemeinschaft an.

1993
Nicht nur junge und kreative Siedler waren unter dem neuen Motto Nachbarn für Nachbarn tätig. Die älteren Siedler waren immer wieder bereit, ihre Erfahrung und Arbeit mit einzubringen. Bis Ende des Jahres fanden 8 Mitgliederversammlungen mit besonderen Themen statt. Es wurden Geräte angeschafft und allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. 1993 betrug der Mitgliederbestand schon 139 Familien.

1994
Bei der Jahresversammlung wurden erstmals ein vierköpfiger geschäfts-führender Vorstand, ein Geräte-, Bau- und Festausschuss sowie ein Jugend- und Seniorenbeauftragter gewählt. Der Vorstand gliederte sich in selbständig arbeitende Teams auf. Es war ein Schritt in die richtige Richtung, den der Vorstand ging. Erstmalig traf sich nun der gesamte Vorstand zu einer Klausurtagung, um die Aktivitäten für die nächsten 3 Jahre festzulegen. 154 Mitglieder konnten inzwischen betreut werden. Im April 1994 erschien auch die erste Siedlerzeitung, die nun schon auf ein 10jähriges Jubiläum stolz sein darf.

Die Klausurtagung brachte unter anderem die Erkenntnis, dass wegen der vielen angeschafften Geräte ein zentrales Gerätehaus gebraucht wurde und die Grünanlage dringend überarbeitet werden musste. Außerdem fehlte ein Spielplatz darauf. Immerhin zählten wir über 70 Kinder in der Siedlung und den umliegenden Straßen. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund wurde beraten, wie die Gestaltung des Platzes aussehen könnte. Ein Gerätehaus wurde entworfen. Die Siedlergemeinschaft veranstaltete "Bauwagen-gespräche" und der Vorstand stellte sich allen Mitgliedern und Anwohnern bei Fragen, Bedenken und Anregungen zur Verfügung. Dieses Angebot wurde gern genutzt. Die Beschlussvorlage der Verwaltung wurde erfolgreich auf den Weg gebracht.

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