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Siedlung "An der Windmühle" Dresden-Niedersedlitz e.V.

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Aktuelles 2012

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Kinder- und Siedlerfest

8. bis 10. Juni 2012

08. Juni 2012: Vereinsversammlung
09. Juni 2012 14 Uhr:
Kinder- und Siedlerfest
10. Juni 2012 9 Uhr:
Festumzug, danach Frühschoppen mit Tombola

Bilder

und unsere Mangel wird auch in der Sächsischen Zeitung vorgestellt:
Zeitungsartikel

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Zeitungsartikel über uns und die Siedlung

Über die Windmühlensiedlung sind die folgenden für uns interessanten Artikel erschienen:

  • Familienheim und Garten im Mai 2012: "Vereinsveranstaltungen"

  • Sächsische Zeitung vom 24. Dezember 2011: "Niedersedlitzer Siedler planen feurige Spektakel"

  • Sächsische Zeitung vom 8. Juli 2011: "Neue Bilder vom Niedersedlitzer Siedlerfest im Netz"

  • Sächsische Zeitung vom 25. Juni 2011: "Windmühlen-Siedlung Niedersedlitz feiert Vereinsfest"

  • Prohliser Stadtteilzeitung vom Juni 2011: "Siedlerfest mit Musik und Tanz"

  • Sächsische Zeitung vom 30. März 2011: "Siedlerverein pflegt seine historische Wäschemangel"

  • Sächsische Zeitung vom 15./16. Mai 2010: "Niedersedlitzer Siedler pflegen gute Nachbarschaft"

  • Sächsische Zeitung vom 11. April 2008: "Drewag verlegt Gasrohre in Prohlis"

  • Sächsische Zeitung vom 27. Dezember 2007: Wandervorschlag "Von Leuben nach Nickern"

  • Sächsische Zeitung vom 26./27. Mai 2007: Information zu unserem Siedler- und Kinderfest

  • Sächsische Zeitung vom 15. September 2005: "dresdner stadtrundschau" mit einem Artikel über den Niedersedlitzer Dorfkern

In der Maiausgabe der "Familienheim und Garten" gibt es unter den Vereinsveranstaltungen einen Hinweis:
...75-Jahr-Feiern stehen im SV "Windmühle" Niedersedlitz...an" Maiausgabe der Familienheim und Garten

Zum Weihnachtsfest gibt es in der Sächsischen Zeitung vom 24. Dezember 2011 einen kleinen Artikel über unseren Verein und Pläne für das nächste Jahr.

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

Niedersedlitzer Siedler planen feurige Spektakel
Von Stefan Rössel

Der Verein bereitet sein Jubiläum vor. Den Keller des Siedlerheims haben sie schon ausgebaut.

Der Niedersedlitzer Siedlerverein „An der Windmühle“ ist für eine alte Rarität bekannt: Er betreibt auf dem
Grundstück seines Vereinshauses in der Antonin-Dvorak-Straße eine Kaltmangel. Das seltene Stück ist
schon über 50 Jahre in Betrieb. „Inzwischen kommen auch immer mehr Leute, die sie wirklich nutzen“,
schwärmt der Vorsitzende Detlef Garte.

Als neueste Errungenschaft haben sie den Keller des Siedlerheims ausgebaut. Die Wände aus Sandstein
standen schon länger. Jetzt haben sie auch den Fußboden befestigt. Nun dient der Raum als Lager für
Material und Getränke.

Wenn der Verein seine Mitglieder zu Festen zusammentrommelt, gibt es meistens auch ein Lagerfeuer. Das
erste im Jahr ist das Hexenfeuer im Frühjahr. Im Herbst ließen sie die Flammen zu Halloween lodern. Und
am vorigen Wochenende feierten sie auch Wintersonnenwende mit einem Feuer.

Zu einem Selbstläufer hat sich das Kinderzelten an einem Sommerwochenende entwickelt. „Dieses Jahr
mussten wir schon 30 Zelte aufbauen“, berichtet Garte. Von 1986 bis 2000 hatten die Siedler kaum noch
Kinder.

Im kommenden Jahr feiert die Siedlung ihr 75-jähriges Bestehen. Dafür wird schon ein Festumzug geplant.
Und gewiss gibt es auch wieder ein Lagerfeuer.

Kaum ist das Siedlerfest vorbei schon widmet uns die Sächsische Zeitung am 8. Juli 2011 einen neuen kleinen Artikel.

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

Neue Bilder vom Niedersedlitzer Siedlerfest im Netz

Vom vergangenen Siedlerfest in Niedersedlitz gibt es jetzt aktuelle Bilder im Internet. Der Verein Siedlung „An der Windmühle“ Dresden-Niedersedlitz hat diese bereitgestellt. Ende Juni feierten bis zu 500 Gäste mit den Anwohnern der Siedlung das traditionelle Fest, sagt Detlef Garte vom Verein. „Ein Erfolg, trotz schlechtem Wetter.“

Die Windmühlensiedlung gehört zum Ortsamtsgebiet Prohlis. Begrenzt wird das Gebiet durch die Windmühlenstraße, die Kleingartenanlage am Langen Weg und die sogenannte „Randsiedlung“. Im Norden grenzt die „Mietzsch“-Plantage, momentan noch mit Himbeeren bestanden, an das Gebiet.

In der Sächsischen Zeitung vom 25. Juni 2011 ist im Lokalteil ein Artikel von Felix Pfau als Hinweis auf unser Kinder- und Siedlerfest erschienen:

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

NIEDERSEDLITZ
Windmühlen-Siedlung Niedersedlitz feiert Vereinsfest

Neben Ponyreiten und Hüpfburg für die Kleinen wird auch wieder der Schützenkönig ermittelt.

Die Niedersedlitzer Siedlung „An der Windmühle“ veranstaltet an diesem Wochenende ihr alljährliches Siedler- und Kinderfest. Am Vereinsheim in der Antonin-Dvorak-Straße/Ecke Buchsbaumstraße ist das Festzelt bereits aufgebaut. Mit seiner alten braunen Plane stammt es noch aus der DDR-Zeit.

Heute werden noch die Schießscheibe für die erwachsenen Armbrustschützen und die Hüpfburg aufgebaut. „Wir erwarten 50 bis 80 Kinder und bis zu 500 Personen beim anschließenden Siedlerfest“, erklärt der zweite Vereinsvorsitzende Detlef Garte. So viele Besucher waren bereits Ende April zum Hexenfeuer erschienen.

Garte ist seit 1988 im Verein tätig und erledigt die Arbeit wie viele im Verein ehrenamtlich neben dem Beruf. Das Kinderfest beginnt am Sonnabend um 14 Uhr. Vier Stunden später startet auch das Programm für die Erwachsenen. Alle Bewohner der Siedlung und Gäste von außerhalb sind herzlich eingeladen. Am Sonnabendnachmittag stehen jedoch erst einmal die jungen Bewohner der Siedlung im Fokus. Die Kinder können sich auf Maibaumklettern und Ponyreiten freuen. Die Kosten der Attraktionen werden mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Grillgut,Crêpes und Getränken gedeckt.

Natürlich soll auch bei den Großen der Spaß nicht zu kurz kommen. So wird auch dieses Jahr wieder der Schützenkönig beim Vogelschießen ermittelt.

In der Prohliser Stadtteilzeitung vom Juni 2011 stellt Ronny Feigenspan unseren Verein vor, weist auf das Kinder- und Siedlerfest sowie die Wäschemangel hin:

In der Sächsischen Zeitung vom 30. März 2011 ist im Lokalteil ein Artikel von Stefan Rössel über unsere Wäschemangel erschienen:

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

Siedlerverein pflegt seine historische Wäschemangel

Die rumpelnde Kaltmangel wurde aufgearbeitet und bleibt in Betrieb. Vor allem alte Mitglieder nutzen sie.

Der Zweite Vereinsvorsitzende Detlef Garte an der historischen Wäschemangel der Siedlergemeinschaft Windmühle. Foto: Steffen Unger
In der Niedersedlitzer Siedlung „An der Windmühle“ wird eine Wäschemangel in Betrieb gehalten, die anderswo nur noch als Museumsstück taugen würde. Die „Rolle“ steht auf dem Gelände des Vereinshauses an der Antonin-Dvorak-Straße/Ecke Buchsbaumstraße in einem Schuppen, den sich Mitglieder für die Maschine saniert haben.

Die Firma L.A. Thomas in Großröhrsdorf hat die Maschine hergestellt, wie ein altertümliches Schild erzählt. Sie trägt die Nummer 5225 und ist über 50 Jahre in Betrieb. Ein Elektromotor zieht einen drei Meter langen Kasten rumpelnd über zwei Holzrollen. Auf diese wird die Wäsche zusammen mit einem Schutztuch aufgewickelt. Der Druck des Kastens wirkt wie ein Bügeleisen, aber ohne Hitze.

„Solche Kaltmangeln gehörten früher zu jeder großen Wohnanlage dazu“, berichtet der Vizevereinsvorsitzende Detlef Garte bei einer Vorführung: „Aber ich bin sicher, dass wir die Einzigen sind, die sie noch in Betrieb halten.“ Die jüngeren Leute fänden das meist zu mühsam. Aber seine Mutter plätte die Bettwäsche noch regelmäßig darauf. Und von Frau Gläser könne man sich die Wäsche auch mangeln lassen.

Für die älteren Frauen ist die Rolle auch ein kleiner Treffpunkt. „Dabei gibt es immer etwas zu klatschen“, sagt Garte. Geld verdienen könne man damit nicht. „Es ist einfach nur ein Hobby.“

Die Siedlung wurde 1937 für Beschäftigte des Sachsenwerks eingerichtet. Damals wurden vier Grundstücke nicht fertig. Die habe der Verein von der Treuhand gekauft. Im kommenden Jahr werde das Gelände abgezahlt sein. Ende April wird dort ein großes Walpurgisfeuer veranstaltet.

In der Sächsischen Zeitung vom 15./16. Mai 2010 wird im Rahmen der SZ-Serie "So kommt Ihr Verein in die SZ" unser Verein als Teil 10 dieser Serie vorgestellt:

In der Sächsischen Zeitung vom 11. April 2008 wird über die Umstellung der Gasversorgung in unserer Siedlung berichtet. Das wir Niedersedlitz sind, wollen wir der Redakteurin nachsehen - sie hat den Ortsamtsbereich betrachtet und der ist nun mal Prohlis...

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

Drewag verlegt Gasrohre in Prohlis
von Vera Kliemann

Rund 140 Meter Leitungen aus Kunststoff sind jetzt neu in der Windmühlensiedlung. 189 Hausanschlüsse erhielten Druckregler.

Die Drewag stellte das Gas-Versorgungsnetz in der Windmühlenstraße auf Mitteldruck um. „Damit wird jetzt auch die Sicherheit der Hausanschlüsse optimal erhöht“, sagt Frank Krienitz von der Drewag Stadtwerke Dresden GmbH. Von den 189 Anschlüssen sind 166 umgebunden und 23 erneuert worden. Dabei sind nun überall an der Versorgungsleitung Absperrarmaturen und sogenannte Gasströmungswächter angebracht. „Wenn durch Bagger beispielsweise Leitungen beschädigt werden, wird durch diese neue Technik der Schaden signalisiert und der Gasstrom unterbrochen“, so Krienitz. Die Drewag rüstete Hausdruckregler nach. Etwa 140 Meter Kunststoffrohre wurden in der Windmühlensiedlung neu verlegt, auf 73 Metern die Rohre ausgewechselt.

Seit dem Jahr 1993 erhielten die Bewohner der Siedlung Gas aus dem Niederdrucknetz. Eingespeist wurde aus der Regelanlage Langer Weg. Jetzt bekommen die Anwohner ihr Gas aus der auf erhöhten Druck umgebauten technischen Anlage vom Langen Weg und aus der bereits vorhandenen Mitteldruckleitung Windmühlen-/Falkenhainer Straße.

Im September 2007 hatte der Betrieb mit dem Bau begonnen. „Bis auf eine Unterbrechung der Gaszufuhr von vier bis fünf Stunden haben die Haushalte nichts von den Arbeiten gemerkt“, sagt Frank Krienitz. Im Juli vorigen Jahres seien die Kunden von den Vorhaben zum Umbau der Gasleitungen informiert worden. Dann habe die Rohrleitungsfirma noch einmal schriftliche Informationen rausgeschickt, um den Anwohnern Ansprechpartner während der Arbeiten bekannt zu machen. Die Drewag investierte in diese Umstellung der Versorgungsleitungen rund 350000 Euro.

In der Sächsischen Zeitung vom 27. Dezember 2007 gibt es einen Wandervorschlag, der auch durch unsere Siedlung führt.

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

Von Leuben nach Nickern
Von Rainer Schulze

Wir starten an der Haltestelle Heckenweg der Straßenbahnlinie 1 Richtung Kleinzschachwitz. Zunächst geht es über Heckenweg, Weißdornstraße, Kleinzschachwitzer und Ludwig-Kugelmann-Straße zum Kaufhaus Günther an der Pirnaer Landstraße. Es wurde 1930 erbaut und seitdem privat geführt. Am 22. Dezember schloss es für immer seine Pforten. Hinter der Ampel zweigt rechts der Bierweg von der Pirnaer ab und bringt uns am DRK-Seniorenheim vorbei zur Lockwitz. Über den Bach führt ein Brückchen. Drüben geht es bachaufwärts am Holzheizkraftwerk vorbei zur Bosewitzer Straße. An deren linker Seite arbeiten mehrere Firmen unter den Buchstaben SBS – die erinnern an den Sächsischen Brücken- und Stahlhochbau, der seit 1898 vor allem Transport- und Bühnenanlagen produziert. Hier entstand die Bühne für die Semperoper.

Eine Fabrik wie eine Burg

Am alten Werkgebäude biegen wir rechts in die Werkstraße ein und wieder links in die Schweizstraße. An der Bahnhofstraße geht es geradeaus weiter in die Schmilkaer Straße. Wir halten uns dort links und gelangen an zwei Siebzehngeschossern vorbei zur Försterlingstraße mit einer Fabrikantenvilla von 1912. Hier beginnt die Sachsenwerkstraße, die wir auch nehmen. An der Ecke grüßt ein alter Torbogen: Salve!

Nun geht es durchs alte Sachsenwerkgelände. Hinter der Siemensstraße erhebt sich links das alte Hauptgebäude des Sachsenwerkes, beim Weitergehen auf der Sachsenwerkstraße bietet sich links vorn ein beeindruckender Blick über das ehemalige Kulturhaus der Sachsenwerker zur Ruine der Malzfabrik mit ihren Schornsteinen. Das Kulturhaus wurde 1952 übergeben, brannte nach der Wende aus und ist schön saniert worden. An ihm vorbei kommen wir zur Straße des 17. Juni, der wir nach rechts folgen. Bald erheben sich links in voller Größe die Ruinen der Malzfabrik. Errichtet wurde sie 1889, stillgelegt 1990. Wie eine Burg streben die Mauern in die Höhe. Rechts oben fordert uns noch eine Inschrift auf: „Kämpft mit uns für den Frieden!“

Wir biegen links in die Reisstraße ein. Das gelbe Fabrikgebäude rechts war früher Werk 2 des VEB Polypack. Wir verweilen unter der Eisenbahnbrücke. Links hat jemand mit schwarzem Stift den Hochwasserstand vom 14. August 2002 markiert. An den weißen Pfeilern zeigt noch ein brauner Rand an, wie hoch an diesem Tag das Wasser stand, das die Lockwitz nicht halten konnte.

Die Reisstraße geht es aufwärts. Oben am Kreisverkehr finden wir die Stelle, an der der Flutgraben die Lockwitz verlässt. In der Grünanlage steht ein Pegel im Flutgraben. Wir gehen ein Stück die Windmühlenstraße hinauf. An der Kleinborthener Straße biegen wir rechts ab, folgen nach links der Straße An der Siedlung, der Falkenhainer Straße nach rechts und am Ende der Sackgasse dem Weg nach links zur Wacholderstraße. Vom Siedlungsrand aus bietet sich ein weiter Blick.

Im Schatten der Sternhäuser

Nun spazieren wir durch die Siedlung, die in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand. Wacholderstraße, Antonin-Dvorak-Straße, an deren Ende nach links eine namenlose Straße hinauf, die Ernst-Toller-Straße nach rechts, gleich wieder links die Heinrich-Mann-Straße – und wir stehen wieder auf der Windmühlenstraße. Die gehts nach links, zwischen den „Sternhäusern“ von Prohlis und den Mehrfamilienhäusern aus der Mitte der 30er Jahre hindurch. Hinter der Schule biegen wir rechts ab, gehen am letzten Sternhaus links vorbei und auf der Erich-Kästner-Straße zur Ampel. Drüben gehen wir die Michaelisstraße weiter, biegen links in die Straße Am Galgenberg ein und verlassen diese wieder mit der Grohmannstraße. Gleich wird es ruhig und grün. Am Ende der Grohmannstraße gehen wir nach rechts und gleich wieder links in die Hermann-Conradi-Straße. Vorbei an der Hänichenmühle, deren Geschichte bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreicht, erreichen wir Am Plan den Ortskern vom alten Lockwitz mit dem froschgekrönten Wetterhaus und dem Schwingwehr.

Wir gehen die Tögelstraße entlang, biegen hinter Nummer 10 rechts ab, laufen an der alten Schule von 1868 und auf dem Hänichenweg an der neueren Schule von 1900 vorbei, überqueren den Galgenberg und gehen Auf dem Plan aufwärts, Am Trutzsch links hinein und vor der weißen Garage rechts herum. Eine Treppe bringt uns an die zu Wohnungen umgebauten Kasernen von Nickern. Während wir auf den Bus 88 warten, genießen wir den Blick über Dresden bis hin zu den drei Elbschlössern.

Die Sächsische Zeitung gibt hierzu noch die folgenden Internetadressen als hilfreiche Links an:

Die Sächsische Zeitung vom 26./27. Mai 2007 informiert über unser Siedlerfest:

SZ vom 26./27.5.2007

Am 15. September 2005 hat die Sächsische Zeitung innerhalb der "dresdner stadtrundschau" einen Artikel über Niedersedlitz veröffentlich - "Der alte Dorfkern blüht wieder auf". Auch wir werden darin mit unserem Vorhaben Siedlerheim benannt.

Der folgende Text ist im Original aus der SZ zitiert:

"Der alte Dorfkern blüht wieder auf
Von Mandy Jordan

Niedersedlitz. Aus dem Bauerndorf wird ab Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Eisenbahnbau ein Industriestandort.

Das historische Zentrum von Niedersedlitz ist um die alte Dorfstraße zu finden. Noch im September sollen die Bauarbeiten in der Dorfstraße entlang des Lockwitzbaches im alten Dorfzentrum endlich abgeschlossen sein, heißt es aus dem Straßen- und Tiefbauamt. Vergangenes Jahr im August wurde mit dem Bauen begonnen, um Hochwasserschäden zu beseitigen. Auch die Mehrheit der historischen Bauernhöfe haben ihre Verjüngungskur bereits hinter sich. „Seit 1999 haben wir hier nun ununterbrochen Straßen- und Brückenbaumaßnahmen vor der Tür“, sagt Horst Zöllner vom Schuhhaus Zöllner an der Bahnhofstraße.

Weniger Parkplätze

Wenn der letzte Bauzaun verschwindet und wieder etwas Ruhe am alten Dorfkern einkehrt, ist nicht nur Horst Zöllner froh. Er beklagt, dass nach der Erneuerung der Bahnhofstraße für seine Kunden nun weniger Parkplätze zur Verfügung stehen, da die Fußwege verbreitert wurden. Schön sei dagegen der kleine gepflegte Park am Lockwitzbach. „Es wäre gut, wenn sich mehr Geschäfte ansiedeln würden und der alte Dorfkern Niedersedlitz wieder belebt werden könnte“, sagt Fleischermeister Rainer Starke. Er beschäftigt 15 Mitarbeiter. Seine Kunden schwören auf seine sächsischen Knacker, Blut- und Leberwurst.

Die Freiwillige Feuerwehr hat in einem alten Dreiseithof in der Dorfstraße 7/9 ihr Zuhause. 111 Jahre gibt es die Niedersedlitzer Wehr. „Heute sind wir 68 Mitglieder“, sagt Wehrleiter Klaus-Karsten Kirchhöfer. Dem Niedersedlitzer fehlen gemütliche Gaststätten. Früher seien es mehr als fünf gewesen.

Unweit des alten Dorfzentrums an der Sosaer Straße/Ecke An der Post steht der ganze Stolz der Niedersedlitzer: das Rathaus. Das schmucke Gebäude mit Turmuhr konnte 1902 eingeweiht werden. Nebenan befindet sich ein kleiner Park mit einem Spielplatz. Schräg gegenüber vom ehemaligen Rathaus gehen die kleinen Niedersedlitzer in die 89. Grundschule. Das Gebäude wurde 1876 eingeweiht.

Mit der Eisenbahnlinie nach Pirna, die seit 1848 durch Niedersedlitzer Flur verläuft, siedelten sich mehr und mehr Unternehmen an. Zum Beispiel Otto Kaufmanns Chemische Werke, eine Kunstdüngerfabrik, ein Sägewerk und später auch der Sächsische Brücken- und Stahlhochbau. Aus der Kummer Elektromotorenfabrik entstand das Sachsenwerk. Mit dem Zuzug der Arbeiterfamilien wuchs die Zahl der Kinder. Der Schulneubau wurde notwendig. Um den alten Dorfkern herum entstanden nach dem Ersten Weltkrieg mehr Wohnhäuser und Siedlungen.

Bürgertreff im Siedlerheim

Ein Beispiel dafür ist die Windmühlensiedlung mit seinen kleinen Einfamilienhäusern, entstanden zwischen 1937 und 1945. Den Namen bekam die Siedlung von einer holländischen Windmühle, die seit 1825 auf Niedersedlitzer Flur stand und 1894 einem Brand zum Opfer fiel. Die Siedlung sollte ursprünglich den Stammarbeitern des Sachsenwerkes attraktiven, arbeitsplatznahen Wohnraum bieten. Heute gibt es 185 Siedlergrundstücke, wovon 136 Mitglieder im Verein Siedlung „An der Windmühle“ Dresden-Niedersedlitz e. V. sind. „Momentan kämpfen wir für unser Siedlerheim an der Antonin-Dvorak-Straße 8“, sagt der Vereinsvorsitzende Peter Jantsch. 1955 bauten sich die Siedler mit staatlicher Unterstützung ihr kulturelles Zentrum in Eigenregie. Wegen der fehlenden Grundbucheintragung und der ungeklärten Eigentumsverhältnisse in der DDR wurden die Flurstücke einschließlich des Siedlerheims sowie seine Nebengebäude Anfang Februar 1996 der Bundesrepublik Deutschland zugeordnet und fortan von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet.

Die Anstalt hat den Siedlern einen Kaufpreis angeboten, der ihnen zu hoch ist. Trotz der bereits gesammelten 70 000 Euro muss bis zu den geforderten 160 000 Euro noch lange gespart werden. Seit 1996 ist das Siedlerheim geschlossen und mittlerweile baufällig. Dabei haben die Siedler bereits konkrete Pläne: Ein Mehrzweckraum für etwa 100 Personen mit Schankstelle und sanitären Anlagen soll entstehen. Auch der Garten soll so gestaltet werden, dass Feiern im Freien möglich ist."

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