Siedler arbeiten weiter mit eingespieltem Team

Verabschiedung von Hilde Roth und Uwe Hintzen
1. Vorsitzender Hans Held verabschiedete das Leitungsduo der Frauengruppe, Hildegard Trinkaus und Hilde Roth, und den Betreuer des Siedlerheims, Uwe Hintzen (von links).   © Siedlergemeinschaft
Mit großer Geschlossenheit haben die Mitglieder der BASF Siedlergemeinschaft Rheinau Süd bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung am 13. April 2026 den Vorstand entlastet und nahezu vollständig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Die Führung des Vereins bleibt damit in bewährten Händen: Hans Held bleibt 1. Vorsitzender, Jürgen Haller 2. Vorsitzender, Christine Kubitza Hauptkassiererin, Sascha Sigl Schriftführer, Waltraud Zillhardt Gartenwartin und Timm Herre Internetbeauftragter.

Zwei Veränderungen im Vorstand

Nur an zwei Stellen kommt es zu einem Wechsel. Der bisherige Betreuer des Siedlerheims, Uwe Hintzen, stellte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Die Mitglieder verabschiedeten ihn mit großem Dank für sein Engagement. Seine Aufgaben übernimmt künftig der 26-jährige Fabian Hertlein, der sich künftig um alle Belange rund um das Siedlerheim kümmern wird.
Zudem entfällt künftig die Vertretung der Frauengruppe im Vorstand. Nach 72 Jahren stellt die Gruppe ihre offizielle Tätigkeit ein - ein Schritt, der vielen Mitgliedern sichtlich schwerfiel. Die Gruppe, die zuletzt noch 24 Frauen umfasste, kann aus gesundheitlichen, familiären und persönlichen Gründen keine eigenen Veranstaltungen mehr organisieren. Dennoch bleibt der Kreis bestehen und wird sich weiterhin treffen. Mit Hilde Roth und Hildegard Trinkaus wurde das langjährige Leitungsduo verabschiedet. Seit 1996 hatte Roth gemeinsam mit ihrem Team ein vielfältiges Programm gestaltet.

Diskussion über Namensänderung geplant

Ein weiteres Thema, das die Siedlergemeinschaft im nächsten Jahr beschäftigen wird, ist eine mögliche Namensänderung. Der Zusatz BASF geht noch auf die 1930er-Jahre zurück, als Rheinau Süd als Siedlungsprojekt der damaligen IG Farben entstand. Heute bestehen jedoch keinerlei Verbindungen mehr zum Chemiekonzern. Der Vorstand möchte daher gemeinsam mit den Mitgliedern über eine zeitgemäße Anpassung beraten. Vorgesehen ist zunächst eine Umfrage, bevor 2027 ein endgültiger Beschluss der Mitgliederversammlung gefasst werden soll.

Beitragserhöhung ab 2027

Ebenfalls für das Jahr 2027 kündigte der Vorstand eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags um fünf Euro an. Hintergrund sind steigende Beiträge auf Bundes- und Landesebene im Verband Wohneigentum, denen sich die Gemeinschaft anschließen muss.
Die Mitgliederversammlung zeigte insgesamt ein Bild großer Stabilität - und zugleich den Willen, die Siedlergemeinschaft behutsam in die Zukunft zu führen.

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