Interessantes für Vorsitzende und Mitglieder
Kostenlose Online-Gartenwoche 2026
Fünf Tage lang gibt es wertvolle Tipps - Auch Nichtmitglieder können sich anmelden
Montag, 23. Februar 2026
Schere schärfen und los geht es: Obstgehölzschnitt
Live vor der Kamera wird Schritt für Schritt gezeigt, wie sich Obstgehölzen jetzt fachgerecht schneiden lassen. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Erziehungsschnitt von Obstbäumen in den ersten Jahren gelegt. Daneben wird auch der Schnitt von Weinreben und Kiwipflanzen anhand praktischer Beispiele vorgeführt. Tipps zu Schnittwerkzeugen und Schnittzeitpunkten gibt es auch: Ein Vortrag für alle, die Ihre Gartenpflanzen fachgerecht schneiden möchten.
Referent: Sven Görlitz, Gartenberater VWE Baden-Württemberg
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Dienstag, 24. Februar 2026
Insektenfreundliche Gärten - so geht es
Was kann man vor der eigenen Haustür gegen das Insektensterben tun? Dieses Webinar zeigt, wie man im eigenen Garten Lebensräume für Insekten und andere heimische Tierarten schaffen kann, deren Überleben heute beeinträchtigt oder gar bedroht ist. Welche Strukturen sich dafür leicht aufbauen lassen, wird Schwerpunkt des Vortrags sein.
Referentin: Roswitha Koch, Gartenberaterin Schleswig-Holstein
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Mittwoch, 25. Februar 2026
Der pflegeleichte Garten
Um den Pflegeaufwand für Ihren Garten zu reduzieren, sind eine vorausschauende Anlage oder Umgestaltung des Gartens hilfreich und eine geschickte, standortgerechte Pflanzenwahl. Mit unseren Tipps zur stressfreien Gartenpflege bleibt in der zweiten Lebenshälfte mehr Zeit für den Garten-Genuss. Schönes Grün, das relativ wenig Arbeit macht, ist naturnah angelegt. Und das Beste dabei: Gärten, die sich am Vorbild der Natur orientieren, grünen und blühen, summen und brummen.
Referent: Martin Breidbach, Gartenberater VWE Hessen
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Donnerstag, 26. Februar 2026
Frühjahrsschnitt an Sträuchern
In diesem Webinar erfahren Sie, welche Schnitttechniken das Wachstum Ihrer Sträucher fördern, Krankheiten vorbeugen und für eine prachtvolle Blüte sorgen. Auch geht es darum, wann der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist, welche Methoden bei Zier- und Obststräuchern wie Johannisbeeren, Rosen & Co. am besten wirken - und wie man typische Fehler vermeidet.
Referent: Philippe Dahlmann, Gartenberater VWE Nordrhein-Westfalen
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Freitag, 27. Februar 2026
Der kinderfreundliche Garten
Einen Garten kinderfreundlich anzulegen, bedeutet weit mehr, als ein Klettergerüst und Sandkasten. Es geht darum, abwechslungsreiche und naturnahe Räume zu gestalten, in denen gleichzeitig gefahrlos gespielt und die Natur erfahren werden kann. Welche Pflanzen sollten besser gemieden werden, wo lauern oft übersehene Risiken, und welche einfachen Vorkehrungen machen den Garten zu einem sicheren Abenteuergelände?
Referentin: Angela Maria Rudolf, Gartenberaterin Niedersachsen
Hier kostenlos anmelden. VWE/S. Landgraf
Landesjustiziarin Ute Schröer verabschiedet
Eine "Zeit voller großer und kleiner Momente, voller Herausforderungen, Erfolge und Begegnungen" endet nach 34 Jahren - VWE-Landespräsident Rudolf Limmer lobt fachliche Stärke, Warmherzigkeit, Geduld, Humor und Ruhe
Wenn es kompliziert wurde, wenn man jemanden brauchte, der Klarheit schafft, der argumentiert, strukturiert und manchmal auch schlicht beruhigt - dann sei Ute Schröer dagewesen: "Mit Ihrem präzisen Blick für Details, Ihrer Sprache, die sowohl klar als auch elegant sein konnte, und Ihrer Fähigkeit, in Konflikten das Wesentliche zu erkennen und tragfähige Lösungen zu finden", lobte Limmer das Engagement und den Einsatz seiner scheidenden Justiziarin.
Neben dem bayerischen VWE-Präsidenten und seinen Stellvertretern Franz Lohner, Ulrich Reinwald und Reinhard Ott waren zudem etliche Bezirksvorsitzende mit ihren Stellvertretern und Geschäftsstellen-Mitarbeiterinnen sowie Ute Schröers Ehemann Frank gekommen, um der Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu geben. "Doch nicht nur Ihre fachliche Stärke wird uns fehlen. Es ist vor allem der Mensch, der verabschiedet wird. Ihre Warmherzigkeit, Ihre Geduld, Ihr Humor - und diese besondere Art, selbst an stressigen Tagen Ruhe zu behalten", blickte Limmer zurück.
Ute Schröer habe 34 Jahre lang für den VWE gearbeitet, gestaltet, mitgedacht und somit Spuren in Fällen, in Entscheidungen, vor allem aber in den Menschen, die mit ihr zusammenarbeiten durften, hinterlassen. Limmer sagte, dass er Ute Schröer mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen lassen würde. Lachend, weil sein Team und er ihr von Herzen wünschen, dass ihre Zeit nach dem Berufsleben ebenso erfüllend, frei und inspirierend sein werden wie die Jahre, die sie beim VWE verbracht habe.
Weinend, weil der VWE weiß, dass "eine wie Ute Schröer fehlen wird". Der Präsident dankte Schröer im Namen aller Kolleginnen und Kollegen für über drei außergewöhnliche Jahrzehnte Treue, Integrität, Humor und unermüdlichen Einsatz. Er wünschte ihr für ihren neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude, Neugier, und dass sie die Freiheit genieße, die vor ihr liegt.
"Wir werden Sie ganz sicher nicht vergessen", so Limmer abschließend, der zudem nochmals kurz Brigitte Schießl als Schröers Nachfolgerin vorstellte. Der oberpfälzer Bezirksvorsitzende Ott hob im Namen seiner Vorstandschaft ebenso die sehr gute und angenehme Zusammenarbeit mit der Justiziarin hervor. Herbert Röder als oberfränkischer Bezirksvorsitzender lobte Schröers Kompetenz und wünschte ihr für ihre Zukunft "alles erdenklich Gute."
"Als ich damals angefangen habe, hätte ich nie gedacht, wie sehr mich diese Tätigkeit prägen würde. Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass Arbeit mehr ist als nur eine Aufgabe zu bearbeiten", merkte Schröer an. Es seien immer die Menschen, die Mitglieder des Siedlerbundes gewesen, die ihr wichtig gewesen seien und denen sie bei ihren großen und kleinen Problemen weiterhelfen wollte. "So wurde mit den Jahren aus dem Beruf eine Berufung und aus den Kolleginnen und Kollegen vertraute Menschen - ja sogar Freunde", sagte die Justiziarin.
Sie sei nun für den neuen Lebensabschnitt bereit. Vor allem auch deswegen, weil mit Brigitte Schießl eine Nachfolgerin gefunden worden sei, die ebenfalls den Mitgliedern und Menschen zur Seite stehen werde, und die eine gute und kompetente Ansprechpartnerin sei, die sich einfühlsam mit deren Anliegen beschäftigen werde. Schröer wünschte allen weiterhin viel Erfolg, ein respektvolles Zusammenarbeiten und Handeln für den VWE im Sinne all seiner Mitglieder. St. Landgraf
Verabschiedung und Vorstellung in der LVA-Sitzung
VWE Bayern verliert mit Bernd Zechmann "zuverlässigen und fachkundigen Ratgeber" - Brigitte Schießl stellt sich dem Gremium als neue Justiziarin vor
Doch der Reihe nach: Mit der 1966 in Nabburg geborenen Schießl, die von 1986 bis 1991 Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg studiert und anschließend ihr Referendariat in Regensburg und Amberg absolviert hatte, bekommt der VWE-Landesverband Bayern ab dem 1. Januar 2026 eine neue Rechtsanwältin. Die 58-Jährige, die bereits seit Jahren dem Bezirksverband Oberpfalz und seinen Mitgliedern als Anwältin in allen rechtlichen Belangen beratend zur Seite steht, folgt der bisherigen Justiziarin Ute Schröer nach, die nach über 30 Jahren beim VWE ihren wohlverdienten Ruhestand antritt. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe", sagte Schießl in der LVA-Sitzung, in der sie sich vorstellte.
Landespräsident Limmer bezeichnete ihn als "zuverlässigen und fachkundigen Ratgeber", der durch seine "ruhige Art geglänzt habe". "Ich danke ihm für seine jahrzehntelange verantwortungsvolle Tätigkeit für unseren Verband. Seinen Bezirk führte er ebenso umsichtig wie vorausschauend. Seine Siedlergemeinschaften haben immer sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet", sagte Limmer.
Zechmann sei mit ihm sehr aktiv im Arbeitskreis "Verbandspolitik" gewesen, den die beiden zusammen mit dem Eigenheimer-Verband Bayern betrieben hatten. Der bayerische Präsident weiter: "Bernd, vielen Dank für Deine Unterstützung, Dein Engagement und Deine absolute Loyalität zu unserem Verband. Wir wünschen Dir alles Gute und vor allem recht viel Gesundheit." S. Landgraf
Kreative Vorschläge und viele neue Ansatzpunkte
VWE-Südschiene trifft sich in Bayreuth - Vier Mitglieder aus dem Bundespräsidium dabei - Zukunft der Landesverbände Sachsen und Thüringen ein Thema
Zur Südschiene, die in regelmäßigen Abständen zweimal pro Jahr tagt und sich über aktuelle Themen austauscht, gehören neben dem LV Bayern auch diejenigen aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen. Zudem war Bernd Heuer, der Landesvorsitzende aus Schleswig-Holstein und Vizepräsident des Bundesverbandes, ein Vertreter der Nordschiene zu Gast. Apropos hochkarätig: Neben Heuer und Limmer, der gleichzeitig Bundesschatzmeister ist, fanden mit Andrea Müller-Nadjm (neue Vorsitzende der Doppelspitze des LV Hessen) und Helmut Weigt (Vorsitzender des LV Rheinland-Pfalz) zwei weitere Mitglieder des Bundespräsidiums den Weg nach Oberfranken.
Begrüßt wurden diese vom bayerischen VWE-Präsidenten Limmer und vom oberfränkischen Bezirksvorsitzenden Herbert Röder, dessen Bezirk mit seinen rund 19.000 Mitgliedern der zweistärkste in Bayern ist. Röder ging zudem näher auf die aktuelle Initiative "Oberfranken bricht auf!" sowie auf das neue Maskottchen "Siggi", einem knuffigen und liebenswerten Igel, den es inzwischen als Stofffigur gibt, ein. "Mit ihm wollen wir den Zugang zu jüngeren Zielgruppen, vor allem den Kindern, und in die Herzen unserer Siedler bekommen", sagte Röder, der den Südschienen-Vertretern als kleines Willkommensgeschenk den "Siedler-Secco" überreichte.
Südschienen-Treffen im November 2025 in Bayreuth
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Denn die beiden LVs aus Ostdeutschland, so die deren Vertreter Heiko Zeidler und Bernd Stiegler, kämpfen mit allen Mitteln durch stark sinkende Mitgliederzahlen, hohe Kosten und somit angeschlagenen Finanzen ums Überleben und gegen eine Auflösung. Für den angestrebten Beitritt Thüringens als ein neuer Bezirksverband des LVs Bayern im kommenden Jahr seien, so Limmer, die rechtlichen Voraussetzungen inzwischen festgezurrt worden. Es gäbe demnach positive Signale seitens des Finanzamtes und des Registergerichtes für eine Eingliederung Thüringens als weiteren Bezirksverband in den LV Bayern und mit dessen damit verbundenen Fortbestehens.
Anders gelagert sei die Sachlage beim LV Sachsen: Durch Kostenreduzierungen und Umsetzen weiterer Einsparpotenziale sei ein vorläufiges eigenständiges Fortbestehen vorerst möglich. Bevor am 28. März 2026 bei einer Sitzung über die Zukunft des LV Sachsen abgestimmt werden soll, so Stiegler, es am 21. Januar 2026 ein Treffen mit den Vertretern des VWE-Bundesverbandes geben, in dem verschiedene Szenarien eruiert würden. Unter anderem sei auch ein sogenannter "Mitteldeutscher VWE-Verband", ein Zusammenschluss verschiedener ostdeutscher Länder, eine Möglichkeit, die diskutiert werden würde.
Auch die Ergebnisse vieler Tagesordnungspunkte des zweiten Tages werden, so die vier Mitglieder des Bundesvorstandes, dort behandelt. So sollen u. a. die Themen "Makler-Recht/Courtage - wer den Auftrag stellt, soll künftig bezahlen", und künftiger Umgang mit der Erbpacht über Bonn in die Politik eingebracht werden. Der bayerische LV-Präsident Limmer informierte zudem nochmals über die bevorstehenden Beitragserhöhungen des Bundesverbandes ab 2026 und über die Kooperation seines LV mit der RheinLand-Versicherung.
Zum Abschluss des zweitägigen Meetings informierte Zeidler über seine erstellte Dokumentation "90 Jahre Verband Wohneigentum - die Anfänge liegen in Sachsen". In der kurzweiligen und informativen Präsentation ging er auf die VWE-Geschichte in Ostdeutschland ein und somit auf die Anfänge des heute bundesweit tätigen VWE-Verbandes ein. "Sachsen war der Vorreiter dessen", sagte Zeidler, der sich wünscht, dass seine in großem Aufwand recherchierten Ergebnisse wissenschaftlich aufbereitet würden.
Zugestimmt wurde schließlich noch dem Vorschlag, das nächste Südschienen-Meeting im Frühjahr 2026 wiederum digital durchzuführen, während die zweite Sitzung im kommenden Jahr vor Ort in Baden-Württemberg abgehalten werden soll. S. Landgraf
Wo können Eigentümer bares Geld sparen?
VWE-Landespräsident Rudolf Limmer referiert bei der Online-Woche zu steuerlichen Vorteilen für selbstnutzende Wohneigentümer
Sein Thema: steuerliche Vorteile für selbstnutzende Wohneigentümer. Limmer ging in seinem Vortrag auf folgende Themen ein: Welche Entlastungen gibt es aktuell - und wo können Eigentümer bares Geld sparen? Er gab einen kompakten Überblick über Freibeträge und Fördermöglichkeiten, die speziell für selbstgenutztes Wohneigentum relevant sind. S. Landgraf
Den kompletten Vortrag gibt es hier als Download:
Wertschätzung zum zehnjährigen Dienstjubiläum
VWE-Landespräsident Rudolf Limmer ehrt Verwaltungsangestellte Christiane Graßl 
"Ein Dienstjubiläum ist eine Gelegenheit, Wertschätzung auszudrücken", sagte Limmer. Er bezeichnete Graßl als ein seit einem Jahrzehnt "unverzichtbaren Teil des VWE-Teams". "Ihr Engagement und Ihre Ideen helfen uns enorm weiter. Vielen Dank für Ihren großartigen Einsatz", so der VWE-Präsident weiter. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte er Graßl einen herbstlichen Blumenstrauß. S. Landgraf
Verband Wohneigentum zeichnet Heinersreuther Hof aus
Landespräsident Rudolf Limmer überreicht "Natur im Garten"-Plakette - "Ein Ort, der für Mensch und Natur gut ist!"
Der Heinersreuther Hof erhielt zudem die Plaketten und Urkunden für einen "Vogelfreundlichen Garten" sowie "Vogelfreundliche Glasflächen" des Landesbundes für Vogelschutz (LBV). Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Kulmbach belohnte das Engagement des Hofes mit der Plakette "Bayern blüht - Naturgarten". Um diese Auszeichnung zu erhalten, galt es, bei allen Verbänden verschiedenste Kriterien zu erfüllen.
"Wir wollten hier einen Ort schaffen, der für Mensch und Natur gut ist", sagte Yola Klingel, Geschäftsleitung der Adalbert-Raps-Stiftung. Klimaresistente und heimische Pflanzen, Tiere (wieder) ansiedeln, Blumenschotterrasen: "Wir wollen möglichst wenige verdichtete Flächen und wir wollen es unkrautig", erklärte Thea Deichsel, die als Mitarbeiterin der Stiftung für die Außenanlagen mitverantwortlich zeichnet.
"Teilweise haben wir während der Hofsanierung auch Bäume vor Baumaschinen gerettet und versetzt." Auch sei in diesem Jahr kein einziges Mal gegossen worden, ergänzte Kathrin Ranninger, Operation Managerin am Heinersreuther Hof. "Die Pflanzen, die hier wachsen, müssen zum Großteil selbst klarkommen." Entstanden ist so ein Naturgarten mit allem, was nicht nur das Insekten- und Vogelherz erfreut. Kleintiere finden Unterschlupf und Versteckmöglichkeiten, Menschen finden Entspannung und Genuss - etwa bei einem Spaziergang durch den Naschgarten.
Klar, dass er damit auch die Zertifizierungskriterien für "Natur im Garten" erfüllte. "Ein Naturgarten steht für ökologische Gestaltung und nachhaltige Bewirtschaftung. Mit unserer Auszeichnung zeigen inzwischen schon über 20.000 Gärtnerinnen und Gärtner, dass in ihrem Garten die Natur einen Platz hat", sagte der bayerische VWE-Präsident Rudolf Limmer, der als Kernkriterien für die Plakette den Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger, auf chemisch-synthetische Pestizide und auf Torf nannte. Zudem seien der Einsatz von Naturgarten-Elementen und die biologische Vielfalt weitere wichtige Faktoren. S. Landgraf/Adalbert-Raps-Stiftung
Mehr zum Heinersreuther Hof gibt es hier: www.raps-stiftung.de; www.heinersreuther-hof.de; mehr über den VWE, seine Tipps und Angebote für Hauseigentümer: https://t1p.de/4wewk
Deutsche Energie-Agentur stellt Praxis-Guide vor!

Für die Eigentümer einer WEG, die Immobilienverwaltungen sowie weitere relevante Akteure aus der Energieberatung hat die "dena" ein erstes Angebot mit praxisorientierten Informationen, hilfreichen Tools und unterstützenden Arbeitshilfen zusammengestellt.
Alles zum Praxis-Guide gibt es hier: https://www.gebaeudeforum...-praxisguide S. Landgraf
"Der Zusammenhalt war und ist beeindruckend und prägend"
Rudolf Limmer, Bundesschatzmeister und Präsident des LV Bayern, erinnert sich an seine Anfänge im VWE - "Für unsere Mitglieder Gutes erreichen"
"Ich besitze das sogenannte ‚Siedler-Gen‘. Meine Eltern haben ihr Siedlungshaus in Schönwald in der unteren Siedlung in der Zeit von 1956 bis 1958 erbaut. Damals haben alle Interessierten am Bau von rund zehn Doppelhäusern in Eigenleistung mitgewirkt. Welches Haus man am Ende beziehen würde, wusste man nicht - diese wurden nach Fertigstellung unter den Mitwirkenden verlost wurden.
Die Häuser wurden nach dem Prinzip des Reichsheimstätten-Gesetzes errichtet. Von der Bezirksregierung waren ein Architekt und ein Bauleiter abgestellt, der diese Baustellen betreute. Diese Phase habe ich nicht miterlebt, da ich erst 1959 geboren wurde. Aber durch einen Fehler in der Dachkonstruktion mussten Ende der sechziger Jahre alle Häuser nochmals abgedeckt, die Dachkonstruktion angepasst und dann wieder neu eingedeckt werden. Dies erfolgte auf die gleiche Art und Weise, wie der damalige Bau. Und wir Kinder waren da mittendrin dabei.
Beindruckend und prägend war damals wie heute der Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Ich war erst in der Siedlerjugend aktiv, später dann in verschiedenen Ausschüssen bis hin zur Position des Siedlervorstandes in unserer Gemeinschaft. Durch meinen Vater wurde ich auf die überregionalen Aktivitäten aufmerksam und übernahm verschiedene Positionen in Bezirk und Land. Ebenso folgte ich ihm als Revisor in den Bundesverband.
Heute bin ich im Landesverband Bayern Präsident und zudem Schatzmeister im Bundesverband. Als Mitglied des Aufsichtsrates bin ich für unseren Verlag "Familienheim und Garten" tätig. Der Zusammenhalt, ob jetzt in der Siedlergemeinschaft oder im Präsidium des Bundesverbands, erfüllt mich mit großer Freude - und mit Stolz, für unsere Mitglieder Gutes zu erreichen und auch heute noch junge Familien dabei zu unterstützen, ein eigenes Haus zu besitzen und unterhalten zu können." R. Limmer/S. Landgraf
Die VWE-Broschüre zum 90-jährigen Jubiläum gibt es hier als Download:
Von der Siedlerhilfe zum Eigentümerverband
90 Jahre Verband Wohneigentum: eine starke Stimme für selbstgenutztes Wohneigentum
Der Kurzfilm zur Historie des Verbandes:
Die Broschüre zum 90. Jubiläum gibt es hier als Download:
"90 Jahre Verband Wohneigentum, das sind neun Jahrzehnte Engagement für familienfreundliches, selbstgestaltetes, sicheres und bezahlbares Wohnen", erklärte in Berlin Bundesverbandspräsident Peter Wegner anlässlich der Jubiläumsveranstaltung. Seit seinen Anfängen hat sich der Verband Wohneigentum vom Kleinsiedlerverband zu einer bundesweit agierenden Interessenvertretung und Verbraucherschutzorganisation für Menschen mit Wohneigentum entwickelt.
Folgerichtig änderte der im November 1935 offiziell gegründete Verband 2005 seinen Namen: aus dem Deutschen Siedlerbund wurde der Verband Wohneigentum. Entstanden in der Zeit großer wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen nach dem Ersten Weltkrieg, war es zunächst das Ziel des gemeinnützigen Verbands, Menschen bei der Schaffung von Wohnraum und der Selbstversorgung zu unterstützen.
Nach 1945 ging es um den Wiederaufbau. Später in der Wirtschaftswunderzeitwurden überall in der Bundesrepublik neue Siedlungen geplant, gebaut und bezogen. Beratung und Information wurden Schlüsselthemen. Mit den 1970/80-er Jahren rückten Themen wie Modernisierung, Instandsetzung und Werterhalt des Eigenheims in den Fokus der Verbandsarbeit, die sich nun nicht mehr nur auf Siedlungen bezog, sondern alle Menschen mit Wohneigentum in den Blick nahm. Ein neues Kapitel der in Verbandshistorie begann mit der Wiedervereinigung 1990: Es entstand nach und nach wieder eine gesamtdeutsche Organisation.
Heute verbindet der Verband Wohneigentum Tradition mit Zukunftsfragen für Wohneigentümer: energetische Sanierung und Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme, Sicherung von bezahlbarem Bauen und Wohnen, Anpassung des Eigenheims an die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft, Unterstützung neuer Wohnformen wie Mehrgenerationen-Wohnen sowie Förderung unterstützender Nachbarschaften.
Wegner dazu: "Wohneigentum bleibt ein Schlüsselthema, wenn es um die Zukunft lebenswerter Wohnformen geht. Es ist zu allen Zeiten stabilisierend für jeden Einzelnen, für die Familie sowie für die Gesellschaft insgesamt. Auch heute ist Wohneigentum für die meisten Menschen das Wohnideal. Die Politik muss Bedingungen schaffen, die eine Realisierung ermöglichen."
Der Verband mit Sitz in Bonn und einer Dependance in Berlin ist in allen 16 Bundesländern aktiv und vertritt bundesweit die Interessen von rund 310.000 Mitgliedsfamilien. A. Florenske/K. Ahmerkamp/S. Landgraf
Rudolf Limmer als Bundesschatzmeister bestätigt
Verband Wohneigentum wählt in Berlin ein neues Präsidium - Franziska Konrad erneut Revisorin - Oberpfälzer Bezirksvorsitzender Reinhard Ott geehrt 
Limmer ist seit Jahrzehnten eng mit dem Verband verbunden - das "Siedler-Gen" wurde ihm sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Schon mit seinen Eltern lebte er in einer Siedlergemeinschaft. Besonders prägend war für ihn die Gemeinschaft, die sich auch in schwierigen Zeiten bewährte. Vom Engagement in der Siedlerjugend über vielfältige Aufgaben im Landesverband Bayern bis hin zu seinen heutigen Ämtern als Präsident des Landesverbandes Bayern und seit 2019 als Schatzmeister im Bundesverband reicht seine Laufbahn.
Bundesversammlung mit Neuwahlen in Berlin
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Mit dem neuen Präsidium setzt der Verband Wohneigentum ein Signal für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Der Einsatz für bezahlbares und zukunftssicheres Wohnen, für lebendige Nachbarschaften und eine starke Gemeinschaft bleibt die Leitlinie der VWE-Arbeit - bundesweit und in Bayern.
VWE-Präsident Peter Wegner gratulierte seinem alten und neuen Bundesschatzmeister: "Rudolf Limmer ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Verband. Mit seinem klaren Blick für Zahlen und seinem tief verwurzelten Verständnis für die Siedlerbewegung sorgt er für Verlässlichkeit und Stabilität - und dafür, dass die Anliegen unserer Mitglieder im Mittelpunkt stehen."
Die anwesenden 87 Delegierten, darunter 17 aus Bayern, bestätigten auch die oberfränkische stellv. Bezirksvorsitzende Franziska Konrad als Bundesrevisorin - das Amt hat sie bereits seit 2022 inne. Der oberpfälzer Bezirksvorsitzende und bayerische Vizepräsident Reinhard Ott wurde von Bundespräsidenten Peter Wegner und Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas für sein langjähriges Engagement im VWE mit dem Ehrenzeichen des Verbandes ausgezeichnet.
Das neue VWE-Bundespräsidium setzt sich neben Präsidenten Wegner (Niedersachsen) wie folgt zusammen: Jeannine Dunkel (Brandenburg/neu), Bernd Heuer (1. Vizepräsident/Schleswig-Holstein), Rudolf Limmer (Bundeschatzmeister/Bayern), Andrea Müller-Nadjm (2. Vizepräsidentin/Hessen), Peter Preuß (Nordrhein-Westfalen) und Helmut Weigt (Rheinland-Pfalz). A. Florenske/S. Landgraf
Neue Ansprechpartnerin für Rechtsfragen
Seit 15. September verstärkt Anwältin Brigitte Schießl das Team des Landesverbandes Bayern - Nachfolgerin für Ute Schröer von Präsidenten Rudolf Limmer offiziell begrüßt
"Wir haben mit ihr die geeignete Nachfolgerin gefunden, die ab sofort unser Team verstärken wird", sagte Limmer in der VWE-Landegeschäftsstelle in Weiden. Eine durchaus richtige Einschätzung, denn mit der 58-Jährigen aus Schwarzenfeld kommt eine im VWE nicht unbekannte Justiziarin zum Landesverband. Seit Jahren steht sie dem Bezirksverband Oberpfalz und seinen Mitgliedern als Anwältin in allen rechtlichen Belangen beratend zur Seite.
Schießl wird zudem künftig von Schröer, die Mitte Dezember offiziell in den Ruhestand verabschiedet wird, die rechtliche Beratung aller bayerischen VWE-Mitglieder übernehmen. "Ich freue mich auf die Aufgabe und neue Herausforderung", ergänzte die 58-Jährige. Die 1966 in Nabburg geborene Schießl studierte von 1986 bis 1991 Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg, anschließend absolvierte sie ihr Referendariat in Regensburg und Amberg.
Sie ist seit 1995 als Rechtsanwältin tätig und gründete, nachdem sie als Anwältin in einer Wasserburger Kanzlei in verschiedenen Fachgebieten arbeitete, im Oktober 1997 ihre eigene Kanzlei in Schwarzenfeld. Neben ihrer Tätigkeit als Anwältin und Rechtsberaterin beim VWE-Bezirk Oberpfalz hält Schießl auch Vorträge auf dem Gebiet des Erb-, Nachbar-, Miet- und Wohneigentums-, Familienrechts und der Patientenverfügung.
"Ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Mandanten sowie eine individuelle Lösungsgestaltung sind die Basis meiner anwaltlichen Tätigkeit", erklärte sie bei der Begrüßung. "Meine Zielsetzung ist, die Interessen meiner Klienten und somit auch den VWE-Mitgliedern engagiert und professionell zu vertreten. Deshalb nehme ich mir Zeit für sie, um ihre Probleme zu erfassen, die Rechtslage zu klären und passende Lösungswege zu finden", so Schießl.
Die Rechtsabteilung des Landesverbandes Bayern mit Brigitte Schießl ist nun somit zu erreichen unter Tel.: 0961/48 288-28 oder per Mail an: recht-bsb@verband-wohneigentum.de. S. Landgraf
Wechsel an der Spitze des Bezirkes Niederbayern
Bernd Zechmann legt seinen Posten als Vorsitzender nieder - Johann Breitenfellner rückt nach - Landespräsident Rudolf Limmer: "Immer ein guter Ratgeber gewesen"
In Zechmanns Schreiben an den Landesverband Bayern heißt es weiter: "Dies erfolgt in Absprache mit meinem Stellvertreter, der die Leitung des Bezirkes bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr weiterführt und nach derzeitigem Stand sich dann auch für das Amt des Bezirksvorsitzenden zur Wahl stellen wird." Zechmann merkte weiter an, dass er "die vielfältigen Aufgaben beim VWE all die Jahre gerne wahrgenommen und durch den Austausch mit den Kollegen auch viel gelernt habe". "Ich wünsche dem Präsidium, dem Landesverbandsausschuss (LVA) und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Landesgeschäftsstelle daher weiterhin viel Erfolg bei ihrer Aufgabe und persönlich alles Gute", fügt er an.
Zechmann, der seine Arbeit für den VWE mit der Teilnahme an der Bundesversammlung im Oktober in Berlin beenden wird, war 15 Jahre, vom 9. Oktober 2010 bis zum 30. Juni 2025, niederbayerischer Bezirksvorsitzender. Er folgte Erwin Meisinger nach, der von 2002 bis 2010 das Amt des Vorsitzenden innehatte. Für seine Verdienste und sein Engagement um den VWE erhielt er mit dem großen Goldenen Ehrenzeichen die höchste Verbandsauszeichnung. Offiziell wird der von Präsidenten Limmer und dem Landesverband bei der nächsten LVA-Sitzung verabschiedet.
VWE-Landespräsident Limmer sagt zu Zechmanns Entscheidung: "Ich danke ihm für seine jahrzehntelange verantwortungsvolle Tätigkeit für unseren Verband. Seinen Bezirk Niederbayern führte er ebenso umsichtig wie vorausschauend. Seine Siedlergemeinschaften haben immer sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet."
Besonders schätzt Limmer Zechmanns absolute Korrektheit im Umgang mit Anderen. Aber ebenso auch sein enormes Wissen, insbesondere auch auf dem kommunalen Gebiet. "Bernd war immer ein guter Ratgeber. Daher war es nicht verwunderlich, dass er nicht nur Bezirksvorsitzender war, sondern gleichzeitig LVA-Mitglied und im Präsidium."
"Ebenso war er sehr aktiv im Arbeitskreis ‚Verbandspolitik‘, den wir zusammen mit dem Eigenheimer-Verband Bayern betrieben", blickt Limmer zurück. Der bayerische Präsident weiter: "Bernd, vielen Dank für Deine Unterstützung, Dein Engagement und Deine absolute Loyalität zu unserem Verband. Wir wünschen Dir alles Gute und vor allem recht viel Gesundheit." S. Landgraf

Unser Präsident in der Augsburger Allgemeinen!
Weiden/München. Im Freistaat Bayern fehlen mehr als 200.000 Wohnungen. Die Zeche dafür bezahlen Mieter und Käufer. Experten verraten, wie es besser gehen kann. Dazu ist auch unser Präsident Rudolf Limmer Anfang Mai dem Landtagskorrespondenten Henry Stern der Augsburger Allgemeinen Rede und Antwort gestanden.
Den kompletten Artikel der Ausgabe vom 13. Mai mit der Überschrift "Über 200.000 Wohnungen fehlen in Bayern: Das fordern Experten" finden Sie hier: https://lmy.de/dmrYR S. Landgraf

Eine "mit dem Siedler-Gen geborene Person" geehrt
VWE-Präsident Rudolf Limmer erhält von seinem Stellvertreter Franz Lohner bei Präsidiums- und Landesverbandsausschusssitzung in Weiden das Große Goldene Ehrenzeichen
Weiden. Es ist ein absolut passender Rahmen für eine ziemlich seltene Ehrung gewesen: Rudolf Limmer, Präsident des Landesverbandes Bayern des Verbandes Wohneigentum (VWE), hat am Wochenende bei der Präsidiums- und Landesverbandsausschusssitzung in Weiden von seinem Stellvertreter Franz Lohner die Ehrenurkunde und das Abzeichen für die höchste Auszeichnung des Verbandes, das Große Goldene Ehrenzeichen, überreicht bekommen. "Bei Deiner Arbeit für unseren Verband gilt stets: Bayern first!", lobte Lohner das Engagement und den Einsatz seines Präsidenten.
Limmer sei bereits mit dem Siedler-Gen geborgen worden und schon als Kind in der Siedlergemeinschaft seiner Heimatgemeinde Schönwald dabei gewesen. Für die saß er schließlich bis 2019 im VWE-Bezirk Oberfranken als Beisitzer in der Vorstandschaft und war zugleich Revisor im VWE-Bundesverband.
Weiterhin, so Lohner, sei Limmer schließlich in den Aufsichtsrat des Verlages "Familienheim und Garten" berufen worden, als Schatzmeister für die Finanzen des VWE-Bundesverbandes verantwortlich, führt als umsichtiger Präsident den Landesverband Bayern und wurde vor kurzem in die Vorstandschaft des Siedlungsförderungsvereines gewählt. "Er setzt sich mit all seinem Wissen und all seiner Kraft für unseren LV ein", sagte Lohner. S. Landgraf

Unser Präsident im Interview auf SAT1 Bayern!
Rudolf Limmer nimmt Stellung zur Pflichtversicherung bei Elementarschäden und lehnt diese ab - Stattdessen bessere Prävention der richtige Weg
Weiden/Unterföhring. Die im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD erwähnte Pflichtversicherung für Elementarschäden stößt beim Verband für Wohneigentum (VWE) auf wenig Gegenliebe. Wie schon vor kurzem Bundespräsident Peter Wegner schlägt auch Rudolf Limmer, der bayerische VWE-Präsident, in die gleiche Kerbe und lehnt diese im Interview am Mittwochabend bei SAT1 Bayern ab.
Wegner hatte sich zuvor bei bild.de wie folgt geäußert: "Wohneigentümer müssen die Freiheit haben, je nach ihren individuellen Möglichkeiten zu entscheiden, welche finanziellen Verpflichtungen sie eingehen möchten." Und er forderte weiter: "Statt einer Versicherung, die die Schäden nur nachträglich finanziell ausgleichen kann, braucht es vor allem Prävention - z. B. Dämme und bessere Kanalsysteme."
Aussagen, die Limmer in der rund zweiminütigen SAT1-Aufzeichnung unterstreicht und noch weiter ausführt. S. Landgraf
Präsident Rudolf Limmer zeichnet Theodor Dietz aus
Vorsitzender der SG Augraben-Forchheim erhält Großes Goldenes Ehrenzeichen - Umweltminister Thorsten Glauber beim oberfränkischen Bezirksverbandstag zu Gast
Bezirksvorsitzender Herbert Röder hieß die rund 150 Gäste willkommen, ehe Schirmherr Glauber zum Thema "Klimaschutz durch nachhaltige Bauweise" referierte. Er ging dabei auf die Dreifach-Spirale "steigende Zinsen, Erhöhung der Baulandpreise und Anstieg der Baukosten, die das Bauen immer schwerer machen", ein. Zudem beklagte er die Bürokratie von oben. Neben weiteren Grußworten der anwesenden Kommunalpolitiker sprach VWE-Bundespräsident Peter Wegner zu den Themenbereichen "EU-Standard, CO2-Steuer und Erbbaurecht".
Theodor Dietz, der stellvertretende Bezirksvorsitzende, Kreisvorsitzende und Mitglied des Bezirksverbandsausschusses, bekam von Landespräsidenten Rudolf Limmer das Große Goldene Ehrenzeichen überreicht. Der würdigte den Preisträger für seinen unermüdlichen Einsatz in vielen Bereichen. Hervorgehoben wurde die ausgezeichnete Jugendarbeit, die Dietz betreibt, der nun nach 20-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft der SG Augraben-Forchheim den Staffelstab an eine junge Mannschaft übergab.
Stellvertretende Bezirksvorsitzende und Gartenfachberaterin Waldtraud Herdegen stellte noch den neuen Wettbewerb "Oberfranken bricht auf" vor, der zum Bezirksverbandstag an den Start ging und unter dem Motto "Entsiegelung von Flächen zum Wohle aller in Zeiten des Klimawandels" steht. Die Delegierten bestätigen schließlich Röder mit überwiegender Mehrheit als Bezirksvorsitzenden für weitere vier Jahre in seinem Amt, ebenso seine Stellvertreter Dietz, Hans-Jürgen Dittrich, Herdegen und Franziska Konrad. S. Landgraf/A. Rupprecht
Die SG Heselbach blüht wieder auf
Verein stand aufgrund vieler Faktoren vor dem Aus - Ein Thema, das die Dorfgemeinschaft beschäftigte - Neue Ideen erfolgreich umgesetzt
Herr Obermeier, die Zukunft der Gemeinschaft Heselbach stand auf dem Spiel. Was trug dazu bei?
Martin Obermeier: Durch den negativen Einfluss von Corona und das hohe Alter unseres Vorstandes stand unser Verein kurz vor dem Aus. Die Zahl der Mitglieder ging zurück und es war unklar, wer die Vorstandsarbeit übernehmen sollte.
Und wie entstand die Initiative, die Gemeinschaft neu zu beleben?
Martin Obermeier: Das Ganze hat die Menschen bei uns im Dorf beschäftigt. Es wurde darüber gesprochen und das Thema wurde an uns, die jüngere Generation, herangetragen. Wir wurden gefragt: Wollt ihr den Verein weiterleben lassen oder nicht? Ihn einfach so sterben zu lassen, das kam für uns nicht in Frage. Viele von uns sind in der Gemeinschaft aufgewachsen.
Ganz praktisch, wie sind Sie es angegangen?
Martin Obermeier: Mein Schwager ist aktiv geworden: Er hat uns alle einfach in eine WhatsApp-Gruppe eingefügt und uns dem alten Vorstand vorgestellt. Als erstes wollten wir erfahren: Was macht die Gemeinschaft und was hat sie für Aufgaben, vor allem der Vorstand? Bis dato waren wir ja nur zahlende Mitglieder. Bei einem Treffen haben wir erfahren, was an Organisatorischem zu tun wäre und welche regelmäßigen Aktionen es zu organisieren gibt. Und da haben wir gesagt: Ok, das wollen wir weiterleben. Und sofort hatten wir noch neue Ideen, wie Erste-Hilfe-Kurse oder Kürbisschnitzen zu Halloween.
Die Zukunft ist also gesichert. Den neuen Vorstand gibt es ja bereits seit November 2023?
Martin Obermeier: Wir haben die Verantwortung und die Arbeit auf viele Schultern verteilt, insgesamt sind wir 16: zwei Vorstände (der erste Vorsitzende bin ich), zwei Kassierer, zwei Schriftführer, zwei Gerätewarte, zwei kümmern sich um Medien und Website, zwei Kassenprüfer und vier Beisitzer. Die meisten von uns waren bereits Mitglieder, aber wir haben auch Nachbarn neu für den Vorstand gewonnen.
Und haben Sie sich inzwischen an die Vereinsarbeit gewöhnt?
Martin Obermeier: Ja, auf jeden Fall. Wir haben so viele neue Ideen, was man noch machen könnte - auch für Nicht-Mitglieder. Wir hatten zum Beispiel das "DAVOweb" (Anm. der Redaktion: Vereinsverwalter des Verbandes Wohneigentum) beantragt. Und wenn wir Fragen haben, können wir uns an die alte Vorstandschaft wenden. Unterdessen ist unsere Mitgliederzahl auch schon auf 133 (aktueller Stand zum 1. März 2025) gestiegen.
Wie haben Sie die neuen Mitglieder überzeugt?
Martin Obermeier: Was wir als Verein im Verband Wohneigentum zu bieten haben, spricht sich im Dorf herum. Heselbach ist momentan Neubaugebiet. Die Menschen, die hier hinziehen, sind relativ jung und interessiert. Wir erzählen denen natürlich, welche Geräte wir verleihen: Bierbänke, mal ein Kühlschrank, Vertikutierer, Werkzeuge für den Hausbau. Mundpropaganda - so läuft das meiste eben. Wir haben im Frühling beispielsweise unsere übliche Ostereiersuche am Karsamstag gehabt. Da waren nicht nur 47 Kinder dabei, die die Eier gesucht haben, sondern auch Gäste. Mit denen kamen wir über den Verband ins Gespräch und haben direkt Anmeldeformulare ausgegeben. Manche haben sich direkt angemeldet.
Was raten Sie anderen Gemeinschaften mit älteren Vorständen, um zukunftsfähig zu werden?
Martin Obermeier: Viele ältere Mitglieder meinen, dass alles immer so weiterlaufen sollte wie bisher. Doch das, denken wir, sollte sich ändern: Man sollte Veränderungen akzeptieren und bereit für Neues sein - zum Beispiel für das Werben in den sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Und die Älteren sollten möglichst früh die Jüngeren miteinbeziehen in die Vereinsarbeit, die Führungsriege lockern und die Jugend Entscheidungen treffen lassen, es ihnen ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen. Wir denken: Die Jugend darf, kann und soll Fehler machen, weil aus Fehlern lernt und an den Aufgaben wächst man. Für die Zukunft erhoffen wir uns weitere engagierte Mitglieder, und dass der Verein weiterhin Fahrt aufnimmt. A. Florenske
NACHGEFRAGT…: Das sollten Sie zur Grundsteuerreform wissen!

Herr Limmer: Geben Sie uns doch bitte einen kurzen Rückblick, wie es zu der Neuregelung kam?
Rudolf Limmer: Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherigen gesetzlichen Regelungen zur Bewertung von Grundstücken für Zwecke der Grundsteuer im Jahr 2018 für verfassungswidrig erklärt. Der Bayerische Landtag hat dann am 23. November 2021 zur Neuregelung der Grundsteuer ein eigenes Landesgrundsteuergesetz verabschiedet. Von 2025 an spielt nun der Wert eines Grundstücks bei der Berechnung der Grundsteuer in Bayern keine Rolle mehr. Die Grundsteuer wird in Bayern nicht nach dem Wert des Grundstücks, sondern nach der Größe der Fläche von Grundstück und Gebäude berechnet.
Warum ist eine Neuberechnung überhaupt nötig geworden?
Rudolf Limmer: Die letzte offizielle Hauptfeststellung der Grundbesitzwerte liegt etliche Jahrzehnte zurück (alte Bundesländer: 1964; neue Bundesländer: 1935) und führte zu nicht sachgerechter Besteuerung. Deshalb hat das Bundesverfassungsgericht am 10. April 2018 (Aktenzeichen: 1 BvL 11/14) entschieden, dass die Vorschriften zur Einheitsbewertung zumindest seit Anfang 2002 mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz unvereinbar sind. Folgerichtig wurde der Gesetzgeber verpflichtet, eine neue Berechnungsgrundlage zu schaffen. Das Bundesverfassungsgericht erlaubt die beanstandeten Regelungen längstens bis zum 31. Dezember 2024. Daher ist eine Neubewertung der Grundstücke notwendig geworden. Die hierfür notwendige Erklärung war, mit Fristverlängerung, bis 31. Dezember 2023 abzugeben. Danach wurden durch die Finanzverwaltung die Grundstücke bewertet und die Grundsteuermessbeträge ermittelt, die als Basis für die Berechnung der eigentlichen Grundsteuer dienen.
Kommen somit erhöhte Kosten auf die Eigentümerinnen und Eigentümer zu?
Rudolf Limmer: Das oben genannte Verfahren und die anschließende Berechnung soll grundsätzlich aber, so die damalige Aussage des Bundesfinanzministers "aufwandsneutral" sein. Das heißt: Es soll keine höhere Belastung für den Grundstücksbesitzer (über alle Grundstücksarten gesehen) erfolgen.
Wie läuft denn das Verfahren zur Berechnung der Grundsteuer ab?
Rudolf Limmer: Das bisher bekannte, dreistufige Verfahren bleibt weiter erhalten. Eigentümerinnen und Eigentümer müssen eine sogenannte Grundsteuererklärung abgeben. Das Finanzamt stellt auf Basis der erklärten Angaben den Grundsteuermessbetrag fest und übermittelt diesen an die Kommune. Die Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten über die getroffene Feststellung des Finanzamtes einen Bescheid, den Grundsteuermessbescheid. Der durch das Finanzamt festgestellte Grundsteuermessbetrag wird dann von der Kommune mit dem Hebesatz multipliziert.
Und wie wird dieser Hebesatz bestimmt?
Rudolf Limmer: Die individuelle Höhe der Grundsteuer setzt sich ja aus den beiden Faktoren Grundsteuermessbetrag und Hebesatz fest. Den Hebesatz bestimmt jede Kommune selbst. Die tatsächlich nach neuem Recht zu zahlende Grundsteuer wurde / wird den Eigentümerinnen und Eigentümern in 2024 in Form des Grundsteuerbescheides von der Kommune mitgeteilt. Die neue Grundsteuer ist ab dem 1.1.2025 von den Eigentümerinnen und Eigentümern an die Kommune zu bezahlen.
Wie schätzen Sie die Resonanz der Reform bei unseren Mitgliedern ein?
Rudolf Limmer: Ich denke, es herrscht eine hohe Verunsicherung in der Bevölkerung, wie die Belastung künftig ab dem 1. Januar 2025 ausfallen wird. Dies ist nicht nur für die Eigentümer einer Immobilie ein Thema, sondern auch für die Mieter, da die Grundsteuer über die Nebenkosten eins-zu-eins umgelegt werden darf.
In welche Richtung werden sich Ihrer Einschätzung nach die Kosten verändern?
Rudolf Limmer: Das ist schwer zu sagen, geschweige denn zu vereinheitlichen: Die Hebesätze der Grundsteuer B lagen 2023 bundesweit durchschnittlich bei 554 Prozent, wobei Werte von 800 bis knapp 1000 Prozent nicht selten sind. Mittlerweile haben 25 Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern einen Grundsteuer B-Hebesatz von 800 Prozent und mehr. Ein bayerisches Beispiel, das die andere Möglichkeit untermauert: Gemäß mir vorliegenden Informationen hat unser Staatsministerium der Finanzen und für Heimat einen Wert für den Hebesatz für meine Heimatstadt Selb ermittelt. Der liegt für die Grundsteuer B bei 235 Prozent. Bisher belief sich dieser auf 360 Prozent.
Was können unsere Mitglieder und die Grundstückseigentümer tun, damit ihre bisherigen Kosten nicht erhöht werden?
Rudolf Limmer: Jetzt liegt es grundlegend an den Gemeinde- und Stadtverwaltungen sowie den Bürgermeistern ihren Gemeinde- und Stadträten einen Hebesatz zur Entscheidung für die Anwendung ab dem 1. Januar 2025 vorzulegen. Wir können als Bürger nur auf die Stadt- und Gemeinderäte einwirken, dass diese bei der Festlegung der Hebesätze auch die Aufwandsneutralität im Blick behalten. Ansonsten sind in 2026 wieder Neuwahlen zu den Stadtparlamenten. Dort kann man dann seinen Unwillen durch die Wahl/oder eben Nichtwahl der entsprechenden Person zum Ausdruck bringen. Wir werden dies kritisch verfolgen. St. Landgraf