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Presse-Seminar 2015

Neue Kommunikationswege und rechtliche Aspekte sind ständige Herausforderungen der professionellen Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Jahr fand das Seminar für die Presse-Verantwortlichen des Verbands Wohneigentum in der Geschäftsstelle des Landesverbands Nordrhein-Westfalen statt. Die Themen: Urheberrecht und Social Media.

Digitale Fotografie, Websites, Apps, Social Media. Die Möglichkeiten der modernen Kommunikation haben sich gewandelt. Sie sind schneller, vielfältiger, aber nur scheinbar einfacher geworden. Mit den Möglichkeiten mehren sich auch die rechtlichen Fallstricke. Rechtsanwalt Malte Ohl, Geschäftsführer des Landesverbands Schleswig-Holstein, erklärte den Presse-Verantwortlichen des Verbands Wohneigentum, warum längst nicht jedes Foto oder jede Information veröffentlicht werden darf - selbst wenn sie bereits auf anderen Seiten im Internet kursieren. Anhand vieler Praxis-Beispiele veranschaulichte er, was es mit Urheber-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrecht auf sich hat, welche Regeln für Fotos und Videos gelten und warum man auch gekauftes Material nicht einfach an Dritte weitergeben darf.

Ohls Botschaft war eindeutig: Verstößt Pressearbeit gegen die gesetzlichen Regelungen, dann wird es schnell unangenehm und immer teuer. "Vor der Verwendung eines Textes oder Fotos müssen Sie immer die Erlaubnis des Urhebers zur Veröffentlichung einholen, am besten schriftlich!" Auch Umfang und Dauer dieses so genannten Nutzungsrechts müssen eindeutig geklärt sein. Wer ein Foto von anderen Personen aufnimmt und dies veröffentlichen möchte, benötigt in der Regel die Einwilligung der Abgebildeten. "Das gilt auch für die Veröffentlichung auf vermeintlich privaten Social-Media- Profilen, z. B. bei Facebook", mahnte Ohl.

Und wie es bei juristischen Fragen immer ist: Es gibt tausend Ausnahmen und Sonderfälle. Der Experte riet daher: "Lieber einmal zu viel um Erlaubnis zur Veröffentlichung bitten als später eine teure Abmahnung begleichen."

Social Media

"Wir sind jetzt auch bei Facebook!", so jubeln viele Verbände. Doch oft sind die Auftritte wenig überzeugend und nur von geringer Durchschlagskraft. "Es reicht nicht aus, einfach ein Facebook-Profil zu haben. Hinter einem guten Social-Media-Auftritt steht immer auch eine gute Strategie", erklärte Aleksandar Soric von der Düsseldorfer Kommunikationsberatung "Jazzzombie". Die Themenauswahl und auch der Ton müssen stimmen. "Die Mischung zwischen Information und Unterhaltung macht`s", so Soric. Die richtige Balance zu finden sei nicht einfach. Außerdem erwarteten die Nutzer rasche Reaktionen auf Fragen. Soric gab den Teilnehmern hilfreiche Experten-Tipps wie sie ein Social-Media-Profil gestalten, pflegen und mit Leben füllen. Die ernüchternde Einsicht: Social Media sind ein spannendes Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, binden aber zeitliche und personelle Ressourcen.

Kh

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