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Zeitschrift für Haus- und Garteneigentümer


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Immobilien richtig planen

Für den Neubau eines Eigenheimes kommen drei grundsätzlich unterschiedliche Formen in Frage. Für alle Formen gilt: Verlieren Sie nie den Kostenüberblick.

Baugrundstück

Wohl dem, der ein Baugrundstück besitzt, denn er hat die freie Wahl, mit wem er sein Eigenheim errichtet. Anders sieht es aus, wenn der Anbieter des Hauses gleichzeitig auch Anbieter des Grundstückes ist, denn in diesen Fällen ist man dem Hauserbauer mehr oder weniger ausgeliefert. Zudem fällt Grunderwerbsteuer für Grundstücke plus ein Gebäude an, das noch gar nicht steht. Soweit möglich ist ein vom Gebäudeanbieter losgelöster Grundstückskauf also immer ratsam.

Helmut Weigt, Finanzökonom (ebs), Finanzfachwirt (FH), Vorsitzender Verband Wohneigentum Rheinland-Pfalz, © Privat

Helmut Weigt, Finanzökonom (ebs), Finanzfachwirt (FH), Vorsitzender Verband Wohneigentum Rheinland-Pfalz, © Privat

Neubau

Fertighäuser oder sogenannte Bausatz-Häuser, meist bestehend aus vorgefertigten Elementen, haben den Vorteil, schnell errichtet zu werden. Allerdings handelt es sich in der Regel um nur geringfügig veränderbare Standard-Typen. Schauen Sie also genau hin, ob ein solcher Haus-Typ Ihren Vorstellungen, z.B. hinsichtlich des Grundrisses, wirklich gerecht wird.

Bauträger übernehmen in der Regel die kompletten Bauleistungen und führen diese selbst, häufig mit Subunternehmern, aus. Die eigenen und auch die Leistungen der Subunternehmer überwachen sie dabei selbst! Es kann also nie schaden, einen externen Fachmann einzuschalten, der alle Bauleistungen unabhängig überwacht.

Architekten bieten die größte Planungsfreiheit, werden aber vor allem wegen der Festpreisgarantie der beiden zuvor genannten Varianten übergangen. Doch gute Architekten planen nicht nur individuell, sie bauen auch schnell und kostengünstig.

Eigenleistung , Verwandten - und Bekanntenhilfe

Geld durch die eigene oder die Muskelkraft von Verwandten und Freunden zu sparen, klingt erst einmal verlockend. Doch die meisten überschätzen in ihrer Euphorie diese Möglichkeiten dramatisch. Wer kein Profi ist, kann das gesparte Geld durch den hohen Zeitaufwand schnell wieder verlieren und haftet zudem für alle selbst produzierten Schäden und Folgeschäden.
Da ein Eigenheim auch der Traum vieler Helfer ist, baut man ggf. nicht nur das eigene, sondern auch das Haus derer, denen man die gewährte Hilfe sicher zurückgeben möchte.

Unsere Tipps

  • Schauen Sie sich alle Vertragsunterlagen genau an, vor allem die Bau- und Leistungsbeschreibungen von Fertighausanbietern und Bauträgern.

  • Achten Sie bei der Vertragsgestaltung auf einen fairen Zahlungsplan, der Sie zu Zahlungen möglichst erst nach mängelfrei erbrachter Leistung verpflichtet. Vorauszahlungen sollten immer durch Ausfallbürgschaften abgesichert werden.

  • Lassen Sie sich stets Referenz-Objekte nennen und suchen Sie das direkte Gespräch mit deren Eigentümern.

  • Denken Sie nicht zuletzt an die Zukunft: Die schönste Villa lässt sich schwer verkaufen, wenn sie auf dem falschen Grundstück steht.

  • Kinder werden flügge. Der freie Raum muss von den Eltern, die nicht jünger werden, weiter gepflegt werden. Eine vorausschauende Planung kann im barrierereduzierten Umbau liegen. Auch können solche "Freiräume" eine neue Nutzung gewähren und sogar eine zusätzliche Einnahmequelle (z.B. Einliegerwohnung) schaffen.

  • Guter Rat von Experten ist nicht teuer. Teuer kann es werden, darauf zu verzichten. Fragen Sie Ihren Landesverband, der mit kompetenten Experten kooperiert.

H.W.

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