Bundesvorstand tagt in Eisenach "Ein starker Partner"
"Wir sind ein starker Partner für unsere Mitglieder und in der Politik." So lautet das Resümee von Peter Wegner, Präsident des Verbands Wohneigentum, auf der Bundesvorstandssitzung am 19. und 20. Juni 2026 in Eisenach. Im Schatten der legendären Wartburg tauschen sich Bundesvorstand und Bundespräsidium über aktuelle Entwicklungen aus, die Bundesgeschäftsstelle berichtet über Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Verlag des Mitgliedermagazins über den bevorstehenden Relaunch.

Es sind wichtige Weichenstellungen für die kommenden Jahre, die der Verband Wohneigentum in diesen Zeiten angeht. Dazu zählen etwa die große Neuauflage des gesamten Webauftritts, die Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Social Media und die beharrliche, immer neue Wege suchende Lobbyarbeit. "Etwa durch Stellungnahmen z. B. bei Gesetzgebungsprozessen wie dem Gebäudemodernisierungsgesetz erfahren wir immer wieder Gehör in der Politik und sind auch als Berater gefragt", berichtet Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas.
Auch sein Netzwerk vergrößert der Verband ständig. Es werden neue Kooperationen beschlossen, beispielsweise hat im Gegenzug die Polizeilichen Kriminalprävention den Verband Wohneigentum in ihr Partnernetzwerk aufgenommen und berät uns inhaltlich beim Thema Einbruchschutz. Das Team der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesgeschäftsstelle berichtet zudem über weitere neue Projekte, die positive Entwicklung der Onlinewochen, neue Folder und gibt dem Bundesvorstand einen Überblick über besondere Veröffentlichungen in Presse und in den Social-Media-Kanälen.
Auch beim Verlag des Mitgliedermagazins, rechtlich eine Tochter des Verbands, stehen alle Zeichen auf Modernisierung. "Wir planen einen großen Relaunch, wollen das Mitgliedermagazin neu denken", erklärt Anja Monschau, Geschäftsführerin des Verlags Familienheim und Garten.
Darüber hinaus wurden der Jahresabschluss 2025, die vorgeschlagene Ergebnisverwendung, der Wirtschaftsplan für 2027 sowie der Bericht der Prüferinnen und Prüfer beraten. Die entsprechenden Beschlüsse wurden gefasst und das Präsidium für das Geschäftsjahr 2025 entlastet. Außerdem entschieden die Bundesdelegierten über Veränderungen beim Vorsitz im Beirat.
Zum Ausklang der Sitzung besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die legendäre Wartburg oberhalb von Eisenach. Die Burg zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Deutschlands: Hier übersetzte Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche, zudem war die Wartburg Schauplatz des Wartburgfestes von 1817 und damit ein wichtiger Ort der deutschen Demokratie- und Nationalbewegung. Bei der Besichtigung konnten die Gäste unter anderem die Lutherstube, die historischen Wohnräume der Landgrafen sowie den prächtigen Festsaal erkunden und dabei die besondere Atmosphäre des UNESCO-Welterbes erleben.
Anna Florenske