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Tagung der Jugendbeauftragen

Bericht von der Tagung der Jugendbeauftragten vom 15. und 16. September 2017 in Königswinter

Thomas Reimers als Jugendbeauftragter des Bundesverbandes eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen, d.h. die Vertreter aus 11 Landesverbänden, zwei Vertreter der Deutschen Schreberjugend, sowie Frau Monschau von FuG und die Mitglieder des Bundesverbandes.

Da der Name und das Bundesland per Karte vor der jeweiligen Person standen, wurden die Personen etwas anders vorgestellt. In einem Spiel, das Tee oder Kaffee heißt, mussten sich die Teilnehmer bei jeweils zwei Begriffen entscheiden: Beispiel: Tee oder Kaffee: wer Tee liebt bleibt stehen, wer Kaffee bevorzugt setzt sich. So ging es mit mehreren Begriffen weiter und man war immer in Bewegung. Dieses Spiel lässt sich universell einsetzen und ist an keinerlei Alter gebunden.

Nach der Annahme der Tagesordnung stellte Anja Monschau von der Redaktion Familienheim und Garten, kurz FuG, die Leserreisen und damit verbunden im Besonderen die Jugendreisen vor.
Die Jugendreisen werden in Verbindung mit ruf Jugendreisen gemacht, die hier bereits seit 35 Jahren Erfahrungen gesammelt haben. Aber auch von den LV Bayern, Saarland und Niedersachsen gibt es Erfahrungen mit Jugendreisen.
Sie zeigte die Organisation der Jugendreisen auf und gab ein Beispiel mit der 9tägigen Busreise nach Sardinien, mit 20 Teilnehmern aus NRW. Über FuG können die Reisen zwischen 10 und 20 günstiger angeboten werden, je nach Standard der Unterkünfte.
Für 2018 ist vom 26.7. - 3.8. eine Reise nach Spanien geplant, die im Kostenbereich von ca. 350,- € liegen wird.

Danach berichtete der Bundesjugendbeauftragte über die Verschlankung des Bundesvorstands, was aber schon in den Sitzungen des Landesverbandes erläutert wurde.

Es folgten die Berichte aus den verschiedenen Bundesländern.
So gibt es vom LV Hamburg ein Weihnachtsmärchen im Ohnsorgtheater und inzwischen ein vergünstigtes Angebot von Niedersachsen für den Heidepark.
Auch haben sie eine Kooperation mit einem Hüpfburgverleiher.

Im LV Niedersachsengibt es einen Jugendausschuss mit 6 Mitgliedern. Sie organisieren mehrere Freizeiten (z.T. mit 300 Personen) für Kinder/ Jugendliche von 7-17 Jahren. Die Angebote sind bundesweit geöffnet.
So hatten sie auch eine sogenannte "Siedlerwette": die Umgestaltung eines freien Platzes im Umfeld der Gemeinschaft. Dies sollte als Wettbewerb stattfinden und mit Fotos dokumentiert werden. Man konnte auch Preise gewinnen.
Am 30.9. ist der Tag des Verbandes Wohneigentum im Heidepark, der ab dem 1.1.2018 erheblich günstigere Preise für Verbandsmitglieder anbietet.

Aus Sachsen-Anhaltkonnte nicht viel berichtet werden, da es keine oder kaum Rückmeldungen aus den Gemeinschaften gab.

Dafür war in Bayern die Welt wieder in Ordnung.
Hier läuft die Jugendarbeit über den Bayrischen Jugendring und nennt sich Bayrische Siedlerjugend. Es ist ein eigener Verband mit eigener Karte und ein anerkannter Träger der Jugendarbeit. Daher bekommt man auch Unterstützung vom Jugendring.
Auch in Bayern gibt es ein einwöchiges Zeltlager mit 150 ? 180 Kindern, wobei der Preis gestaffelt ist nach Mitgliedern bzw. Nichtmitgliedern, die einen etwas höheren Betrag zu entrichten haben.

Im Saarlandfand bereits die 20. Jugendfreizeit statt, doch nicht in Zelten, sondern in Selbstversorgerhäusern. Man hat als Richtschnur eine Anreise von ca. 4 Stunden Busfahrt und landet daher meistens im Schwarzwald. Es nehmen zwischen 50 und 80 Personen daran teil. Die Vorlaufzeit für die Planung ist ca. 2 Jahre, doch waren die Angebote z.B. im Jahre 2016 bereits nach 4 Tagen ausgebucht. Alle Betreuer sind im Besitz der JULEICA. Es wird auch mit anderen Gruppen zusammengearbeitet, z.B. den Pfadfindern und der Sportjugend.

In Schleswig-Holsteinfindet alle 2 Jahre ein Familientag statt, mit Spielstationen für Kleingruppen von 4 Personen und auch Einzelpersonen. Es gibt einen Clown, eine Hüpfburg, aber natürlich auch Kaffee und Kuchen.
Die Veranstaltung sollte zentral gelegen sein und nicht mehr als 1 ½ Stunden Fahrtzeit haben.

Die Vertreterin aus Baden-Württembergwar vorher Kreativgruppenleiterin, gleichzusetzen mit unserem ehemaligen Frauenreferat. Sie macht die Angebote über die Bezirksverbände, z.B. Kochnachmittage für Kinder, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Ernährung.
Auch gibt es einen Großeltern-Enkel Tag, an dem zusammen im Wald Naturmaterialen gesammelt werden, mit denen man im Anschluss gemeinsam bastelt.

In Rheinland-Pfalzgibt es Probleme mit der Rückmeldung aus den Gemeinschaften und es fehlt an Ideen, wie man in die Gemeinschaften kommen kann.

In Berlin-Brandenburgfindet die Jugendarbeit in den Gemeinschaften statt und ist nicht zentral gesteuert. Es gibt ein kleines Handbuch für die Jugendarbeit, das als Tischvorlage mitgebracht wurde.
Als ein Beispiel wurde genannt, dass man einen Zuschuss für das Ausleihen einer Hüpfburg vom Verband bekommt, wenn man ein Foto davon einsendet, an dem das Logo des Verbandes deutlich zu erkennen ist. Dieses Foto wird dann veröffentlicht.

Der LV Brandenburgist nur ein kleiner Landesverband und sieht es als oberstes Ziel erst einmal an, den Mitgliederstand zu halten.
Dazu sollte man einmal kritisch hinterfragen, ob denn die Informationen, die im Rechenschaftsbericht genannt werden, denn wirklich interessant für jüngere Leute sind, denn diese will man ja für den Verband gewinnen.
Aber es gibt durchaus auch Angebote: z.B. Spiele für jedes Alter, auch Brettspiele sind wieder modern, Radtouren, die durch einen Bus für Fußkranke begleitet werden, monatlich einmal Kegeln in Kooperation mit dem Kegelclub, einen Naturtag, an dem schöne Ecken erkundet werden, und natürlich Bastelnachmittage z.B. Weihnachtsbasteln für Kinder.

Ich konnte aus Hessen nicht viel erzählen, da wir hier nicht wirklich auf Jugendgruppen zurückgreifen können und die Jugendarbeit noch in den Kinderschuhen steckt.
Doch allein der Austausch, der mit diesem Bericht weitergegeben werden soll, hat Anregungen gegeben, die durchaus ausbaufähig sind.

Die beiden Teilnehmer der Deutschen Schreberjugend hatten vor allem den Erwerb der JULEICA als Thema, denn durch den Erwerb dieser Karte kann man zum Einen an den Zeltlagern teilnehmen, hat aber durchaus auch einen Vorteil bei einer Bewerbung.
Die JULEICA wird an 2 Wochenenden mit 50 Stunden erworben, wobei es neben der Vermittlung von Rechten und Pflichten auch um das Ausprobieren von Spielen geht. Man sollte hier als Verband Wohneigentum auftreten und sich deutlich von z.B. der Sportjugend abgrenzen, das heißt man sollte auch Informationen über den Verband einbauen.
Neben den zwei Wochenenden mit Theorie und Praxis sollte man noch einen Praxisteil verpflichten, bei dem es um die Teilnahme an einer Jugendfahrt gehen kann oder aber um ein selbstorganisiertes Event in der Gemeinschaft.
Auf jeden Fall sollte man den Jugendlichen das Gefühl geben, dass sie dem Verband wichtig sind.
Der Erwerb der Karte ist für den Jugendlichen unter 18 Jahren frei, bei älteren Teilnehmern bzw. wenn man schon arbeitet, zahlen diese einen Anteil von 25,-? pro Person. Die realen Kosten von ca. 250,-? trägt der jeweilige Landesverband.
Zum Teil kann man die Teilnahme an solch einem Seminar als Sonderurlaub beantragen, vor allem bei Teilnehmern, die im öffentlichen Dienst arbeiten.

Bei dem Punkt der Gewinnung junger Mitglieder wurde den Teilnehmern des Seminars vor Augen geführt, warum sich Jugendliche (aus Sicht der Jugendlichen selber) engagieren, bzw. was für sie wichtig ist.

Was suchen sie:
Anerkennung/ Wertschätzung und Vertrauen,
etwas Neues, die Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen, Spaß, Freiheit in der Gestaltung, die Endlichkeit eines Projektes, d.h. keine Festlegung über einen längeren Zeitraum, aber auch einen Treffpunkt.
Ganz wichtig ist es, auch wenn es manchmal schwerfällt: Lob verteilen.

So wurden auch ganz andere Ansätze diskutiert, z.B. den Rollenwechsel, d.h. die Arbeiten tauschen. Man ist einfach in den Abläufen zu eingefahren um etwas Neues zu sehen.

Auch wurde der Tag des Ehrenamtes angesprochen, an dem man z.B. Jubilare oder diejenigen, die für die Gemeinschaft gearbeitet haben, zu einem Essen einlädt.
Eine interessante Idee ist es, die Kinder mit ihren Geburtsjahren mit in den Aufnahmebogen aufzunehmen. So kann man zu den verschiedenen Ereignissen auf eine mögliche Zahl Kinder oder Jugendliche zurückgreifen und diese direkt anschreiben.
Wünschenswert wäre auch der regelmäßige Austausch zwischen den Jugendbeauftragten bzw. Vorsitzenden, um Ideen weiterzugeben. Ideal wäre natürlich jedes Jahr, aber wir wissen, dass dies auch eine Kostenfrage ist.

Auf der Homepage des Jugendverbandes gibt es ein sogenanntes ?Regal?, in dem man Dinge findet, die man evtl. selber für seine Arbeit verwenden kann.
Es ist natürlich noch schwierig zu organisieren, wer welchen Zugang bekommt, da die Vergabe der Passwörter dem Bundesverband obliegt.
So sollte man dort z.B. finden können: eine Musterplanung für ein Fest, einen Musterflyer, einen Leitfaden zum Umgang mit der Presse.

Beispiel für ein weiteres Spiel, genannt Mixer:
Man bildet einen Kreis, ein Spielleiter geht in die Mitte und zeigt auf eine Person und nennt einen Begriff, z.B. Mixer. Dann hebt der angesprochene beide Arme und die jeweiligen Nachbarn drehen sich unter den Armen, wie bei einem Mixer.
Weitere Begriffe waren z.B. Toaster: die beiden äußeren Personen bilden den Toaster und die Person in der Mitte muss einmal hochhüpfen, wie das Toastbrot, das fertig ist.
Oder James Bond: er steht mit gezückter Waffe da und wird von den beiden Nachbarn ?angehimmelt?.
Es gab auch die Waschmaschine: die beiden äußeren Personen bilden mit den Armen die Waschmaschine, die mittlere Person bewegt sich wie beim Schleudergang.
Hier kann man seine eigene Kreativität spielen lassen.

Bei der Auswertung des Seminars als einen der letzten Punkte, kam deutlich zum Ausdruck, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr zufrieden mit dem Verlauf der beiden Tage waren. Dies bezog sich nicht nur auf den Informationsgehalt, sondern auch auf die Atmosphäre und das Miteinander.

Ich persönlich möchte sagen, dass sich die Anreise gelohnt hat und alle wieder mit neuer Motivation zurück in den Landesverband gehen.

Gudrun Sachse

Gudrun Sachse

© Gudrun Sachse

Gudrun Sachse

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Gudrun Sachse

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