Boßeltour der Gemeinschaft Hambühren mit anschließendem Essen beim Italiener

Wie in den Vorjahren veranstaltete die Gemeinschaft Hambühren im Verband Wohneigentum auch in diesem Jahr wieder das beliebte Frühjahrsboßeln.
Treffpunkt war Hambühren I - Unter den Eichen. Der Vorsitzende Norbert Jahnke begrüßte die Anwesenden und Werner Muck verlas die durch Auslosung ermittelten Namen der in zwei Gruppen à 8 Personen eingeteilten Teilnehmenden. Die Mannschaften erhielten ihren Namen nach den Farben der Boßelkugeln (rot und gelb).
Obwohl die Wettervorhersage leichten Regen angekündigt hatte, blieb es während des ganzen Turniers trocken und der wenige Wind konnte die gute Stimmung nicht verderben. Bestgelaunt starteten wir mit einem Bollerwagen als Proviantfahrzeug auf den Parcours. Auch in diesem Jahr starteten wir auf dem asphaltierten Weg "Im Dorfe". Nach etwa einem Kilometer und circa 22 Wurf lud eine Bank am Wegesrand ein, den Inhalt des Bollerwagens zu inspizieren. Beide Mannschaften waren etwa gleich stark, die Mannschaft Rot benötigte nur einen Wurf weniger als die Mannschaft Gelb. Hannelore Loschinsky hatte für das leibliche Wohl gesorgt. Heißer Kaffee, Tee und Glühwein als aufwärmende Getränke sowie Gebäck wurden in der Pause kostenfrei angeboten. Die meisten bedauerten, dass die Straßenwölbung die Kugeln oft und viel zu früh in den Seitenraum abdriften ließ. Nach weiteren 500 Metern stellte ein Feldweg in Richtung Norden die nächste Herausforderung dar. Entweder nutzte man den sandigen Feldweg mit seinen Reifenspuren oder man versuchte, den daneben liegenden, rinnenförmigen Fußpfad zu nutzen. Wenn die Kugel in der Rinne blieb, konnten rekordverdächtige Wurfweiten er-zielt werden. Nach fast 600 Metern Feldweg und etlichen Würfen dauerte es nicht allzu lange, bis die nächste Pausenbank erreicht wurde. Hier zeigte sich, dass die Mannschaft Rot deutlich öfter in der Rinne laufen ließ und sich einen Vorsprung von sechs Wurf er-kämpfte, den sie am Ende auf acht Wurf ausbauen konnte. Da der Bollerwagen immer noch gut gefüllt war, konnte man sich für den weiteren Rückweg stärken. Danach ging es auf dem Winsener Weg weiter in Richtung Ziel "La Villa". Wegen etlicher - wegen regsamem Verkehr von Treckern mit Gülleanhängern - bedingter Pausen waren alle froh, nach reichlich zweieinhalb Stunden sportlicher Betätigung das Ziel erreicht zu haben. In der Gaststätte "La Villa" warteten schon weitere Mitglieder, die nur am Essen teil-nehmen wollten. Die Bekanntgabe der Platzierungen erfolgte vor dem Essen. Die beste Mannschaft (Rot) brauchte für 3,4 Kilometer 72 Wurf (= 47 m/Wurf). Die Mannschaft Gelb belegte mit 80 Wurf den zweiten Platz. Es war ein ausgeglichener Wettkampf und im Grunde haben alle bei dieser Veranstaltung gewonnen. In gemütlicher Runde wurde noch lange über die gelungene Boßeltour diskutiert und noch einmal herzlich darüber gelacht, dass einer aus dem Team Gelb die Kugel so unglücklich auf den Sandweg geworfen hat, dass sie keine 10 Meter gerollt ist. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die-se Veranstaltung im Herbst wiederholt werden sollte. Der Vorsitzende Jahnke schloss das Turnier mit einem Dank an die Organisatoren sowie einem Hinweis auf den Fahrradausflug mit anschließendem Grillen am 31. Mai.
Text: Werner Muck

Pause
Die Pausenbank war sehr begehrt   © Rudolf Kunz

Peter wirft
Die Wölbung des asphaltierten Weges war eine besondere Herausforderung   © Werner Muck