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Wählen gehenEuropa mitgestalten

"Gehen Sie wählen, machen Sie Europa stark!" Das ist das Plädoyer von Manfred Jost, Präsident des Verbands Wohneigentum, zur Europawahl. Vom 23. bis zum 26. Mai wählen in Europa rund 500 Millionen Wahlberechtigte zum 9. Mal die aktuell 705 Abgeordneten des Europäischen Parlamentes. Die Bundesrepublik wird durch 96 Abgeordnete im nächsten EU-Parlament vertreten sein. Viele Kandidaten treten an, Europa verantwortlich mitzugestalten, andere kandidieren mit lautstarken Parolen als Europagegner. Europapolitik ist, wie jede gute Politik, Mühe, Krisenbewältigung, Kompromiss. Vor 70 Jahren wurde als erster Schritt der Europarat gegründet, Basis für 70 Jahre Frieden. Verantwortlich für ein stabiles Europa ist jeder Wahlberechtigte. Manfred Jost: Gemeinsamkeit macht stark!

Manfred Jost

Manfred Jost, Präsident Verband Wohneigentum © privat

Auch künftig werden die gewählten Abgeordneten mit einer Vielzahl von Problemen und Herausforderungen konfrontiert sein: Sei es die Globalisierung und kulturelle Identität, die Digitalisierung und Stärkung der Regionen, die Individualisierung, die Gleichstellung der Geschlechter, das Infragestellen traditioneller sozialer Normen selbst im Familienleben bis hin zu Fragen zu Zuwanderung, Flüchtlingsströmen, Integration und Sicherheit. Viele fragen sich: Können wir überhaupt noch auf zukunftsweisende Entscheidungen und Lösungen hoffen, wenn es allem Anschein nach schon bei der altbewährten Gemeinsamkeit anfängt, zu bröckeln. Ist der Brexit ein erstes Zeichen eines um sich greifenden Nationalismus oder bildet er nur den unrühmlichen Abschluss des langjährigen Sonderstatus eines Inselvölkchens? Wir erleben, dass die Mitgliedschaft in der Europäischen Union, ja die Union selbst nicht unwiderruflich ist.

Gemeinsam, nicht allein!

Wie wollen wir in einer Welt, in der jeder der Erste sein will, wirtschaftlich bestehen? Wie wollen wir unser Überleben sichern, wenn unser Handeln vom wirtschaftlichen Diktat der Großmächte und ausbeuterischen Akteure geprägt wird? In einer Welt der "Global Player" wie die USA, China und Russland ist es faktisch unmöglich, als Nationalstaat mitzuhalten. Hier gilt der Grundsatz: "Gemeinsamkeit macht stark". Deshalb sind die europäischen Länder gefordert, Zeichen zu setzen und sich nicht auseinanderdividieren zu lassen. Unsere Werte, unsere Kultur auch hinsichtlich der Wirtschaftspolitik, unsere demokratischen Grundsätze und insbesondere unsere sozialen Bindungen sind der Garant für einen erfolgreichen Umgang mit Egomanen und Despoten.

Demokratie und Nachhaltigkeit

Wir sind ebenso in der Pflicht, unsere Umwelt zu schützen. Es gilt, sie zu erhalten, um auch den nachfolgenden Generationen eine lebens- und liebenswerte Welt zu übergeben. Demokratie und nachhaltiges Tun sind die Schlüsselworte für die kommenden Jahre. Auch dafür benötigen wir ein politikfähiges Europäisches Parlament.

Sicher, das Europäische Parlament ist nicht mit dem Deutschen Bundestag zu ver-gleichen, da es sich im Wesentlichen auf drei Kompetenzen reduziert. Dies sind die Mitwirkung an Gesetzen, das Wachen über den EU-Haushalt und über die EU-Kommission. Doch gehört es zum Kern der VisionEuropa, dem erfolgreichsten Frie-densprojekt im 20. und 21. Jahrhundert, um das uns viele Länder dieser Erde be-neiden. Europa hat gelernt. Seine Mitglieder haben sich mit der Schaffung von Rechtsstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte aufeinanderzubewegt, um gleichberechtigt miteinander zu leben. Mit Ihrer Stimme stärken Sie ein demo-kratisch legitimiertes Europa.

Europa ohne Schlagbäume

Ich persönlich kann mich noch genau daran erinnern, wie sich Grenzen im Alltag ausgewirkt haben. Schlagbäume, Personenkontrollen, Gepäckkontrollen, selbst wenn man sich nur kurz im "Ausland" aufgehalten hat. Hinzu kam ein mitunter zurückhaltender, ja manchmal sogar richtig reservierter Empfang. Sicher waren damals viele Narben des 2. Weltkriegs noch nicht verheilt. Dies alles hat sich alles in allem zum Guten gewendet.

Gehen Sie am 26. Mai zur Wahl: Auf, dass Ihre Kinder und Enkel in Frieden und sozialer Sicherheit, in einer lebenswerten Welt erwachsen werden dürfen.

Ihr

Manfred Jost
Präsident

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