Weihnachtsbaum - besser mit Ballen oder Topf?

Erst mit einem schönen Weihnachtsbaum wird das Fest richtig feierlich. Doch der hat viel zu schnell ausgedient und wird zu Brennholz. Um das zu vermeiden, kauft man vielleicht einen Weihnachtsbaum mit Wurzelballen, weil der nach dem Fest wieder eingepflanzt werden kann. Und noch besser: Die Aussicht, den Baum im nächsten und übernächsten Jahr wieder nutzen zu können. Doch was zunächst vorteilhaft klingt, sollte gut überlegt sein.

Baum mit Geschenken
Höchstens 10 Tage sollte ein Baum mit Ballen oder Topf im Zimmer sein.   © pixabay

Unsere Tipps für Weihnachtsbäume mit Ballen oder Topf:

  • Der Ballen sollte fest sein und viele Faserwurzeln haben. Nur mehrmals verpflanzte Gehölze aus einer Baumschule weisen diese Qualitäts-Merkmale auf.

  • Die Größe des Ballens sollte im ausgewogenen Verhältnis zur Pflanze sein.

  • Ein Baum, der mit seinen Wurzeln nicht nur eben vor dem Verkauf in einen Topf gedrückt wurde, sondern im Container kultiviert wurde ist einer Ballenpflanze vorzuziehen.

  • Holen Sie den Baum frühestens einen Tag vor Heiligabend ins Zimmer.

  • Beim Eintopfen auf der Erde oben einen Gießrand lassen und die Erde intensiv wässern. Container-Pflanzen sollten vor dem Eintopfen mit dem Ballen in Wasser getaucht werden bis keine Luftblase mehr aufsteigt.

  • Während der Festtage möglichst kühl aufstellen und Zugluft vermeiden.

  • Täglich gießen und die ganze Pflanze mit Wasser besprühen.

  • Den Weihnachtsbaum maximal 10 Tage im beheizten Raum halten.

  • Den Baum vor den Auspflanzen ins Freiland entsprechend abhärten - zum Beispiel zunächst nur tagsüber rausstellen, dann auch nachts.

  • Nach dem Auspflanzen ins Freiland Pflanze vor Wind und Sonne schützen. Gießen nicht vergessen, denn immergrüne Gehölze brauchen auch im Winter Wasser.

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