Ein moderner VerbandArbeitskreis Zukunft: erste Ergebnisse

Um den Verband Wohneigentum erfolgreich durch das nächste Jahrzehnt zu führen, beschloss der Bundesvorstand im Mai 2010 die Bildung des Arbeitskreises Zukunft. Ziele: die strategische Ausrichtung für die nächsten Jahre und Positionierung des Verbands Wohneigentum als starke, etablier-te Marke. Auf dem Bundesverbandstag in Potsdam stellte der 2. Vize-präsident und Arbeitskreis-Vorsitzende Peter Wegner erste Ergebnisse vor.

Auf dem Bundesverbandstag in Potsdam präsentierte Peter Wegner, 2. Vizepräsident des Verbands Wohneigentum, erste Ergebnisse des Arbeitskreises Zukunft, dem er vorsteht.  
Der Name „Verband Wohneigentum“ ist bereits seit 2005 gültig und hat einen guten Ruf in der Politik sowie der Verbändelandschaft. In der Öffentlichkeit ist er aber noch nicht so bekannt wie gewünscht – trotz der vielfältigen Leistungen. Dies will der neu besetzte Arbeitskreis Zukunft ändern.

Der Arbeitskreis setzt sich derzeit aus fünf ständigen Mitgliedern zusammen, die von den Landesverbänden vorgeschlagen wurden: Peter Wegner (2. Vizepräsident des Bundesverbands und Vorsitzender des Landesverbands Niedersachsen), Roger Gapp (Landesverband Berlin-Brandenburg), Reinhard Gayer (Landesverband Bayern), Andreas Kröner (Landesverband Nordrhein-Westfalen) und Petra Uertz (Bundesgeschäftsführerin). Die Zahl der Mitglieder wurde bewusst klein gehalten, um kurze Kommunikations-wege und schnelles Handeln zu ermöglichen. Nach Bedarf kann der Kreis jedoch erweitert werden.

Peter Wegner greift als Arbeitskreis-Vorsitzender und Marketing-Fachmann auf einen reichen Erfahrungsschatz aus seinem Landesverband Niedersachsen zurück. Dort laufen schon seit knapp drei Jahren Bemühungen, die Marke „Verband Wohneigentum“ zu etablieren. Wegner meldete Erfolg: Mittlerweile habe sich die Wahrnehmung des Landesverbands in der Öffentlichkeit verbessert.

Kernfragen

Um eine verbesserte Wahrnehmung zu erreichen, steht ein bundesweit einheitlicher öffentlicher Auftritt ganz oben auf der Agenda des Arbeitskreises. Hierfür muss zunächst das Leitbild klar und für alle Mitglieder verbindlich definiert sein. Zur Entwicklung dieses Leitbildes beriet der Arbeitskreis Zukunft über die Fragen: „Wer wir sind – Aufgaben des Verbands“, „Was wir wollen – Ziel/Vision des Verbands“ und „Wie wir handeln – Kultur, Werte und Prinzipien des Verbands“. Im nächsten Schritt, so Wegner, müsse der Leitbild-Entwurf möglichst breit im Verband diskutiert werden.

Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung einer gemeinsamen Marke. Mit dem Verbandslogo gibt es bereits einen Grundbaustein für das Corporate Design, sprich die Verbandserscheinung. Wegner betonte, dass künftig ein klares Signal von dem Logo ausgehen müsse. Um das Logo bekannt zu machen, dürfe es kein „Kraut und Rüben“ von diversen Logos und Wappen geben, die nur die Öffentlichkeit verwirren. Stattdessen soll zukünftig das reine Verbandslogo – ohne die bisher verwendete zusätzliche Zeile mit den Namen der Landesverbände oder Gemeinschaften – flächendeckend verwendet werden. „Wir müssen erkannt werden als ein Verband“, appellierte Wegner an die Delegierten. Vorteil eines allgemeinen Logos wäre auch, dass Werbematerial in größeren Mengen zentral und damit kostengünstiger bestellt werden könne.

Des Weiteren berät der Arbeitskreis Zukunft über ein allgemein gültiges Verbands-motto.

Dienstleistungen

Um die Dienstleistungen des Verbands auch bundesweit bekannt zu machen, plant der Arbeitskreis Zukunft die Erarbeitung eines Kernkatalogs. Grundidee ist hier die stärkere Vernetzung der Landesverbände untereinander.

Das A und O einer modernen Verbandsentwicklung ist jedoch eine funktionierende Kommunikation, intern wie extern. Wegner machte darauf aufmerksam, dass vor allem das Internet eine viel genutzte Informationsquelle darstelle. Die Websites der Verbände und Gemeinschaften seien gute Plattformen zur Selbstdarstellung.

Zum Ende seines Vortrag betonte Wegner das eigentliche Ziel des Arbeitskreises: „Die Stabilisierung der Landesverbände und des Bundesverbands als Dachverband, um eine noch bessere Betreuung unserer Mitglieder zu ermöglichen.“

Kh