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Frauentreffen am 19./20.09.2015 in Leinatal/Engelsbach

Bereits zum 12. Male fand ein Frauentreffen in Thüringen statt und zum 2. Male war auch eine hessische Delegation dabei.
Auf Einladung der Frauenvertreterin Margit Rommel des Thüringer Verbands Wohneigentum trafen die drei hessischen Teilnehmerinnen Gudrun Sachse (Frauenreferentin Hessen-Nord), Kornelia Heinzerling (Frauenreferentin Hessen-Süd) und Gisela Steinbrecher (Gemeinschaftsleiterin von Cornberg) mit den Vertreterinnen aus den Thüringer Gemeinschaften zusammen, um hier über die Landesgrenzen hinaus mit den Frauen zu diskutieren.
Am Anfang stand die Erweiterung des "Horizonts", denn man besuchte gemeinsam die Thüringer Glasperlen Schauwerkstatt von Frau Astrid Ortlepp Man schaute der Perlenwicklerin zu, wie sie mit viel Geduld und einer ruhigen Hand die Perlen drehte, die immer ein Unikat sind. Sie erzählte aus der Geschichte der Glasperlenherstellung, die mit ihrer eigenen Geschichte kombiniert war, denn auch schon ihr Großvater hat Perlen hergestellt. So kamen ihre Großeltern als Flüchtlinge nach Thüringen und haben das Handwerk hier weitergeführt.

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Natürlich hat jeder Perlendreher seine eigene Handschrift und lässt sich nicht wirklich die kleinen Geheimnisse entlocken, die den Unterschied ausmachen. So kann Frau Ortlepp auch nach Jahren ihre Perlen wiedererkennen, die an bestimmten Stücken verarbeitet wurden. Da alles in Handarbeit hergestellt wird, hat auch Frau Ortlepp mit der Konkurrenz aus den sogenannten "Billigländern" zu kämpfen, doch mit der Öffnung ihrer Werkstatt für Interessierte hat sie ein Alleinstellungsmerkmal, was nicht nur ihr, sondern auch der Region zu Gute kommt.

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Anschließend kam das gemeinsame Mittagessen, bei dem schon reger Informationsaustausch stattfand und man viele Bereiche ansprach und feststellte, egal ob Thüringen oder Hessen, als Frauen sah man hier immer eine gemeinsame Basis, an der man arbeiten konnte.
Dann ging man in die Unterkunft, die im Landgut Engelsbach war und bezog ein gemeinsames Haus mit mehreren Schlafzimmern, sowie einer kleinen Küche mit angeschlossenem Wohnraum.

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Anschließend traf man sich wieder zu einer gemeinsamen Runde, wo man sich bei Tee und Kaffee erst einmal den anderen Frauen vorstellte und ein wenig aus seinem Arbeitsbereich berichtete. Dabei kamen gleich Fragen auf und eine angeregte Diskussion entstand.
Man sprach über die verschiedenen Aktivitäten, wobei auch die Frage nach der rechtlichen und versicherungsrechtlichen Seite nicht außer Acht gelassen wurde. Man hat im gemeinsamen Gespräch neue Ideen weitergegeben, aber auch die Schwierigkeiten beklagt, wenn der gute Wille und die gute Idee z.B. durch das Unverständnis oder die Intoleranz von Anwohnern gebrochen wurden. Das Beispiel war die Aufstellung einer Sitzbank, wo sich dann über deren Benutzung von Jugendlichen in den Abendstunden beschwert wurde.
Es wurde auch kritisch der Name "Frauentreffen" bewertet und gefragt, ob man mit einer angepassten englischen Form als "Workshop" für Frauen vielleicht mehr Interesse erzeugt.

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Hier einige Ideen, die an dem Nachmittag zu hören waren bzw. vorgestellt wurden:

  • Wanderung mit einem Förster / Kräuterwanderung / Pilzwanderung, aber nur mit einem Pilzsachverständigen

  • eine Dorfrallye, wo man von bestimmten Bereichen nur kleine Ausschnitte zeigt, die zu erkennen sind.

  • Quiz zum Dorf

Besonders für Kinder:
Gummistiefelweitwurf / Basketball mit Wasserbomben / Bücherverkauf / Kinderflohmarkt /
Eine besondere Idee war es, z.B. Kinder gegen die Eltern antreten zu lassen und von dicken Gewindestäben jeweils eine Mutter mit beiden Händen hoch und wieder runter zu drehen.
Selbst beim gemeinsamen Abendessen wurde noch weiter diskutiert.

Danach fing der gemütlichere Teil an. Bei Rotwein und Knabberzeug, und damit in einer nicht so offiziellen Atmosphäre wurde gemeinsam gebastelt und während man eifrig kleine Mäuse aus Wollresten strickte, die noch gefüllt wurden, aus Eierkartons kleine Glöckchen bastelte und bemalte, oder aber aus Wäscheklammern Engel bastelte, der Erfahrungsaustausch kam dabei nicht zu kurz. Es war ein gemütlicher Abend, der den Zusammenhalt der Frauen weiter festigte.

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Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden die Themen des vorherigen Tages weiter diskutiert und ein Resümee gezogen.
Alle Teilnehmerinnen bedauerten es sehr, dass Frau Rommel aus gesundheitlichen Gründen ihre Arbeit als Frauenreferentin in Thüringen nicht fortführen kann. Wir alle hoffen, dass damit die Tätigkeit nicht einschläft und eine neue, genauso engagierte Frau gefunden wird, um auch den nun zum zweiten Male gefundenen Kontakt nicht abreißen zu lassen. Man hofft, dass der Landesverband Thüringen wieder eine so fähige Frau finden wird, damit die Arbeit von Frau Rommel fortgesetzt werden kann. Vielleicht auch als hessisch-thüringische Zusammenarbeit, denn es wurde von den "Hessinnen" vorgeschlagen, doch auch einmal die Thüringer Frauen zu einer solchen Veranstaltung nach Hessen einzuladen.
Anschließend machte man sich auf den Weg zur Landesgartenschau nach Schmalkalden. In kleinen Grüppchen besuchten man den Bereich, diskutierte über die gesehenen Pflanzen oder die Dekotipps, die den Frauen wieder neue Ideen mitgaben, z.B. warum nicht mal einen alten Koffer mit Blumen bepflanzt in den Garten stellen bevor er zum Sperrmüll kommt.

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Bei einer verdienten Pause im Festzelt wurde am Nachbartisch eine prominente Person entdeckt und Frau Rommel war mutig genug Herrn Bodo Ramelow anzusprechen, kurz die Gruppe und ihre Arbeit vorzustellen. Bereitwillig stellte sich Herr Ramelow zu einem gemeinsamen Foto zur Verfügung.
Nach solch prominenter Bereicherung blieb nur noch der Abschied voneinander und das Versprechen, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.

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Die Teilnehmerinnen des Treffens der Thüringer Frauen mit ihren Gästen aus Hessen.
Hinten in der Mitte Gudrun Sachse und die Initiatorin Margit Rommel,
vorne die beiden Hessinnen Gisela Steinbrecher (links)
und Kornelia Heinzerling (rechts).

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