70 Jahre Verband Wohneigentum Hessen

Am 26.11.1946 wurde der Verband Wohneigentum Hessen e.V. unter dem damaligen Namen "Landesverband Hessischer Kleinsiedler" gegründet. Im Jahr 1954 folgte die erste Namensänderung in "Deutscher Siedlerbund, Landesverband Hessen e.V." und im Jahr 2006 in " Verband Wohneigentum Hessen e.V."
Der Verband hat aktuell rund 12.000 Mitglieder und ist organisiert in 5 Regionalverbände mit 130 örtlichen Gemeinschaften. Hinzu kommt eine Vielzahl an Einzelmitgliedschaften.

Nach der Gründung setzte sich der Verband für den Bau und die Förderung von Kleinsiedlungen ein. Die Kleinsiedlung wurde Bestandteil der Wohnungsbaupolitik und ist durch die Einführung der Richtlinien zur Förderung von Gruppenkleinsiedlungen als besondere Wohnform hervorgetreten. Die "Kleinsiedler" sind bei der Planung der Gartenanlage und der Kleintierhaltung fachlich beraten worden. Der Deutsche Siedlerbund, Landesverband Hessen e.V., wurde für die fachliche Beratung der Kleinsiedler vom Hessischen Innenministerium anerkannt.

Die Geschäftsstelle befand sich anfangs in Frankfurt und wurde 1973 zum jetzigen Standort nach Oberursel verlegt. Zeitgleich wurde in Oberursel eine Mustersiedlung in Zusammenarbeit mit der Nassauischen Heimstätte gebaut.

Das Kleinsiedlungswesen wurde durch regelmäßige Landeswettbewerbe "Die besten Kleinsiedlungen" einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Im Rahmen der bautechnischen und wohnungs-politischen Entwicklungen wird der Wettbewerb heute unter der Bezeichnung "Wohneigentum - heute für morgen" fortgeführt.

Die Veränderungen und Anforderungen an das Wohnen haben sich auf die Verbandsarbeit ausgewirkt. Themen wie energetische Haussanierung, nachhaltige und ökologische Gartenberatung, Verbraucherschutz für Haus und Garten sowie Fragen rund um die Vermietung und Eigentumswohnung stehen heute im Fokus der Verbandsarbeit.