Betrugswelle mit gefälschten Inkasso-Schreiben Mitgliedsfamilie betroffen - Anzeige erstattet

Die Inkassogesellschaft EOS KSI Inkasso Deutschland GmbH warnt derzeit vor einer Betrugswelle mit gefälschten Mahnschreiben.
Unbekannte Täter verschicken Briefe im Namen des Unternehmens und fordern Empfänger zur Zahlung an -
geblicher Forderungen auf.
Laut dem Unternehmen handelt es sich dabei um eine gezielte Täuschung, bei der Identität und Firmendaten miss -
braucht werden.
Falsche Forderungen im Namen von Lotterien
Nach Angaben von EOS KSI sind seit November 2025 mehrere Serien solcher gefälschten Schreiben im Umlauf. In den Briefen wird häufig behauptet, dass eine offene Forderung im Zusammenhang mit der "Euromillionen-Lotterie" oder neuerdings auch mit dem "Eurojackpot" bestehe. Empfänger werden aufgefordert, einen bestimmten Betrag zu begleichen.
Die Betrüger nutzen dabei den Firmennamen, die Anschrift und das Logo von EOS KSI, um den Schreiben ein seriöses Erscheinungsbild zu geben. Teilweise werden Betroffene aufgefordert, telefonisch Kontakt aufzunehmen, um Zahlungsdetails zu erhalten.
Laut dem Unternehmen handelt es sich bei den angegebenen Telefonnummern jedoch nicht um offizielle Kontakte, sondern um eine Falle.
Ermittlungen laufen
EOS KSI hat wegen des Missbrauchs seiner Unternehmensidentität Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Das entsprechende Ermittlungsverfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn geführt. Betroffene können sich dem Verfahren anschließen oder Hinweise an die Ermittlungsbehörden weitergeben.
Druck und Drohungen als typische Masche
Betrügerische Inkasso-Schreiben arbeiten häufig mit starken Drohungen, etwa mit angeblichen Schufa-Einträgen, Zwangsvollstreckung oder Kontopfändung, um die Empfänger zu einer schnellen Zahlung zu bewegen. Gleichzeitig verwenden die Täter oft reale Unternehmensdaten, um ihre Forderungen glaubwürdig erscheinen zu lassen.
So können sich Verbraucher schützen
EOS KSI rät Empfängern, bei zweifelhaften Forderungen besonders vorsichtig zu sein. Verbraucher sollten:
keine Zahlungen leisten, ohne die Forderung zu prüfen
angegebene Telefonnummern aus verdächtigen Schreiben nicht anrufen
die Echtheit eines Inkassoschreibens über offizielle Kontaktwege des Unternehmens überprüfen
im Zweifel die Polizei oder Verbraucherzentrale informieren
Wer ein verdächtiges Schreiben erhält, kann sich laut EOS KSI direkt an die offizielle E-Mail-Adresse des Unternehmens wenden und den Fall melden.
Wachsamkeit bleibt wichtig
Der Fall zeigt, dass Betrüger zunehmend professionelle Methoden einsetzen und bekannte Firmen als Absender nutzen. Experten raten deshalb, Inkasso-forderungen grundsätzlich kritisch zu prüfen - besonders dann, wenn man selbst keine entsprechende Leistung in Anspruch genommen hat. (C.W.)
Hier zu den Warnhinweisen der EOS KSI Inkasso Deutschland GmbH...
Quelle: EOS KSI Inkasso Deutschland GmbH
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