Historie

Historie Lärmminderungsplanung / Lärmaktionsplan
Beteiligung der Siedlergemeinschaft Goldstein e.V. und der AG Lärmschutz


Juni 2015 Zur zweiten Anhörung zum Lärmaktionsplan des Regierungspräsidiums Darmstadt, Fristende war der 22.05.2013, wurden noch keine Ergebnisse veröffentlicht. Die gesammelten Einwendungen werden mit dem Verkehrsministerium erörtert und ggf. Änderungen durchgeführt. Wie dieser Zeitraum schon zeigt, ist selbst bei positiver Beurteilung auf eine schnelle Umsetzung nicht zu hoffen.

Januar 2015 Die Stadt Frankfurt lehnt den Antrag ab, da Messungen keine Grundlage für Lärmschutzmaßnahmen bilden können. Das einzige zulässige Verfahren sind Verkehrszählungen, auf deren Grundlage dann Lärmberechnungen erfolgen. Verkehrszählungen führt Hessen Mobil alle 5 Jahre durch, neue Berechnungen, die dann die Grundlage neuer Entscheidungen bilden könnten, werden für 2017 erwartet!

Juli 2014 Die SPD im Ortsbeirat 6 stellt einen neuen Antrag auf Lärmmessungen an genau definierten (neuralgischen) Punkten bei Ostwind. Dieser Antrag wird vom OB 6 verabschiedet und an den Magistrat weitergereicht.

Mai 2014 Trotz der Aussichtslosigkeit wird der neue hessische Verkehrsminister Al-Wazir (GRÜNE) angeschrieben und auf dessen Unterstützung gehofft. Im Juli kommt eine stereotype Antwort mit gleicher Argumentation wie ein halbes Jahr zuvor von Minister Rentsch. Die Planungsabteilung im Hessischen Verkehrsministerium verdeutlicht in einem eigenen Antwortschreiben allerdings, dass die Stadt Frankfurt den Lärmschutz aus eigenen Mitteln bauen und finanzieren könnte. Hieran ist die Stadt allerdings nicht interessiert.

März 2014 Die AG Lärmschutz arbeitet mit nur noch 2 Mitgliedern auf "Sparflamme" weiter. Unsere Forderungen sind aussichtslos, denn an den Vorgaben von Hessen Mobil, die dem Verkehrsministerium zuarbeiten, ist nicht vorbei zu kommen.

10.11.2013 Die AG Lärmschutz richtet nochmals einen Brief mit den Forderung an den hess. Verkehrsminister Rentsch, um vielleicht doch noch eine Entscheidung zu unseren Gunsten in den letzten Monaten seiner Amtszeit zu erhalten. In seinem sehr ausführlichen Antwortschreiben, das uns Mitte Dezember erreicht, bleibt er bei der fortwährenden Feststellung, dass die Richtwerte von 70 dB(A) tags und 60 dB(A) nachts nach der Straßenverkehrsordnung und der Lärmschutz-Richtlinien-StV in Goldstein nicht erreicht, geschweige denn überschritten werden und damit sowohl eine Geschwindigkeitsbeschränkung aus Lärmschutzgründen wie auch weiterer baulicher Lärmschutz nicht notwendig seien. Die bundesweiten Verkehrszählungen aus den Jahren 2005 und 2010 zeigen zudem keine große Veränderung der Verkehrsbelastung auf dem an Goldstein angrenzenden Abschnitt der A 5 mit einer Bewegung von 145.800 Kfz /24 Std. Eine hörbare Änderung der Lautstärke würde sich erst bei einer Minderung um mindestens 3 dB(A) ergeben, was einer Halbierung oder Verdoppelung der Verkehrsstärke entspräche. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung kann nur angeordnet werden, wenn sich der Verkehr tags mehr als verzehnfacht bzw. nachts verfünffachen würde. ?Diese Verkehrsmenge ist allein schon wegen der Kapazitätsgrenzen der Autobahn nicht erreichbar?, so Minister Rentsch.

03.09.2013 Der Verkehrsausschuss hat den Antrag ?Lärmaktionsplan? in seiner Sitzung auf der Tagesordnung; er wird jedoch zurückgestellt. Wir zeigen in der Sitzung unsere Empörung über diese Rückstellung, zumal wir bereits im April schriftlich um Unterstützung gebeten hatten und die Fristen zur Stellungnahme beim RP Darmstadt bereits Ende Mai abgelaufen sind. Wir machen unserem Ärger Luft, in dem wir die Beteiligten nochmals anschreiben. Ein Beschluss fällt in der Sitzung am 02.10.2013.

Juli 2013 Die Autobahnabfahrt Niederrad aus Richtung Norden wird eröffnet. Es gibt ausschließlich eine Links-Abbiegerspur in Richtung Niederrad, wie sie bei der Planfeststellung vor mehr als 10 Jahren von vielen Goldsteinern gefordert wurde, um zusätzlichen Verkehr aus Goldstein heraus zu halten.

18.06.2013 Die GRÜNEN im Ortsbeirat 6 beantragen, dass der Magistrat sich dafür einsetzt, dass im Lärmaktionsplan des RP Darmstadt Minderungsmaßnahmen für die Autobahnen und auch für die innerörtlichen Straßen durch Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgenommen werden. Insbesondere wird für die A 5 im Bereich Goldstein und Griesheim Tempo 100 gefordert. Der Antrag wird angenommen und vom Ortsvorsteher als Anregung an den Magistrat gegeben.

27.04.2013 Die AG Lärmschutz bittet in einem Brief den Verkehrsdezernenten, die Umweltdezernentin, die Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament und im Ortsbeirat und die Mitglieder des Verkehrsausschusses und Ortsbeirates um Unterstützung der Stellungnahmen zum Lärmaktionsplan.

18.04.2013 Die Siedlergemeinschaft Goldstein beteiligt sich erneut an den Stellungnahmen zum 2. Teil des Lärmaktionsplans des RP Darmstadt und kann die bereits im April 2010 weit über 600 Stellungnahmen aufleben lassen, da die Forderungen bisher nicht umgesetzt wurden. Die von den Bürgern gemachten Vorschläge werden gesammelt und vom Regierungspräsidium dem hessischen Verkehrsminister vorgelegt, der dann ggf. über eine Umsetzung entscheidet.

12.03.2013 Der Verkehrsausschuss der Stadt Frankfurt greift erneut den Antrag auf zusätzlichen Lärmschutz an Autobahnen vom 01.10.2012 unterstützt durch den Antrag des OB 12 für den Bereich Kalbach/Riedberg auf.

22.01.2013 Der Antrag des Ortsbeirates 6 zur Verlängerung der Lärmschutzwand steht wieder auf der Tagesordnung. Die Anregung vom 25.09.2012 wird erneut an den Magistrat gegeben.

Dez 2012/Jan 2013 Herr Dr. Gärtner (Mitglied im Verkehrsausschuss Fraktion DIE LINKE) koordiniert ein Schreiben an den hess. Verkehrsminister Rentsch, dass gemeinsam u.A. von der IG Lärmminderung A66 Unterliederbach, Bürgervereinigung Seckbach, Frankfurt 22, vielen Einzelpersonen und der Siedlergemeinschaft Goldstein unterzeichnet wird. Auch hierauf erteilt Herr Rentsch eine Absage sowohl an verbesserten Lärmschutz wie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf den stadtnahen Autobahnen: ...Aufgrund der ?umfangreichen, bereits vorhandenen Lärmschutzeinrichtungen haben die Prüfungen dieser konkreten Einzelfälle jedoch bislang stets ergeben, dass die maßgeblichen Beurteilungspegel die vorgenannten Richtwerte nicht erreichen. Dies zeigt die Wirksamkeit des heute bereits realisierten Lärmschutzes.

30.10.2012 Die GRÜNEN im OB 6 fordern in einem Antrag den Ortsvorsteher auf, den Hess. Verkehrsminister Rentsch anzuschreiben und ihn aufzufordern, den Anträgen der Fraktionen und Stadtverordneten im Stadtparlament auf ein Tempolimit auf den Bundesautobahnen im Ortsbeirat 6 zu folgen.

10.10.2012 Die SPD erweitert diese Forderung auf Geschwindigkeitsbeschränkung der Strecke bis zum Bad Homburger Kreuz, um auch die nördlichen Anwohner zu schützen. Der Antrag wird von der Fraktion der LINKEN unterstützt. Der Antrag wird vom Verkehrsausschuss der Stadt Frankfurt (ohne die Stimmen der FDP) und in der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet und kann dem Hess. Verkehrsminister Rentsch zugestellt werden.

01.10.2012 Die CDU-Fraktion und die Fraktion der GRÜNEN im Frankfurter Stadtparlament fordern in einem gemeinsamen Antrag ein Tempolimit auf den stadtnahen Autobahnen A 66, A 661 und A 648 von 100 km/h tags und 80 km/h nachts, für die A 5 aufgrund ihrer überregionalen Bedeutung mit 146.000 Fahrzeugen als eine der 5 stark belastetsten Autobahnen Deutschlands von 100 km/h tags und nachts vom Frankfurter Kreuz bis zum Westkreuz Frankfurt.

28.09.2012 Der Magistrat der Stadt Frankfurt beantwortet den Antrag des OB 6 vom 12.06.2012 auf Verlängerung der Lärmschutzwand dahingehend, dass schall-technische Untersuchungen von Hessen Mobil an keinem der untersuchten Immissionsorte geänderte Bedingungen nachweisen konnten. Daher sind „er-gänzend zu den vorgesehenen Maßnahmen weder Lärmvorsorgemaßnahmen aktiver noch passiver Art erforderlich.“

25.09.2012 CDU und SPD im OB 6 fordern erneut den Magistrat auf, sich für die Verlängerung der Lärmschutzwand einzusetzen, da sich an diesem Knotenpunkt zwei Emissionsquellen durch die A 5 und dem Anflugkorridor der neuen Landebahn am Flughafen kreuzen und die stärkere Belastung durch eine Verlängerung der Lärmschutzwand vermindert werden kann.

28.08.2012 Die Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Karin Müller richtet Folgefragen zur Kleinen Anfrage vom März an die Hessische Landesregierung insbesondere in Bezug auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Die Antwort vom 15.10.2012 fällt entsprechend des bisherigen Verlaufs aus: eine Geschwindigkeitsbeschränkung wird abgelehnt, da die Richtwerte nicht überschritten werden, eine Pegelminderung des Schalls kann dadurch nicht erreicht werden. Das Verkehrsleitsystem kann dafür nicht eingesetzt werden, da es „zur Verkehrssicherheit und Erhöhung der Kapazität (etwa zur Minimierung von Staus) dient. Streckenbeeinflussungsanlagen werden nur dort eingerichtet, wo straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm nicht in Betracht kommen.“ Eine Aussage über die Anzahl der Anträge von Anwohnern, Ortsbeiräten, Stadtverordnetenversammlung und Magistrat der Stadt Frankfurt kann nicht gemacht werden, da Hessen Mobil bei jeder Prüfung Einzelfallbetrachtungen durchführt.

06.08.2012 Baubeginn zur Erhöhung der Lärmschutzwand zwischen der Europabrücke und der Goldsteinstraße. Das Bauvorhaben ist im Dezember abgeschlossen.
Der Ortsbeirat beantragt die schnelle Offenlegung der Ergebnisse der aktuellen Lärmberechnungen, um im Gremium beraten und weitere Schritte einleiten zu können.

02.08.2012 Gespräch mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Helmut Heuser „vor Ort“ bzgl. der Verlängerung der Lärmschutzwand über die Straßburger Straße hinaus. Herr Heuser sagt weitere Unterstützung zu.

29.04./12.06.2012 Auf der Tagesordnung des OB 6 stehen erneut die Anträge für eine Infoveranstaltung zum Thema „Lärmbelastung an Bundesautobahnen mit naher Wohnbebauung im Frankfurter Westen“ unter Beteiligung von Hessen Mobil (vorher: ASV), in der sie vorrangig erklären sollen, warum Lärmschutzmaßnahmen und ein Tempolimit abgelehnt werden. Der Magistrat wird angefragt, ob sich der Bund der Forderung von OB 6 und Stadtverordnetenversammlung auf Verlängerung der Lärmschutzwand anschließt. Beide Anträge werden als Anfragen an den Magistrat der Stadt Frankfurt weitergegeben.

12.06.2012 Zur erneuten Vergabe der Buslinienbündel ab 2013 für 8 Jahre regt der OB 6 an, dass der Magistrat Sorge dafür tragen soll, dass die Buslinienbündel wieder im Rahmen der Direktvergabe an die VGF vergeben werden und künftig nur noch Busse eingesetzt werden dürfen, die keinen Auspuff auf dem Dach haben.

Mai 2012 Die Antwort der Hess. Landesregierung auf die Kleine Anfrage fällt analog der Antwort des Hess. Verkehrsministers aus. Betont wird darüber hinaus, dass durch den Bau des Autobahnanschlusses keine „Lärmlücke“ am Durchbruch der bestehenden Lärmschutzwand entsteht, da entlang der Abfahrt eine neue Lärmschutzwand auf einer Länge von 215 m entsteht, die von 6 m Höhe auf Straßenniveau der Straßburger Straße abgestuft wird. Eine Verlängerung der Lärmschutzwand an der A 5 über die Straßburger Straße hinaus wird als „nicht erforderlich und nicht vorgesehen“ abgelehnt.

22.03.2012 Die AG Lärmschutz beschließt, den hessischen Verkehrsminister Posch selbst anzuschreiben und die Forderungen der Siedlergemeinschaft Goldstein zu formulieren. Der Verkehrsminister antwortet im April, dass die Lärmbelastung im Bereich der A 5 tags und nachts unter den Richtwerten liegen und daher keine zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen notwendig sind. Die zurückgestellte Erneuerung der Lärmschutzwand zwischen Europabrücke und Goldsteinstraße wird zugesagt. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung lehnt das Verkehrsministerium ab.

Januar 2012 Einschaltung der verkehrspolitischen Sprecher der Hessischen Landesregierung Ulrich Caspar (CDU) und Karin Müller (GRÜNE). Beide sagen die Unterstützung im Verkehrsausschuss des Landtags zu den Forderungen zur Lärmschutzwand und Geschwindigkeitsbegrenzung zu. Frau Müller stellt im März 2012 eine sog. Kleine Anfrage an die Hess. Landesregierung zum Thema.

20.12.2011 Die CDU im OB 6 stellt den Antrag auf eine Verkehrszählung / Verkehrskonzept für Goldstein mit dem Ziel eine gleichmäßigere Verteilung des Verkehrs nach Öffnung der Autobahnabfahrt in 2013 zu erreichen. Der Magistrat teilt im April 2012 mit, dass ein Langzeitmessgerät im Tannenkopfweg angebracht wurde, die Auswertung und Interpretation der Verkehrszählungen jedoch noch nicht abgeschlossen seien.

28.11.2011 Gespräch mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Herrn Oesterling und dem stv. Ortsvorsteher im Ortsbeirat 6 Michael Wanka. Die Forderungen der SGG werden klar formuliert und um Unterstützung im Bereich des Stadtparlaments und auf Landesebene geworben. Die SPD-Vertreter sagen Unterstützung in den Stadtparlamenten zu, weisen jedoch auf die begrenzte Einflussnahme als Oppositionspartei im Hessischen Landtag hin. Vor Ort sei ein Eingreifen in das Planfeststellungsverfahren bei der Umplanung der Autobahnabfahrt von den Siedlern und Anwohnern versäumt worden, als die Möglichkeit für Widerspruch oder ein Änderungsverlangen bestand.

21.11.2011 Ein weiteres Gespräch findet mit dem Verkehrsdezernenten Stefan Majer im Verkehrsdezernat statt. Der Stadtrat hat ein offenes Ohr für die Anliegen der SGG und unterstützt auch deren Forderungen, stellt aber klar, dass die Zuständigkeit für den Lärmschutz an der Autobahn allein beim Verkehrsministerium des Landes Hessen (über den Bund) liegt. Die Stadt Frankfurt kann und wird hier finanziell nicht einspringen. Die „kostenneutrale Forderung“ nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Nacht wäre sofort umsetzbar, fällt aber ebenfalls in die Zuständigkeit des Landes und muss vom Verkehrsministerium erfolgen.

07.10.2011 Auf Betreiben von Herrn Heuser kommt es zu einem Gespräch mit dem Hessischen Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigtem des Landes Hessen beim Bund, Michael Boddenberg. Er will sich auf Landesebene für die Forderungen der SGG einsetzen und auch beim Bundesverkehrsministerium nachhaken. Hierzu zählt auch der Lärmaktionsplan des Regierungspräsidiums Darmstadt von 2010, der Goldstein gänzlich unberücksichtigt lässt.

13.09.2011 In der Sitzung des Ortsbeirates 6 wird der Neubau der Autobahnabfahrt aus Richtung Norden an der BAB A 5 auf Goldsteiner Seite vorgestellt. In einer lebhaften Diskussion werden die Lärmschutzwerte an der Autobahn als tags und nachts überschritten dargestellt. Die Ortsbeirats-Mitglieder stellen erneut einen Antrag auf Modernisierung bzw. Neubau einer Lärmschutzwand bis zu einer Höhe von sechs Metern.

06.09.2011 Die AG Lärmschutz hat einen Gesprächstermin mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden und Vorsitzenden des Verkehrsausschusses der Stadt Frankfurt, Helmut Heuser. Herr Heuser betont, mit den SGG-Vertretern und den betroffenen Bürgern auf einer Seite zu stehen und deren Forderungen zu unterstützen. Als „Schwanheimer“ und langjähriger Lokal-Politiker ist ihm die Materie hinreichend bekannt.

16.08.2011 Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Frankfurt
Stadtrat und Verkehrsdezernent Stefan Majer hat ein Schreiben an den Hess. Verkehrsminister Posch auf den Weg gebracht, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den innerstädtischen Autobahnen, insbesondere der stark befahrenen BAB A 5 vorschlägt.

09.08.2011 Sitzung des Ortsbeirates 6
Antrag der SPD und GRÜNEN für eine Bürgerversammlung in Sachen Lärmschutz für den Frankfurter Westen

27.07.2011 Gespräch im Umweltamt mit Frau Jack, die die Lärmminderungsplanung bereits seit Beginn betreut. In diesem Gespräch werden neben dem Lärmschutz an der A 5, für den Bund und Land zuständig sind, auch die innerörtliche Situation an der Uferstraße, der Frankenfurt, der Morgenzeile durch Pendler und Busverkehr besprochen.

11.07.2011 Die AG Lärmschutz sendet einen Widerspruch zu den Ausführungen und Erläuterungen zum Lärmaktionsplan vom 15.11.2010 an das Regierungspräsidium Darmstadt.

08.07.2011 Lt. FNP-Artikel fordern der neue Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt, Stefan Majer, und der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Helmut Heuser, ein Tempolimit von 80 km/h für die im Stadtgebiet verlaufenden Autobahnen bzw. bezogen auf die A 5 eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h. Die AG Lärmschutz nimmt die (neben Mitgliedern des Ortsbeirats und der Stadtverordnetenversammlung) weiteren Unterstützer erfreut zur Kenntnis zur Durchsetzung ihrer Forderungen.

07.06.2011 In einem Gespräch mit Verantwortlichen der Hessischen Straßenverkehrsverwaltung (HSVV) informiert sich die AG über den geplanten Bau der BAB-Abfahrt aus Richtung Norden und die damit verbundenen Lärmschutzmaßnahmen. Das Amt bestätigt die vom Magistrat erteilte Auskunft. Verkehrszählungen finden im 5-Jahres-Rhythmus hessenweit statt. Die Zahlen aus den Zählungen 2010 werden bis spätestens Ende 2011 veröffentlicht. Der Bau der Autobahnabfahrt wird nach den begonnenen Vorarbeiten mit Verlegung von Versorgungsleitungen etc. in diesem Jahr ab dem Frühjahr 2012 begonnen. An der Abfahrt wird eine neue Lärmschutzwand, die versetzt zur alten beginnt und mit dem Verlauf der Abfahrt an der Straßburger Straße endet, errichtet. Die alte, bestehende Lärmschutzwand wird in dem Abschnitt, in dem sie stehen bleibt (hinterer Boseweg, Goldsteinstraße, Morgenzeile bis zur Europa-Brücke) saniert. Diese Sanierung wurde bereits 2007 empfohlen, aber durch die Planungen um den Bau der Autobahnabfahrt verschoben.

06.05.2011 Einem Zwischenbericht des Magistrats betreffend Lärmschutz A 5, der vom Ortsbeirat 6 angefragt wurde, ist zu entnehmen, dass "...der Lärmminderungspegel im Bereich der Autobahn A 5 zumindest in der Nacht überschritten" ist. Aufgrund neuer Verkehrszahlen werden auch die lärmtechnischen Berechnungen durchgeführt. Sobald die Zahlen vorliegen, wird die Lärmsituation im genannten Bereich erneut überprüft.
März 2011 Die AG Lärmschutz nimmt nach der Jahreshauptversammlung ihre Arbeit auf. Nach einer "Bestandsaufnahme" wird ein "Fahrplan" für die zukünftigen Arbeitsschritte besprochen.
Ende Februar 2011 Verkehrsminister Ramsauer besucht die A 661 am Riederwald, für die eine Einhausung gefordert wird, weil dort ein neues Gebiet mit ca. 5.000 Wohnungen ausgewiesen werden soll. Er macht – lt. Presse – keine Aussagen zur Kostenbeteiligung des Bundes und verweist an das Land Hessen.

Februar 2011 Herr Lebowitsch (Boseweg 1 c) schaltet Herrn Minister Boddenberg (wissenschaftlicher Mitarbeiter Herr Gutte) ein. Der verweist an den Bundesverkehrsminister Ramsauer.

10.01.2011 Die Anträge werden von allen im Ortsbeirat vertretenen Parteien unterstützt.

17.12.2010 Brief der SGG zur Klarstellung an Umweltdezernentin Dr. Rottmann, die sich über die Frankfurter Beteiligung am Lärmaktionsplan freut und damit für ein Tempo 30-Limit auf Hauptverkehrsstraßen in der Nacht argumentiert.
Frau Feldmayer (GRÜNE) schaltet sich ein und fragt in der Stadtverordnetenversammlung am 16.12.2010 nach Förderung passiver Lärmschutzeinrichtungen (Schallschutzfenster). Sie bringt 2 Anträge in die Ortsbeiratssitzung am 10.01.2011 ein auf Maßnahmen der Lärmpegelreduktion und Fördermöglichkeiten und die Vorstellung der aktuellen Planungen zur Autobahnabfahrt unter dem Aspekt des Lärmschutzes.

November 2010 Der Lärmaktionsplan, Teilplan Straßenverkehr wird veröffentlicht. Auf Seite 202 ff. ist Goldstein behandelt. Aussagen: Durch eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h wird die erforderliche Pegelreduktion nicht erreicht. Bei der nächsten turnusmäßigen Deckenerneuerung wird der Einbau eines lärmoptimierten Deckenbelags überprüft. Eine umfassende und systematische Neubewertung im Rahmen der Lärmsanierung wird prioritär für die A 5 im Bereich Frankfurt-Griesheim und Frankfurt-Goldstein übermittelt.

Juni 2010 Herr Michelsen vom Regierungspräsidium Darmstadt hat mir heute mündlich bestätigt, dass unsere Stellungnahme zum Lärmaktionsplan mit den Unterschriftslisten mit ca. 600 Unterschriften im Regierungspräsidium vorliegt. Darüber hinaus haben sich ca. 207 Goldsteiner per PC an dieser Aktion beteiligt. Eine Eingangsbestätigung von deren Seite ist nicht vorgesehen und wird nicht erteilt.

29.05.2010 Antrag der CDU mit Forderung: Erneuerung der Lärmschutzwand; auf den neuesten Stand der Technik bringen.

03.05.2010 Die CDU Niederrad mit verkehrspolitischem Sprecher Helmut Heuser präsentiert die Pläne zur Autobahnabfahrt aus Richtung Norden nach Goldstein. Einbindung an die Straßburger Straße; sie quert die Straßenbahnlinie 12 und soll vor dem Nestlé Gebäude über die Lyoner Straße Richtung Uferstraße geführt werden. Fertigstellung geplant für die 1. Jahreshälfte 2012.

April 2010 Die Vorstandsmitglieder der SGG sammeln Unterschriften in den Strassen vom Tränkweg bis zur Autobahn; Einreichung von über 600 Unterschriften am 27.04.2010

Zeitgleich Flugblattaktion von Michael Wanka (SPD) per Postwurfsendung an die Haushalte im Bereich der Autobahn

März 2010 1. Entwurf des Lärmaktionsplans – Teilplan Straßenverkehr – wird im Regierungspräsidium Darmstadt veröffentlicht

03.06.2009 Antrag der CDU: „Lärmschutz für den Bereich der BAB 5 vom Westkreuz Frankfurt bis vor den Stadtwald Goldstein“; Forderung: Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h

27.03.2008 Brief der SGG an Frau Jack, Umweltamt, Abt. Immissionsschutz mit den Forderungen aus dem „Runden Tisch“

11.02.2008 Veröffentlichung im Staatsanzeiger: Aufstellung von Lärmaktionsplänen des RP Darmstadt nach § 47 des Bundesimmissionsschutzgesetzes

19.05.2007 Antrag von CDU und Grünen: “Erneuerung und Verbesserung der Lärmschutzwände an der BAB 5 im Bereich Niederrad/Goldstein dringend erforderlich!“, Forderung: Lärmschutzwände erneuern und bis zum Waldrand ausdehnen; Kombination mit einer Photovoltaikanlage zur Gewinnung von Solarstrom

Oktober 2006 Vorlage des Berichts vom Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt

Mai bis Sept.2006 5 Sitzungen des sog. Runden Tisches zur Lärmminderungsplanung der Stadt Frankfurt (Umweltamt) für Schwanheim und Goldstein (die SGG vertreten Herr Heberer und Herr Lugat)