Radtour mit Knalleffekt
Nur gut eine Woche nach unserer Tagestour im Reisebus galt es, selbst aktiv zu werden: Die Radtour stand an. Am Wetter kann es nicht gelegen haben, dass nur 12 Radler an den Start gingen.
Diese 12 Aktiven trafen sich an der Freiwilligen Feuerwehr, um die rund 25 Kilometer in Angriff zu nehmen. © US/FFWÜber Großenheidorn und Steinhude, bei eitel Sonnenschein, ging es am Wasserwerk vorbei Richtung Alten's Ruh, wo zur Halbzeit ein längerer Stopp geplant war.
Zuvor, gleich neben dem Wasserwerk, liegt, ziemlich versteckt, ein jüdischer Friedhof der Gemeinden Großenheidorn und Steinhude, der von etwa 1750 bis 1942 betrieben wurde. Es war ersichtlich, dass dort in jüngster Vergangenheit ordentlich Hand angelegt wurde: Das Feld war aufgeräumt und neu umzäunt.
Ein abgelegener und zudem kaum bekannter Ort, gar nicht weit weg von Poggenhagen: Der jüdische Friedhof beim Wasserwerk Nordschaumburg. © USAuf dem Waldweg Richtung Alten's Ruh war plötzlich ein lauter Knall zu hören, einem Gewehrschuss ähnlich. Zum Glück (oder Pech) war es "nur" ein Reifen, Schlauch und Mantel, vom Hinterrad unserer vorneweg fahrenden Führungskraft, Ursula Schöttke, der geplatzt war. Da war nichts mehr zu retten. Zum Glück bietet der ADAC seit geraumer Zeit auch für Fahrräder Pannenhilfe. Anruf getätigt und ca. 1 Stunde später war der Retter vor Ort, Rad und Radlerin aufgesammelt und nach Hause nach Poggenhagen gefahren.
Der ADAC, dein Freund und Helfer :-) © USSo kamen letztendlich nur 11 von 12 Startern auf dem Velo zurück nach Poggenhagen.