Corona zum Trotz (23) - Kompost, das Gold des Gartens

Im Moment wächst es richtig gut im Garten und somit fallen auch einige Gartenabfälle an - wobei: Abfälle sind das eigentlich gar nicht und über die Biotonne müssen sie auch nicht entsorgt werden. Rasenschnitt, gehäckseltes Schnittgut, Gemüsereste: all dies kann auf den Kompost und der sollte in keinem Garten fehlen.
Denn wer seine Gartenabfälle kompostiert statt sie zu entsorgen, produziert seinen hochwertigen Dünger selbst - und das ganz kostenlos. Zudem sorgt die Anreicherung mit organischem Material dafür, dass die Bodenlebewesen aktiv bleiben und der Gartenboden gesund bleibt.
Das Wort Kompostierung leitet sich aus dem lateinischen ‘compositum‘ ab und bedeutet: ‘Zusammengesetztes, Gemischtes‘. Kompostierung ist also die Kunst, pflanzliche oder tierische Restprodukte zusammenzumischen, damit diese mit Hilfe von Mikroorganismen, Kompostwürmern und Kleinlebewesen, z.B. dem Engerling des Rosenkäfers, zersetzt werden. Dabei wird eine harmonische Rotte herbeigeführt und es entsteht eine gut duftende Komposterde. Leider funktioniert das nicht immer so gut und so bildet sich ein stinkender Haufen, der in der letzten Gartenecke vor sich hin fault.
Aber: Fachgerecht zu kompostieren ist gar nicht so schwer, wie mein Kollege Sven Görlitz aus Baden-Württemberg in diesem informativen und spannenden Video gut zusammengefasst hat,- einfach mal reinschauen https://www.youtube.com/watch?v=T_YW9lfnopQ.


In diesem Sinne

Corona-Virus
© ms
Ihr Gartenberater Martin Breidbach
Kompost
© Sven Görlitz