Gartenvortrag im Habichtswald

Unter dem Motto "Pflegeleichter Garten - wenig Arbeit, viel Genuss" hatte der Verband Wohneigentum Habichtswald alle Gartenbesitzer und Gartenbesitzerinnen aus Habichtswald eingeladen. Unterstützt wurde der Verband Wohneigentum durch den Bürgermeister der Gemeinde, Dr. Daniel Faßhauer. Die Veranstaltung war kostenfrei und richtete sich auch an Bürgerinnen und Bürger, die nicht Mitglieder im Verband Wohneigentum sind.


Martin Breidbach beim Vortrag in Habichtswald
Gartenberater Martin Breidbach eräutert den Besuchern die Vorzüge einer pföegeleichten Gartengestaltung.   © Renate Bauer
Der Vorstand der Siedlergemeinschaft Habichtswald freute sich über eine rege Beteiligung: 32 Teilnehmer, darunter 12 Gäste aus den umliegenden Orten, waren der Einladung gefolgt. Im Mittelpunkt stand eine Frage, die viele Gartenbesitzer beschäftigt: Wie lässt sich der eigene Garten mit wenig Aufwand und viel Freude nutzen?

Im vergangenen Jahr feierte die Siedlergemeinschaft ihr 60-jähriges Bestehen. Die Gärten der Gründerzeit dienten vor allem der Selbstversorgung. Obst und Gemüse wurden geerntet, eingekocht und für den Winter eingelagert. Heute haben sich die Ansprüche verändert. Große Bäume sind in die Jahre gekommen, Obst und Gemüse kommen meist aus dem Supermarkt und viele Gartenbesitzer wünschen sich einen pflegeleichten Garten.

Kleinere Nutzflächen, große Rasenbereiche, Hochbeete oder naturnah gestaltete Beete prägen inzwischen das Bild vieler Gärten. Doch auch ein pflegeleichter Garten braucht Planung. Jeder muss für sich entscheiden, wie viel Zeit und Energie er investieren möchte und welche Gartenform zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Dipl.-Ing. Martin Breidbach, Gartenberater des Verbandes Wohneigentum Hessen e.V., zeigte in seinem Vortrag mit zahlreichen Beispielen und Fotos, wie Gärten sinnvoll umgestaltet und gleichzeitig genossen werden können. Sein wichtigster Rat: Gelassen mit der Natur umgehen. Nicht jedes Wildkraut muss entfernt werden. Bodendecker, Kompost und eine durchdachte Pflanzenauswahl können die Pflege deutlich erleichtern.

Zum Abschluss wurde deutlich: Der ideale Garten ist nicht unbedingt der arbeitsfreie Garten, sondern ein Garten, der zu seinen Besitzern passt und Freude bereitet. Nur beim Giersch waren sich alle einig - seine Bekämpfung erfordert weiterhin Geduld und Ausdauer.

Mehr zu dem Thema in unseren Foldeern unter der Rubrik Infomaterial "Rund um den Garten".

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