Wer wir sind

Buchsbaumstraße / Ecke Tollerstraße
© Siedlung "An der Windmühle" Dresden-Niedersedlitz

Die Windmühlensiedlung, einst auf freier Flur zwischen Plantagen, Kiesgruben und Feldern errichtet, ist heute ein grüner Ruhepunkt und gern genutztes Spazierziel am Rande des Prohliser Plattenbaugebietes.

1937 wurde mit Geldern des Sachsenwerkes Niedersedlitz, mit Krediten und einem großen Anteil Eigenleistung die Großsiedlung Niedersedlitz als Muster- und Reichsheimstättensiedlung gegründet. Ziel war es, den Arbeitern des Sachsenwerkes einen attraktiven Wohnsitz in der Nähe der Arbeitsstätte zu ermöglichen. Darüber hinaus dienten der Anbau von Obst und Gemüse sowie die Kleintierhaltung viele Jahre der Selbstversorgung der Siedler. Heute wandelt sich die Gartennutzung immer mehr vom "wirtschaftlichen" Aspekt hin zur Erholung - wobei der Anbau von eigenem "Bio"-Obst und -Gemüse einen hohen Stellenwert einnimmt.

Die Bewohner der Windmühlensiedlung sind von Beginn an in Vereinen organisiert. Die Vereinsarbeit hat sich dabei weitgehend unabhängig von den zeitgeschichtlichen Ereignissen als eine stabile Stütze des Siedlerlebens etabliert. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung haben sich sowohl in der Aufbauphase der Siedlung, bei der Bewältigung der Nachkriegsfolgen, bei der Materialbeschaffung in den 50iger bis 80iger Jahren, aber auch bei der Klärung rechtlicher Fragen ab Beginn der 90iger für die Vereinsmitglieder ausgezahlt. Auch die Organisation von kulturellen Höhepunkten, wie z.B. dem traditionellen Kinder- und Siedlerfest dient der guten Nachbarschaft.

Der Verein Siedlung "An der Windmühle" Dresden-Niedersedlitz e.V. setzt sich für den Erhalt und die Entwicklung der Windmühlensiedlung in Dresden-Niedersedlitz als Standort für Familienheime ein. In diesem Sinne ist die Arbeit des Vereins insbesondere gerichtet auf

Darüber hinaus engagiert sich der Verein auch im Wohngebiet für soziale und kulturelle Belange.

Namensgeber der Siedlung ist die 1825 erbaute und 1894 abgebrannte holländische Windmühle:

alte Holländerwindmühle

Detlef Garte, 2. Vorsitzender:
Im Dezember 2015 habe ich überraschend eine sehr nette Mail bekommen. Mit Bezug auf den Scan (dieser stammt von einem Zeitungsausschnitt von ca. 1935) schreibt Herr Christopher Meyer, daß es sich bei diesem Bild um ein Familienerbstück handelt. Es wurde 1927 durch Marie Meyer (geb. 1873 in Niedersedlitz gest. 1933) gemalt. Die Familie Meyer wohnte seit Generationen in der Mühle bzw. dem angrenzenden Wohnhaus des Müllers. Die Malerin hat das Ölgemälde nach ihrer Erinnerung gemalt und ihrem Bruder im Jahr 1927 zu Weihnachten geschenkt. Nach dem Auszug aus der Mühle ist die Familie dann nach Leuben gezogen.

Herr Meyer hat uns ein aktuelles Foto des Gemäldes mit der Genehmigung zur Veröffentlichung übermittelt - HERZLICHEN DANK!

1927 durch Marie Meyer gemalt
© Christopher Meyer

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