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Quitte, Felsenbirne und Kornelkirsche sind ideale Pflanzen für faule Gärtner

Der Gartenfachberater der Kreisgruppe Celle, Ingo Rodemann, erklärt den richtigen Obstbaumschnitt

Im Garten von Familie Baumung, Hambühren fanden sich 28 Interessierte ein, um ihre Kenntnisse im Obstbaumschnitt zu verbessern. Einleitend erklärte Rodemann, dass durch den Frühjahrsschnitt das Holzwachstum gefördert wird während der Sommerschnitt ein Beruhigungsschnitt ist, der die Fruchtbildung begünstigt.

Zunächst wandte er sich einem Apfelbaum zu. Er wies darauf hin, dass immer die jeweils höchste Knospe am Zweig eines Baumes die meisten Nährstoffe bekommt. Der Sommerschnitt ist auch die beste Gelegenheit, Wassertriebe zu entfernen. Diese sollten - wenn sie nicht zu dick sind - durch Ausreißen entfernt werden. Schneidet man sie nur ab, bilden sich aus den schlafenden Augen sehr schnell neue Wassertriebe. Bei all diesen Arbeiten sollten Handschuhe getragen werden und das Werkzeug ist nach jedem Einsatz mit Brennspiritus zu desinfizieren. Zu den am Boden liegenden Äpfeln bemerkte Rodemann, dass diese baldmöglichst aufgesammelt werden sollten, um dem Apfelwickler (Obstmade) keine Chance zu geben, weitere Äpfel zu befallen. Ein Kalken der Baumstämme verhindert, dass die Maden am Stamm hochkriechen können. Oder aber durch Umwickeln des Stammes mit Wellpappe und Absammeln der Maden kann ein weiterer Befall verhindert werden. Mit Hilfe einer Astschere lichtete Rodemann den Baum aus. D.h. weg mit allem Gehölz, das kreuz und quer wächst, das nach innen ragt oder das sichtbar krank ist. Hierbei ist zu bedenken, dass steil stehende Zweige viel Blattgrün bilden während waagerechte Zweige mehr Blütenknospen bilden.

Apfelzweig

Ingo Rodemann zeigt den Rückschnitt eines Apfelbaumzweiges © Werner Muck

Steinobst (Kirsche, Pflaume, Mirabelle u. ä.) sollte im Frühjahr nicht geschnitten werden sondern nur zur Erntezeit. Hierbei können zweckmäßigerweise die Äste samt Früchten abgeschnitten und diese dann im Sitzen gepflückt werden. Für ähnlich faules Gärtnern empfahl Rodemann Quitte, Felsenbirne und Kornelkirsche. Diese brauchen weder im Frühjahr noch im Sommer geschnitten werden. Beim Neukauf von Steinobst sollte darauf geachtet werden, dass dieses schon dreimal umgeschult (umgepflanzt) worden sind. Nur so werden hohe Ernteerträge erzielt.

Bei Sträuchern wie schwarzer Johannisbeere, roter Johannisbeere oder Heidelbeere die dunklen, alten Triebe abschneiden und nur die hellen Triebe stehen lassen, da diese im Folgejahr die größten Früchte tragen werden.
Rosen sollte man bei unserem Heideboden in mit Urgesteinsmehl versetztem Boden pflanzen. Dabei empfiehlt es sich, die Veredelungsstelle ganzjährig mit Boden anzuhäufeln. Vor dem Winter wird mit zusätzlichem Boden noch eine Handbreit angehäufelt. Dieser Boden wird im Frühjahr zusammen mit den mehltau- und rosenrosthaltigen Blättern entsorgt. Vom Rosenbohrer befallene Triebe erkennt man an braunen, welken Dornen. Diese Triebe werden so weit zurückgeschnitten, bis in der Schnittstelle kein brauner Gang mehr zu erkennen ist. Weiterhin werden die Triebe zurückgeschnitten, bei denen im Blattansatz keine Knospen zu erkennen sind. Der Schnitt wird leicht schräg angesetzt damit Regenwasser ablaufen kann.

Rodemann

Begrüßung © Werner Muck

Zu guter Letzt gab es noch zur Tipps Rasenpflege. Rodemann empfiehlt, den Rasen im Herbst zu vertikutieren. Da Rasen nur bei Bodentemperaturen über vier Grad wächst, nutzen im Frühjahr Pionierkräuter die beim Vertikutieren entstandenen Lücken um sich auszubreiten. Im Oktober wird dann eine kalibetonte Düngung vorgenommen und im Februar Thomaskali auf den letzten Schnee gestreut.

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