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Sommerschnitt

Der Gartenfachberater der Kreisgruppe Ingo Rodemann gab wieder 15 Interessierten zahlreiche Tipps zum Schneiden von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen. Er bemerkte, dass der Sommerschnitt der Verbesserung des Ertrags dient und auch als Fruchtschnitt oder Sommerreißen bezeichnet werden kann. Durch Ausreißen der in der Umgangssprache Wassertriebe genannten Zweige bewirkt man, dass an dieser Stelle keine neuen Zweige sprießen, während nach dem Abschneiden dieser Triebe mehrere neue Zweige an dieser Stelle entstehen. Nach Erklären und Zeigen der Regeln für den Sommerschnitt waren die Bäume sehr gelichtet. Er betonte, dass Obstbäume keine Schattenpflanzen sind und viel Sonne an die Früchte gelangen soll. Das erinnerte an einen Leitsatz des ehemaligen Vorsitzenden Harri Jaecks, der meinte, dass man nach einem richtigen Schnitt einen Hut durch den Baum werfen kann.

Am Apfelbaum

Rodemann wies darauf hin, dass beim Steinobst (Kirsche, Pflaume, Mirabelle u. ä.) kein Frühjahrschnitt, der der Holzbildung dient, durchgeführt werden sollte sondern nur – während der Erntezeit – ein Sommerschnitt. Hierbei kann zweckmäßigerweise der Zweig samt Früchten abgeschnitten werden und diese dann im Sitzen gepflückt werden.

Vor und nach dem Pflanzschnitt

Am Beispiel eines Zwetschenbaumes zeigt Rodemann, wie dieser gepflanzt wird: Zunächst wurde die Pflanze samt Topf gründlich gewässert, anschießend ein Pflanzloch so tief gegraben, dass der Ballen gerade mit dem Boden abschließt. Nach Entnahme aus dem Blumentopf werden die Wurzeln kreuzweise mit einem Cuttermesser angeschnitten um ihr Wachstum anzuregen. Das Pflanzloch wird gründlich gewässert und der Baum so eingesetzt, dass der kräftigste Zweig nach Norden zeigt. Der Ringraum wird mit Blumenerde aufgefüllt. Hierbei soll der Boden keinesfalls mit dem Fuß festgetreten werden, sondern die Erde wird nur mit Hilfe von Wasser verdichtet. Nach Anlegen eines kleinen Ringwalls um das Pflanzloch wird der Pflanzschnitt vorgenommen und der Stamm an einem Holzpflock angebunden.

Nach den Obstbäumen wandte sich Rodemann den Sträuchern zu. Bei der roten Johannisbeere entfernte er alle dreijährigen Triebe. Schwarze Johannisbeeren tragen an langen einjährigen Trieben die besten Früchte. Daher schneidet man die Hauptäste jedes Frühjahr direkt über dem zweiten oder dritten langen Seitentrieb ab.

Zu guter Letzt wandte sich Rodemann den Rosen zu. Hier kann man durch richtiges Abschneiden der verblühten Blüten mehrfach neue Knospen erzeugen.

Zu Rankhilfen aus Metall meinte Rodemann, dass diese oft sehr schön aussehen, aber im Sommer sehr heiß werden und im Winter sehr kalt und somit den Pflanzen eher schaden als nutzen.

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