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PM 19/08 Ananas-eine (Umwelt)Sünde

Ananas eine Umweltsünde wert?



Verbraucherzentrale Hessen rät zu Bioprodukten

Frankfurt, 11.03.2008. Die Ananas erfreut sich großer Beliebtheit, sie gilt als gesund, schmeckt lecker und verbreitet einen Hauch Exotik. 2007 wurden in deutschen Haushalten im Durchschnitt 2,6 kg der köstlichen Frucht verspeist. Doch der Genuss bleibt nicht ungetrübt: Die langen Transportwege, insbesondere per Luftfracht aus tropischen Anbaugebieten, belasten das Klima. Der intensive Pestizideinsatz in den Monokulturen vor und nach der Ernte kann die Gesundheit der Plantagenarbeiter und der Verbraucher ge-fährden. „Wer nicht auf die exotische Frucht verzichten will, sollte sich für Bio-Ananas entscheiden“, rät Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Der Transport exotischer Früchte aus fernen Anbaugebieten belastet immer das Klima. Wird die Ananas aber als Luftfracht verschickt, steigt die transportbedingte Klimabelastung im Vergleich zum Seeweg. Die Transportart können Verbraucher im Geschäft nicht erkennen, außer es wird konkret auf „Flugananas“ hingewiesen. „Auf diese Früchte sollte man mit Blick auf den Klimaschutz besser verzichten“, so Schauff, „auch wenn Flugananas aufgrund der kürzeren Transport-zeit reifer geerntet werden und damit meist saftiger und aromatischer als die per Schiff zu uns gelangten Exoten sind“.

Ananas müssen in relativ ausgereiftem Zustand geerntet werden, da sie so gut wie nicht nachreifen. Deshalb sind sie während des Transportes anfälliger gegenüber Verderb. Nach der Ernte werden die Früchte daher meist mit Fungiziden gegen Schimmelbefall behandelt.

Beim konventionellen Ananasanbau in ausgedehnten Monokulturen werden zum Teil sehr giftige Pestizide verwendet, deren Einsatz in Europa längst verboten ist. Die österreichische Umweltorganisation Global 2000 weist in einer aktuellen Untersuchung zum Anbau in Costa Rica nach, dass der starke Pestizideinsatz, gekoppelt mit unzureichenden Arbeitsschutzmaßnahmen, zu gesundheitlichen Schäden bei den Plantagenarbeitern führt und die Umwelt massiv verseucht wird.

Wer trotzdem nicht auf die exotische Frucht verzichten will, für den ist Bio-Ananas die bessere Wahl. Sie ist rückstandsfrei, weil sie ohne Pestizide erzeugt wird. Gleichzeitig wird auch die Lebensqualität der Erzeuger in den Anbauländern verbessert.

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

Telefonische Beratung der Verbraucherzentrale Hessen zum Thema
„Ernährung und Lebensmittel“ dienstags 10 bis 14 Uhr unter 0900-1-972012. 0,90 € pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG – andere (Mobilfunk-) Netzbetreiber können zusätzliche Kosten berechnen.

Infoline Ernährung zu aktuellen Themen und Lebensmittelskandalen rund um die Uhr unter 01805-972012. 0,14 € pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG – andere (Mobilfunk-) Netzbetreiber können zusätz-liche Kosten berechnen.

• Die kostenlose Verbraucherinformation „Klimaschutz mit Messer und Gabel“ ist in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und im Internet unter www.verbraucher.de in der Rubrik Ernährung erhältlich.

• Die Ratgeber CD-ROM „Obst und Gemüse à la Saison“ gibt es zum Abhol-preis von 14,90 € in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen. Für zusätzlich 2,50 € bei Einzelversand, also für insgesamt 17,40 €, kommt sie – mit Rechnung – auch ins Haus.
Bestellungen an: Verbraucherzentrale Hessen e.V.,
Große Friedberger Straße 13-17, 60313 Frankfurt am Main Bestell-Telefon: (069) 972010-30 Bestell-Fax: (069) 972010-40
E-Mail: ratgeber@verbraucher.de

• Weitere Ratgeber unter www.verbraucher.de

Hessenweites Servicetelefon 01805-972010. 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG – andere (Mobilfunk-) Netzbetreiber können zusätzliche Kosten berechnen. Informationen über das Beratungs- und Seminarangebot sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinba-rung möglich. Keine Beratung!


Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen: Borken, Bahnhofstraße 36 b • Kas-sel/Nordhessen, Bahnhofsplatz 1 (Kulturbahnhof) Gießen, Südanlage 4 • Fulda, Karlstraße 2 • Frankfurt/Rhein-Main, Große Friedberger Straße 13-17 (Nähe Konstablerwache) • Darm-stadt/Region Starkenburg, Luisenplatz 6 (Carreegalerie) • Rüsselsheim/Groß Gerau, Marktstr. 29 • Wiesbaden, Luisenstr. 19 (im Umweltladen)

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