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PM 42/07 Bärlauch

Pressemitteilung 42/2007

Was man über Bärlauch unbedingt wissen sollte

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Verwechslungen

Frankfurt/M., 23.4.2007. Bärlauch liegt im Trend. Die alte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze hat seit einigen Jahren wieder die Küchen von Restaurants und Hobbyköchen erobert. Im-mer mehr Gemüsehändler und selbst Discounter haben die würzige, nach Knoblauch rie-chende Pflanze im Angebot. Sie überzieht im Frühling auch in Hessen viele Waldböden mit ihrem frischen Grün. Wer Bärlauch im Wald selbst ernten möchte, sollte die Tipps der Ver-braucherzentrale Hessen beachten. Verwechslungen mit Maiglöckchen sowie Blättern der Herbstzeitlosen und des Aronstabs führen immer wieder zu Vergiftungen, die im schlimm-sten Falle tödlich enden können.
Die Zerreibe-Geruchsprobe ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal!

Tipps um Verwechslungen zu vermeiden:


· Bärlauchblätter lassen sich im Gegensatz zu den Blättern des Maiglöckchens und des Aron-stabs leicht verreiben. Dabei entwickeln sie den typischen knoblauchartigen Geruch, was bei den anderen Pflanzen nicht der Fall ist.
· Die Blätter des Bärlauchs sind lindgrün, lang gestielt und kommen einzeln aus dem Boden, während Maiglöckchen 2 bis 3 Blätter an einem kurzen Stiel haben.
· Die Bärlauchblätter knicken leicht ab, während Maiglöckchen und Herbstzeitlose biegsame, fast gummiartige Blätter haben.
· Eindeutige Unterschiede gibt es auch bei den Blüten, der Bärlauch weist als einzige dieser Pflanzen Dolden mit sternförmigen weißen Blüten auf. Allerdings erntet man die beste Blattqualität bis kurz vor der Blüte.

Alle Teile des Bärlauchs sind essbar. Die Verwendung der Pflanze in der Küche beschränkt sich aber meist auf die Blätter, die roh und klein geschnitten unter Salaten, Kräuterquark oder anderen Speisen sehr lecker sind. Durch Erhitzen gehen ein Teil des hohen Vitamin-C-Gehalts und schwe-felhaltige Stoffe verloren, die für Geschmack und Heilwirkung maßgeblich sind. Wenn Bärlauch im Wald oder aus offenen Kulturen in wald- und feldnaher Lage geerntet wird, besteht die Gefahr, dass die von Füchsen ausgeschiedenen Eier des Fuchsbandwurms an den Blättern haften. Gründli-ches Waschen unter fließendem Wasser kann das Infektionsrisiko verringern. Um den Erreger ab-zutöten, ist fünfminütiges Erhitzen auf mindestens 60° notwendig.

Ergänzende Informationen für Verbraucher:
· Telefonische Beratung der Verbraucherzentrale Hessen zu den Themen „Bärlauch“ und „Fuchsbandwurm“ unter 0900-1-972012 (0,90 Euro/Minute aus dem Festnetz der DTAG).
· Hessenweites Servicetelefon 01805-972010 (14 Cent/Minute aus dem Festnetz der DTAG). Informationen über das Beratungs- und Seminarangebot sowie die Öffnungszeiten der Bera-tungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Kei-ne Beratung!

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