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PM 28/07 Klima in aller Munde

Pressemitteilung 28/2007


Klima in aller Munde

Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zur klimafreundlichen Ernährung

Frankfurt/M., 13.3.2007. Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Ausstoß klimawirksamer Gase beteiligt. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps, wie jeder auch beim Essen das Klima schonen kann. So sind der saisongerechte Einkauf von regionalen Lebensmitteln, der Griff zu Bio-Produkten und ein mäßiger Fleischverzehr wirksame Beiträge zum Klimaschutz und sorgen gleichzeitig für eine gesunde und schmackhafte Ernährung. „Eine wichtige Voraussetzung für einen klimafreundlichen Einkauf ist eine eindeutige Herkunftskennzeichnung der Lebensmittel. Doch diese ist oft lückenhaft und missverständlich“, sagt Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen. Verbraucher können sich bei der Umfrage „Die Ausweise bitte“ unter http://www.verbraucher.de/ernaehrung bis zum 31.3.2007 für eine Verbesserung einsetzen.

Die fünf wichtigsten Einkaufs-Tipps für klimaschonendes Essen:

1. Mehr pflanzliche statt tierischer Lebensmittel: Weniger Fleisch ist gesünder – für die Gesund-heit und das Klima.
Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend. Im Mittel sind sieben pflanzliche Kalorien notwendig, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg Kohlendioxid freigesetzt. Die Herstellung von einem Kilo Gemüse verursacht dagegen nur 150 g Kohlendioxid.
2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen, das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür.
Vieles wird über tausende von Kilometern geflogen, z.B. Kiwis aus Neuseeland (18.000 km) oder Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g Kohlen-dioxid je Tonne und Kilometer, per Bahn etwa 80 g Kohlendioxid je Tonne und Kilometer. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Bio-masse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet.
Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.

4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe.
Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungsphysiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und z.B. 6 kg CO2 pro kg Essen. Auch Treibhausware verursacht einen hohen Energieaufwand für das Beheizen der Treibhäuser.

5. Mineralwasser aus fernen Ländern importiert, stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region (Abfüller steht auf dem Etikett).

Ergänzende Informationen für Verbraucher:
• Telefonische Beratung der Verbraucherzentrale Hessen zum Thema „Klimaschutz und Ernährung“ unter 0900-1-972012 (0,90 Euro/Minute aus dem Festnetz der DTAG).
• Zusätzliche Informationen hält der Ratgeber „Vollwertküche - schmeckt gut, tut gut, schont die Umwelt“ bereit. Der Ratgeber kostet 7,80 Euro. Der Einkaufsführer „Fleisch – Qualitätsbe-wusster Einkauf von Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch“ kostet 2,-- Euro. Ratgeberbestel-ungen für zusätzlich 2,50 Euro bei Einzelversand unter infodienst@verbraucher.de oder 069-972010-30 (AB). Der „Bio & Fair Einkaufsführer Hessen“ mit regionalen Bezugsadressen ist in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale kostenlos erhältlich oder im Internet unter www.hessen-bio.de zu finden.
Hessenweites Servicetelefon 01805-972010 (14 Cent/Minute aus dem Festnetz der DTAG). Informationen über das Beratungs- und Seminarangebot sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!

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