Januarsukkulenten
Sukkulenten
Sukkulenten können Wasser speichern und überstehen deshalb längere Trockenzeiten. Sie benötigen nur wenig Pflege und bezaubern durch eine außergewöhnliche Optik.
In ihren Blättern, Stämmen oder Wurzeln können sie Wasser speichern, sie überstehen problemlos längere Trockenzeiten.
Als Zimmerpflanze benötigen sie nur wenig Pflege und sind deshalb ideal für Pflanzen-Anfänger geeignet.
Alle Arten wie beispielsweise Hauswurz, Agave oder Geldbaum haben wasserspeicherndes Gewebe.
Eine gute Drainage ist bei sukkulenten Pflanzen besonders wichtig, denn bei Staunässe verfaulen die Wurzeln sehr schnell. Damit das Wasser aus dem Pflanzgefäß ablaufen kann, muss es in jedem Fall mindestens ein Abzugsloch besitzen. Die meisten Sukkulenten mögen ein Substrat aus zwei Teilen lockerer Erde, einem Teil Sand und einem Teil Bims- oder Lavagranulat, das man selbst ganz einfach mischen kann.
Sukkulenten mögen einen vollsonnigen Platz. Ideal ist ein Gewächshaus oder Südfenster.
Auch wenn Sukkulenten gegenüber Wassermangel unempfindlich sind, sollten sie in der Wachstumsphase von Frühjahr bis Herbst etwa einmal die Woche, wenn die obere Erdschicht ausgetrocknet ist, gegossen werden.
Die Vermehrung ist bei den meisten Sukkulenten ganz einfach: Nebensprosse, sogenannte Kindel, lassen sich leicht mit einem scharfen Messer abtrennen und in kleine Pflanzgefäße setzen. Gepflegt werden sie wie die "Großen". Relativ schnell bilden sich neue Wurzeln und daraus eine neue Pflanze. Auch durch das Abtrennen von Blättern erhält man bei vielen Sukkulentenarten neue Exemplare. Am besten lässt man das abgetrennte Blatt einige Tage liegen, damit die Schnittfläche antrocknet. Dann steckt man es in die Erde.
Urheber: NDR